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Religiöse Argumente unter der Lupe: Über das Leid in dieser Welt

Rebloggt von Tierfreund Hubert auf   hubwen.wordpress.de

Tierfreund und Blogger Hubert äussert sich in seinem religionskritischen Beitrag über ein oftmals gebrauchtes, jedoch sehr schwachsinniges und wenig überzeugendes Argument, welches uns christlich-religiöse Apologeten angesichts des Leidens in dieser Welt immer wieder in unsere Ohren trällern, indem sie meinen und behaupten, Gott sei trotz allen Leidens in dieser Welt ein „guter“ Gott, denn wir Menschen allein würden für alles Leid in dieser Welt die Verantwortung tragen. Mit anderen Worten: „Welch eine menschliche Anmaßung, von Gott zu erwarten und zu verlangen, dass er die Suppe auslöffelt, die sich seine sogenannte „Krone der Schöpfung“ selbst eingebrockt hat!“

Auf der religionskritischen Webseite http://www.awq.de lesen wir über dieses Argument folgendes:

Gott hätte eine ganz andere Welt schaffen können, wenn er gewollt hätte. Er wollte aber nicht oder konnte es nicht. Er hat Menschen gemacht, die mehr als zu wünschen übrig lassen. Was tut er inzwischen bis er uns „heim“ holt?

Behauptung: “Gott ist trotz des Leides in der Welt gut, denn wir Menschen allein tragen die Verantwortung dafür.”

Antwort: Dieses Argument ignoriert zunächst einmal alles Leid, das nicht menschengemacht, sondern in der Welt angelegt ist. Darunter Krankheiten, Naturkatastrophen, große Teile des Leides in der Tierwelt etc.

Zudem: Gott ist definiert als allmächtig und allwissend. Dies bedeutet, dass er bei der Erschaffung des Menschen gewusst haben muss, was der Mensch auf der Erde tun würde. Das bedeutet, er entschied sich mit der Erschaffung des Menschen dafür, dass die Vorhaben des Menschen Wirklichkeit werden.

Ein allmächtiger, allwissender Gott hätte somit auch Hitler erschaffen und vorhergesehen, was dieser auf der Erde tun würde, und ihn dann in Kenntnis dessen auf die Erde geschickt und so bewusst und mit voller Absicht den Holocaust ausgelöst.

Zudem ist Gott definiert als allwissend, allmächtig und allgegenwärtig. Ein solcher Gott stünde gewissermaßen bei jeder unmoralischen Tat auf der Erde daneben. Mit dem Wissen darum, was gleich geschehen wird. Und mit den Fähigkeiten, es ohne Probleme zu verhindern.

Fazit:
Wenn es einen allmächtigen, allgütigen, allwissenden, allgegenwärtigen Gott gäbe, so könnte nichts ohne seine Einwilligung geschehen. Somit wäre so ein Gott für alles Leid direkt verantwortlich bzw. mitverantwortlich.

Quelle:
https://www.awq.de/