Zuhause geliebt, in Versuchen gequält

Über 10 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten und führen damit die Liste der beliebtesten Haustiere an. Die Samtpfoten werden von uns Menschen gepflegt und verwöhnt und genießen nicht selten den Status eines vollwertigen Familienmitglieds. Demgegenüber stehen die Millionen von Straßenkatzen ohne Zuhause, die tagtäglich um ihr Leben kämpfen und bei Krankheit, Durst und Hunger auf die gelegentliche Fürsorge von ehrenamtlichen Helfern angewiesen sind.

Bundesweite Kastrationsprogramme sowie kommunale Kastrations- und Registrierpflichten für Freigängerkatzen versuchen dieser Problematik Einhalt zu gebieten, aber es ist noch viel zu tun. „Dabei dürfen wir auch die Katzen nicht vergessen, die immer noch tagtäglich in deutschen Tierversuchslaboren leiden. Dort sind sie lediglich Versuchsobjekte, anhand derer ein wissenschaftlicher Gewinn erzielt werden soll“, appelliert Christina Ledermann, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Quelle: tierrechte.de


Undercover-Recherchen von Animal Equality machen internationale Schlagzeilen!

Dank der Veröffentlichung von neuen Undercover-Recherchen sind die erschreckenden Zustände in Tierfabriken derzeit auf den Titelseiten von Zeitungen in der ganzen Welt und erreichen ein Millionenpublikum!

In Spanien hat die größte und international bekannteste Tageszeitung des Landes, El País, Animal Equalitys neuester Recherche aus der spanischen Eierindustrie einen großen, ausführlichen Artikel auf ihrer Titelseite gewidmet. Darin beschreibt sie nicht nur die unhaltbaren Zustände in dem Betrieb, sondern kritisiert auch die Käfighaltung von Legehennen im Allgemeinen stark.

Auch in Großbritannien sorgte eine unserer aktuellen Recherchen für Schlagzeilen: „Arbeiter schmettern Ferkel gegen Wände und benutzen Elektroschocker“ verkündete die Titelseite der renommierten Tageszeitung The Times. Die Recherche hatte extrem schockierende Zustände in einem Schweinebetrieb aufgedeckt, der durch das britische landwirtschaftliche Qualitätssicherungssystem Red Tractor ausgezeichnet wurde. In Folge der Veröffentlichung wurde dem betroffenen Betrieb die Auszeichnung entzogen.

Vor wenigen Tagen hat nun unser Team in Italien eine neue Undercover-Recherche veröffentlicht, die die Wahrheit hinter Parmaschinken ans Tageslicht bringt. Die Aufnahmen zeigen den brutalen Umgang mit Ferkeln und Schweinemüttern. Zahlreiche Medien berichteten über die schockierende Recherche, darunter die Nachrichtenagentur LaPresse.

Im April 2018 gelang es einem Undercover-Ermittler, in zwei Schweinezucht- und -mastbetrieben in Italien zu filmen. Die beiden Betriebe befinden sich im Norden des Landes, in den Regionen Piemont und Lombardei. Die Aufnahmen, die Animal Equality in Kooperation mit italienischen Medien veröffentlicht hat, zeigen die systematische Grausamkeit gegenüber den Schweinen in den Betrieben.

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3 Kommentare zu “Zuhause geliebt, in Versuchen gequält

  1. Es ist schlimm, dass es uns Menschen gibt. Wir sind wohl die grausamste, aber auch unfähigste Spezies überhaupt. Sicher, es gibt Ausnahmen unter uns, meist nachdem man nach- und umgedacht hat, denn fast alle von uns haben es falsch vorgelebt bekommen.

    Aber besser für die Tiere, Natur – die gesamte Schöpfung wäre es, es gäbe die menschliche Spezies gar nicht.

    Wir leben im 21. Jahrhundert, fliegen in den Weltraum, zum Mond … nehmen unzählige Begünstigungen für uns durch den Fortschritt wahr, aber wir sind lediglich perfekt in jeglicher Vernichtung allen, was sich nicht wehren kann.

    Die Menschheit ist unfähig zum Einfachsten und Notwendigstem: Dem lebensachtenden und schutzwürdigen Umgang mit anderen Spezies. Dabei ist es einfach und Pflicht eines jeden einzelnen Menschen, eben auch jeden Politikers. Die aber können damit gar nichts anfangen. Dabei sind diese das Überflüssigste überhaupt, denn sie machen unser Welt schlecht und zeichnen für jeden Missbrauch, jede Zerstörung, für fast alle Verbrechen verantwortlich.

    Gefällt 2 Personen

  2. Lieber Wolfgang,

    es ist unerträglich sich vorzustellen, was Tiere in Tierversuchslabors erleiden. Speziell, wenn man selbst Hauskatzen hat.

    Unglaublich brutal das Umgehen mit den Schweinen im Video Das Schreien der Schweine. Es tut sehr weh das zu sehen. Ich sage dazu nur: Gewohnheitsverbrecher Mensch.

    Liebe Grüße – Hubert

    Gefällt 3 Personen

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