Tierschutz geht uns alle an!


 

Landesbischof Bedford-Strohm: „Wir Christen sind an die Seite derer gestellt, die heute Gewalt erleiden.“

Eine Heuchelei, die einfach nur zum Kotzen ist: EKD Präsident und Landesbischof Dr. Bedford-Strohm predigte in einem Gottesdienst am 24.Juli in Bad Boll seinen „Schwestern und Brüdern“ tatsächlich u. nebst vielerlei anderem Geschwätz nachfolgende Worte:

„Die Welt braucht uns Christen. Denn wir Christen nennen uns nach einem, der als Gewaltopfer gestorben ist. Wir Christen sind an die Seite derer gestellt, die heute Gewalt erleiden.“

Glaubt er das wirklich selbst, was er hier behauptet und seinen Schäfchen ins Ohr geträllert hat? Und wie verhält es sich dann seiner Meinung nach mit unseren Mitgeschöpfen, die milliardenfach und tagtäglich Gewalt erleiden? Warum schweigt sich dann dieser Pfaffe mitsamt seiner Kirche über diese alltäglich den Tieren gegenüber begangenen Verbrechen so beharrlich aus?

„Die Welt braucht uns Christen“, donnerte es seinerseits auf die Gemeinde hernieder, aber ich meine und denke, dass unsere Welt derartig heuchlerische, gewissen – und empathielose Christen keineswegs braucht, denn „für die Tiere hat der Teufel keine Hörner, sondern eine menschliche Fratze“, und zu diesen menschlichen Fratzen gehört auch all das widerliche Kirchen – und Pfaffengesindel, welches erforderlichen Tierschutz nach wie vor schändlich unter den Teppich des Schweigens kehrt.

Link zu dieser Predigt
https://www.ekd.de/predigt-beim-gottesdienst-der-auslandspfarrkonferenz-36507.htm


Schreiben von Martina Gerlach an das ARD – und ZDF-Fernsehen:

Guten Tag, Damen und Herren,
wieder einmal berichten die öffentlich rechtlichen Sender – auch andere, aber die muss ich ja nicht zwangsfinanzieren – über eine Brandkatastrophe, dieses Mal Griechenland. Dort brennen Wälder ab, Menschen kamen ums Leben oder verloren ihr Hab und Gut. Aber auch Tiere verloren ihr einziges Leben – warum ist dies für Sie nicht erwähnenswert?

Gleiches bei den Waldbränden in Portugal und auch bei den Berichterstattungen zu anderen Katastrophen – egal ob Naturkatastrophe oder von Menschen ausgelöst – in anderen Gegenden/Ländern. Permanent erlebe auch ich bei den Berichterstattungen, dass die tierlichen Opfer zu 99,99 % nicht erwähnenswert sind für die Nachrichtensender/Berichterstatter. Da kann man überall hinschauen: Ob Waldbrände, ob Erdbeben, ob Naturkatastrophen … oder Säuberungsaktionen, wie z.B. in Russland in Vorbereitung der Fußball-WM, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Durchweg werden Tiere, obwohl sie nicht weniger leiden und ebenso qualvoll wie Menschen sterben, nicht erwähnt, ihre Angst und Qual sowie ihr Tod wird völlig vernachlässigt in den Nachrichten, obwohl dies zu einer objektiven Berichterstattung gehören muss! – Egal, ob es sich um Wildtiere handelt, die in ihren natürlichen Lebensräumen verbrennen oder zurück gelassene Haustiere oder die zu Nutztieren degradierten Tiere, oder Straßentiere oder Tiere in Sheltern …

WARUM?
Dadurch wird doch gezielt dazu beigetragen, dass Hilfe für Tiere von vornherein vernachlässigt bzw. verhindert wird. Lediglich Tierschützer kümmern sich – meist privat engagiert und finanziert und bis an die Grenzen ihrer Kräfte schuftend – um deren Hilfe, Rettung, Schutz – ohne auch nur ansatzweise von öffentlichen Stellen dafür Hilfe/Unterstützung zu bekommen. Tiere fühlen und leiden nicht anders als Menschen. Es ist bewiesen, dass Tiere denken, wenn auch in anderen Zusammenhängen, aber sie wissen, was sie erleiden müssen. Sie wissen nur nicht, warum.

Glauben Sie wirklich, dass diese Welt eine bessere werden kann, solange man das – meist menschengemachte – Elend und Leid, sowie die Qualen unserer tierlichen Mitgeschöpfe bequem außen vor lässt? Tiere nicht erwähnenswert? – Beenden Sie das endlich, denn jedes einzelne Tier hat nicht weniger Lebensrecht und Schutzanspruch als Menschen für sich fordern! Das ist das Mindeste, was man von zwangsfinanzierten, öffentlichen Sendern erwarten können sollte! Auch jedes einzelne Tier hat nicht weniger Hilfe, Rettung, Schutz verdient als menschliche Opfer!

Für eine anständige Welt!
Martina Gerlach


Keine Erschießung der Wildgänse am Wöhrdersee

Die Wildgänse am Wöhrdersee in Nürnberg lebten bisher in Frieden zwischen Menschen und Natur. Aber der neue Stadtstrand soll sie nunmehr für immer vertreiben, da sie am Strand ihren Kot hinterlassen und sie deswegen ab dem 01.08.2018 zum Abschuss freigegeben wurden.

Unterzeichnerin Nicole:
Ich finde, jetzt reicht es mal langsam, dem Menschen gehört doch nicht die komplette Natur alleine. Mit welchem Recht wird alles von überall vertrieben und ermordet? Ich habe selbst Gänse und Enten und an ihrem Kot stirbt man nicht.

 

 


Tut sich da etwas in den katholischen Ansichten?

Wächst da endlich ein kleines, tierfreundliches Pflänzchen in der katholischen Wüste heran? Nehmt euch einige Minuten Zeit und hört euch hier auf fellbeisser.net  die im Deutschlandfunk ausgestrahlte katholische Sendung vom vergangenen Sonntag an!


 

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