Die grosse Gerechtigkeit

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Die grosse Gerechtigkeit:
Der natuerliche, unausweichliche Tod des Menschen

Unterwegs zum Weihnachts-Tisch…

Schlachtfeste an religioesen und anderen Feiertagen, im Osten wie im Westen..

Fuer die Fleischbaeuche ist es wieder soweit – Weihnachten faellt ins Haus, mit allen dazugehoerigen Brathaehnchen, Kalbskoepfen, Pferde- und Straussenfilets, den Austern, Schweinecoteletts, Lammgigots und tausend anderen kulinarischen Rafinessen, welche mir den Magen umdrehen und den Garaus machen! Um es mit Jean Paul zu sagen: aus wie vielen Marterstunden der Tiere loetet sich der Mensch eine einzige Festminute fuer seine Zunge zusammen!

Dann loete er, denn die diesjaehrige Weihnacht koennte sehr wohl seine letzte sein – und dann ist ausgeloetet! Denn auch wenn der Mensch besonders fuer die Festtage gerne fuer sich toeten laesst, kommt doch der grosse, unausweichliche Augenblick, wo es auch ihm an den Kragen geht – sein natuerlicher, unausweichlicher Tod! Wie gerne haette er zu seinen Lebensstunden diejenigen der Tiere weggestohlen und seinen eigenen beigefuegt – aber das kann er nicht! Kein Tier kann eingeloest werden fuer sein ewiges Erdenleben, denn dafuer hat die Gerechtigkeit den Riegel vorgeschoben! Dies ist wohl der eklatanteste Beweis dafuer, dass diese Erde nicht nur fuer den Menschen da ist, sondern zuerst fuer sich selbst und danach fuer alle anderen Geschoepfe gleichermassen!

Gleichgeschaltete Konsumenten haben keine Antenne fuer das Leid der Tiere, sie haben nur Antennen fuer ihre technologischen Gadgets

Schon mancher Christ stellte mir gerade an Weihnacht die Frage: ‚Christus ist doch fuer uns gestorben, deshalb sollten wir doch das Ewige Leben ab sofort nach seinem Tode haben, aber wir sterben ja weiter‘! Ja und nochmals Ja – antwortete ich, denn der Tod ist die absolute Gerechtigkeit selbst! Denn wenn es nicht so waere, so wuerde diese Regel wieder nur den Menschen betreffen, welcher alles um sich herum morden wuerde, um eben diesem anderen Leben ans Lebendige zu gehen, um es fuer sich selbst einzuheimsen! Ja es wuerde riesige Zuchtfarmen geben, mit zahllosen Tieren zwecks Lebensabgrabung fuer den Menschen! Luxuszuchten spezieller Tiere mit extrem hohen Lebensaltern, welche dann der Mensch gegen hohe Bezahlung fuer sich einheimsen koennte!

So wuerden dann die Reichen sehr bald das ewige Erdenleben haben, waehrend die Armen gegenueber frueheren Zeiten keinen grossen Unterschied wahrnaehmen und entsprechend frueh versterben wuerden, da sie sich keine Tier-Lebensjahre kaufen koennten! Wie froh bin ich, dass diese ganze Utopie eine Utopie bleibt und zwar fuer immer! Den Menschen erwartet der physische Tod mit absoluter Sicherheit und Garantie!

Diese Tatsache macht mir das Leben etwas ertraeglicher, denn diese Form der Gerechtigkeit sucht ihresgleichen – eine zweite solche gibt es nicht! Ja sie stimmt mich geradezu zuversichtlich, denn sie nimmt ein ganz klein wenig vom Stachel der Bitternis, welcher als grausames Los der uebrigen Schoepfung durch des Menschen Hand geschieht! Eigentlich ist dies eine ganze Menge – und so, wie ich mich seinerzeit ueber meinen Chef gruen und blau aergerte – und meine Kollegin lachend sagte, ich solle ihn mir nur nackt vorstellen, so stelle ich mir den Tierschinder, welcher an Weihnachten und Ostern seine Qualknochen sabbert, in der Grube vor!

Und so ueberkommt mich doch noch das Hochgefuehl – und dies zu Weihnachten! Oh du froehliche………….Tiere mordende Weihnachtszeit – aber noch bevor das Eis an der Fensterscheibe taut, auf das man haucht, grinst dem Leichenfresser der bleiche Tod ins Antlitz – und verwandelt ihn in dieselbe Substanz wie seine aussermenschlichen Opfer, deren Leben nicht laenger dauerte, als ein paar qualvolle Herzschlaege der Angst…

Bis alle Schlachthoefe geschlossen – und alle Kaefige leer sind…

Claudia


Die destruktive Utopie des menschlichen Vollkommenheits-Anspruchs

Sie mischeln und mengeln, die hochplatzierten dieses von ihnen gebeutelten Planeten, sie quantifizieren und qualifizieren, aber zu einem humanen Resultat kommen sie nicht! Und da der tote Fisch bekanntlich vom Kopf stinkt, wird die Menschheit immer verkopfter und (v)ergeht sich in Meditation und Hirnforschung gleichermassen! Aber waehrend der arme Fisch, welcher zu Milliarden aus dem Meer gezogen wird in riesigen kilometerlangen Fangnetzen, in welchen sich gleichzeitig zahllose andere Arten verstricken und darin ersticken, vom Menschen gezwungen wird, vom Kopf zu stinken, denn dieser mordet ihn ja, bis es bald keine mehr gibt – stinkt der Mensch absichtlich vom Kopf, vor allem gewisse intellektuelle, religioese und antireligioese Kreise, die koennen gar nicht umhin, der gequaelten Gegenwart ihre verkopften Ideen aufzudraengen und die grosse Masse wieder einmal hinters Licht zu fuehren!

Dabei steht es ruhig jeder entsprechenden der drei Kasten frei, ob diese nun die intellektuelle, die religioese, oder die antireligioese Quante quantifizieren, bis deren Innenschau vor lauter Quanten kernspaltet. Aber nur eines sollten sie nicht: Tiere quaelen – aber genau das tun sie, oder sagen wir mal vorsichtig: ein Teil (Quante) von ihnen, es scheint aber leider ein nicht zu uebersehender Teil zu sein!

Und da dieser Vortrag gewissen Personen NICHT schmeichelt, werde ich keine Fotos beifuegen, sehr wohl aber die Namen der entsprechenden Personen erwaehnen, in Erwartung einer Antwort, welche ich an sie stellte! Eine zufriedenstellende wird es aber kaum sein, denn man kann geschehenes Uebel nicht ungeschehen machen! (An die Giordano Bruno-Stiftung hatte ich bereits vor einiger Zeit geschrieben und keine Antwort erhalten).

Der beruechtigte Vivisektor Wolf Singer, der unter den Wissenschaftlern grosse Triumphe feiert war lange, vor allem zu seiner Vivisektionszeit an Bord der Giordano Bruno-Stiftung, welche von sich vorgibt, sich auch fuer das Wohl der Tiere einzusetzen! Aber anscheinend wissen die Vorsitzenden jener atheistischen Vereinigung nicht, dass ihr Kollege ein grausamer Vivisektor ist (jetzt vielleicht inzwischen hoffentlich nicht mehr), denn das Max Planck Institut hat ja nun seine inhumanen Tierversuche an Affen eingestellt, nachdem sich die Tierrrechtler fast die Seele aus dem Leib rissen, um diesem sinistren Treiben ein Ende zu machen.

Aber sie wissen offenbar auch nicht, dass dieser Wolf Singer zusammen mit der Vorzeigenummer Eins des Tierschutzes in Frankreich – dem Buddhisten-Moench Matthieu Ricard schon lange turtelt und quantenphilosophisch taenzelt und in buddhistischen Schnoerkeln schwelgt, da beide liebend gern zusammen in Diskussionsrunden auftreten und sogar Buecher zusammen verfassen ueber ‚Meditation und Hirnforschung‘! Da laust mich doch der Affe, der vom Max Planck-Institut noch in aller Eile zutode gequaelt wurde, bevor die anderen uebrig gebliebenen ins Ausland verschachert wurden!

Mit dem in aller Welt bekannten und umworbenen Vorzeige-Buddhisten Matthieu Ricard, welcher mit einem der blutigsten Vivisektoren unserer Zeit Buecher ueber ‚Meditation und Hirnforschung‘ verfasst, ist die Welt des Tierschutzes wirklich sehr arm bestueckt!

Nun habe ich Matthieu Ricard und die Obfrau von L214, jene welche die schrecklichen Schlachthof-Bilder um die Welt zirkulieren lassen, angeschrieben und um eine Erklaerung gebeten, da sie sich auch sehr gerne in Gesellschaft dieses doch sehr seltsamen Buddhisten-Moenches sehen laesst!

Ich warte nun auf ihre Antwort und melde mich in etwa einem Monat mit oder ohne Antwort mit einem diesbezueglichen Vortrag zurueck!

Eure Claudia im Tierschutz – bis alle Kaefige leer sind

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