Homosexualität braucht keine „Heilung“

Petition von Lucas Hawrylak an Bundesminister Jens Spahn: Homosexualität braucht keine „Heilung“

Hier der Text der Petition, die ich ohne Wenn und Aber unterzeichnet habe:

Die Conversion Therapy, auch „Homo-Heilung“ genannt, ist eine menschenverachtende „Therapieform“ bei der Homosexuelle „heterosexuell gemacht werden sollen“.

Als ich mich mit 17 geoutet habe, wusste ich schon lange, dass ich mich eher zu Männern als zu Frauen hingezogen fühle. Der Prozess zu sagen, „Mama oder Papa, ich bin schwul.“ hat drei Jahre gedauert. Ich bin sehr dankbar, dass meine Familie und Freunde mich unterstützten und mein Outing zum größten Teil positiv aufgenommen haben. Doch eine Vielzahl der Outings verläuft nicht so harmonisch, viele werden von ihren Eltern verstoßen, Kontakte zu Freunden brechen ab, der Boden unter den Füßen wird ihnen weggezogen.

Noch schlimmer wird es jedoch dann, wenn Eltern ihre Kinder sogenannten „Homo-Heilern“ anvertrauen, die vorgeben Kinder und Jugendliche von der Homosexualität heilen zu können, sie „normal“ zu machen. Die Methoden dazu sind vielfältig und hinterlassen bei den Betroffenen z.T. lebenslange schwere geistige und körperliche Schäden, die sich irreversibel und unabdingbar auf die Zukunft der Betroffenen auswirken. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Bento reichen die Methoden von Nackttänzen zu Trommelschlägen und eiskalten Duschen bis hin zu Gesprächstherapien in denen den „Betroffenen“ verdeutlicht werden soll, dass ihre sexuelle Orientierung falsch sei. In extremsten Fällen werden den „Patienten“ Videos von homosexuellen Handlungen gezeigt, wobei ihnen körperliche Schmerzen zugefügt werden. Dadurch soll die eigene Homosexualität mit Schmerzen in Verbindung gebracht werden.

Es ist Zeit, dem ein Ende zu bereiten. Die in Fachkreisen Reparativ- oder Reorientierungstherapie genannte „Therapieform“ ist in der Europäischen Union bisher nur in Malta und in einigen Regionen Spaniens verboten. Die Deutsche Bundesregierung hat noch im März 2017 das Verbot abgelehnt. Die Deutsche Bundesärztekammer, sowie eine Vielzahl von Mediziner/innen und Expert/innen verurteilen diese Therapieform jedoch bereits seit Jahren.

Wir fordern den zuständigen Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn (CDU) und die zuständige Bundesministerin für Recht und Verbraucherschutz, Katharina Barley (SPD) und jede Abgeordnete und jeden Abgeordneten im Deutschen Bundestag dazu auf, sich gegen diese Form der seelischen und psychischen Körperverletzung in Form der sogenannten „Homo-Heilung“ einzusetzen! In einem toleranten, progressiven Land wie Deutschland, sollte diese Praxis weder ausgeübt werden noch erlaubt sein!


Besonders perfide ist das Verhalten vieler religiöser Sekten, meist Evangelikalen mit geistigen Defekten, aber auch der großen Religionen in puncto „Homoheilung“. Meist beschäftigen sich nahezu und ausschließlich nur Religionsfanantiker mit derartigen „Heilungen“. Vergleichbar ist dieser gefährliche Religions-Zirkus mit den immer noch vorhandenen Exorzismus-Orgien der katholischen Kirche und andererseits stoßen auch Ähnlichkeiten mit Josef Mengele auf, diesem Schinder vieler Menschen durch medizinische Versuche.

Viele Schwule verwahren sich gegen diese Handlungsweisen. Leider geschehen sie tagtäglich auch weiter auf deutschem Boden und in ganz Europa. Nur Großbritannien, Teile Spaniens und Malta haben mit diesem Menschen verachtenden Tun Schluss gemacht. Unsere Bundesregierung will das allerdings immer noch nicht, wahrscheinlich weil sie ohnehin krause Vorstellungen zur Religionsfreiheit hat (siehe Verletzung des Grundgesetz-Artikels „körperliche Unversehrtheit“, den sie jeden Tag mit der Zustimmung zu Zwangsbeschneidungen von jüdischen und muslimischen Jungs tangiert und der betäubungslosen Schächtung von Tieren aus „religiösen“ Gründen!).

Kurzum: Falls auch Dein Bauchgefühl und Dein gesunder Menschenverstand diese religiös motivierten „Schwulen-Heilungen“ nicht gutzuheißen vermag, dann unterzeichne bitte auch Du die nachfolgend verlinkte Petition von Lucas Hawrylak.

 

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Die schwere Krankheit der Empathielosigkeit – Teil 1

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Der Tier- und Naturschuetzer

Mit gewaltigem Aufwand an finanziellen Mitteln und ueber diverse Medien versucht die Tierausbeutungs-Lobby immer wieder, den Tier- und Naturschuetzer als unrealistischen Traumtaenzer, extremen Neurotiker und neuestens sogar als Terroristen hinzustellen! Wie steht es denn nun aber tatsaechlich um die beiden Parteien, welche sich logischerweise bis zutiefst hinein ins Knochenmark ganz und gar nicht gruen sind?

Auf diese Frage moechte ich in einem zweiteiligen Aufsatz eine Antwort geben, wobei ich heute den Tierschuetzer vorstelle – und da ich davon ausgehe, dass die meisten Leser zu dieser Gattung gehoeren, gleichzeitig ihr Herz erfreuen mit praechtigen Tierbildern, denn wer wir sind und was unsere Absicht ist, wissen wir doch nur zu gut!

Im zweiten Teil geht es dann unserem tierausbeutenden Gegner an den Kragen, welcher sich ernsthaft selbst ins Gewissen reden sollte, falls er ueber ein solches noch verfuegt, wenn es nicht schon lange ausgetrocknet und versiegt ist, denn bei empathielosen Menschen gehe ich definitiv davon aus, dass sie am Ende der Durststrecke angekommen sind – aber man sollte ueber niemandem den Stab brechen, denn bis heute hat sich mehr als ein Grossmaester und Grossschlachter von seinem schlimmen Tun abgewandt und wurde zum Veganer! Und einigen von ihnen werden wir begegnen!

Tier- und Naturschuetzer sind generell empathische Menschen, denn sonst waeren sie ja keine Tier- und Naturschuetzer, obwohl wir alle unsere Fehler haben, wie jeder andere Mensch unter der Sonne! Aber eine grosse Sache zeichnet uns gegenueber unserem Gegner aus: wir geben NICHT klein bei, denn wir kaempfen, bis alle Kaefige leer sind im gewaltlosen Widerstand nach dem grossen Vorbild von Leo Tolstoi, Mahatma Gandhi (er war ja Tolstoianer und wurde erst in Europa zum Vegetarier, was viele Leute nicht wissen) und Dr. Martin Luther King, welcher sich wiederum an Gandhi orientierte!

Ein Bild, welches das Herz jedes Empathikers hoeher schlagen laesst, waehrend im emotionalamputierten Freak drin nichts vorgeht, ausser der Appell zur Jagd! Somit ist er immer noch instinktgesteuert!

Die empathische Seele (anima – das Bewegte) ist vornehmlich vegetarisch – heute vegan! In dieser Lebensweise bemuehen wir uns, den Tieren, dem Planeten, den Mitmenschen in der Dritten Welt und uns selbst so wenig wie moeglich zu schaden! Schon hier sollte unser Gegner, worunter ich auch die diversen Kirchen zaehle, in Ehrfurcht vor uns verstummen – denn tun sie ein gleiches? NEIN – sie wursteln gewissenlos weiter unter der Sonne und sind inzwischen zum Generalparasiten an der Gesamtschoepfung mutiert, als deren gewissenlose Dornenkrone!

Hier frage ich: Wer von uns beiden ist denn der Extremist und der Terrorist? Ausserdem leiden empathielose Menschen an der schweren Krankheit der Herzenskaelte – die von mir als emotionalkastrierte Wesen empfunden werden (darunter viele Priester, Pastoren und Politiker) so gibt es also nicht nur den rassistischen KKK, sondern auch den speziesistischen PPP, denn man ist, was man isst – und wenn dies eben Fleisch ist, wird man zum Zombie, denn Fleisch ist gleichzeitig auch immer Aas, ausser man frisst es auf der Stelle, wie der Loewe, aber dazu fehlen dem zweibeinigen Schlappschwanz die Reisszaehne! Und auch wenn er sich diese einbildet, so hat der Loewe doch besser gebruellt, oder etwa nicht? Deshalb sollte er sich, um es mit Friedrich Schiller zu sagen, nicht mit blutigen Tigermahlen besudeln, sondern die gruenen Gaben von Mutter Erde ehren!

Gewisse grossgekotzte Soehne schiessen auf sie – mein Sohn nicht, auch wenn er nicht grossgekotzt daherkommt – und dafuer bin ich dankbar, denn tausendmal lieber ist mir ein schwererziehbarer Sohn, als ein Jaeger, dessen Herz irgendwo unter einem Baum vertrocknete… in dieser Weise sind sehr reiche Leute geistig arm, waehrend solche, die in finanzieller Armut leben, mit grossem geistigem Reichtum beschenkt sind!

Jedenfalls ist der Tier- und Naturschuetzer dem Ausbeuter dieses Planeten moralisch und ethisch haushoch ueberlegen – und man sollte ihn nicht unnoetig kritisieren, denn auch wenn an einem noch Schmutz haftet und man bereits unter der Dusche steht, so ist dies um ein vielfaches besser, als jene, welche voll inneren Schmutzes sich mit ihren empathielosen Gemeinheiten an der Schoepfung in der finanziellen Sonne suhlen und ihre Herzen maesten am Schlachttag!

Mit diesen suessen Kerlchen verabschiede ich mich fuer heute!

Fortsetzung folgt …

Glaubst Du noch oder denkst Du schon?


Im nachfolgenden Video:

Religionskritiker und Buchautor Philipp Möller bei Aeschbacher. Philipp Möller ist Pädagoge, Autor und Religionskritiker und vertritt als Sohn eines Kirchenmusikers die Meinung, dass es erkenntnistheoretisch absurd ist, an einen Gott zu glauben, nur weil man seine Nicht-Existenz nicht beweisen kann. Der intelligente Rhetoriker vertritt seine Meinung immer wieder öffentlich und erntet neben Kritik auch viel Applaus für seine konzisen Beobachtungen der Kirche und des Glaubens. Und während seine Kritiker über ihn sagen, er sei ein „dummer“ und „blinder“ Mensch, sage ich über ihn, dass er ein durchaus sehr kluger, intelligenter und ein mir sehr sympathischer Mensch ist.