Tierschutz geht uns alle an!!!


EU: Abschuss von mehr als 53 Millionen Wildvögel

In der Europäischen Union werden jedes Jahr mehr als 53 Millionen Wildvögel von Hobby-Jägern legal abgeschossen, darunter auch zahlreiche Arten, die in Deutschland stark gefährdet sind. Das ist das Ergebnis einer vom Komitee gegen den Vogelmord und dem Deutschen Rat für Vogelschutz vorgestellten Studie*, in deren Rahmen offizielle Jagdstatistiken aus insgesamt 24 EU-Staaten sowie der Schweiz und Norwegen ausgewertet wurden.

Die Statistiken stammen mehrheitlich aus der Jagdsaison 2014/15 und ergeben zusammen einen Abschuss von mindestens 53 Millionen Vögeln pro Jahr. Dazu kommt noch eine unbekannte Anzahl an Tieren, die jedes Jahr in Ländern ohne auswertbare Daten (Griechenland, Niederlande, Irland und Grossbritannien) und ausserhalb des Untersuchungsgebietes im Mittelmeerraum oder in Afrika getötet werden.

Quelle : wildbeimwild.com


Kastenstände sind illegal und Tierquälerei

Foto: Fred Dott (Vier Pfoten)

Körpergroße Metallkäfige, in denen einzelne Sauen wochenlang fixiert sind und sich kaum bewegen können – diese sogenannte Kastenstandhaltung ist in Deutschland an der Tagesordnung. Ein Gutachten der Hamburger Rechtsanwältin Dr. Davina Bruhn zeigt jetzt erneut, dass diese Praxis gegen geltendes Tierschutzrecht verstößt, eine Straftat darstellt und verfassungswidrig ist. Das gilt auch für die geplante Neuregelung der Kastenstandhaltung, welche das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) plant und die am 27./28. April Thema auf der Agrarministerkonferenz ist.

»Die Kastenstandhaltung ist rechtswidrig und gehört gänzlich abgeschafft. Eine Beibehaltung ähnlich dem Entwurf des vom BMEL veröffentlichten Eckpunktepapiers stellt einen klaren Rechtsbruch dar«, erklärt Bruhn. Sie hat ihr Gutachten im Auftrag der Tierschutzorganisation Vier Pfoten erstellt. Das Eckpunktepapier sieht also weiterhin vor, die Sauen wochenlang zu fixieren, was zu erheblichen und vermeidbaren Leiden führt. Damit verstoßen die geplanten Regelungen weiterhin gegen das Tierschutzgesetz und damit auch gegen das Grundgesetz, welches den Tierschutz als Staatsziel festlegt.

Welch ein Skandal, dass Bund und Länder die Kastenstandhaltung weiterführen wollen! Und dieses Landwirtschaftsministerium schämt sich angesichts seiner verlogenen Aussage auf seiner Webseite auch keineswegs in Grund und Boden, dass »das Wohlergehen der Tiere« ihm »ein wichtiges Anliegen« sei.

Quelle: albert-schweitzer-stiftung


Zoo und Zirkus: Aufruf zum Whistleblowing

Allein in Deutschland gibt es 864 Zoos und zooähnliche Einrichtungen sowie 141 Zirkusse, die Wildtiere im Programm führen. In vielen dieser Einrichtungen sind die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten und zur Schau gestellt werden, tierschutzrelevant. Kontrollen der Amtsveterinäre wirken dem, aus verschiedenen Gründen, nicht ausreichend entgegen.

Deswegen sollen Menschen, die solche Einrichtungen gut kennen, ermutigt werden, diese Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen. Zu diesem Zweck haben „Menschen für Tierrechte e.V.“ auf ihrer Webseite eine eigene Anlaufstelle eingerichtet, wo Menschen, besonders die, die beruflich in einem Zoo oder Zirkus tätig sind, entsprechende Missstände anonym melden können.


Herz aus Stein-Verleihung der Ärzte gegen Tierversuche e.V. :

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. hat am 12.4.2018 das „Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch des Jahres 2017 an das Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin in Berlin „verliehen“. Bei den Tierversuchen wurden Nacktmulle und Mäuse Sauerstoffmangel ausgesetzt, um zu vergleichen, wie lange sie ohne auskommen. Die Mäuse erstickten qualvoll nach 45 Sekunden, die Nacktmulle hielten 18 Minuten aus. Wenn aber ihre Temperatur erhöht wurde, erstickten sie nach 6 Minuten. Der Preis für den schlimmsten Tierversuch bedeutet nicht, dass andere Tierversuche weniger schlimm sind, auch wird er nicht an einen Forscher persönlich verliehen. Das Herz aus Stein ist ein Symbol für Herzlosigkeit, für eine grausame, absurde und unnötige Art der Forschung, die verboten werden muss!


Hundetötungen in Russland

Russland ist stolz, die Fußball-WM 2018 austragen zu dürfen. Da soll natürlich alles schön aussehen. Streunende Hunde in den Straßen rund um die Fußballstadien machen sich da nicht so gut. Russische Tierfreunde berichten daher von regelrechten Tötungskommandos. Die ziehen durch die Straßen und erschlagen Streuner vor den Augen von Müttern und Kindern.

Bitte hilf mit, dieses grausame Töten sofort zu stoppen! Bist Du auch dagegen, dass Hunde für die Fusball WM getötet werden? Dann sage das klar und deutlich mit Deiner Unterschrift dem Bundestrainer Jogi Löw und der Fussballnationalmannschaft.

ZUR  PETITION

Vielen Dank, dass auch Du den Tieren Deine Stimme gibst!

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