Tierschutz geht uns alle an !


Schweinehochhaus endgültig schließen!

Über 650 Menschen nahmen an der vom Deutschen Tierschutzbüro organisierten Demo vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf in Sachsen-Anhalt teil! Ob mit organisierten Bussen, in privaten Mitfahrgemeinschaften oder per Zug – aus ganz Deutschland kamen engagierte Menschen zusammen, um ein Zeichen gegen das Schweinehochhaus und die Zustände in der Massentierhaltung zu setzen!

Nachdem die Demo von Redebeiträgen, u.a. vom Vorsitzenden Jan Peifer, eingeleitet wurde, fanden alle Demonstranten gemeinsam zusammen, um mit einer Menschenkette gegen die Situation der Tiere im Schweinehochhaus und in der Massentierhaltung zu demonstrieren. Alle Teilnehmer trugen dabei Schilder, auf denen sie ihre Forderungen festhielten und somit den Tieren eine Stimme geben konnten.

In den Tagen vor der Demonstration kündigte der Betreiber des Hochhauses an, dieses zu räumen, um die Anlage umzubauen und gegebenenfalls wieder in Betrieb zu nehmen. Auch, wenn es vorerst gute Nachrichten sind, dass die Schweinezuchtanlage temporär geleert wird, ist das Schweinehochhaus damit noch nicht Geschichte. Und das heißt für uns alle: der Kampf für die Tiere ist noch nicht vorbei! Wir dürffen nicht aufhören, bis das Schweinehochhaus endgültig geschlossen ist!


Zwergi und das Dilemma mit der Milch

Als Zwergi das Licht der Welt erblickte, schien die Welt für sie noch in Ordnung. Liebevoll wurde sie von ihrer Mutter willkommen geheißen, während sie ihr das Fell trocken leckte. Dabei prägten sich beide den Geruch des anderen ein, um sich immer wieder finden zu können. Dann jedoch geschah das traumatisierende Erlebnis: Zwergi wurde ihrer Mutter entrissen und isoliert in ein Kälberiglu gesperrt. Für sie war das gleiche Leben wie das ihrer Mutter geplant. Sobald sie alt genug wäre, hätte man sie zwangsgeschwängert und das Kalb austragen lassen. Ihr Kalb hätte, wie auch Zwergi, nur wenige Tage Muttermilch bekommen. Dafür wäre alle restliche Milch für die Lebensmittelproduktion unter Schmerzen abgemolken und verkauft worden.

Doch Zwergis Leben sollte eine anderes werden, da Aktivisten des Tierschutzbüros sie vor diesem Schicksal bewahrten. In einer nächtlichen Aktion gelang es ihnen das kleine Kalb zu befreien und auf einen befreundeten Lebenshof in Brandenburg zu bringen.


Stopp dem Hundetöten für Fußball-WM 18 in Russland – RespekTiere-Protest vor dem Konsulat in Salzburg

Noch sind es rund 2 Monate bis zur Fußball-WM 2018; doch unfassbare Grausamkeiten gegen die in den Austragungsorten beheimateten Straßenhunde passieren jetzt gerade; obwohl gut versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit dringen immer wieder wahre Horrormeldungen über den Umgang mit den Mitgeschöpfen nach außen! So sollen, ähnlich wie bei den allermeisten Sport-Großereignissen im Osten der letzten Perioden, auch in Russland ganze Schwadronen von Hundefängern ausgesandt worden sein, mit Millionenbeträgen ausgestattet, um ‚dem Problem‘ Herr zu werden (bei der Fußball-EM in der Ukraine 2012, wurden laut Schätzungen von Peta, alleine in der Region Donzek rund 7000 Hunde pro Monat ermordet). Warum? Weil sich die Spielorte auf den Besucheransturm der Fußballfans vorbereiten, und hierfür sollen die Städte im neuen Glanz erstrahlen. Da passen streunende Hunde leider so gar nicht ins Bild, und monoton reagiert man auf die Herausforderung, ganz so wie man es immer tat – mit Gräueltaten gegenüber den ‚besten Freunden des Menschen‘!

Ekaterina Dmitrieva, Direktorin der City Animal Protection Foundation, hat mithilfe einer Petition Russlands Präsident Wladimir Putin bereits aufgefordert, das ausufernde Töten von Straßenhunden sofort zu stoppen.

 

 

 

Sie zeichnet ein gar düsteres Bild. Die elf Gastgeberstädte „werden im Blut heimatloser Tiere ertrinken“, meint die Tierschützerin. Weiterhin zeigt sie sich schwer enttäuscht der Tatsache gegenüber, dass der Fußball-Weltverband Fifa die Augen vor der Tragödie verschließt und sich weigert, die russische Regierung diesbezüglich zu bedrängen.

Doch ihr Einsatz zeigt erste Wirkung, dennFocus.de schreibt: ‚Der Vorsitzende des russischen Umweltschutzkomitees Vladimir Burmatov, hat laut der britischen Tageszeitung „Telegraph“ auf die Aufforderung von Tierschützern reagiert und den Sportminister Pavel Kolobkov gebeten, die „Massenvernichtung von unbeaufsichtigen Tieren zu stoppen und eine humane Lösung zu finden.“

Ob jedoch die Tötung der Tiere wirklich gestoppt wird, ist nicht nur unklar, sondern vielmehr sogar sehr unwahrscheinlich. Rund 2 Millionen Straßenhunde sollen laut NTV in den Austragungsorten der WM ihr kärgliches Dasein fristen. Wie hoch der Blutzoll letztendlich sein wird, niemand wird es wirklich je erfahren. Was uns aber nicht davon abhalten darf, der Problematik so viel als möglich an Aufmerksamkeit zuzuführen und die Öffentlichkeit wieder und wieder zu informieren!

Deshalb haben sich erst kürzlich auch RespekTiere-AktivistInnen vor dem Generalkonsulat Russlands in Salzburg eingefunden, um ihre Stimme gegen ein solches Morden zu erheben. In den nächsten Wochen sind weitere derartige Veranstaltungen geplant.


Streunende Hunde werden auch in Marokko für WM-Bewerbung ermordet

Bewaffnete Männer strecken einen Hund nach dem anderen nieder. Es sind Aufnahmen, die letzte Woche in der marokkanischen Stadt Agadir entstanden sind. Grund für die Erschießung der Hunde ist ein anstehender Besuch der FIFA, bei dem die Stadt ein gutes Bild abliefern soll. Marokko möchte nämlich, dass die Fußball-WM 2026 in dem nordafrikanischen Land ausgetragen wird.

Quelle: deutsch.rt.com


Sollten PETA und Co. die Gemeinnützigkeit aberkannt werden?

Unfassbar: Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast will die Gemeinnützigkeit von Tierschutzorganisationen überprüfen lassen, wenn diese heimlich gedrehte Aufnahmen aus Ställen veröffentlichen. Man müsse sich fragen, sagte die CDU-Politikerin der “Neuen Osnabrücker Zeitung” am 23.April, “ob PETA und Co. zu Recht als gemeinnützig eingestuft sind. Ich bin dafür, dass dieser Status bei Tierrechtsorganisationen, die in Ställe einbrechen, überprüft und im Zweifelsfall aberkannt wird.” Einfach nur widerlich, derartige Politiker, die unbedingt verhindern wollen, das solche Aufnahmen aus KZ-Massentierhaltungsfabriken in die Öffentlichkeit gelangen.

Quelle: neuepresse.de

Siehe hierzu auch: „BGH: Aufnahmen von Tierschützern aus Hühnerställen dürfen gezeigt werden“


RespekTiere-Aktivist vor Gericht

Von RespekTiere.at

Ebenso unfassbar : Am 24. April stand ein RespekTiere-Aktivist als erster Tierschützer Österreichs wegen Verletzung des ‚Alm- und Kulturflächenschutzgesetzes‘ vor Gericht! Welche immense Gefahr sich daraus für zukünftige Tierschutzaktivitäten ergibt, möchten wir in den nächsten Zeilen gerne erklären. Ziel jener von der ÖVP-FPÖ-Regierung inszinierten Vorlage ist es nämlich, den LandwirtInnen völlig freie Hand in deren Tun zu geben und die KritikerInnen einer intensiven Landwirtschaft (Tierqualindustrie) von vornherein jegliche Möglichkeit zu berauben, gegen Tierquälerei, so offensichtlich diese dann auch ist, einzuschreiten! Es soll aber noch viel schlimmer kommen, denn geht es nach Kanzler Kurz und Co, wird plötzlich nicht nur das Filmen sondern sogar das bloße Veröffentlichen von Fotos aus Stallanlangen zur Straftat! Täter werden also zu Opfern erklärt, dagegen jeglicher Aufdeck-Journalismus kriminalisiert. Kurzum: die Partei der Bauern und jetzige Regierungspartei, die ÖVP, gibt an ihr Klientel die Parole aus: Wenn Ihr Tiere quält, macht nix, wir beschützen euch vor den bösen TierschützerInnen!

Fakt ist: Wird das Gesetz wie von der österreichischen Regierung geplant flächendeckend eingeführt, wird die Zukunft für die Tiere in den ‚Nutz’tierställen eine noch düstere, weil es dann für mitfühlende Menschen zum Drahtseilakt ausartet, Gesetzesübertretungen aufzudecken. Wenn jedes Veröffentlichen von unhaltbaren Bedingungen direkt in die Kriminalisierung für die AufdeckerInnen führt, verbunden mit hohen Geldstrafen, der Chance beraubt, die Öffentlichkeit zu informieren, dann ist das ein absoluter Freibrief für Tierquälereien. Österreich, einst ein Musterland des Tierschutzes, soll, nehmen Sie uns beim Wort – auf Betreiben einer Bauernpartei, der ÖVP, zum absoluten Schlusslicht im Tierqual-Aufdeck-Journalismus in Europa werden. Mit Freibrief ausgestattet, ist Rot-Weiß-Rot dann DAS Paradies für TierquälerInnen, mit direktem Schutz von ‚ganz oben‘ ausgestattet! Dagegen gilt es die Stimme zu erheben!


Bundesgerichtshof entscheidet für die Tiere!

Erfreuliche Meldung des Tierschutzbüros:

Ein Schritt in die richtige Richtung! Am 10. April hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ein Urteil gefällt, dass gut für die Tiere, für Tierrechtsaktivisten und uns Alle ist. Nach seiner Auffassung ist es nämlich legal, dass heimlich angefertigte Aufnahmen von Tierquälerei in der Massentierhaltung verbreitet und veröffentlicht werden! Die Entscheidung geht auf eine Klage der Fürstenhof GmbH, die mehrere Legebetriebe führt und darin hunderttausende Hennen für die Eierproduktion ausbeutet, zurück.

Im Jahr 2012 zeigte der MDR Bildmaterial, das engagierte Tierrechtsaktivisten von ARIWA in Legehennen-Anlagen heimlich durch Hausfriedensbruch anfertigten. Die Aufnahmen zeigten die schreckliche Realität für Hühner, welche die Eierindustrie mit sich bringt und welcher wir ein Ende setzen wollen! Die Tiere hatten viel zu wenig Platz, viele hatten ihre Federn verloren und mehrere Hühner lagen bereits tot zwischen ihren Artgenossen. Ein grausamer Anblick, den wir kennen und den wir selbst im Rahmen unserer Recherchen leider immer wieder vorfinden.

Die Fürstenhof GmbH klagte gegen die Ausstrahlung und bekam zunächst Recht. Wie das sein kann? Die Bilder zeigten nach deutschem Recht keine Verstöße, obwohl die Tiere aus unserer Sicht sehr unter der Haltungsform litten. Selbst in Öko-Betrieben sind diese Zustände rechtskonform. Das zeigt uns, dass aktuelle sogenannte „Tierschutzgesetze“ mehr als unzureichend sind und die Tiere nicht schützen – mit unserem gemeinsamen Einsatz haben wir also noch einen weiten Weg vor uns.

Doch zumindest folgte der BGH nun der Argumentation des MDR, dass die Aufnahmen von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt sind und, noch wichtiger, die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, über die wahren Zustände in solchen Anlagen informiert zu werden – ob rechtswidrig oder nicht. Wir können uns sehr über dieses grundlegende und richtungsweisende Urteil freuen. Denn so wird es einfacher, aufzudecken und an die Öffentlichkeit zu bringen, was die Agrarindustrie versucht den Menschen vorzuenthalten – und wird so den Tieren langfristig helfen!

Auch sehr erfreulich: Lilly und Sally – für immer frei!

Im Zuge der aktuell veröffentlichten Bilder aus dem Schweinehochhaus, möchten uns die Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros an Lilly und Sallys Geschichte erinnern. Beide wurden als kleine Ferkel aus einer Zuchtanlage gerettet, in der die Zustände denen im Schweinehochhaus stark ähnelten. Lilly und Sally erblickten das Licht der Welt in völliger Dunkelheit und grauenhaftem Gestank. Ihre Mütter waren nicht in der Lage sich um sie und ihre Geschwister zu kümmern, da sie in einem Gitter fixiert waren und sich weder aufrichten noch drehen konnten.

Auf hartem Spaltenboden verbrachten die Ferkel die ersten Wochen ihres Lebens bis sie schließlich von ihren Müttern getrennt wurden, um in einer sogenannten Ferkelbucht auf ihren Abtransport in eine Mastanlage zu warten. Anschließend wären sie wie unzählige Ferkel tagtäglich unter unwürdigen Zuständen gemästet und geschlachtet worden. In einer Rettungsaktion konnten Aktivisten des Tierschutzbüros die beiden Schweinemädchen jedoch vor diesem Schicksal bewahren und ihnen ein Leben in Sicherheit ermöglichen. Lilly und Sally leben seither auf einem Lebenshof, auf dem sie artgerecht und liebevoll umsorgt werden.