Update zur Petition „The United Nations is to outlaw crimes against humanity!”

Von AKT-Mitarbeiterin Barbara Schwarz

Liebe Mitzeichner und Tierfreunde,
Sie haben schon einige Zeit nichts von dieser Petition gehört, und vielleicht haben Sie auch die eine oder andere Anfrage an Peter H. Arras und seine Organisation AKT geschrieben, die leider unbeantwortet geblieben ist. Der Grund dafür:

Peter H. Arras ist tot.
Er verstarb plötzlich und völlig unerwartet am 4. März 2018 im Alter von nur 51 Jahren.

Mit ihm hat nicht nur seine Organisation, die Aktion Konsequenter Tierschutz (AKT) und sein Institut für Mitweltethik ihren Gründer und Motor verloren, sondern die Welt einen unermüdlichen Kämpfer für die gesamte Tierwelt mit großen Visionen auch für ein friedliches Miteinander von Menschen und Nicht-Menschen in unserer gemeinsamen Biosphäre.

Peter hinterlässt eine Tochter und seinen jahrelangen Mitstreiter und Vertrauten, Felix Denig, der die unglaubliche Aufgabe zu bewältigen hat, AKT-Auffangstation mit ihren über 300 Tieren unzähliger Arten so weiterzubetreuen, wie er es jahrelang mit Peter zusammen tat.

Seine Freunde, Förderer und engsten Mitstreiter, zu denen ich mich in den letzten Jahren zählen durfte, sind zutiefst getroffen durch den Verlust des großartigen Menschen und Tierfreundes Peter H. Arras. Besser als ich es in Worte fassen kann, hat ein guter Freund von Peter, Harald Hoos von pro iure animalis, seinen Nachruf verfaßt. Hier finden Sie diesen in deutscher Sprache inklusive eines Links zum Kondolenzbuch:

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php/verschiedenes/articles/nachruf-peter-arras.html

Unsere UN-Petition „Verbrechen gegen die Menschlichkeit ächten“ wird weitergeführt und nach Erreichen eines weiteren Meilensteins wieder den Entscheidungsträgern in New York unterbreitet. Sie hat nichts von Ihrer Wichtigkeit eingebüßt, sondern vielmehr durch den furchtbaren Verlust von Peter H. Arras uns allen auferlegt, um so mehr für Tiere einzutreten, um sie vor unmenschlicher Brutalität zu retten, jetzt, wo er selbst es nicht mehr tun kann.

Gerade wird in Russland in Vorbereitung des WM-Spektakels damit begonnen, brutal Hunde umzubringen, um der Sportwelt eine „schöne heile Welt“ vorzugaukeln, so daß wir, Peters Unterstützer und Petitions-Mitzeichner, nun noch vehementer gegen Tierfolter, wo immer sie stattfindet, vorgehen müssen.

Bitte verbreiten Sie die Petition immer noch weiter, und sollten Sie in einem Land leben, in dem Sie sich frei auch Ihren Politikern gegenüber äußern dürfen, sprechen/schreiben Sie diese an, wenden Sie sich an Ihre Regierung, Außenministerium, UN-Botschafter direkt – und auch an jene Tierschutz-Organisationen, die bisher dieser einzigartigen Initiative ihre offene Unterstützung verweigert haben – und verlangen Sie Tierschutz in Ihrem Land und weltweit – aber nicht nach deutschem Vorbild, wo das so genannte „Tierschutz“-Gesetz in erster Linie die Ausnutzung von Lebewesen durch professionelle Tierquäler zu deren Profit regelt. Kämpfen Sie an gegen das Foltern, Ermorden und die gnadenlose Ausbeutung von Tieren, schützen Sie damit die Tiere und die Welt – uns alle! – vor der Brutalität empfindungs- und mitleidsloser Schlächter, vor jenem Grauen, welches Peter – wie wohl auch allen von uns – seit Jahren den Seelenfrieden raubte.

Ich danke Ihnen für alles, was Sie für Tiere und damit auch für Peter H. Arras, um sein Andenken und sein Lebenswerk zu ehren, zu tun bereit sind.

Ruhe in Frieden, lieber Peter, und Danke für alles, was Du Dein Leben lang für Tiere getan hast. Danke, daß ich Dich dabei unterstützen durfte.

Barbara Schwarz
(Übersetzerin, ehrenamtliche AKT-Mitarbeiterin)

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