Tierschutz-Nachrichten vom RespekTiere-Team

12. RespekTiere-Kreuzzug für Tierrechte – eine energiegeladene Veranstaltung!!!

Wie in jedem Jahr am Karsamstag sind die RespekTiere-Aktivisten auch 2018 wieder mit ihren dornengekrönten Tiermasken und den riesigen Kreuzen durch belebte Gassen und erneut durch die Linzer Altstadt, gezogen. Warum die Traditionsveranstaltung so oft in Linz stattfindet, ist schnell erklärt: weil die Stadt sehr zentral liegt und somit die AktivistInnen – ob aus Wien, Graz oder Salzburg kommend – nicht eine extrem lange Anreise haben, weil sich die Fußgängerzone regen Besuches erfreut und zudem gespickt ist mit kirchlichen Einrichtungen, sich alleine schon deshalb hervorragend für die Aktion eignet.

Das einzige Manko dieser Veranstaltung: der Wettergott hatte es dieses Mal nicht so gut mit den Aktivisten gemeint, denn es war bitter kalt, Ostern so früh wie kaum jemals zuvor im Jahr, mit Temperaturen um die 8 Grad, und um das Ganze nochmals zu dramatisieren erschwerte strömender Regen den langen Weg durch die Altstadt!

Trotz des Spielverderbers Wetter wehte bald ein echtes Fahnenmeer aus Transparenten mit Aufschriften wie ‚Wir sterben täglich für Eure Ernährungssünden‘, Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben‘, den wie immer faszinierten PassantInnen entgegen. Die drei KreuzträgerInnen, Kuh, Schwein und Huhn in Dornenkrone, schleppten die gut 2,50 Meter großen, schweren Relikte hinter sich her, kunstblutübergossen; ein Metzger, vor Scham über sein tägliches Tun treffend hinter einer Gevatter-Tod-Maske versteckt, in voller Arbeitsmontur, trieb die ‚Nutz’tiere auf den letzten Weg, und Gevatter Tod begleitete den traurigen Zug. Dahinter eine Aktivistin im Schafskostüm, ein Schild vor sich tragend ‚Seht, das Lamm Gottes‘, ebenfalls blutübergossen…

‚Die Kirche ist schuldig, die Kirche macht mit – auf Kosten der Tiere ein Mordsprofit‘, schallte es alsbald durch die Gassen. ‚Tiere haben Rechte – Fleisch ist Mord‘, sowieso. Immer wieder sollte der Zug unterbrochen werden, wo dann ein ehrgeiziger Aktivist im Hasenkostüm den Fleischkonsum betreffende Nachrichten verlas, ein Text mit derart vielen Daten und Fakten bespickt, dass wohl die allermeisten der durchwegs gespannten ZuhörerInnen sich lange später noch Gedanken über das Gesagte gemacht haben dürften! Der Lautstärkenpegel ebbte über gut 1,5 Stunden nicht ab, im Gegenteil, bei den zahlreichen Zwischenstopps vor Kirchen, vor Mc Donald’s, Nordsee oder insbesondere KleiderBauer steigerten sich die Chöre zur ohrenbetäubenden Anklage!

‚Die Kirche ist schuldig, die Kirche macht mit, auf Kosten der Tiere ein Mords Profit‘, war da zu hören, oder ‚Wir sind hier und wir sind laut – solange die Kirche nicht auf die Tiere schaut‘, welches sich mit ‚Wir sind hier und das ist gut – weil die Kirche nichts für die Tiere tut!‘ abwechselte. Im Trommelwirbel wurde das Tempo stetig gesteigert, eine enorm energiegeladene, bunte, laute Prozedur nahm die Innenstadt den Nachmittag über buchstäblich unter Beschlag – einfach wunderbar! Es ist so unfassbar schön, so viele Menschen, noch dazu sehr viele davon in allerlei Tierkostümen, gemeinsam durch die Straßen ziehen zu sehen, alle auf ein Ziel fokussiert: die nicht mehr länger tolerierbare menschliche Allmacht gegenüber ‚Tier‘ endlich, endlich, endlich zu brechen und einen neuen Weg zu finden, mit unseren Mitgeschöpften künftig friedlich umzugehen…


Intensive Hilfe für notleidende Esel in Mauretanien

Jener Esel, wir berichteten vor kurzem, der mit Benzin übergossen und angezündet worden war, hat es geschafft, die Wunden heilen langsam ab! Möglich wurde dies nur durch die RespekTiere-Mobile-Klinik, anders hätte der Arme keine Überlebenschance gehabt. Nur durch Zappas schnelles und beherztes Eingreifen konnte sein Leben gerettet werden!

Neue Herausforderungen für unser Team bieten sich auch aufgrund des auch in Afrika längst nicht mehr zu leugnenden Klimawandels, denn diesen beginnt man im fernen Mauretanien mehr und mehr zu spüren. Letztendlich wird das Wetterphänomen große Teile der Hauptstadt, Nouakchott, im Meer versinken lassen… im Augenblick aber scheint der ungewöhnlich raue Wind das Land vielmehr zudecken zu wollen; ein Umstand, der das Arbeiten zusätzlich erschwert. Nichtsdestotrotz aber setzt unsere Mannschaft stetig Maßstäbe, ob es nun im Hufeschneiden oder in der medizinischen Behandlung ist!

Der Aufgabenbereich der Mobilen Klinik ist so vielfältig geworden; um den Standard zu halten oder gar noch zu verbessern, müssen wir unsere Veterinäre mit best verfügbaren chirurgischen Werkzeugen sowie den wirksamsten Medikamenten ausstatten. Nur so können sie die Arbeit leisten, welche wir uns so sehr von ihnen wünschen – nämlich Esel zu retten, jeden Tag!!!

Manchmal allerdings kommt auch der beste Tierarzt zu spät. Der Tod ist allgegenwärtig in einem Land wie Mauretanien, und er präsentiert sich in seiner schauerlichsten Form gleich am Straßenrand. Doch davon dürfen wir uns nicht abschrecken lassen, im Gegenteil – es soll uns Motivation sein, noch mehr und noch intensiver helfen zu wollen – nur mit Ihrer Unterstützung ist das möglich!!!

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