Ich bin kein Freund von Religion!


Tierschützerin Bettina Marie Schneider am 10. März 2018 in ihrem Blog über Religionen:

Ich bin kein Freund von Religion. Daraus habe ich nie ein Geheimnis gemacht. Katholizismus mit seinen Vorurteilen gegen Homosexualität, einem gewöhnungsbedürftigen Frauenbild und der ewigen Sündhaftigkeit war zum Glück keine Einbahnstraße und ein Kirchenaustritt war unkompliziert und ohne jeden Nachteil machbar.

Offen beschrieb ich in der Vergangenheit, was mich an dieser Religion stört, auch ihr gespaltenes Verhältnis zu Tieren. Nie wäre jemand auf die Idee gekommen, mich deshalb als Nazi oder rechtslastig zu bezeichnen. Das Christentum darf kritisiert, abgelehnt und sogar verdammt werden. Daran hat sich bis heute wenig geändert. „Gott sei dank.“

Ganz anders sieht es bei der „Religion des Friedens“ aus, dem Islam. Diese Religion mag ich persönlich noch etwas weniger als die meisten anderen Religionen und ich könnte jede Menge gute Gründe dafür nennen. Zudem ist sie urplötzlich allgegenwärtig.

Deren Anhänger fordern Raum für ihre Andachten, Respekt für ihre religiösen Besonderheiten und Kleidungsordnungen, sie missachten in ihren Schriften Frauenrechte in großem Stil und trotzdem… ich halte mich zurück. Kritik oder Ablehnung dieser Religion bringt nicht nur deren Anhänger sehr schnell auf, sondern wird auch in anderen Bevölkerungskreisen heftig entgegnet und abgestraft. Verständnis und freie Bahn für jede Art von religiösen Bedürfnissen ist neuerdings erste Bürgerpflicht.

Nach wie vor finde ich persönlich, der Islam gehört nicht zu Deutschland. Ich möchte nicht noch mehr Religion im gesellschaftlichen Leben, nicht mehr Regeln, mehr Konflikte, mehr Streitpotential und neben Gott jetzt also auch noch Allah in unseren Kinderstuben. Wenn es sich irgend machen lässt, möchte ich am liebsten gar keinen Gott in der Nachbarschaft, dessen Weltbild vor grauer Zeit von alten Männern erdacht, mit kruden Regeln und einem verzerrten Frauenbild, in die Köpfe der nächsten Generation gehämmert wird. Ich hatte gehofft, das hätten wir hinter uns gelassen.

Aber wenn ich den Berechnungen der Demographen Glauben schenken darf…und an diese fundierte Wissenschaft glaube ich durchaus…dann werde ich mich daran gewöhnen müssen. Ich muss mich damit abfinden, dass kurz nachdem das Christentum endlich aus den Kinderschuhen der Unterdrückung gestiegen ist und nur noch auf freiwilliger Basis das kulturelle Leben bereichert, nun die nächste Religion auf dem Vormarsch ist.

Oftmals nicht ganz so duldsam gegen Abtrünnige, wie das Christentum aber dafür unter dem Schutz der Presse und fast aller Meinungsmacher. Auf einmal ist Religion wieder überall ein Thema, scheint Religion und die Bedürfnisse ihrer Anhänger unglaublich an Bedeutung gewonnen zu haben und Kritik, das Hinterfragen dieser Entwicklung wird nicht gern gesehen. Mittlerweile ist es ein Sakrileg zu schreiben, „ich mag den Islam nicht“, dabei mag ich ihn nicht nur nicht sondern lehne ihn entschieden ab.

Diese Aussage ist nicht rassistisch, denn ich lehne nicht die Menschen ab, die daran glauben, sondern einzig die Religion. So wie ich alle Religionen ablehne. Es ist auch kein Vorurteil, denn meine Meinung stützt sich auf sorgsam recherchierte Fakten und eigene Erfahrungen. Es ist einfach eine Meinung, die ich im übrigen auch niemandem aufzwinge. Die Religion eines Menschen ist mir völlig gleichgültig. Erst wenn er sie in das gesellschaftliche Leben einbringt, mir Rücksicht und Akzeptanz aufzwingt, wo ich einzig zur Toleranz bereit bin, dann wird es lästig. Mir jedenfalls.

Aber was weiß ich schon. Ich bin bekennende Atheistin. Eine Hexe. Atheisten sind des Teufels, Frauen haben sowieso keine Ahnung und Hexen gehören auf den Scheiterhaufen, sagt(e) man in gewissen Kreisen. Zumindest in diesem Punkt sind sich Christentum und Islam im großen und ganzen einig.

Quelle: guteskarmatogoblog.wordpress.com

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