Russland – brutales Töten von Straßenhunden wegen Fußball-WM

Rebloggt von Tierfreund Hubert (hubwen.wordpress.com)

Straßenhunde sind in Russland ein fester Bestandteil des lokalen Kolorits.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Tierfreund Hubert:
Ich weiß, im Osten ist es schlimm, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Russland, Ungarn weiß ich ja selbst durch meinen Hund Mirko – im Westen weiß ich nur das Abgemetzle von „Galgos“ in Spanien und dass es in Griechenland auch nicht gut aussieht. Im asiatischen Raum ist es auch ganz übel: Vietnam, Südkorea, ich will sie jetzt nicht alle aufzählen. Da quält man sogar Hunde absichtlich, weil man glaubt, dass das Fleisch dann besser schmecken würde – absolut abartig und abstoßend.

Ich werde deshalb auch die Winterolympiade in Südkorea boykottieren – also mir NICHT ansehen. Es war schon in der Ukraine ein unglaublich brutales Töten der Straßenhunde beim ESC. Man kann sich nur empören, welche Barbareien unter den Augen der Politik und der Behörden möglich ist.

Aus n-tv.de :

Brutaler Kehraus für Fußball-WM: Russen töten Straßenhunde

Herrenlose Hunde sind in Russland ein weitverbreitetes Problem. Bis zum Beginn der Fußball-WM soll sich das ändern. Tierschützer behaupten, dass dafür Todesschwadronen eingesetzt werden, um die Streuner regelrecht „abzuschlachten“. Es ist der wichtigste Termin für Fußball-Fans in diesem Sommer: Vom 14. Juni bis 15. Juli findet in Russland die Weltmeisterschaft statt. Das Gastgeberland sieht sich eigenen Angaben zufolge bestens gerüstet für das Sport-Highlight des Jahres.

Doch nicht alle Probleme scheinen gelöst. In den WM-Gastgeberstädten sollen heimatlose Tiere, meist Hunde, mit grausamen Methoden bekämpft werden. Wie der britische „Mirror“ berichtete, werden dafür Todesschwadronen eingesetzt, um die Streuner regelrecht „abzuschlachten“. In einigen WM-Gastgeberstädten wurden Tierschützern zufolge bereits Ausschreibungen im Wert von 110 Millionen Rubel (1,57 Millionen Euro) unterzeichnet, um einen sogenannten „Hunde-KGB“ zur Durchführung der Tötung zu entsenden, heißt es weiter.

Ekaterina Dmitrieva, Direktorin der City Animal Protection Foundation, rief eine Petition ins Leben, in der sie Russlands Präsident Wladimir Putin auffordert, die weit verbreitete Tötung von Hunden in Wolgograd zu stoppen. Weiter heißt es: Die elf Gastgeberstädte „werden im Blut heimatloser Tiere ertrinken“. Die Aktivisten sind wütend, dass der Fußball-Weltverband Fifa die Augen vor den „Metzgern“ verschließt und sich weigert, die russische Regierung wegen des „Skandals“ zu bedrängen.

„Straßensäuberung“ wie in der Ukraine?
Zwei Millionen Streunertiere sollen schätzungsweise in den WM-Austragungsorten leben. Dem Bericht zufolge warnen die Tierschützer davor, dass dieselbe Strategie der „Straßensäuberung“ angewendet werden würde wie bereits zur Fußball-EM 2012. Nach Schätzungen der Tierrechtsorganisation Peta wurden damals allein in der ukrainischen Region Donezk circa 7000 Hunde monatlich grausam getötet. Das Hauptziel der Hundefänger sei gewesen, so viele herrenlose Tiere wie möglich zu fangen und anschließend auf die billigste Art und Weise zu töten. Weil Peta aktuell keine Mitarbeiter vor Ort in Russland habe, könne man nicht auf solide, belastbare Quellen zurückgreifen, und daher die Aussagen der russischen Aktivisten weder bestätigen noch dementieren, stellte Peta-Pressereferentin Valeria Goller nach einer Anfrage unserer Redaktion klar.

Quelle: hubwen.wordpress.com