Tierschutz geht uns alle an !


Hobby-Jäger in Frankreich ertränken Hirsch

In Frankreich, wo zur Zeit die Jagdsaison zu Pferd und mit Hundemeuten stattfindet, filmen Jagdgegner von AVA die unglaublichen Barbareien der Hobby-Jäger. Im ganzen Land werden Hirsche zu Tode gehetzt und entweder von den Hunden lebend zerrissen, oder zum Beispiel mittels Schlauchbooten ertränkt. Der immer stärker werdende Widerstand der Bürger wird von der Regierung missachtet, da der Präsident Macron diese Form von „traditioneller“ Tierquälerei mehrmals ausdrücklich unterstützt hat.

In Deutschland, Belgien, Schweiz usw. ist diese Form der Jagd seit Jahrzehnten verboten, die darin besteht, ein Rudel hungriger Hunde auf Wildtiere loszulassen, um sie zu töten. In Frankreich ist sie Gegenstand einer heftigen Kontroverse. So dass immer mehr Aktivisten in die französischen Wälder gehen, um die Hobby-Jäger zu behindern. Dies gilt insbesondere für den AVA-Verein (Abolissons la Vénerie Aujourd’hui), dessen Mitglieder regelmässig vor Ort sind, um mit Videos die Barbareien der Hobby-Jäger zu dokumentieren. Die Aktivisten von AVA wenden dabei auch die Taktik der Hundefütterung an, um die Jagdhunde abzulenken.

Quelle : wildbeimwild.com


Statement von PETA Deutschland angesichts der Forderung des DBV, dass infolge der afrikanischen Schweinepest 70% der in Deutschland lebenden Wildschweine von Jägern getötet werden sollen:

Von Dr. Edmund Haferbeck

Wir weisen die Forderung des Bauernverbands wegen Schweinepest zurück: Massenvernichtung von Wildschweinen wäre irrsinnig und gefährlich! Der Deutsche Bauernverband fordert aktuell den Abschuss von 70 Prozent aller Wildschweine in Deutschland, um einem möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vorzubeugen. Dr. Edmund Haferbeck, Agrarwissenschaftler und Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA, übt scharfe Kritik an der Forderung des Landwirtschaftsverbands:

„Mit der gezielten Panikmache um die Afrikanische Schweinepest will der Deutsche Bauernverband die Öffentlichkeit und Politiker dazu verleiten, einem Vernichtungsfeldzug gegen unsere Wildtiere zuzustimmen. Die großflächige Tötung von Wildschweinen wäre jedoch vollkommen irrsinnig, denn die Schweinepest wird hauptsächlich durch kontaminierte Speise- und Schlachtabfälle, also durch den Menschen selbst verbreitet.

Die Übertragung in Tierhaltungsanlagen würde, wenn überhaupt, durch Landwirte oder Arbeiter erfolgen. Nur hier machen Präventivmaßnahmen Sinn. Hinzu kommt, dass die Tiere mit einer erhöhten Fortpflanzungsrate auf intensive Bejagung reagieren; die Population steigt bereits seit Jahren an. Der wahre Grund für die Forderung des Bauernverbands: Wildschweine sind den Landwirten schon lange ein Dorn im Auge, weil sie die Tiere als Bedrohung für ihre großflächigen Maismonokulturen wahrnehmen. Sie schüren die Hysterie um die Afrikanische Schweinepest, um mit der erhofften Auslöschung der Wildschweine ihre Gewinne aus der tierquälerischen Intensivtierhaltung und den umweltschädlichen Monokulturen zu schützen. Das ist nicht nur ethisch verwerflich, sondern auch gefährlich, denn Wildschweine übernehmen eine wichtige Rolle im Ökosystem, vor allem für die Bodenqualität.“

PETA setzt sich für ein Ende der Jagd auf Wildschweine ein. Wissenschaftler wiesen nach, dass die Geschlechtsreife der weiblichen Tiere in bejagten Wildschweinpopulationen früher eintritt, was die Geburtenrate ansteigen lässt. Demnach hat ein hoher Jagddruck zur Folge, dass sich die Population der Wildschweine in dem betreffenden Gebiet erhöht. Die Drückjagd auf Wildschweine ist außerordentlich grausam. Laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz sterben bei Drückjagden rund zwei Drittel der Wildschweine nicht sofort. Mit zerschossenen Knochen und heraushängenden Innereien flüchten die verängstigen Tiere, quälen sich oft tagelang und sterben einen qualvollen Tod. Die Ausbreitung von Krankheiten wird durch Drückjagden begünstigt.

Kommentar:

Sind denn jetzt alle verrückt geworden? Lasst doch bitte die Kirche im Dorf bzw. die Wildschweine im Wald. Zuerst sollte man doch erst mal klären, wie die afrikanische Schweinepest zu uns kommt bzw. wer sie eingeschleppt hat. Die Schweine selbst waren das sicher nicht… Wo hat der Mensch bloß seinen Verstand gelassen -oder hatte er nie einen? Tollwut, Rinderwahnsinn, Schweinepest, Mykoplasmenausbruch usw. Sollte uns das nicht nachdenklich machen? Überall da, wo der Mensch meint, er müsse der Natur ins Handwerk pfuschen, geht es schief.
Gudrun Enders


Wissenswertes über sinnlose Fuchsjagden:

Die Jäger, die im Januar und Februar den Fuchs bejagen als gelte es ihn auszurotten, und die Jäger, die im Laufe des Jahres 240.000 Kaninchen, 390.000 Enten, 113.000 Fasane und 2300 Rebhühner töten, weil „natürliche Feinde fehlen“, sind das nicht alles die gleichen Widerlinge, oder? Die Zahlen entsprechen der offiziellen Jagdstrecke 2015/2016 (Quelle: Deutscher Jagdverband)

Betreffs der sinnlosen Massaker an Füchsen hinsichtlich gegenwärtiger „Winterfuchsjagden“ schreibt Fritz Ullmann, Stadtverordneter im Rat der Stadt Radevormwald :

„Seit den 90’ern beschäftige ich mich mit dem Fuchs als Studienobjekt. Er ist das größte noch verbliebene Raubtier Mitteleuropas und hat hier mehrere gezielte Ausrottungsversuche durch den Menschen überstanden. Die Jagd auf Füchse gehört zu den verlogensten Ritualen der deutschen „Jagdkultur“ und entbehrt jeder ökologischen oder anderweitigen wissenschaftlichen Grundlage. Argumente „dafür“ sind in sich widersprüchliches Halbwissen, das, da jeder Beleg dafür fehlt, unter ernsthafter Prüfung zusammenbricht.

Die Glaubwürdigkeit der Behauptungen der Jäger stützt sich ausschließlich auf die unter Laien verbreitete Annahme, die Jäger müssten in Umweltfragen fachkundig sein – dem guten Glauben nach, dass, weil sie es ja schon so lange tun, sie auch wissen müssten, was sie tun. Wie falsch das gerade in Bezug auf den Fuchs ist, zeigt sich, seitdem der alleinige Anspruch der Jäger auf das (ihrerseits vermeintliche) Wissen über diese Art endete, weil sich die Verhaltensforscher ab den späten 70’ern des vergangenen Jahrhunderts endlich ernsthaft mit dieser Spezies beschäftigten – allen voran David MacDonald im Vereinigten Königreich. Forscher wie er wurden belächelt, weil sie sich mit einer Art beschäftigten, über die man meinte, schon alles zu wissen. Das „Wissen“ der Jäger besteht jedoch zu einem erheblichen Teil aus in guter Tradition über Generationen weitergereichten Lügen und, wie gesagt, Halbwissen.

Was ein Jäger „weiß“, das „weiß“ er, weil es ihm ein anderer Jäger so sagte, und nicht etwa, weil er sich dieses Wissen mit wissenschaftlichen Mitteln in einer ergebnisoffenen Untersuchung der Sache selbst erarbeitet hat. Das althergebrachte „Wissen“ über den Fuchs basiert auf oberflächlichster Beobachtung, gerade eben nur so viel, wie nützlich war, um Füchsen aufzulauern. Wusste der Jäger (und meint es teils noch heute zu wissen), dass der Fuchs ein Einzelgänger sei, so ist heute belegt, dass Füchse in komplexen und hoch dynamischen Familien-, Freund- und Partnerschaftsbeziehungen leben, die Fürsorge und Pflegemutterschaft kennen.

Fachleute, das sind Biologen, Zoologen, Ethologen. Alle Studien, die es von echten Wissenschaftlern über Füchse gibt, belegen, wieder um wieder, dass Fuchsbestände selbstregulierend sind. Das heißt, dass sich die Menge des Nachwuchses wesentlich nach der Verfügbarkeit von Futterquellen und dem Druck durch Feinde (heute vor allen Dingen der Mensch) richtet. Füchse in einer stabilen, sicheren Umgebung, haben deutlich weniger Nachwuchs, da dieser zum Einen nicht benötigt wird, um Verluste auszugleichen, und eine Überbevölkerung zum Anderen die Nahrungsquellen erschöpfen könnte.

Die Fuchsjagd überhaupt ist ein unsinniges, selbstherrliches und wissenschaftsfremdes Verbrechen an lebenden Wesen, das beendet werden muss. Dass sie gerade im Winter, der Paarungszeit der Füchse (Kernzeit Januar / Februar), besonders intensiv betrieben wird, widerspricht dabei selbst jagdlichen Gepflogenheiten. In der Regel ist die Paarungszeit Schonzeit und die Bejagung sogar streng verboten. Nicht so bei Füchsen in Nordrhein-Westfalen.

Jäger dieser Sorte sind keine Umweltschützer, sondern halten sich die Umwelt zu ihrem eigenen Vergnügen. Sie schützen Arten nur insoweit, als dass sie sie selbst für ihre zukünftige Bejagung erhalten wollen. Der Mensch hat die Megafauna bereits kurz nach seinem Erscheinen vernichtet; der Fuchs hat nur in ihm fremden Ökosystemen Beutearten ausgerottet. Ökosysteme, in welche er durch den Menschen eingeführt wurde – wiederum, damit er seinerseits Füchse jagen konnte.

Die Jäger als Gruppe sind keine Instanz, auf deren Erfahrung man sich verlassen dürfte, denn ihr Umgang mit der Natur war stets nur am eigenen Interesse ausgerichtet. Sie wollen nicht die Tierwelt erhalten, die auf ihre inkompetente „Pflege“ ohnehin nie angewiesen war. Sie wollen „jagen“. Im Idealfall sitzend. Dagegen sollten wir alle aufstehen.“

Fritz Ullmann
Quelle: Facebook


700 Tierversuchslabore in 95 Orten

Tierversuchshochburgen in Deutschland

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hat eine Liste mit Adressen von rund 700 Tierversuchseinrichtungen in 95 Städten veröffentlicht. Die komplett aktualisierte Liste ist einzigartig in Deutschland. Der Verein moniert, dass von offizieller Seite Informationen hierzu weitgehend geheim gehalten werden.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium gibt jedes Jahr eine Statistik zu den bundesweiten Tierversuchszahlen heraus. 2,8 Millionen Tiere sind demzufolge im Jahr 2016 in Tierversuchen verwendet worden, über 50.000 mehr als im Vorjahr. „Obwohl der größte Teil der Tierversuche mit unseren Steuergeldern finanziert wird, gibt es kaum öffentlich zugänglichen Informationen darüber, welche Tierversuche wo durchgeführt werden“, kritisiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende der Ärzte gegen Tierversuche. Der Verein sieht es als eine seiner Aufgaben an, Licht ins Dunkel zu bringen und die Öffentlichkeit zu informieren. Dazu wurde eine Internet-Datenbank eingerichtet, in der Beschreibungen von Tierversuchen dokumentiert werden, die in Fachzeitschriften publiziert wurden.

Die in den Artikeln genannten hauptverantwortlichen Einrichtungen machen den größten Teil der Adressliste aus. „Auf eine Anfrage an die zuständigen Behörden in den Bundesländern bzw. Regierungsbezirken haben nur wenige eine Übersicht der Tierversuchslabore zur Verfügung gestellt und diese waren zudem meist eher allgemein gehalten, z.B. „Universität XY“ ohne nähere Angaben“, erklärt Gericke die Recherche. Konkret waren dies: Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Stuttgart, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein. Ferner sind Stellenangebote für Tierexperimentatoren in die Liste eingeflossen. Wenn die Adressliste auch nicht vollständig ist, so vermittelt sie doch einen wichtigen und vor allem exklusiven Überblick über die Tierversuchsstätten Deutschlands.

Der Ärzteverein generiert aus seiner Datenbank zudem regelmäßig eine Übersicht der Tierversuchshochburgen. München, Berlin, Göttingen, Hannover und Tübingen führen demnach die TOP 5 der Städte mit den meisten Einträgen in der Tierversuchs-Datenbank an.

Die steigenden Tierversuchszahlen und das Ausmaß der tierexperimentellen Einrichtungen sind laut Ärzte gegen Tierversuche alarmierend. Der Verein fordert von der Politik, endlich die Notbremse zu ziehen. „Versuche an Tieren sind nicht nur aus ethischen Gründen abzulehnen, sondern vor allem auch, weil sie irrelevante, nicht übertragbare Ergebnisse liefern. 95 % der am Tier als sicher und wirksam getesteten neuen Medikamente fallen bei der Prüfung am Menschen durch, weil sie nicht wirken oder fatale Nebenwirkungen haben“, so die Tierärztin abschließend.

Weitere Informationen:

Adressliste Tierversuchslabore

Tierversuchs-Hochburgen Deutschlands

Die größten und teuersten Tierlabore

Tierversuchsstatistik 2016

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2 Kommentare zu “Tierschutz geht uns alle an !

  1. Es ist in hoechstem Masse kriminell, was weltweit an den Tieren geschieht, aber Frankreich schiesst buchstaeblich zusammen mit China den Vogel ab! Dieses Land lebt noch in den primitivsten Instinkten der Barbarei! Wenn man hier lebt, hat man irgendwie das Gefuehl, es sei ein Volk ‚ohne Seele‘, irgend etwas fehlt! Auch in der Schweiz machte ich schlechte Erfahrungen, aber die Leute sind trotzdem anders! Der Franzose ist noch ganz tief in der Nacht, ich glaube fast schlimmer, als Spanien! Auch die ‚Tierschuetzer‘ sind in etwa auf dem gleichen Niveau, wie vor 50 Jahren die Schweizer!

    Man hat irgendwie das Gefuehl, ausser der unglaublichen Barbarei haette gar nie eine Revolution stattgefunden! Die franzoesischen Koenige, welche nur Maden im Speck waren und diesen verbrecherischen Treibjagden tagein, tagaus froehnten sind da irgendwie in den Koepfen haengengeblieben, so in etwa zwischen Cro Magnon und Monarchie! Pervers – abartig – zutiefst abstossend! In Frankreich verliert man die ganze Erotik, weil man von den Maennern dermassen degoutiert ist, einfach nur abscheulich und appetitverderbend!

    Es ist ja wohlbekannt, dass der zeugungsverhinderte Louis 16 deswegen einen Jagdtick hatte und sich Marie Antoinette in ihrem von Tieren wimmelnden Trianon mit Axel von Fersen vergnuegte, deshalb hat ja wohl der letzte, nach England geflohene Dauphin nicht die gleiche DNA wie Ludwig 16! Aber so ist das halt – wie Peta sagt: Jaeger und Fischer haben kurze Ruten! Deshalb lassen sie ihren feigen Unmut an den Tieren aus! Primitiver und perverser geht es nicht mehr!

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