Tierschutz geht uns alle an !!!


PETA verteilt Pelze an „Refugees“

Sollen jetzt frierende Flüchtlinge wärmen (Foto: ChiccoDodiFC/Shutterstock)

Die Tierrechtsorganisation PETA hat nunmehr ihr Herz für „Flüchtlinge“ in Griechenland entdeckt und verteilt an sie großzügig – Pelze. Auf der griechischen Insel Lesbos spendete PETA der Hilfsorganisation Lighthouse Relief, 200 Pelzmäntel, die sie, an die unter den kalten Wintertemperaturen leidenden sogenannten Flüchtlinge, weitergeben soll. Wie passt das letztlich zusammen, wenn man folgendes bedenkt:

Die Tierrechtsorganisation PETA ist seit Jahrzehnten für ihren Kampf gegen Pelz bekannt. Mit großen Kampagnen, wie z.B. dem Anti-Pelz-Versprechen ringt sie tierliebenden Menschen Unterschriften und Geld ab, klärt die Öffentlichkeit über die grausamen Methoden im Pelzbusiness auf. An ihrem Pranger stehen Modezaren wie Karl Lagerfeld und Lady Gaga und unter dem Motto „Lieber nackt, als Pelz“ ziehen seit Jahren Prominente wie US-Rockstar Pink, Schauspielerin Pamela Anderson, Supermodel Naomi Campbell bis hin zur deutschen Kult-Blondine Daniela Katzenberger für die Peta-Fotografen blank.

Quelle: www.journalistenwatch.com


Brigitte Bardot: „Macron hat kein Mitleid mit Tieren“

Die Tierrechtsaktivistin und französische Schauspielerin startete eine neue Kampagne gegen das Tragen von Pelzen – und kritisierte sehr scharf die Regierung in Paris. Brigitte Bardot, Frankreichs bekannteste Tierschützerin: „Der Tierschutz ist das fünte Rad am präsidialen Wagen. Mir reicht es“, schimpfte die 82-Jährige gegenüber französischen Medien.

„Es sieht schlecht aus mit dieser Regierung. Macron hat absolut kein Mitgefühl mit Tieren oder mit der Natur. In Chambord hat er Jägern vor dem noch warmen Wild stehend gratuliert. Das ist skandalös und fehl am Platz“, sagte Bardot der Nachrichtenagentur AFP. In ihrem offenen Brief zitiert die Schauspielerin die europäischen Länder, die die Jagd, die Schlachtung von Tieren ohne Betäubung, das Stopfen von Gänsen und Enten, die Ausbeutung von Tieren in Zirkussen und die Fellzucht verboten haben.

„Und Frankreich?“, fragt die Tierschützerin. Sie habe zwei offene Briefe an Macron geschrieben „und keine Antwort bekommen“. „Ich bin sehr enttäuscht auch von der Art wie Nicolas Hulot unter der Fuchtel einer Regierung steht, die auf Umweltschutz pfeift“, so Bardot in Bezug auf Frankreichs Umweltminister, der als großer Naturschützer bekannt ist.


In Spanien sind Tiere jetzt «Lebewesen» – was heisst das für den Stierkampf?

Madrid verabschiedet ein neues Tierschutzgesetz. Geht es jetzt auch dem nationalen Heiligtum, dem Stierkampf, an den Kragen?

In Sachen Tierschutz galt Spanien, das Land der Stierkämpfe, bisher eher als europäisches Schlusslicht. Nun gibt es Hoffnung, dass die rechtliche Lage der Tiere im neuen Jahr in dem südeuropäischen Land etwas besser wird: Das nationale Parlament in Madrid brachte eine Gesetzesinitiative auf den Weg, um den Tierschutz zu stärken – erstaunlicherweise einstimmig. Wichtigster Punkt des Vorstosses: Tiere sollen im Bürgerlichen Gesetzbuch nicht länger als «Gegenstände» wie Möbelstücke, sondern als «Lebewesen» angesehen werden.

Ein kleiner Meilenstein im spanischen Königreich, in dem Tierquälerei sehr verbreitet ist und wo die Justiz bei der Verfolgung von Misshandlungen immer noch wegschaut. Auch im Kampf gegen das Aussetzen von Hunden und Katzen könnte der Staat mit der Reform eine neue Waffe in die Hand bekommen. Rund 140 000 Vierbeiner werden in Spanien jedes Jahr von Frauchen oder Herrchen fortgejagt. Spaniens Tierheime sind überfüllt und wissen schon lange nicht mehr wohin mit den vielen aufgegriffenen Geschöpfen.

Ob sich aus dieser Gesetzesreform Konsequenzen für den umstrittenen Stierkampf ergeben, wird man abwarten müssen. Bisher galt der Stierkampf, bei dem der Kampfbulle in der Arena vom Torero getötet wird, vielen Spaniern als nationales Heiligtum. Spaniens Parlament schützte sogar 2013, mit der damaligen Mehrheit der Konservativen, das blutige Stiertöten als «nationales kulturelles Erbe». Die linksalternative Partei Podemos fordert nun, dass mit der geplanten Tierschutzreform der Stierkampf auf den Tisch kommen muss.

Wie auch immer diese Debatte ausgeht: Der sich in Spanien abzeichnende Sinneswandel in Sachen Tierschutz gilt als wichtiger Schritt. Die Gesetzesinitiative war von der unabhängigen «Beobachtungsstelle für Tierschutz» angestossen worden, die mit dem Aufruf «Tiere sind keine Gegenstände» mehr als 300 000 Unterschriften für eine Reform des spanischen Zivilgesetzbuches gesammelt hatte.

(Anmerkung vom Blog-Betreiber: Dies zeigt uns Tierfreunden, die wir oft meinen und denken, Petitionen seien doch letztlich sinn – und erfolglos, dass dies glücklicherweise nicht immer gilt und Petitionen mit sehr vielen Unterschriften durchaus energischen Druck auf Regierungen und Verantwortliche auszuüben vermögen!)

Die Bitte der Tierschützer wurde also erhöhrt. Im Gesetzentwurf, den Spaniens konservative Volkspartei ins nationale Parlament einbrachte, wird klargestellt, dass die Misshandlung von Tieren nicht erlaubt ist, genauso wenig wie das Aussetzen von Haustieren.

Tierquälerei ist in Spanien bis heute ein grosses Problem: Im Frühjahr 2017 hatte die Polizei eine Kampfhund-Mafia zerschlagen, die im ganzen Land grausame Wettkämpfe mit Pit Bull Terriern und anderen gefährlichen Hunderassen organisiert hatte. Auf den Kanarischen Inseln werden immer noch ganz legal Hahnenkämpfe organisiert. Die vielen Stierhatzen und Stierkämpfe in Spanien provozieren regelmässig den Protest von Tierschützern.

Viele Fälle von Tiermisshandlungen in Spanien betreffen auch die dortigen Jagdhunde: Es sei immer noch Brauch, dass ausgediente Jagdhunde fortgejagt oder erschossen würden, beklagen Hilfsorganisationen. Jedes Jahr werden nach Schätzungen der Tierschutzgruppe «SOS Galgos» rund 50 000 spanische Windhunde (Galgos), die vor allem zur Jagd benutzt werden, in Spanien ausgesetzt.

Quelle: aargauerzeitung.ch


Petition gegen Massenhundetötungen in der Stadt Dzerjinsk,Russland:

In der russischen Stadt werden heimatlose Hunde eingefangen und bestialisch massakriert. Bitte protestiere auch Du und unterzeichne die Petition :


 

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