Wort zum Sonntag


Es gibt keine logisch-philosophische Rechtfertigung, geschweige denn eine Notwendigkeit für die Existenz von Leben auf unserem Planeten – weder für Menschliches, noch Tierisches, noch Pflanzliches. Leben ist d i e eine große Dummheit des Universums, ist der Grundstoff allen Leidens.


Gibt es eigentlich eine Hierarchie, ein internes himmlisches Ranking zur Beliebtheit, zur Wirksamkeit von Heiligen oder entstehen unter ihnen gar Animositäten, wenn der eine oft, der andere kaum oder gar nicht, mit den Bitten der Gläubigen bedrängt wird? Und sind die Seligen Bittsteller zweiter Klasse, schauen die Heiligen auf die Seligen etwa herab oder fürchten sie deren Aufstieg in ihre Kaste?

Oder ist alles nur ein wohlorganisierter kollektiver Trug, theologischer Hokuspokus und schamlos inszenierte infame Schizophrenie durch Kleriker zur Befriedigung von Wollen und Verlangen von Gläubigen, von Gut-Gläubigen? Oder ist der Betrug das Brot, das die Pfaffen ernährt? Unter anderem, aber nur als Beilage! Der Betrug ist der saftige Braten, der ihnen den Wanst verfettet hat und der jedes Wort aus ihrem übervollem Mund unverständlich werden lässt.


Hätte Deutschland überhaupt 400.000 Jäger, wenn man einen Intelligenztest und ein positives psychologisches Gutachten als Voraussetzung für den Jagdschein machen würde?


In einem Kinderwagen fahren – statistisch gesehen – neben jedem Kind noch ca. 200.000 kg Müll und rund 20.000 Tierleichen mit. Trägt das Kind darüber hinaus noch zum Bevölkerungswachstum bei, fährt auch noch eine Landvernichtung von 2,2 ha mit. Dies ist der Tribut, den die Natur für jedes Exemplar der „Krone der Schöpfung“ zu entrichten hat. Ein Problem bleibt allerdings: Mutter Erde wird zusehends zahlungsunfähig!


Vegetarismus wird zu angewandter Ethik, wenn ein grundlegender Zusammenhang begriffen, verinnerlicht und umgesetzt wird.

Jeder Lebensweg einer Kreatur – und der besseren Verständlichkeit halber sei die Kreatur in der Massentierhaltung betrachtet – wird von Pein und Qual dominiert, die erst der Sterbemoment beendet. Leben in und für dieses System durch permanente Fortpflanzung zu erzeugen bedeutet, den infernalischen Kreislauf von Marter, Martyrium und Tod gezielt fortzuführen, statt ihn – wie es Ethik, Moral und Mitgefühl, kurz die Empathie mit empfindenden Lebewesen fordert – zu blockieren.

Wer Lebewesen somit bewußt als Produzent oder Konsument Leid, Lebensqual und grausamem Tod aussetzt, handelt unethisch, stellt sich außerhalb moralischer Normen. Aber die logischste Folgerung wird obsolet in einer Welt, in welcher der alles übertönende Ruf des Geldes das kleine, leise Stimmchen der Ethik unhörbar werden lässt. Wer allerdings hat noch Ohren bei diesem Lärm für leise Stimmchen, auch wenn sie noch so viel Wahres flüstern?


Viele Menschen fühlen sich wichtig, aber nur ganz wenige sind es für die heutige Welt. Verlängert man hingegen den Betrachtungszeitraum und vergrößert die Zeitspanne auf 100, 500, 1000 oder gar 2000 Jahre – was bleibt von ihrer Bedeutung, ihrer Wichtigkeit? Nichts, absolut nichts, es waren nur kleinste, bedeutungslose Wesen, die um das Licht der Gegenwart flatterten.

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Ich habe Todesangst vor Silvester

Während die knallenden Lichterspiele vielen rücksichtslosen Menschen zur Unterhaltung dienen, geht für die Tiere schlichtweg die Welt unter: Wildtiere, Hunde und Katzen nehmen den ohrenbetäubenden Lärm, die hellen Blitze und die unbekannten Gerüche oftmals als lebensbedrohliche Situation wahr. Kurzum: Feuerwerke versetzen die Tiere in Todesangst und Panik. Im nachfolgenden Beitrag lässt Tierschützerin Bettina Schneider einmal eine Taube zu Wort kommen, die uns betreffs dieser sinnlosen Silvesterböllerei von ihrer Todesangst vor Silvester erzählt.


Rebloggt von Bettina Schneider auf guteskarmatogoblog.wordpress.com

Es ist kalt und nass. Ich friere und habe Hunger. Winter ist grausam, für jedes Tier, das schutzlos auf der Straße leben muss. Ich musste lernen, damit zu leben, seit mein Besitzer mich in eine Kiste gepackt hat und dann einfach in diesem fremden Häusermeer zurück ließ. Ich war ein Hochzeitsgeschenk. Zur Belustigung der Menschenmenge mußte ich meine Kreise ziehen. Niemand hat bemerkt, wie verängstigt und verwirrt ich war, niemand wusste, dass ich den Weg zurück zu meinem Taubenschlag nie mehr finden würde. Alle lachten und klatschten, als ich panisch mit den Flügeln flatterte und versuchte, mich zu orientieren. Die Hochzeitsgesellschaft löste sich auf. Ich blieb zurück. Allein in einer fremden Stadt.

Seither kämpfe ich jeden Tag um mein Leben. Es gibt hier keine Nahrung, nur Abfälle. Es gibt keinen Unterschlupf, nur Dornen und Stahlnetze, wo ich mich gern niederlassen würde. Und als ob all das nicht schlimm genug wäre, wird hier bald die Hölle über mich und alle Leidensgenossen hereinbrechen.

An Silvester werden die Böller und die Raketen uns buchstäblich zu Tode erschrecken. Wir werden in Panik gegen Häuserwände fliegen, der Rauch wird uns die Orientierung nehmen und viele finden nie mehr zu ihren Schlaf- oder Futterplätzen zurück. Wir werden durch den Lärm, die Explosionen und den Rauch in unserer unmittelbaren Umgebung so in Angst und Schrecken versetzt, dass wir unsere letzten Energiereserven bei Kälte und Dunkelheit dafür einsetzen, zu fliehen. Aber es gibt kein Entkommen. Silvester in den Städten ist überall. Wir fliegen kopflos gegen Mauern, prallen an Hauswände und verenden elend, erschöpft, verletzt, geschwächt und hungrig. Die Menschen haben kein Geld uns verlassene Brief- und Hochzeitstauben angemessen zu versorgen. Sagen sie. Sie geben es lieber für Feuerwerk und Böller aus, 133 Millionen allein in diesem Jahr.

Tauben zur Hochzeit. Feuerwerk an Silvester…

Ist es nicht seltsam, dass so viele Menschen in unserem Land über das Leid der Tiere in anderen Ländern klagen? Sie selbst würden niemals so mit einem Haustier umspringen, es einfach aussetzen, grausam verhungern oder erfrieren lassen, oder gar vorsätzlich misshandeln oder zu Tode erschrecken. Ist es nicht seltsam, dass viele Menschen in unserem Land genau das mit uns tun? Sie lassen zu oder unterstützen sogar, dass unzählige Haustiere ausgesetzt werden, grausam verhungern, erfrieren oder vorsätzlich misshandelt werden. Vielleicht wissen sie nicht, dass wir Stadttauben Haustiere sind, nicht angepasst an das Leben in der Stadt aber genetisch dazu verdammt, an dem Ort zu bleiben, an dem wir aufgewachsen sind oder ausgesetzt wurden.

Wir Tauben in den Städten sind alle verirrte (vorsätzlich ausgesetzte) Brieftauben, Hochzeitstauben oder deren Nachkommen. Wir finden in der Stadt keine artgerechte Nahrung. Wir sind keine Müllschlucker sondern Körnerfresser. Es gibt keine Körner in der Stadt. Nirgends. Das Fütterungsverbot zwingt uns dazu, Abfall zu fressen, der uns krank macht. Das Fütterungsverbot bewirkt, dass wir verlassenen Haustiere jeden Tag vor den Augen der „tierlieben“ Menschen elend verhungern, grausam erfrieren.

Wir werden verjagt, getreten, misshandelt, auf behördliche Anweisung getötet und unser Leid ist keinen Deut geringer als das der rumänischen Straßenhunde oder der griechischen Streunerkatzen. Hunger, Durst, Verletzungen und Krankheit beherrschen unser kurzes Leben.

Ich habe Angst vor Silvester, denn diese Nacht werde ich wohl nicht überleben.

Ist es nicht seltsam, dass die meisten Menschen unser Leid täglich sehen und doch nicht bemerken? Ist es nicht seltsam, dass diejenigen, die unser Leid bemerken und uns trotz des Fütterungsverbots dennoch füttern, sogar dafür bestraft werden?

Bitte beginnt das neue Jahr nicht mit Tierquälerei! Bitte füttert trotzdem weiter. Bitte lasst uns nicht im Stich! Ich werde bald nicht mehr hier sein aber nach mir werden andere meiner Art kommen, die eure Hilfe brauchen. Bitte kauft für Silvester keine Böller, keine Raketen sondern ein paar Körner für uns. Für die vergessenen Stadttauben.

Quelle: guteskarmatogoblog.wordpress.com

Siehe auch Blog-Beitrag von Tierfreund Hubert : „Viel Geld für Silvesterfeuerwerke und die Folgen“

Stellungnahme von Peter H. Arras zu Tierfolterungen


Aufgrund von Kritik seitens linksliberaler Tierrechtler bezüglich verschiedener Facebook-Posts von Peter H. Arras, nimmt er mit nachfolgenden Verlautbarungen Stellung zu den bestehenden Vorwürfen. Wie so häufig bereits geschehen, wurde diese Stellungnahme ohne Begründung von der Diskussionsseite gelöscht, während die Vorwürfe gegen ihn weiterhin bestehen blieben.

Hier seine Stellungnahme :

Diese linken Bazillen von „Veganmimikry“, die mich angeprangert hatten und auf deren Vorwürfe ich die folgende Stellungnahme abgegeben und bei denen gepostet habe, haben mich nun gesperrt und meine Stellungnahme gelöscht, während sie zugleich den Shitstorm gegen mich stehen gelassen haben!
Das sind „Tierrechtler“ auf die die Welt und vor allem die Tiere verzichten können!

Hier meine Stellungnahme mit der Bitte um Kenntnisnahme und Verbreitung – auch in allen Tierschutzgruppen bei FB:

Mein „Asiatenhass“ ist meine politisch-strategische Entscheidung und (m)eine normale psychische Reaktion auf die alltäglichen, stets als belustigend und kulinarisch empfundenen Tierfolterungen in China und anderen fernöstlichen Ländern!

Im Namen meiner AKT- Aktion Konsequenten Tierschutz gemeinnützigen GmbH richtete ich mehrere Protestschreiben an die chinesische Regierung, vgl.:
Protestschreiben an die chinesische Botschaft
Aufforderung zur Stellungnahme zu sadistischen Praktiken in China

Schon bei meinen ausgiebigen Internetrecherchen in früheren Jahren ist mir aufgefallen, dass die schlimmsten Tierfolterungen in Asien verübt werden. (vgl.: Über den Thrill, Tiere zu meucheln und dabei zuzusehen )

Jeder, der mich und meine jahrzehntelange Arbeit, insbesondere meine Ausarbeitungen kennt weiß, dass ich jedwede Form der Diskriminierung von Lebewesen und Lebensformen gleich welcher Art ablehne. Im Gegensatz zu den allermeisten Tierschützern und -rechtlern bin ich Biozentriker und verurteile es aufs Schärfste, wenn zum Beispiel der Wert eines Affen über den Wert eines Krebses gestellt wird, der Wert eines Menschen über den eines Tieres etc…. Ich bezichtige die TS-und TR-Szene seit 30 Jahren des anthropozentrischen Speziesismus – so auch die FB-Seite Veganmimikry, in der ich an den Pranger gestellt werde, weil ich die Asiaten als Mongos und Untermenschen bezeichnete ob ihrer Tierfolterungen, für die mein Vokabular nicht ausreicht, um sie in Worte zu fassen und weil ich ab und an AFD- Posts poste, die inhaltlich meinen Überzeugungen entsprechen (z. B. gegen TTIP, Kinderkrippen etc.) Siehe: veganmimikry auf Facebook

Ich bin weder politisch rechts noch links einzuordnen, weil dieses alte Schubladensystem ausgedient hat. Aber ich verurteile die linksliberale bis linksextremistische Gesinnung der Tierrechtsszene und distanziere mich von dieser ebenso wie von rechtradikalen Strömungen. Dennoch: Wenn ein Nazi sagt, dass der Kreis rund ist und ich sage das auch, bin ich doch noch lange kein Nazi, oder?

Außerdem verabscheue ich Denkverbote und lehne das Diktat des sog. political correctness ebenso ab wie den linksliberalen Mainstream, der unsere Gesellschaft im Würgegriff hat. Jeder hat das Recht, seine Überzeugungen frei und unverblümt auszudrücken – das ist meine Vorstellung von Liberalität und Emanzipation – und dagegen kann niemand argumentieren.

Deutschland wird seit 70 Jahren wegen des Holocaust in Sippenhaft genommen, obwohl kaum noch jemand von den Verbrechern am Leben ist. Das wird „gut“ gefunden. Wem das Leben von Tieren und Menschen gleichwertig (und das sollte bei wirklichen Tierrechtlern der Fall sein) ist, der befürwortet es, wenn Nationen und Völker, in denen barbarischste Tierfolterungen an der Tagesordnung sind, (zur Volksbelustigung und –unterhaltung gehören und gar zum Speiseplan, zu Religion und Kultur, zu Sitte und Brauchtum zählen), wenn auch diese Nationen international geächtet werden und diese hierdurch an Ansehen in der Welt verlieren.

Diese Staaten erlassen kein Tierschutzgesetz, jeder kann mit jeder Kreatur machen, was immer er will. In diesen Ländern vor allem Asiens werden Verbrechen an Wehrlosen begangen, die nicht in Worte zu fassen sind. Dies ist schonungslos anzuprangern und zu verurteilen – wer dies anders sieht, der ist KEIN Tierrechtler, sondern ein Betrüger. Wer angesichts lebend verbrannter oder frittierter oder lebend in Plastik eingeschweißter Tiere sich um die Rechte der agierenden Verbrecher mehr Gedanken macht als um die Rechte der gefolterten und gedemütigten Tiere, ist kein Tierrechtler, sondern ein Mittäter, Befürworter und Unterstützer dieser Tierrechtsverstöße.

Stellen wir uns doch einmal vor, das Ausland würde Deutschland wegen seiner Massentierhaltung international ächten. Würden wir inländischen Tierschützer und –rechtler dies nicht gut finden und begrüßen? Würden wir es nicht dazu heran ziehen, um den Druck auf den Gesetzgeber und die Wirtschaft zu erhöhen, endlich diese Gräuel abzuschaffen? Ebenso ist es mit den (wenigen) den Tieren gegenüber freundlich gesinnten oder diese sogar schützenden Minderheiten in China und anderen asiatischen Ländern. Diese werden sich von meinem „Asiatenhass“ nicht diskriminiert fühlen – vielmehr werden sie ihn begrüßen.

Es hat nichts mit Tierrechten zu tun, wenn man nicht offen und brachial diese Länder für ihre Praktiken, die sie nicht verbieten, weil Tiere dort weniger Wert sind als Dreck, pauschal verurteilt und anprangert. Ich verstoße nicht gegen Menschenrechte, wenn ich ob dieser Schandtaten bekenne, dass ich all jene Völker und deren Regierungen und Täter HASSE, solange es diese Verbrechen gibt.

Angesichts der Globalisierung wurde die Welt zum Dorf. Wir haben aufeinander zu achten und uns um ethische Hygiene zu bemühen, oder etwa nicht? Man regt sich hierzulande über die arme Kuh auf, die vom Schlachthof floh und interessiert sich zugleich nicht für den Hund, der bei vollem Bewusstsein mit einem Flammenwerfer abgefackelt wird, weil das Adrenalin das Fleisch zart und schmackhaft mache, nur weil es in China geschieht? Was soll das?

Andere „Tierrechtler“ rechtfertigen regelrecht diese sadistischen Verbrechen in Asien mit der Tatsache, dass in Deutschland in der Massentierhaltung und in Schlachthöfen ebenfalls massenhaft Verbrechen an Tieren begangen werden. Sie verkennen dabei, dass sie mit solch einer Argumentation weder den Tieren bei uns, noch denen in Fernost oder sonst wo einen Gefallen tun, sondern vielmehr den Feinden der Tiere auch noch Argumentationshilfen liefern, um ihre Verbrechen zu relativieren.

Auffällig auch, dass die linke Tierrechtsszene aus lauter Angst, sich des Antisemitismus „schuldig“ zu machen, sich aus dem Kampf gegen das Schächten feinsäuberlich heraus hält. Pfui Teufel – kann ich dazu nur sagen.

Ich stehe allerdings der Überfremdung Deutschlands durch den massiven Zustrom von Asylanten skeptisch gegenüber, weil ich einen Dammbruch bezüglich der (spärlichen) ethischen Errungenschaften im Umgang mit Tieren befürchte. Diese Asylbewerber und Flüchtlinge fluten in unser Land, stammen aus Kriegs- und Elendsgebieten und sind entsprechend traumatisiert und infolge dessen destruktiv und oft sadistisch gesinnt. Sie bringen ihre Religionen, Sitten und Bräuche mit in unser Land, in denen zumeist Tiere entrechtet und grausamst behandelt werden. Da diese Leute bei uns sodann in den Genuss unseres Grundgesetzes kommen, das ihnen Meinungs- und Religionsfreiheit zusichert und sie sich hier bei uns ja nicht anpassen und integrieren müssen (wenn es nach den Linksliberalen geht), ist die zwangsläufige Folge die, dass wir all die Jahrzehnte umsonst für Tierschutz und Tierrechte gekämpft haben. Ist das nachvollziehbar?

Ja, ich würde es begrüßen, wenn die AFD sich dem Tierschutz widmen würde und ich wäre auch bereit, dort mitzuwirken, nachdem sich alle anderen Parteien aus tierschutzpolitischer Sicht als unwählbar erwiesen haben (vor allem die Grünen).

Ich habe viele Jahre versucht, den Sadismus und andere destruktive Perversionen der Menschen gegenüber Tieren und Mitwelt zu verstehen, zu erklären und daraus resultierend Lösungen abzuleiten. Inzwischen weiß ich, dass es keinen Ausweg gibt außer den der offenen und konsequenten Ächtung.

Und wenn ich mir klar mache, wie tief das Niveau innerhalb dieser sogenannten Tierrechtsszene gesunken ist, und wie tief die Bereitschaft zum vernünftigen Dialog, dann ist mir klar, warum diese Bewegung, die intellektuell seit Jahrzehnten auf der Stelle tritt, nichts erreichen wird. Ich fühle mich dieser ausdrücklich NICHT zugehörig, was nichts daran ändert, dass ich ob meiner Bemühungen, Positionen und Werte nicht nur ein Tierrechtler, sondern sogar ein Menschenpflichtler bin. Menschen mögen alle gleich wertvoll sein, aber gleichwertig sind sie definitiv nicht. Man möge darüber sinnieren, wie ich dies wohl meine und weiteren Shitstorm über mich ausgießen. Für mich ist dies hier einer von vielen Feldversuchen – ich sammle diese „Kommentare“ um nachweisen zu können, wie sehr ich richtig liege.

Ich weigere mich, diese von Euch propagierte Gleichmacherei (auch bezüglich Genderdebatte, Feminismus etc.) mit zu machen, da ich naturphilosophisch wertkonservative Überzeugungen habe. Ich weiß, dafür würdet Ihr mich gerne am nächsten Baum aufhängen, Ihr „netten Gutmenschen“, die Ihr glaubt, hier die Gedankenpolizei spielen zu müssen, während Ihr Euch zugleich und vermehrt um die Rechte von Völkern sorgt, die Tiere wie Dreck behandeln und dazu lachen. Nee, Ihr seid keine Tierrechtler, Ihr (jene, die sich angesprochen fühlen, sind auch von mir gemeint) seid reif für die Irrenanstalt! Die anderen werden diese Stellungnahme liken, teilen und verbreiten.

Letzteren danke ich vorab herzlich dafür – Ihr seid die Hoffnung!

Peter H. Arras

Quelle: akt-mitweltethik.de