Kirche verteidigt Hubertusmesse vor Tierschützern

Siehe hierzu den Artikel : „Jäger und Kirche verteidigen Hubertusmesse vor Tierschützern“

Pfarrer Alfons Demand,

Ihr Verhalten – insbesondere für einen Pfarrer – ist beschämend. Sie sind wahrlich ein “Musterexemplar” der menschlichen Spezies – im negativen Sinne. Schämen Sie sich, schämen Sie sich ganz gewaltig.

Kann man sich einen jagenden Jesus mit einem Gewehr vorstellen, der mit vor Schießgier zittriger Hand, Hasen, Rehe (oder auch böse Jagdkonkurrenz – „Raubzeug“, wie Nachbars Katze oder Hund) und anderes Getier „anschweißt“, d.h. anschießt, verletzt, verkrüppelt? Denn viele Tiere bleiben nicht sofort tot „im Feuer“ liegen, sondern krepieren erst elend nach Tagen oder Wochen unter furchtbaren Qualen.

Jesus würde wie einst die Händler aus dem Tempel, heute die Jäger mit der Peitsche aus Wald und Wiese – und Kirche jagen! Oder ist ein Jesus vorstellbar, wie er mit viel Brimborium pharisäerhaft Hubertusmessen abhält?

„Himmelschreiende Ruchlosigkeit, mit welcher der christliche Pöbel gegen Tiere verfährt, sie lachend tötet, verstümmelt oder martert“ – mit so deutlichen Worten formulierte schon im 19. Jahrhundert Arthur Schopenhauer die moralische Verwerflichkeit des Menschen im Verhalten gegenüber seinen älteren Verwandten, den Tieren.

Wahrlich, für Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze. Zu ergänzen wäre dazu lediglich: Und die „Kronjuwelen der Schöpfung“, die Pfaffen im schwarzen Gewand, segnen all das unchristliche Wüten der „Dornenkrone Mensch“ per hoheitsvoll zelebrierten anthropozentrischen Kanzelreden willfährig ab – denn bekanntlich gibt es für den Homo sapiens keine größere Lust und Freude, als eine öffentliche, hochpriesterliche Würdigung des eigenen Tuns und Bestätigung seines vermeintlich einzigartigen Wertes.

Das unchristliche, schlicht gotteslästerliche Denken und Handeln unserer Amts-Kirchenvertreter ist absurd, absolut unverständlich. Analog der etablierten Politikerkaste, unseren sogenannten „Volksvertretern“, werden Bürger und Gläubige von den Amtskirchen mit heuchlerischen Kanzelreden abgespeist. Auch hier nur sophistisches Geschwätz, in dem Bestreben ja nirgends allzu sehr anzuecken. Man verneigt sich frömmelnd nach allen Seiten, vor Jägern, Tierexperimentatoren, sonstigen Tierschindern – und natürlich auch ein bißchen vor den Tierschützern. Und stößt dabei zwangläufig überall mit dem Hintern an. Heißt es nicht in der Bibel irgendwo, „Eure Rede sei Ja, oder Nein – alles andere ist von Übel“?

Wer, wenn nicht die Amtskirchen, die auf ihren angehäuften weltlichen Schätzen brütenden Vertreter des Christentums, wären mehr prädestiniert, sich unmissverständlich und engagiert für die von Gott geschaffene Welt mit all seinen Geschöpfen – Menschen wie Tieren und Pflanzen – einzusetzen ? Jesus wäre gewiss an ihrer Seite!

Die Kirche braucht sich nicht zu wundern, wenn immer mehr ehrliche, ernsthafte (!) Christen fluchtartig die „Großsekte“ Amtskirche verlassen und sich „Kleinsekten“ wie Freikirchen, zuwenden, wo – im Gegensatz zu erstgenannten – noch christlicher Glaube im Sinne der Urchristen gelebt wird, mit „Ehrfurcht vor allem Leben“, wie es Albert Schweitzer schon so trefflich artikuliert hat.

Mit pharisäerhaftem „Möchte-gut-sein-wollen“ , dann aber doch nur entsetzlich feigem Herumeiern der Amtskirchenvertreter in Sachen Mitgeschöpflichkeit, verspielt die Kirche jegliche Glaubwürdigkeit. Nur der Weise reist vom Irrtum zur Einsicht. Wann wird Gottes unwürdiges Dienstpersonal hier auf Erden endlich aufwachen?

Ulrich Dittmann / 05.11.2017
Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz – BAG gegen betäubungsloses Schächten


Tierschützerin M. Theus vom schweizerischen Wildtierschutz, die ebenfalls diese kirchlich-schändlichen Hubertusmessen kritisiert, wandte sich diesbezüglich in einem Schreiben an Dekan Pfr. Kurt B. Susak und erhielt von ihm am 06. November folgende Antwortzeilen:

Sehr geehrte Frau Theus,

vielen Dank für Ihre Mail. Ja wir feierten die traditionelle Hubertusmesse wiederum mit zahlreichen Gottesdienstbesuchern. Es war eine besinnliche und würdige Feier. Ziel der Predigt, welche Sie sich übrigens via Hompage anhören können, war und ist es, das Leben und vor allem die Umkehr des jungen Hubertus von Lüttich im Lichte des Evangeliums zu beleuchten.

Dabei geht es nicht, wie Sie fälschlich unterstellen, um das Segnen der Jagd, der Jäger oder der Tiere, sondern darum, die menschliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung ernst zu nehmen. So kann die Hubertusmesse durchaus als ein Ruf zur Prüfung des eigenen Gewissens und der Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit der Schöpfung angesehen werden. Alle Ihre Vorwürfe sind damit entkräftet. Niemand ist für Tierquälerei oder Massentierhaltung. Jeder befürwortet eine artgerechte Tierhaltung und auch ein dem Tier würdiges Schlachten zur Nahrungsgewinnung.

Vielleicht sind Sie Vegetarierin, was ich respektiere. Viele Menschen sind dies aber nicht und ich bitte Sie, auch dieses zu respektieren. Auch Jesus war kein Vegetarier. Er genoss, dem jüdischen Brauch entsprechend, nicht nur das Paschalamm, das übrigens geschächtet geschlachtet wird, er erklärte vielmehr alle Speisen für rein. Ich respektiere Ihren Einsatz für den Wildtierschutz. Aber respektieren Sie bitte auch, dass wir in der Hubertusmesse keine Tierquälerei oder Tierverfolgung gut heissen – das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie Probleme mit der Jagd an sich sehen, dann müssten Sie sich beim Kanton oder Bund beschweren, damit das Jagdgesetz grundlegend verändert werden könnte oder die Jagd gar gänzlich verboten werden würde.

Ich würde es zudem begrüssen, dass Sie nicht nur einseitig eine Hubertusmesse als grosses Problem kritisieren, sondern sich mit derselben Hartnäckigkeit z. B. für den Lebensschutz der Kinder einsetzen würden. Viele Kinder sterben durch Abtreibung, bei Kriegen, auf der Flucht oder sie verhungern. Viele Menschen kommen unschuldig bei Kriegen und durch Gewalt um ihr Leben. Ungezählte Christen werden durch den IS um ihres Glaubens willen verfolgt, tausende sind sogar geköpft, gekreuzigt und ermordet worden. Ich würde es begrüssen, wenn Sie diese unhaltbaren Zustände ebenso energisch bekämpfen würden oder ganz schlicht auch die Not vieler Familien in unseren Gemeinden vor Ort.

Mit Gruss
Kurt Susak


Herr Pfarrer Kurt Susak,

Wir möchten Ihnen die Hubertusmesse in Davos trotz Ihres zornigen Antwortschreibens an mich nochmals eindringlich vor Augen führen. Wir glauben nach wie vor, dass Sie sich schuldig machen im Sinne Ihrer vielen Gläubigen (Nichtjäger) und unserer Wildtiere und nicht zuletzt gegenüber unseres Schöpfers! Wir sind auch entsetzt dass einer der schlimmsten Tierverfolger Livio Minelli Ihrem Kreis nahesteht. Eine Schande für die Kirche!

Sie hängen einem verwirrten deutschen Brauch aus der Vergangenheit an. Wir finden Sie sollten den offenen Brief von Herr Dittmann ebenfalls lesen und hoffentlich müssen nächstes Jahr nicht mehr so viele Menschen der katholischen Kirche in Davos fernbleiben, wegen der Verherrlichung dieser Tierquälerei Ihrer Kirche – die eigentlich auch unsere sein sollte!

Mit Gruss
M. Theus – Wildtierschutz Schweiz


Werter Herr Pfarrer Susak,

haben Sie besten Dank für Ihre BCC-Mitteilung – Ihr Schreiben an Frau Theus – indem Sie Ihre Gedanken zu Hubertusmessen mitteilen.
Mit Verlaub, gestatten Sie Klartext, Herr Susak:

Wie auch gerne Politiker, verdrehen Sie hier die Fakten. Was Sie hier in dieser Sache absondern ist blanke Volksverdummung, salbungsvoll und sophistisch artikuliert, wie es Pfaffenart ist.

Natürlich heißen Sie mit Hubertmessen Tierverfolgung und Tierquälerei gut. Sonst würde die Kirche solch gotteslästerliche Tun nicht mit einer Messe würdigen. Ihr Schwafeln betreffs der Hubertusmessen “…menschliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung ernst zu nehmen” ist schlicht schizophren. Ist Ihr Denkvermögen und Empathieempfinden total mit Hornhaut überwuchert?

Ein ernsthaft gelebtes, christliches Gutsein “…orientiert sich nicht an der Hautfarbe, der Zahl der Beine noch der Behaarung der Haut. Denn ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind (schon) weitaus verständiger und mitteilsamer als ein Kind, das eine Woche oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn es nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht: Können sie denken oder sprechen, sondern können sie leiden?“ (Jeremy Bentham 1748-1832).

Dem ist nichts hinzuzufügen. Moral, Ethik und gelebte Nächstenliebe sind nicht nach beliebigem Gutdünken anwend – und teilbar. Gottes Schöpfung können Sie mit Erntedank-Gottesdiensten feiern – nicht aber mit Hubertusmessen, Verherrlichung von Tötungsritualen, wie bei der Jagd.
Mehr dazu siehe http://tierschutz-union.de/lusttoeter/

Ausgezeichnet, dass Sie mit Aufnahmen die IS-Massaker publik machen! Dies ist auch ein Punkt, bei dem die “christlichen” Kirchen total versagen. In islamischen Ländern werden Christen brutalst verfolgt, gefoltert, getötet. Doch von den christlichen Kirchen hier vernimmt man nur brüllendes Schweigen. Und man tauscht sich devot mit Islam-Geistesgrößen aus, oder begrüßt u.a. mit freudiger Erregung die islamischen nach hier flutenden Invasoren und schleimt sich verbuckelt diesen an, die übelste “Kulturbereicherungen” bei uns einschleppen. (nicht allein das betäubungslose Schächten von Tieren)

Die christliche Kirche heute, ist offenbar nichts anderes als ein nutzloser, beliebig austauschbarer Verein, dessen Daseinsberechtigung hauptsächlich aus wichtigtuerischen Kanzelreden, Hochzeits- und Trauerfeier- Zeremonien besteht. Sie sollten sich, lieber Herr Pfarrer und Dekan Susak, bei Ihrer Einstellung zur Welt, einfach etwas mehr von Fakten und gesundem Menschenverstand kontaminieren lassen…

In diesem Sinne –
Ulrich Dittmann
Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz –
BAG gegen betäubungsloses Schächten


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8 Kommentare zu “Kirche verteidigt Hubertusmesse vor Tierschützern

  1. Wieder einmal bestätigt sich, dass Vernunft oder wenigstens gesunder Menschenverstand auch bei der christlichen Kirche nicht in geringsten Dosen zu finden sind. Respekt vor oder Mitleid mit „Gottes Schöpfung“ – in die Realität übersetzt: mit den Lebewesen, mit denen wir diesen Planeten teilen und die naturgemäß dasselbe Lebensrecht qua Geburt haben wie wir – gibt es in diesem Verein nicht. Im Gegenteil. Sie haben sich aus niederen Beweggründen immer schon mit den Herrschenden gemeingemacht, aktuell hier: mit der einflussreichen Jagdlobby. Wenn es ums Herrschen geht, um aggressive Unterdrückung, um Leiden-Lassen und um extremes Hierarchiedenken, sie selbst immer an der Spitze, versteht sich, dann waren, sind und bleiben die Kirchen immer mit dabei. „Du sollst nicht töten“ und das ganze christliche Heuchel-Gesülze zählt hier plötzlich nicht mehr. Es darf beliebig gequält und gekillt werden, Lustmörder ran an die geweihten Waffen!

    Fazit: Austreten! Gibt es denn noch echte (!) Tierschützer, die diesen konsequenten Schritt immer noch nicht getan haben? Raus aus diesem tier- und lebensverachtenden Verein und ihm seine Macht entziehen! Nicht warten, hoffen und beten: Sie ändern sich niemals, außer sie schaffen sich selbst ab, das ist so sicher „wie das Amen in der Kirche“!

  2. Ja – dies ist ein sehr aufwuehlender, interessanter und jeden Tierschuetzer umtreibender Beitrag, der einen ernsthaften und durchdachten Kommentar erfordert – das geht nicht auf die Schnelle! Somit moechte ich vorerst die beiden Tierschutz-Briefe unterstreichen, denn besser kann es wohl nicht gesagt werden – und aus der Kirche ausgetreten bin ich noch in der Schweiz vor ueber 30 Jahren! Ich wollte mich auch exkommunizieren lassen, aber das geht offenbar nicht ohne ein kompliziertes Verfahren! In Frankreich zahlt man keine Kirchensteuer, kann aber auch nicht aus ihr austreten!

    Und nun moechte ich vor allem ganz eingehend auf den Brief von Pfarrer Susak an Frau Theus eingehen:

    Wenn er behauptet, dass die Hubertusmesse zur Besinnung aufruft und auf die Umkehr des Hubertus hinweisen soll, warum wird dies dann den Jaegern nicht klipp und klar erklaert, sondern nur gesegnet und gebetet in der alten gewohnten Litanei? In dieser Weise fuehlen sich diese gefuehllosen Deppen tatsaechlich hoechstens zum Morden ermuntert, da ihr Denk- und Fuehlvermoegen gar nicht bemueht wird!

    Des weiteren spricht er von ‚wuerdigem Schlachten‘ zwecks Nahrungsgewinnung. Diese Aeusserung zeigt, wie rueckstaendig und empathielos dieser Mensch ist, denn offenbar will er nicht wissen, dass heutzutage eine solche Nahrungsgewinnung in unseren Breitengraden gar nicht mehr erforderlich ist, ja dass es sogar in Alaska Einkaufszentren gibt, um sich mit nichttierischer Nahrung versorgen zu koennen, was mir erst neulich ein in Alaska-Geborener bestaetigte. Fakt ist, dass der sogenannte Christenmensch auf sein Qualfleisch nicht verzichten will, nicht dass er es braucht, somit traegt jeder dieser heuchlerischen Christen zum feigen, barbarischen und voellig unnoetigen Tiermord bei! Speziesismus ist eine schwere psychische Krankheit, namens Empathielosigkeit – und es ist unsinnig, die Ausflucht darin zu suchen, indem man die Tierschuetzer immer und immer wieder darauf hinweist, wie viele Christen in der Welt ermordet werden und wie viele Kinder abgetrieben werden. Das Weiss doch der Tierschuetzer alles, denn er kuemmert sich um alle fuehlenden Wesen, denn im Unterschied zum Christenmenschen ist er kein Speziesist, sondern Weiss, dass auch der Mensch zur Gattung Tier gehoert und diesen somit einbezieht!

    Fortsetzung folgt

  3. Fortsetzung meines obigen Kommentars

    Nun noch ein ernstes Wort zum Thema Jesus und seine angebliche Fleischfresserei, denn meiner Ansicht nach hat Jesus Christus mit der heutigen Kirche nichts mehr gemein, sondern sieht diese eher in der gleichen Weise, wie er dazumal die Pharisaer sah: naemlich als Ehebrecher und Verraeter an der Erde, denn deshalb schrieb er seinerzeit auf die Erde, als die Pharisaer die Ehebrecherin steinigen wollten: ‚Wenn ihr blind waert, waert ihr frei von Suende – da ihr aber sagt, wir sehen, seid ihr nicht frei von Suende‘! Dieses Anzweifeln des Sakrosankten Klerus war schliesslich der Grund fuer sein Todesurteil!

    Nun masst sich die heutige Kirche, welche sich in ueberheblicher Verkennung ihrer selbst als Stellvertreterin Gottes auf Erden bezeichnet, tatsaechlich an zu verkuenden, Christus haette Fleisch gegessen und zwar das Osterlamm, und genau aus diesem Grunde und zu diesem Zwecke wurden diverse, heute apokryphe Schriften aus der Bibel entfernt, wo ueberdeutlich steht, dass er eben KEIN Fleisch ass. Es waren seine Juenger, welche ihn uebrigens nie verstanden, welche von Opferlamm sprachen, ohne zu verstehen, dass Christus selbst sich ja als dieses Opferlamm sah, um die Tieropfer ein fuer allemal abzuschaffen. Deshalb wurde er ja am Passah-Fest gekreuzigt, welches auf unsere christlichen Feiertage uebersetzt der Karfreitag ist – und nicht Ostern – ihr Vollposten! Wenn ihr euer Lamm an Ostern fresst, war er ja bereits tot und anschliessend….(Na das schreibe ich jetzt dem lieben Bloginhaber zuliebe lieber nicht), aber die Rechnung stimmt so. Die heute noch gaengigen vier Evangelien wurden ausgeduennt, fehluebersetzt und bis auf den heutigen Tag kastriert, denn die heutigen Pharisaer der Kirchen wollen eher die Wahrheit entfernen, als ihre eigenen schweren Vergehen korrigieren! Und genau aus diesem Grunde bin ich aus einer solchen verlogenen Kirche ausgetreten!

    Ausserdem:
    Wo wurde denn Christus geboren?
    Bei wem war er zuerst in der Wueste?
    Wen fuehrte er denn neben der Eselin mit?
    Wem sollen denn die Christen das Evangelium predigen?

    Sucht das mal raus und denkt ganz gruendlich darueber nach – ihr verdammten Heuchler!

  4. Nun noch eine Anmerkung zur sogenannten ‚Reinheit‘ der Speisen, welche er anspricht!
    Es ist wohl logisch, dass es kein unreines Tier unter der Sonne gibt, ausser inzwischen dem Menschen, welcher alles verfaelscht und verdreht!

    Genau diese Art von Bemerkung ist mir auch schon begegnet! Da kommt der Dieb zum Fenster rein, denn einem Tierrechtler geht es weder um die pharisaerische juedisch-islamische Reinheit oder Unreinheit, sondern das Erbarmen und das Mitgefuehl und Mitleid einem Lebewesen gegenueber, vor allem, wenn dieses Leid vermeidbar ist, was sogar ein sogenannter ‚wilder‘ Indianer oder Hottentotte versteht, falls er nicht schon durch den christlichen Glauben total verdreckt ist!

  5. Persoenliches Statement zu meinen obigen Kommentaren:

    Meiner Ansicht nach ist die Figur von Jesus Christus, egal, ob man diese nun fuer eine reale Persoenlichkeit ansieht, oder als Symbolgestalt – mit der Kirchenlehre, oder besser gesagt Kirchenleere, wie sie seit ca. 1800 Jahren auftritt, nicht vereinbar, denn er lehrte genau das Gegenteil von dem, was diese Kirche sich anmasst zu verkuenden – weil sie an der wichtigsten Sache krankt, welche eigentlich ihr Zentrum sein sollte – der allumfassenden Liebe. Somit ist sie sozusagen christus-untauglich und eine Pharse, welche der Verantwortungslosigkeit der Pharisaer nur noch Oel aufs Feuer giesst und die Welt verdreckt!

  6. Die Kirche ist eine zutiefst tierfeindliche Organisation. So findet das Segnen der Tiere ausschließlich zugunsten der „Schöpfungskrone Mensch“ statt. Ein kleines Gedicht „Wir segnen die Tiere“ bringt es auf den Punkt:

    Das Schwein, das Schaf, die Kuh
    und alles Geflügel dazu!
    Oh Herr, verschone sie vor Krankheit und Seuchen,
    denn nur gesund liegen sie gut in den Bäuchen!

    Natürlich gilt diese zelebrierte Hinterlistigkeit uneingeschränkt auch für die herbstlichen Kadavermessen!

  7. Herr Demand,

    da haben Sie sich als Kirche, als „Nachfolger Jesu Christi“ ja wieder eine schöne Suppe eingebrockt: großes öffentliches Interesse, aber anders, als es der Kirche lieb sein sollte. Wieviele freundliche Mails haben Sie denn schon für Ihre diesjährige Lobpreisung des Tier-Lust-Massen-Mords, den Sie und Ihresgleichen Hubertus-Messe nennen, bekommen? Über soviel Resonanz freuen Sie sich doch sicher jedes Jahr aufs Neue. Tun auch wir Ihnen also den Gefallen.

    Wäre man gläubig, würde man sich fragen, wo der Bannstrahl des HERRN für die Ermordung seiner herrlichen Lebewesen und für den Mißbrauch seiner heiligen Hallen durch seine „Diener“ bleibt. Da der ausbleiben muß, hoffen wir, daß viele verantwortungsbewußte Bürger den Weg zur „Feierlichkeit“ finden, um der gottesfürchtigen grünen Klientel den ihr zustehenden Empfang zu bereiten. Wäre das Empfangskomitee noch größer, würde der „Diener Gottes“ auch dann nicht verstehen wollen, warum es „dumm“ herumsteht – warum auch. Denken und Moral sind schließlich nicht jedermanns Sache. Aber Gott sieht ja angeblich alles. Der Kirche sind anscheinend noch nicht genug Mitglieder abhanden gekommen.

    Da mit eines Gottes Bannstrahl und der Justiz im „demokratischen Rechtsstaat“ nicht zu rechnen ist, bleibt den Grünberockten und den Kirchenvertretern nur der Lohn zu wünschen, den die sich für soviel Mord, Mordgelüste und unstatthafte Benutzung der Religion ihres Herrn Jesus Christus redlich verdient haben. Wie die tiermordenden Grünröcke verzückt in den Kirchenbänken hocken, das hat für den Zuschauer schon Tragikomik.

    Die Kirche und die Tiere: zwei antagonistische Widersprüche. Sieht ganz so aus, als ob die Kirche ihre eigene Religion nicht kennen würde – oder einfach frech dagegen verstößt, denn da wird auch noch ihr heiliger Hubertus mißbraucht, ihr Franz von Assissi verleugnet. Das läßt nur einen Schluß zu. Den verrate ich Ihnen gern, wenn Sie mich fragen.

    horrido!
    astrid suchanek
    Unabhängige Tierschutz-Union Deutschlands

  8. „Gesunder Menschenverstand“ ? Jenes Personal, das seine Religion ernst nimmt, wird und kann sich nicht auf den gesunden Menschenverstand berufen, sondern auf die Schriften und Geschichte der Religion. Und die sind – ob im Juden- oder Christentum oder im Islam – nun nicht mit gesundem Menschenverstand gespickt, sondern mit Kriegen, Blutritualen und Terror gegen Menschen und Tiere.

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