Das aktuelle Versagen gewisser Tierschutz-Kreise

Zuerst einmal moechte ich sagen, was dieser Vortrag NICHT sein soll: es liegt nicht in seiner Absicht, irgendwelche Tierschutz-Vereine, oder einzelne Tierschuetzer schlecht zu machen, denn dazu wuerde ich mich nie ermaechtigen! Jeder Tierschuetzer verdient, solange seine Aktion von gutem Willen und Ehrlichkeit getragen wird, meinen vollen Respekt! Es ist aber heute nicht mehr zu uebersehen, dass einige Dinge ganz offensichtlich schief laufen und fatale Fehler begangen werden! In diesem Vortrag sollen vornehmlich drei Punkte angesprochen werden:

1. Das betaeubungslose Schaechten
2. Das ‚Great Ape Project‘
3. Tierschutz-Vereine (und deren Mitglieder und Vorsitzende), welche immer noch Fleisch essen

1. Das betaeubungslose Schaechten zu religioesen Zwecken

Dem desinteressierten, egoistischen und gleichgueltigen Gross- und Kleinbuerger ist das Leid der Tiere egal! Das wissen wir! Dass aber eine bedrohlich ansteigende Anzahl Tierrechtler inzwischen in dieselbe Richtung driftet ist eine ueberaus beunruhigende Sache, welche mir doch schlaflose Naechte bereitet. Wie kommt es, dass man inzwischen auf Facebook von u.a. namhaften Tierrechtlern gemobbt wird, wenn man einen Beitrag gegen das Schaechten aufsetzt, wenn man aufgefordert wird, ein ‚gefaellt mir‘ bei einem ebensolchen Beitrag zu entfernen, oder andere Tierrechtler aus der Freundesliste rauszuwerfen, welche sich gegen diese barbarische und vorzeitliche Praxis einsetzen?

Dies alles ist mir passiert – und ich blieb standhaft – mit der direkten Antwort: ich kaempfe gegen jede am Tier begangene Grausamkeit, zu welcher auch das (betaeubungslose) Schaechten gehoert. Diese Gehaessigkeiten und ein direkter Verrat am Tier kommen aus dem links-gruenen Lager derjenigen Weicheier, welche sich besonders auch fuer die Rechte der Religioten stark machen! Aber so geht das nicht mit dem Tierschutz, da kann man nicht den Fuenfer und das Broetchen wollen, da muss man sich entscheiden. Entweder ich kaempfe fuer die Rechte der Tiere, und zwar von allen Tieren bis zum kleinsten Leuchtkaefer, oder aber ich bin der Steigbuegelhalter jener Religioten, welche weder fuer ein Tier, noch im Nachhinein fuer den Menschen irgendein MENSCHLICHES Gefuehl haben.

Aber damit nicht genug! Posaunen doch ebendiese Weicheier frisch und froh in die Runde, dass all jene, welche gegen das Schaechten einstehen, Rassisten seien. Hier entpuppt sich die Dummheit dieser Strohsaecke, welchen vernuenftiges Denken total abhanden kam, denn seit wann ist etwa ein Moslem explicit ein Araber – kann er denn nicht auch Chinese oder Schweizer sein, usw. usw. usw.? Diese uebereifrigen Moechtegern-Heilande aus der links-gruenen Szene sind definitiv unintelligente Versager und sollten dem Tierschutz ade sagen, denn in dieser eben genannten Weise schaden sie diesem nur und hoehlen ihn aus, verwaessern ihn und desorientieren die anderen Tierrechtler, wie bei jenem Verwirrspiel der drei Becherchen, unter welchen einem dann jeweils die Erbse liegt! Also: trollt euch von dannen ins Halal-Kosher Land und nagt an euren qualerfuellten Knochen!

2. Das ‚Great Ape Project‘

Ueber dieses Projekt habe ich schon sehr viel geschrieben und will mich hier sehr kurz halten! Dieses Great Ape Project soll nur und exklusiv Grossprimaten – und hier insbesondere den Schimpansen, Sonderrechte gewaehren! Und so kam es – an Schimpansen ist die Vivisektion (wenigstens offiziell) heute verboten, dank all der grossen und gaengigen Tierschutz-Organisationen, welche uns allen so gelaeufig sind – und welche dieses Projekt grosszuegig unterstuetzten, zusammen mit der heiligen Johanna der Tierschuetzer, welche out of Africa ihre greise und weise Veggie-Stimme erhebt fuer diese dem Menschen ach so aehnliche Gattung, aber insgeheim durch Afrika zieht und den Menschen ins Ohr fluestert, doch gefaelligst Huehner und Ziegen zu fressen, statt Schimpansen! Der kluge Leser weiss, wen ich meine! Nun soweit, sogut!

Gemaelde von Sir Edwin Landseer

Dass nun aber weiterhin hunderttausende von Kleinaffen (jene mit den Schwaenzen, deshalb werden sie offenbar diskriminiert) weiterhin grausamst zu Tode gefoltert werden, ist eine mehr als traurige Tatsache! Und so beeilen sich eben diese eifrigen, uns so wohlbekannten Tierschutz-Organisationen, mit weinerlichen Rundschreiben und Spenden-Aufforderungen das gesamte Mail-Netz der Welt zu begluecken und beteuern und beklagen, wie ueberaus schrecklich es den hinter Gittern verbliebenen Kleinaffen mit Schwaenzen (und allen anderen Tieren) immer noch ergehe!

Ihr verdammten Arschloecher – jawohl Arschloecher, haettet halt dieses ‚Great Ape Project‘ NICHT unterstuetzen sollen, unter dem bloedsinnigen Vorwand, man haette dann den Fuss in der Tuer! Jetzt ist der Fuss abgetrennt und die Tuere zugeknallt, denn die wiederum ganz oben sitzenden ‚Tierschuetzer‘, welche so eifrig den ‚aller-allernaechsten Cousin des Menschen‘ (inzwischen ist die DNA auf ueber 98 % gestiegen) bis aufs Blut verteidigen, eben diese, haben meiner persoenlichen Ansicht zufolge sehr wohl praktische Arrangements mit den internationalen Laboratorien gefunden und getaetigt, damit die Koepfe der Grossen draussen und jene der Kleinen drin bleiben! Nur soviel dazu!

3. Tierschutz-Vereine und einzelne Tierschuetzer, welche immer noch Fleisch fressen

Dies ist eine sehr bedauerliche Tatsache, welche wir nicht unbeachtet lassen duerfen, denn sie existiert sehr wohl! Leider existieren immer noch Tierschutz-Vereine und Einzelpersonen, welche sich mit grosser Ueberzeugung fuer Tierschuetzer halten, welche unbedenklich Fleisch, aber auch Eier und Milchprodukte konsumieren! Ich kannte sogar mal einen Tierbefreier, welcher sich ausschliesslich von Fleisch ernaehrte! Ja, das gibt es! Diese Leute sind und bleiben Sklaven ihrer Essgewohnheiten und sollten zum allermindesten, um wenigstens ein klein wenig glaubwuerdig zu sein, ihren entsprechenden Konsum drosseln, mit dem Willen, diesen schliesslich ganz einzustellen.

Als ich seinerzeit hier in Frankreich einen Tierschutz-Verein gruenden wollte, musste ich das Projekt einstellen, weil die wichtigsten beteiligten Personen schon bei unserer ersten Zusammenkunft eine riesige Fleischplatte bestellten, ohne ueberhaupt zu verstehen, was ich ihnen daraufhin sagen wollte! Einer war so dick, dass er zwei Stuehle brauchte – und ich mit Schaudern das ganze Vorhaben einstellte!

Waehrend einer Podiums-Diskussion in Zuerich, bei welcher die Tierschuetzer auf der einen Seite und die Gegner auf der anderen Seite sassen – wurden Snackteller mit Buendnerfleisch aufgetischt – auch auf der Seite der Tierschuetzer! Da kam einer der Gegner, der Vertreter des Bauernverbandes zu uns rueber, stemmte seine Haende in die Hueften und laechelte uebers ganze feiste Gesicht: ‚Da bin ich aber beruhigt, dass bei Euch noch Fleisch gegessen wird‘! Ende der Diskussion – was soll man darauf noch sagen!!!!

Hier sollte jeder Mensch, welcher ein Tierschuetzer oder sogar Tierrechtler sein will, in sich gehen und seine persoenliche Verantwortung uebernehmen…!

Eure Claudia im Tierschutz

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5 Kommentare zu “Das aktuelle Versagen gewisser Tierschutz-Kreise

  1. Das wichtigste am Vortrag habe ich vergessen: hier ist das Video mit dem Eierbrut-Programm von Jane Goodall. Sie behauptet, dass voellig vegetarisch in Afrika nicht funktioniere – nun, anderswo auch nicht, aber dies ist kein Grund hierfuer:

    Sie ist aber inzwischen bei weitem nicht die einzige! Heute existieren ganze sogenannte Umerziehungs-Programme ueber den ganzen afrikanischen Kontinent verstreut, welche von diesen Grossprimaten-Heinis hyperaktiv betrieben werden, dabei werden ganze Lastwagen voll Rinder in die Doerfer gekarrt. Die haben aus ihrer Hyperaktivitaet sozusagen eine Religion gemacht, bei welcher der Grossprimat Gott spielt und sie sind seine Diener – die anderen koennen verrecken. Ein bekannter Schweizer Journalist reist sogar durch ganz China, um die exportierten Schimpansen zurueckzuholen! Dabei laesst er deren DNA untersuchen, ob sie in China oder in Afrika geboren wurden. Auf den YouTube Videos pausaunt er aus, dass es schon ein ganz anderes Gefuehl sei, einen Schimpansen bei sich zu Hause zu haben, statt einen Hund oder eine Katze. Das seien sozusagen behinderte Menschen. Solch grosses Glueck widerfaehrt keiner armen Sau. Als solche wird man bei denen auch bezeichnet, wenn man sich einmischt. Dies widerfuhr mir Hoechst persoenlich. Diesen miesen, grossangelegten Rueckenschuss gegen alle anderen Tiere kann man heute getrost als Tierschutz-Inflation bezeichnen, welche uns in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurueckwirft, als es noch keine Peta gab. Aber offenbar hat sich nicht viel bewegt und veraendert, jedenfalls in den Koepfen dieser Europaer, denn es gibt in Afrika sehr wohl eine sehr starke vegetarische und sogar vegane Bewegung, ueber welche ich ja seinerzeit zig Tonbildschauen vorbereitete – und ich halte es an der Zeit, solche nun entweder in Aufsaetze umzuwandeln, oder vorzuschlagen, sie gemeinsam mit dem Blog-Inhaber Wolfgang anzufertigen, falls er die Zeit dafuer hat. Jedenfalls hat Dr. Anthene Roba in Aethiopien, und viele andere afrikanische Tier- und Menschenrechtler wirklichen Erfolg mit der veganen Ernaehrungs-Bewegung, wobei der Misserfolg der anderen offenbar ein Mangel an Bemuehung ist, ganz offensichtlich, weil ihnen naemlich die sogenannten Nutztiere egal sind.

    Das gleiche geschah ja mit John Adamson, dem spaeter ermordeten Loewenvater, welcher fuer seine geliebten Loewen ganze Kamele kaufte. Diesen Punkt wissen einfach viele Tierschuetzer nicht und verehren dann diese Leute als Tierschutz-Pioniere, was voellig falsch ist, denn ein Artenschuetzer ist niemals ein Tierschuetzer, sondern er schuetzt lediglich diejenige Art, welche seine Lieblingsart ist, oder die fuer ihn persoenlich, aus welchen Gruenden auch immer, eine spezielle Bedeutung hat.

    Artenschutz ist NICHT Tierschutz, da sie immer nur einer bestimmten Art gilt – und nicht das Wohl und Lebensrecht ALLER Arten das Anliegen ist.

  2. Liebe Claudia,
    ich kann Dir nur voll und ganz beipflichten. Es gibt so viele sogenannte Tierschützer oder Tierrechtler, denen es im Grunde nicht um die Tiere geht sondern um Selbstdarstellung. Sie haben es bis heute nicht verstanden und ich glaube auch nicht, dass sie es je verstehen werden. Wenn ich eine Art schütze egal weche dann darf ich mich nur Katzenschützer oder Vogelschützer nennen aber niemals Tierschützer. Das Problem haben wir auch in unserer Katzenhilfe. Wir bewegen uns im Grunde genommen keinen Zentimeter voran. Es scheint alles ziemlich hoffnungslos zu sein und zermürbt einen immer mehr.
    Dennoch werden wir weiter kämpfen. Ich könnte mich nicht mehr iin den Spiegel schauen, wenn ich aufgeben würde.
    Es wurde zwar schon oft an dieser Stelle gesagt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Liebe Grüße
    Elke

  3. Liebe Elke, liebe Freunde,

    hier ist nochmals eine sehr schlechte Nachricht, welche mein Vertrauen in die grossen Tierschutz-Vereine immer mehr erschuettert! Obwohl sich Mercy for Animals allgemein bekannt fuer eine vegane Lebensweise einsetzt, kaempfen sie nebenbei fuer eine sogenannte ‚humane‘ Tierausbeutung. Dies erschuettert mich doch sehr, da ich diese Organisation bis jetzt fuer absolut integer hielt.

    Hier ist die Quelle, fuer jene, welche englisch verstehen:

    http://www.ecorazzi.com/2017/10/18/mercy-for-animals-opposes-and-promotes-animal-exploitation-somehow/

  4. Liebe Claudia,

    wie immer eine tolle Arbeit.

    Allerdings gibt es durchaus Fälle, in denen Artenschutz sich auch gegen Tiere richten kann, weil der Mensch Tiere in Gegenden getragen hat, wo sie ungeheure Schäden anrichteten.
    Beispiel:
    Katzen oder Ratten auf Inseln, auf denen flugunfähige Vögel brüten, die dann ausgerottet oder an den Rand des Aussterbens gebracht wurden.
    Überall auf der Welt hat der Mensch solche Katastrophen verursacht.
    Nun versucht man an einigen dieser Orte (Inseln) z.B. die Ratten, Katzen oder was auch immer loszuwerden.
    Das ist ein Konflikt, in dem man sich zwischen dem Überleben der flugunfähigen Vögel (oder anderer Tiere) oder der Ratten/Katzen o.ä. entscheiden muss.

    In den von dir genannten Beispielen ging es aber um etwas ganz anderes und in diesen stimme ich dir absolut zu.

    Liebe Grüße

    • Liebe Naturfreundin,
      ja – ein sehr gutes Beispiel fuer durch menschliches Fehlverhalten eingefuehrte Tiere ist Australien! Dies ist sozusagen das Paradebeispiel verhaengnisvoller Einfuehrung von Kaninchen, Hunden, Fuechsen und zig anderen Tierarten (viele Voegel Australiens sind oder waren flugunfaehig und deshalb eine leichte Beute und heute ausgerottet), aber vor allem der Kamele, welche dort ueberhaupt nicht hingehoeren und die Natur stoeren, was jetzt wiederum zu grossen Massakern an eben diesen durch den Menschen verschuldeten Schaeden dieser Tiere fuehrt. Die armen Kamele werden einfach zusammengetrieben und abgeschlachtet. Der Mensch ist der ruecksichtsloseste Bastard unter der Sonne, ohne Gewissen, ohne Hirn und ohne Schamgefuehl. Ein Loch im Universum!

      Liebe Gruesse auch an Dich von Claudia

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