Tierfolterungen ohne Ende – doch die Vereinten Nationen schweigen

Erläuterung zum Foto:
Schwanz und Pfötchen wurden abgehackt – jetzt wird es am Tisch der Gäste lebendig frittiert.
Seine Schreie hallen durch das Restaurant und die Gäste lachen.
Die „Delikatesse“ heißt „hüpfendes Fleisch“!

Von Peter H. Arras

Liebe Freunde, Förderer und Mittierschützer,

hier unser jüngstes Update zu unserer Petition an die Vereinten Nationen , die inzwischen schon fast 51.000 Unterstützer aus allen Teilen der Welt verzeichnet.

Unsere internationale Initiative gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist motiviert von der uns leitenden Frage, wie aus dem Täter Mensch ein menschlich Tätiger werden kann.

Wir nehmen Globalisierung sehr ernst und erkennen auch die dringende Notwendigkeit hierzu an. Solange aber die Gräben zwischen den Kulturen und Mentalitäten bezüglich Ethik gegenüber Leben so gigantisch sind, sehen wir massive Probleme, deren Thematisierung endlich offen stattfinden muss. Da die Nationen, in denen diese Gräuel an Wehrlosen stattfinden, sich bislang gegenüber jedweder Protestaktion ignorant zeigten, blieb uns nur noch die Möglichkeit, uns an die Vereinten Nationen zu wenden, die, wie wir leider feststellen mussten, bezüglich interkultureller Ethik in keinster Weise aufgestellt ist. Es ist längst überfällig, Tierschutz und Tierrechte sowie Bioethik allgemein bei den UN zu installieren – unsere Petition ist nicht irgendeine Petition, sie ist der historisch erstmalige Vorstoß, die Belange der Nichtmenschen, die als Bürger dieses Planeten uns gegenüber in der Überzahl sind, der UN anzutragen. Dass dies irgendwann erfolgen muss, dürfte uns allen klar sein und ich dachte mir:

„Wann, wenn nicht jetzt und wer, wenn nicht ich?“

Leider haben alle Großorganisationen des Tierschutzes und der Tierrechte, die wir baten, uns hierbei zu unterstützen, ihre Solidarität verweigert. Insbesondere sind PETA und Welttierschutzgesellschaft hierbei zu nennen.

Jene, die mich und die AKT näher kennen wissen, dass wir eigentlich keine grausamen Fotos und Videos benötigen, um ethischen Handlungsbedarf abzuleiten und in die Tat umzusetzen. Ich würde lieber in einer Welt leben, in der das vernünftige Argument zählt und nicht die emotionale Beliebigkeit. Leider aber haben wir kaum eine Chance, unsere Petition zum Erfolg zu führen, wenn wir die brachiale Realität, die sich in Bildern und Videos schonungslos abbildet und überall im Netz aufzufinden ist, nicht offen legen und zeigen. Dabei musste ich wieder einmal feststellen, dass ein gemartertes Kätzchen mehr Mitleid, Wut und Trauer erzeugt, als ein lebend in der Pfanne zappelnder Fisch oder ein Wasserbüffel, der mit Macheten an der dicksten Stelle seines Halses geköpft wird.

Siehe nachfolgendes Video, falls es auf Youtube aufgrund barbarischer Grausamkeit noch nicht gesperrt wurde:

Unsere Initiative entwickelt sich ungewollt immer mehr zum psychosoziologischen Feldversuch bezüglich Verdrängung und Rationalisierung nach dem Motto: „Was nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Viele Leute behaupten, dass es sich bei den gezeigten Gräueltaten um Fakes handeln müsste – sogar dann noch, wenn man ihnen das zum Foto gehörende Video zeigt. Viele erzürnen sich über mich, weil ich ihnen solch ein Foto zumute, anstatt über die Tierfolterer, die diese Verbrechen begehen. Viele bedauern die depressiven Gefühle ihrer selbst, die beim Anblick dieser Grausamkeiten in ihnen hochsteigen mehr, als das unaussprechliche Leid der Opfer, der wehrlosen Tiere. Deshalb weigern sich viele, unsere Petition weiterzuleiten, was unfasslich ist. Hierzu gehören auch Tierschutzorganisationen, die die empfindsame Psyche ihrer Gönner schonen möchten. Notgedrungen habe ich das Foto von unserem armen Wasserbüffel inzwischen stark verpixelt und hoffe, dass die Petition nun wieder stärker publik gemacht wird.

Rohheit, Tierhass und Sadismus sind weltweit auf dem Vormarsch!

Im Internet werden private Vivisektionen (siehe Anhang dieser Email – gefesselter Hundewelpe wird bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten) gezeigt. Es entwickelt sich regelrecht ein neuer Trend bezüglich Perversion als Hobby – in Staaten ohne Tierschutzgesetze kein Problem! Bedenkt: Diese Folterer verstoßen in ihren Ländern gegen keinerlei Gesetze! Obwohl dies alles so ist, sind wir auf uns alleine gestellt, zumal sich bislang auch die Medien – trotz aller Versuche meinerseits – weigern, über unsere Initiative, die wir gut durchdacht und von langer Hand vorbereitet haben, zu berichten.

Die Redaktion eines deutschen Leitmagazins begründet seine Verweigerung folgendermaßen:

Sehr geehrter Herr Arras,

die Bilder, die in dem Link zu sehen sind, sind furchtbar und lassen erahnen, was den Tieren angetan wird. Der XXXXX kann solche Bilder nicht drucken. Das wäre wohl auch gar nicht in Ihrem Interesse. Aber ohne solche Bilder lässt sich andererseits in einem Artikel nicht wirklich darstellen, worum es geht. Das ist ein Dilemma. Denn leider werden Menschen oft erst durch solche grausamen Bilder zu Mitleid und dann eventuell zu Protest-Handlungen angeregt. Leider muss ich Ihnen daher mitteilen, dass wir im Moment nicht so recht eine Möglichkeit für eine Berichterstattung sehen. Umfangreiche Recherchen, wie sie für einen Report im XXXXX nötig wären, sind dazu derzeit nicht geplant. Wir behalten die Thematik jedoch im Hinterkopf und werden sie auch unserem Korrespondenten in Asien ans Herz legen.
Mit freundlichen Grüßen
XXXXX
Ressort Ausland

Tja, da bleibt mir nur noch, an die hoffentlich noch ein wenig vorhandene Solidarität gleich- oder zumindest ähnlich gesinnter Zeitgenossen zu appellieren, unsere Petition in allen Teilen der Welt zu verbreiten – sie ist in fünf Weltsprachen abgefasst – und natürlich zu unterstützen. Bitte lesen Sie die Inhalte unserer Petition mal in Ruhe durch – dann werden Sie erkennen, wie elementar unsere Forderungen sind und wie überfällig es ist, sie durchzusetzen.

Wir suchen Mitstreiter, die sich auch aktiv für diese Initiative einzusetzen bereit sind. Die AKT verfügt nicht über einen Personalstab und ein Großraumbüro wie jene, deren Aufgabe es eigentlich wäre, diese Arbeit zu verrichten – wir sind auf ehrenamtliche Mit- und Zuarbeit angewiesen. Wir suchen Menschen, die eigenständig social media für uns leisten, die in Fremdsprachen übersetzen (die Petition soll noch in Italienisch und Portugisisch übersetzt werden) und die sich gut mit IT auskennen.

Bitte teilt und verbreitet unsere Petition  und auch dieses Schreiben, postet es in den sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Newslettern und streut es per Email und sonst wie – Hauptsache ist, dass sich diese Aktion zu einer weltweiten Bewegung gegen jedwede Verbrechen gegen die Menschlichkeit entwickelt.

Mit Dank und solidarischen Grüßen
AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ
gemeinnützige Gesellschaft mbH (seit 1994)
Peter H. Arras (Gründer und Geschäftsführer)

Hierzu Tierschützer Harald von Fehr :

Da werden unsere Mitgeschöpfe vorsätzlich barbarischen Qualen ausgesetzt – und die Welt schaut teilnahmslos zu!!!! Was sind wir Menschen eigentlich für Bestien!!!???

Was haben wir eigentlich auf dieser Erde zu suchen, wenn wir nur Schmerz und Leid erzeugen???!!! Diese gesamte Spezies „Mensch“ gehört tatsächlich ausgerottet, mehr ist sie wirklich nicht wert, denn wir Menschen beweisen immer wieder aufs Neue, daß wir für ein friedvolles Miteinander mit anderen Lebensformen nicht fähig sind!!! Vor diesem „homo sapiens“ kann man nur noch ausspucken – mehr bleibt da nicht!!!

Lieber Herr Arras, vielen Dank für diesen Denkanstoß, er müßte jede Woche aufs Neue erfolgen, damit die Menschen endlich mal aufwachen!!!
Mit sehr traurigen und beschämten Grüßen – Harald von Fehr

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14 Kommentare zu “Tierfolterungen ohne Ende – doch die Vereinten Nationen schweigen

  1. Korrektur:
    es muss heißen: die Menschen müssen sich nicht für milliardenfaches Unglück und Leid, das ihnen widerfährt, rechtfertigen, sondern Gott, der ja angeblich der Schöpfer des Himmels und der Erde ist.

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  2. Nachtrag zu @Birgit
    Der verstorbene ex-Generalsekretär der CDU, Heiner Geißer, ein überzeugter Christ und über jeden Zweifel erhaben, dass er das Christentum schlecht machen möchte, wenn schon die Theologie, schreibt, dass sich Gott vor den Menschen rechtfertigen müsste und NICHT umgekehrt Gott vor den Menschen, da er ja laut Christen „der Schöpfer Himmels und der Erde“ sei. Er hat ja die Tiere und die Menschen nicht gefragt ob sie so ein Leben haben wollen!

    Aus dem Buch von Heiner Geißler „Kann man noch Christ sein, wenn man an Gott zweifeln muss?
    Liebe gottlose Grüße – Hubert

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  3. Leider ist die christliche Kirche den Tieren gegenueber genauso feindlich eingestellt, wie die Chinesen und Ostasiaten, welche diese Tiere zutode quaelen! Bei uns geschieht es uebrigens auch, aber mehr oder weniger versteckt!

    Aber bis heute hat sich z.B. der Vatikan nicht einmal die Muehe genommen, das Thema Tier und Natur engagiert anzugehen, sondern er verbleibt seit eh und je in jenen feigen, lauwarmen Toenen von denen in seiner eigenen Schrift steht, der Schoepfer werde jene, welche weder warm noch kalt sind ausspucken!

    Egal, was auf dieser Welt geschieht – die Kirche kommt immer fuenf Minuten zu spaet!

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  4. Zu diesem wichtigen Thema möchte ich auch auf eine Petition von Kalle Greve unter
    http://www.change.org/p/ekd-tierquälerei-jetzt-anprangern
    aufmerksam machen. Hier geht es einmal mehr um die Rolle der evangelischen Kirche in Deutschland und, wen wundert es, das Schweigen zu diesem Thema vom EKD-Vorsitzenden Heinrich Bedford-Strom. Tierfreunde sollten diese Petition gerne unterstützen, ich habe es bereits getan.

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  5. @Birgit
    Ich kann den Argumenten von Wolodja nur voll zustimmen. Ich kenne das, wo man den allmächtigen und allgütigen Gott von jeder Verantwortung freisprechen will. Außerdem verwahre ich mich dagegen als Ungläubiger, dass diese automatisch und reflexartig von manchen Christen mit dem Bösen in der Welt in Verbindung gebracht werden.
    Außerdem hätte Gott ja den Menschen gemacht, wie Christen glauben. Warum hat er denn dann solche Bestien unter den Menschen gemacht, er hätte ja nur gute Menschen „machen“ können – und warum sollen diese Bestien auch noch Gottes Ebenbilder sein. Was soll das dann für ein Gott sein?
    Gruß Hubert

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  6. Das Foto von dem Kätzchen habe ich schon gesehen und die Beschreibung dazu gelesen.
    Ich konnte und kann einfach nicht begreifen, wie teuflisch, sich Menschen verhalten können.
    Es ist unbegreiflich und zeigt mit erschreckender Klarheit, was für ein wahrhaftes Monster der Mensch ist.
    Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier, lässt Shakespeare sagen. Und genau so ist es!
    Wie mag so eine Seele aussehen, die FREUDE daran empfindet, ein Lebewesen so unfassbar zu quälen?
    Ach gäbe es nur ein Gerechtigkeit!

    Ich weiß nicht, ob die UN der richtige Ansprechpartner ist, denn nach meiner Erfahrung sind Politiker nicht mit Empathie gesegnet, die führenden schon gar nicht.
    Sie führen immer nur WORTE der Humanität etc. im Munde. Früchte trägt das aber nicht. Denn in der Politik geht es immer nur um eines: Sicherung der Erträge ihrer WAHREN Clientel – und das sind nicht die einfachen Menschen.

    Ich unterschreibe die Petition trotzdem, denn schon das Verbreiten hilft vielleicht?

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  7. Lieber Wolfgang,
    Ich habe von dieser schrecklichen Geschichte schon gelesen.

    Mir müsste einmal ein gläubiger Christ erklären, wie er angesichts solcher Horrorbilder, noch an einen Gott glauben kann! Und dieser Schrecken, der über Tiere gebracht wird passiert ja jeden Tag, jede Stunde, jede Minute… Aber es gäbe dafür ja noch x-andere Beispiele, auch für den Umgang der Menschen untereinander. Aber am niederträchtigsten ist es immer noch ein Tier zu quälen, das nicht die geringste Chance hat sich zu wehren oder zu fliehen.

    Wie solche Gottgläubige noch daran glauben können wir Menschen seien Gottes Ebenbilder – da verschlägt es mir die Sprache. Was wäre das denn für ein Gott? Der Mensch ist ja alles andere als ein Meisterwerk, viel eher schon ein Missgriff der Natur. Die Dornenkrone der Schöpfung bringt stündlich, ja in jeder Sekunde so viel Unheil in die Welt. Es wäre sicher nicht schade, wenn es den Menschen einmal nicht mehr geben würde. Die Natur würde so richtig aufatmen und sich wieder entfalten können. Der Zerstörer wäre weg.

    Ich kann dem Tierschützer Harald von Fehr nur beipflichten was er am Schluss sagt. Genau so ist es.

    Liebe Grüße – Hubert

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    • Da ist doch Gott nicht schuld, wenn in der Hölle Menschen aus der Hölle leben. Gott gab jedem Menschen die Gabe, Gutes von Bösem unterscheiden zu können. Glaubt ein Mensch nicht an Gott und gibt sich jedem Tag dem Bösen hin, weil er unter bösen Mitmenschen lebt, weil er denkt, er muss dazugehören und Böses tun, wo soll da Gott greifen ? Wenn er verhöhnt wird ? Geleugnet ? In Frage gestellt ! Für diese Personen überhaupt nicht existiert !

      Die Christen, die in Asien leben und an Gott glauben, sind in der Minderheit. Die meisten Chinesen, Menschen die in Asien leben, beten entweder Götzen an, gehören dem Islam an oder glauben einfach an gar nichts.

      Diese Haltung ihren Tieren gegenüber spiegelt sich meiner Meinung nach in ihrem Verhalten wie sie mit Tieren umgehen, wieder. Für mich ist es klar, dass die Menschen, die Gewaltexzesse lieben, die Tiere absichtlich und bewusst quälen, die behaupten, das Fleisch schmeckt besser, wenn das Tier vorher grausam, gnadenlos und mehr als schrecklich „vorbereitet“ wird, sind in meinen Augen gottlose, herzlose und seelenlose Artgenossen, die vor nichts und niemand Halt machen.

      Da werden auch keine Mitmenschen geschont. Also es ist nicht gerecht, wenn man da an Gott zweifelt, warum er das Übel zulässt.

      Es ist immer noch der einzelne Mensch, das Individuum, dafür verantwortlich, welchen Weg er geht. Geht er den Weg des Teufels, tut er laufend nur Böses. Und kennt keine Achtung, Wertschätzung, Erbarmen, Gnade und Liebe, weil sie ihm nicht gegeben sind, diese Werte. In der Hölle gibt es keine Liebe.

      Man kann für diese Mitmenschen nur beten als Christ. Und beten, dass es Mitmenschen gibt, die sich der Tiere in ihren Ländern erbarmen und das wenigstens ein Fünkchen Liebe in ihre unbarmherzige Welt gelangt.

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      • Hallo Birgit,
        wenn Du dies tatsächlich alles glaubst, was Du hier vom Stapel gelassen hast, dann bist Du höchstwahrscheinlich eine sehr überzeugt gläubige Christin – was aber letztlich Dein Problem ist und nicht das meinige. Deine vorgebrachten Argumente habe ich in meinem bisherigen Leben schon tausendmal gehört und vernommen, ohne sie allerdings auch nur annähernd nachvollziehen und ihnen zustimmen zu können. So meinst Du beispielsweise: „Gott gab jedem Menschen die Gabe, Gutes von Bösem unterscheiden zu können.“ Meine Frage an Dich: Bist Du Dir da wirklich so hundertprozentig sicher, dass solch eine Gabe von Gott kommt? Und wohlgemerkt: Von einem imaginären Gott, denn nicht Gott schuf uns Menschen, sondern umgekehrt: Der Mensch erschuf Gott! Er ist eine menschliche Erfindung, nichts mehr und nichts weniger.

        Zum nächsten Punkt Deiner Ausführungen, indem Du schreibst: „Glaubt ein Mensch nicht an Gott und gibt sich jedem Tag dem Bösen hin, weil er unter bösen Mitmenschen lebt, weil er denkt, er muss dazugehören und Böses tun, wo soll da Gott greifen, wenn er verhöhnt, geleugnet, in Frage gestellt wird und für diese Personen überhaupt nicht existiert?“

        Also mal schön sachte, denn wenn Menschen nicht an Gott glauben, dann heisst dies noch lange nicht, dass sie sich deswegen dem Bösen hingeben und nur unter bösen Mitmenschen ihr Dasein fristen!!! Wer hat Dir denn diesen Unsinn weissgemacht? Und desweiteren: Warum und weshalb wohl sollte der Unglaube von Menschen – der gewiss keine pure Böswilligkeit ist, da jeder Ungläubige für seinen Unglauben ganz gewiss seine triftigen Gründe hat – für diesen angeblich „allgütigen“ und „allmächtigen“ Gott ein Grund sein, alltäglich seine Hände in den Schoss zu legen, alltäglich zu schweigen und von all seiner „sündhaften“ Schöpfung alltäglich, jahraus und jahrein seinen Blick abzuwenden? Wenn ich Dich recht verstanden habe, so meinst Du, Gott könne doch unmöglich die Suppe auslöffeln, die sich seine „Menschenkinder“ selbst eingebrockt haben. Darauf kann ich nur entgegnen: Doch, er könnte schon, doch stattdessen rührt er – um es mit Deinen Worten zu sagen – um der „bösen“ und „ungläubigen“ Menschheit wegen keinen einzigen Finger krumm.

        Dann meinst Du, dass in China und anderen asiatischen Ländern nur deswegen Tiere so grausam gequält werden würden, weil es in diesen Ländern nur ganz wenige Christen geben würde. Dies ist auch ein grosser Irrtum Deinerseits, denn wenn es so wäre, dann hätten ja alle Tiere in all den Ländern, in denen es sehr viele bzw. nur Christen gibt, das reinste Paradies auf Erden und ihnen wäre ein Leben ohne Leid und Elend, ohne masslos ausgebeutet und ohne bestialisch zu Tode gequält zu werden, nicht nur möglich, sondern auch garantiert. Dem ist aber leider nicht so, denn auch sehr, sehr viele dieser Christenmenschen werden alltäglich gegenüber der leidenden und von der „Krone der Schöpfung“ gemarterten Tierwelt schuldig.

        Und darum, liebe Birgit, ist es sehr wohl gerecht und folgerichtig, angesichts der vielen Übel in dieser Welt nicht nur an Gott zu zweifeln, sondern sich auch von solch einem Gott, der gegen diese Höllenqualen, welche die Bestie Mensch den Tieren zumutet, seit eh und je keinen Finger rührt, verächtlich abzuwenden. Und bitte löse Dich von dem Irrtum, das alle „bösen Atheisten“ lediglich den Weg des Teufels gehen und laufend nur Böses tun würden, denn – und damit meine ich Dich jetzt keineswegs persönlich – auch viele gläubige Christen beschreiten leider diesen „Weg des Teufels“, was schon damit beginnt, dass sie von Jugend an speziesistisch denken und dementsprechend auch oftmals ein Handeln an den Tag legen, aus welchem klar und deutlich ersichtlich wird, dass sie sich einbilden, über den Tieren zu stehen und als Menschen etwas Besseres zu sein.

        Kurzum: Auch wenn ich mancherlei Dinge anders sehe als Du, so danke ich Dir aber dennoch für Dein Mitgefühl, welches Du den geschundenen und schrecklich leidenden Tieren entgegenbringst. Und nicht irgendein Gott, sondern allein dieses Mitgefühl ist die treibende Kraft, die aus uns Menschen erst wirklich Menschen macht. Und sorry bitte, aber da hilft mit Sicherheit auch ein Telefongespräch mit dem lieben Gott (ein Gebet) nicht weil weiter, wenn Menschen dieses Mitgefühl nicht in sich tragen und zum Mitfühlen unfähig sind, sondern letztlich hilft wohl nur eines, nämlich das wir mitfühlenden Menschen all die an Tieren begangenen Gräuel – und Schandtaten immer wieder anklagen und verurteilen und wir niemals müde werden, den Tieren unsere Stimme zu geben und uns mit ihnen solidarisch zu erklären.

        Mit freundlichen Grüssen – Wolfgang

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  8. Fortsetzung meines obigen Statements:

    Zuerst einmal noch folgendes: der Grosse Bruder jenseits des Grossen Wassers hat anlaesslich des neuerlichen terroristischen Attentates proklamiert, dass Terroristen Tiere seien, eine sehr schlaue Definition seinerseits – da er selbst als Monster bezeichnet wird, greift er nun zur Speziesisten-Keule. Aber Reichtum schuetzt vor Torheit nicht – mehr Worte moechte ich dazu hier nicht verlieren, denn wenn ich auf jeden Dummkopf reagiere, der seine faulen Eier legt, wird mein Buch nie fertig.

    Nun nochmals zurueck zu diesen obigen ungeheuren Verbrechen, welche der ehrlose Zweibeiner am Tiere konstant begeht mit der schweigenden Zustimmung von Kirche und Staat. Ich werde naechstens einen Aufsatz zu diesem gravierenden Punkt verfassen, mit einer klaren Aenderung im Tonfall, denn wenn der Mensch seine Menschenwuerde behalten will, soll er sich entsprechend verhalten, sonst hat er sie verwirkt. Als wahrer Vertreter und Schuetzer der gemarterten Kreatur reicht es einfach nicht mehr, nur von schrecklich, abscheulich, primitiv, furchtbar, rueckstaendig usw. zu sprechen und den Menschen verbal zu schonen. Ich lehne physische Gewalt ab, da sie ja doch meistens die falschen trifft und man sich ja damit eh aufs gleiche Niveau hinablaesst, wie der Gegner (fuer mich ist es der Feind), aber verbale Zuechtigung bleibt in Zukunft ein strategisches Mittel, um den skrupellosen Taeter aus der Reserve zu locken, denn am Tier und der Natur ist der Mensch ein wachsendes Geschwuer und ein Terrorist, welcher weder zahme Worte, noch Hoeflichkeit verdient, sondern die intellektuelle Handkante, damit er innerhalb der Geschichte wissen wird, wo er hingehoert, da seine Ehre und seine Menschlichkeit auf der ganzen Bandbreite versagt haben!

    Somit soll man ihm mit Ausdruecken wie – kriminell – Ausbund – Pest – Parasit – ehrlos usw. die Stoecke weisen, denn er hat seine Menschenwuerde verwirkt.

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  9. Das Ganze hat wahrscheinlich in hohem Maße psychologische Gründe. Die Tiere müssen als Sündenböcke herhalten. Nach dem Motto lieber die Tiere quälen als dass die Menschen eine Revolution anzetteln, läßt man den Mob gewähren. Ansonsten gäbe es in vielen Länden dieser Welt Aufstände und Bürgerkriege und die Mächtigen und Regierenden müssten Angst um ihre Macht und um ihr Leben haben. Es dient als Blitzableiter für die Unterdrückten. Warum sonst ist diese Tierquälerei ganz besondern in Ländern geduldet, in denen es keine Demokratie gibt, noch nicht einmal eine scheinbare.

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    • Das ist auch meine Meinung, da kommen einige Frustpunkte zusammen, warum gerade in diesen Ländern verstärkt so viel Tierleid zu finden ist.

      Psychologisch gesehen, erniedrigt der Mensch einen anderen Menschen oder vergeht sich an Kindern, Babys und Tieren, weil er sich durch das Quälen selbst dabei erhebt. Also Macht ausübt. Das gibt ihm eine Genugtuung, die ihn befriedigt. Kurzzeitig.

      Wenn man die Bilder anguckt und die Gesichter darauf studiert, kann ich z.B. sehen, dass die meisten Asiaten Angst vor Hunden haben. Sie stehen weiter weg, solange wie ihr Stock mit der Schlinge lang ist vor dem Hund und da spüren sie zuerst einmal Macht über das Tier. Die Macht, dass sie Herr der Lage sind. Dass sie die Macht haben das Tier jetzt zu foltern. Irgendein Chinese steht im Netz mit seiner Aussage: „Mir macht es Spaß die Hunde so zu behandeln“. Es macht ihm Spaß, dass er die Macht hat, den Hund so zu behandeln, wie immer er mag. Und ja, da muss ein enormer Hass freigesetzt sein auf den Hund, den man mit dem Knüppel bewusstlos schlägt und dann bei lebendigem Leib das Fell über die Ohren zieht oder lebendig backt und mit Stromstößen quält. Ein Teufel in Menschengestalt, der sich gut dabei fühlt, wenn das wehrlose Tier sich nicht mehr wehren kann und dabei lacht, wenn es qualvolle Geräusche von sich gibt.

      Also das Tier ist der Sündenbock. Gründe für die Quälerei könnte sein: Als 1. Armut. Der arme Teufel. Als 2. die Schlechte Wohnqualität, er lebt in einer desolaten Hütte und hat weder gute Kleidung noch Luxus und 3. Neid…..der Neid auf die Reichen in der westlichen Welt….die essen ja schließlich auch Rind, Schwein etc. ………und es gibt noch einen 4. Punkt………der arme Mann lebt unter lauter anderen armen Männern, die wie er Frust schieben und jeden Tag gucken müssen, wie sie überleben. Und dann schnappt man sich einen Hund und lässt diesen leiden bis er tot ist.

      Das ist der Mensch. Das war er schon immer, das ist er und das wird er immer sein. Der Mensch, der Gefallen am Quälen, erniedrigen, peinigen, missbrauchen und töten hat und dabei findet.

      Und noch ein 5. Grund. Es gibt Niemand in diesem Umfeld, der dort reingeht und mit ihnen zusammen lebt. Geht da jemand freiwillig hin und lebt mit ihnen unter einem Dach ? Der ihnen einen guten Weg zeigt ?

      Ich würde mir wünschen, dass es dort s.g. Streetworker gäbe, die ihnen eine ganz andere Welt eröffnen, als die in der sie leben. Der ihnen den Umgang mit Frust schieben und Wut haben abgewöhnt.

      Streetworker, die Jesus nachfolgen. Die den Menschen dort Gottes Wort näher bringen. Ihnen klar machen, nicht mit Vorwürfen, Vorschriften, Regeln und Strafen ! ..dass Tiere quälen kein Frustabbau ist, sondern falsches Verhalten am Tier ist ! Wo sin denn hier die Kirchenmänner und Frauen, die sich diesen fehlgeleiteten Mitmenschen annähern können ?

      Man müsste auch mal die Kirchen versuchen zu engagieren und ihnen die Hölle in Asien näherbringen. Hat das hier jemand schon mal versucht ?

      Und jeder von uns weiß doch, dass sofern etwas von der Regierung verboten ist, der Reiz es doch zu tun, deshalb noch lange nicht ausgerottet ist !

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      • Hallo Birgit,
        jenes Abreagieren von Frust ist sicherlich nur ein Grund von vielen weiteren Gründen, warum Menschen Tieren gegenüber so entsetzlich grausam und mitleidslos sein können. Besonders interessant ist für mich Dein vorletzter Absatz, in welchem Du sagst und schreibst, man sollte auch versuchen, die Kirchen für dieses Tierleid zu sensibilisieren und ihnen diese asiatische Hölle vor Augen zu führen. (Dies gilt aber nicht nur für diese asiatische Hölle, sondern auch für die Hölle in Deutschland und für die Höllen in jedem anderen Land dieser Erde, welches der Tierwelt nicht weniger schreckliche Höllenqualen bereitet und zumutet)

        Wie aber soll das gehen? Wie willst Du z. Bsp. die Katholische sowie auch Evangelische Kirche für das Leid der Tiere sensibilisieren, solange beide Kirchen lehren, Tieren hätten keine Seele und solange notwendiger Tierschutz und humaner, mitfühlender und verantwortungsbewusster Umgang mit Tieren für die Kirchen kein sonderlich wichtiges Thema sind, welches bis auf den heutigen Tag – mit Ausnahmen einzelner Initiativen – von beiden Kirchen immer wieder gern und allzuoft unter den Teppich gekehrt wird?
        LG – Wolfgang

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  10. Wenn ich solche Bilder sehe, dann muss ich mich wirklich zusammennehmen, um nicht in polemischer Weise aufzutreten, denn dies hilft den Tieren am allerwenigsten, weil ja unser kriminelles Gegenueber jeglichen Gefuehlen eine Absage erteilt. Wie kann ein gefuehlloser Parasit ueberhaupt irgendein Gefuehl fuer ein Lebewesen empfinden?

    Ich hatte dieses Bild schon vorher gesehen und dachte, das Kaetzchen sei angefahren worden – und deshalb hatte ich nicht weiter darauf geachtet, weil ich es ganz einfach gar nicht fuer moeglich hielt, dass so eine Ungeheuerlichkeit ueberhaupt existieren koennte. Nun habe ich den obigen Text gelesen und bin masslos empoert!

    Ein zweibeiniger Ausbund, der solch ein ungeheuerliches Verbrechen an einem Lebewesen begeht, verdient das Leben nicht! Da muss ich mich einfach voll und ganz hinter Dr. Gunter Bleibohm stellen und hinter folgendes seiner Zitate, auf welches ich bis heute noch gezoegert habe zu reagieren, es aber naechstens wollte; nun ist der Moment gekommen:

    ‚Warum hat der Feuersturm vor Urzeiten nicht die erste lebende Zelle, die Geburt allen Leidens, vernichtet? Dieses Versäumnis hallt als der schrecklichste aller denkbaren Flüche durch das Universum. Dies nefastus!‘

    So ist es! Das Universum, die Erde und alles auf ihr kann keiner guten Quelle entspringen, denn da herrscht ueberhaupt keine guetige Logik und nicht die mindeste Menschlichkeit, von einigen einsamen Mutanten abgesehen. Wie immer man die Geschichte wendet und dreht: Fuer jeden gerechten Menschen bleibt immer die eine Frage: Wer oder was steckt hinter dieser monstroesen Unlogik – oder ist da tatsaechlich nichts, wovon ich nun auch je laenger je mehr ueberzeugt bin! Ob man will oder nicht: die These eines guetigen oder allmaechtigen Gottes verhaelt einfach nicht mehr, auch wenn man zB die Reinkarnation in Betracht ziehen wuerde, so waere eine solche ‚Bestrafung‘ einer Seele eines jeden Gottes unwuerdig, denn kein Vater in der Welt wuerde sein Kind in dieser Weise zuechtigen. Denn falls es einen Schoepfer gibt, waere nicht der Taeter schuld an diesen sich perpetuierenden Graeuel, sondern der Schoepfer selbst, der eine solche Aftergeburt in die Freiheit entlassen hat. Diese Tatsache ist eine Verantwortungslosigkeit der Superlative in sich selbst.

    Hier nachstehend noch ein Video, welches die Reaktion des franzoesischen Fernsehens zeigt auf die Nachricht, dass die Tiere nun nicht mehr als Moebel betrachtet werden. Das Ungeheuer links proklamiert, dass es nie die mindeste Empathie fuer Tiere hatte, das Ungeheuer rechts bedauert, dass nun die These Descartes, dass die Tiere nur Maschinen sind, leider dahinfallen werde. Leider wird halt franzoesisch gesprochen, aber die totale unmuendige Bloedheit der auftretenden Personen spricht fuer sich!

    Dies verdirbt mir wieder fuer die naechsten Monate den Appetit! Ich bin schwer beleidigt und bestuerzt ob der schwachsinnigen Bosheit des Homo Demens Bestialis! Ich komme heute nochmals hier zurueck, im Moment ist es einfach zu viel, das alles zu verdauen!

    Ich habe den obigen Text nicht mehr durchgelesen!

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