In eigener Sache: Kündigung meines Internet-Anschlusses

Wichtige Information für alle Freunde dieses Blogs:

Keine Bange, liebe Freunde, denn es verhält sich keineswegs so, dass ich auch nur im entferntesten daran denken würde, meinen Blog demnächst aufgeben und für immer und ewig an den Nagel hängen zu wollen. Andererseits jedoch ist es nun einmal eine logische Tatsache, dass man zwecks Betreibung eines Blogs auf das Internet angewiesen ist und letztlich ohne Internet-Verbindung diesbezüglich völlig aufgeschmissen ist und auf dem Trockenen sitzt. Und genau dieses Malheur betreffs einer toten Leitung ins Netz könnte mir demnächst widerfahren, da ich mich notgedrungen dazu veranlasst sah, meinen bisher bestehenden Vertrag mit der Deutschen Telekom GmbH bezüglich meines Telefon – und Internet-Anschlusses aufgrund finanzieller Engpässe und Probleme kündigen zu müssen.

Betreffs meiner allmonatlich über die Bühne laufenden finanziellen Misere möchte ich jetzt kein riesengrosses Lamento anstimmen, sondern lediglich nur folgendes anmerken:

Falls meine Altersrente keine Armutsrente wäre und mir somit ein ausreichendes Einkommen für ein menschenwürdiges Dasein bescheren würde, so wäre mein einstiger Antrag auf zusätzliche und sogenannte „Grundsicherung“ ganz sicherlich nicht bewilligt, sondern stattdessen abgelehnt worden. Trotz der mir bewilligten und zustehenden 108.- Euro Grundsicherung, die ich zur Zeit vom Väterchen Staat gnädigerweise erhalte, beginne ich dennoch meistens in der Mitte des Monats im Morast vieler finanzieller Probleme zu versinken. Dies ist angesichts der zu zahlenden Miete in Höhe von 320.- Euro, angesichts der Strom-Abschläge von monatlich 58.- Euro und Gas-Abschläge in Höhe von 72. Euro auch kaum verwunderlich, zumal auch noch diverse Versicherungsbeiträge, Medikamenten-Kosten für meine Hündin Nicky und vieles andere mehr den Inhalt meiner Haushaltskasse arg zusammenschrumpfen lassen.

So benötigt meine Nicky schon seit Jahren aufgrund ihrer epileptischen Anfälle pro Tag eine Phenobarbital-Tablette. Dieses Medikament ist in Deutschland für mich so gut wie unbezahlbar und zum Glück stellt mir daher Nicky´s Tierarzt auch immer ein Sonder-Rezept für eine Apotheke im benachbarten Tschechien aus, wo es um ein Vielfaches billiger zu haben ist. Gegen die Epilepsie meiner Hündin Nicky ist dieses Phenobarbital ohne Zweifel ein sehr hilfreiches Mittel, hat aber leider verheerende Nebenwirkungen, denn aufgrund täglicher Verabreichung ist meine Nicky übergewichtig geworden. Und dieses Übergewicht wiederum hat nunmehr ihre Gelenke in Mitleidenschaft gezogen, was sich besonders beim Abwärtslaufen von Treppen bemerkbar macht. Aufgrund dieser Gelenkschwäche benötigt Nicky nun ein weiteres Medikament namens Canicox HD, 3 Tabletten täglich, welches jedoch abermals in Deutschland immens teuer und andererseits im benachbarten Tschechien leider nicht zu erhalten ist. Einfach mal googeln und ihr bekommt einen Eindruck davon, wie gierig unsere Pharmaindustrie auch in der Tiermedizin den Tierhaltern schamlos und unersättlich in die Taschen greift.

Während ich soeben diese Zeilen schreibe, sitze ich in einer Decke eingehüllt vor meiner Tastatur, denn obwohl es schon sehr kalt und ungemütlich geworden ist, habe ich es bisher noch nicht über mich gebracht, meine Heizung zu aktivieren. Warum ich dies überhaupt erwähne und erzähle? Nun ganz einfach: Weil ich gezwungen bin, überall dort, wo es mir nur irgendwie möglich ist, etwas einzusparen und somit alle auf mich zukommenden Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben.

Aber damit noch nicht genug, denn auch die Telekom, mein längjähriger Telefon – und Internet-Anbieter, greift mir allmonatlich mit einem Rechnungsbetrag in Höhe von 42.- Euro tief in meine ohnehin schon leeren Taschen. Aufgrund all der damit vorprogrammierten finanziellen Nöte und Probleme wäre es alles andere als eine gute Idee, hinfort keine Miete mehr sowie auch keine Strom – und Gas-Abschläge mehr zu zahlen. Und da auch die für Nicky notwendigen Medikamente unabdinglich und unverzichtbar sind, habe ich mich dazu durchringen müssen, meinen bestehenden Vertrag mit der Deutschen Telekom kurzerhand kündigen zu müssen, um zumindest einigermaßen wieder etwas Fuß zu fassen und nicht ganz und gar unter die Räder mich heimsuchender Existenzängste zu geraten.

Nachstehend mein erfolgtes Kündigungsschreiben an die Telekom zu Eurer Kenntnisnahme, wobei ich – da ja auch mir nicht wohlgesonnene „Freunde“ diesen Blog mitlesen und daher Schindluder mit mir treiben könnten – meine Telekom-Kundendaten mit XXX XXX XXXXXXXXX versehen habe :


K Ü N D I G U N G

An
Telekom Deutschland GmbH
53171 Bonn

Kundennummer: XX XXXX XXXX
Rufnummer: XXXXXX XXXX
Vertrag/Tarif: MagentaZuhause M

Ende der Mindestvertragslaufzeit: 23.11.2017
Kündigungsfrist: spätestens am 23.10.2017

Sehr geehrte Herren und Damen der Telekom Deutschland GmbH,

hiermit kündige ich mit sofortiger Wirkung zum Ende der Vertragslaufzeit am 23.11.2017 meinen mit Ihnen bestehenden Vertrag „MagentaZuhause M“ unter der Kundennummer XX XXXX XXXX.

Auch wenn ich nicht verpflichtet bin, Ihnen diesen Schritt begründen zu müssen, so will ich dies aber dennoch tun, denn angesichts meiner geringen Rente und diesbezüglich erforderlicher und noch ein klein wenig zusätzlicher Grundsicherung vermag ich mir den allmonatlich fälligen Rechnungsbetrag in Höhe von 42.- Euro unmöglich weiterhin zu leisten.

Und gänzlich abgesehen von dieser immens kostspieligen Monatsgebühr für meine Telefon – und Internet-Flatrate in Höhe von zirka 42.- Euro gestatten Sie mir bitte, Sie noch auf nachfolgenden und für Sie sehr unrühmlichen Umstand hinzuweisen: Letztlich ist es auch Ihrerseits nicht besonders kundenfreundlich, wenn man trotz und bisheriger 15jähriger Treue bei der Deutschen Telekom mit derartig aufwendigen Kosten zur Kasse gebeten wird. Sollten die monatlich anfallenden Telekom-Gebühren bei 15 jähriger Kundentreue nicht um einiges billiger ausfallen, statt mehr und mehr in den Himmel zu wachsen und horrende Kosten zu verursachen?

Mit dennoch freundlichen Grüssen – W. Herrmann
Jöhstadt, den 11. Oktober 2017


Dies alles lediglich zu Eurer Kenntnisnahme, falls wider Erwarten am 23. November mein Internet-Anschluss für einige Tage ausfallen sollte und somit während dieser Zeit auch keine Blog-Beiträge erfolgen könnten. Ich hege allerdings die grosse Hoffnung, dass auch die Deutsche Telekom GmbH nur ungern ihre bisherigen Kunden ziehen lässt und mir deswegen sicherlich kostengünstigere Angebote unterbreiten wird, welche für mich letztlich weniger belastend sind.
Mit lieben Grüssen an alle Tier – und Blog-Freunde – Wolfgang

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