Herrscher ohne Krone

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Die abrahamitischen unheiligen drei – ein amoralischer Angstmacher

Da der Mensch als selbsternannte Krone der Schoepfung seiner Pflicht als Verwalter dieses Planeten nicht nachkommen kann und zur verdorrten Dornenkrone der Schoepfung mutierte, sollte er sich in Demut ueben und mit seinen selbstgebastelten Weisheiten und folglich ruecksichtslosen Handlungen und Denkmustern zurueckhalten, die da u.a. sind: Megalomane und megalytische Gesetze

Es gehoert zum Wesen des menschlichen Groessenwahns, dass er diesem seine selbst gebastelten Gesetze anpasst und sie lauthals von Pult und Kanzel verkuendet! Und oberstes Gesetz ist folglich, dass der Mensch alleine – und nur der Mensch in den Genuss dieser Gesetze kommt! Somit bleiben der Planet, dessen Innereien, sowie Flora und Fauna, welche der zweibeinige Wicht parasitiert, von diesem Privileg ausgeschlossen! Durch seine (des zweibeinigen Wichtes) eigens zusammengeschriebenen ‚Werke‘, wie Gesetzesbuecher und von ihm selbst autorisierte sogenannte ‚Heilige Schriften‘, fuehlt er sich ermaechtigt, diesen Planeten auszurauben, und bis in seine Innereien auszuweiden, die auf ihm lebenden Pflanzen und Tiere zu parasitieren und zu ermorden.

Und obendrein ist es eine ganz spezielle Eigenart der Politiker und des abrahamitischen Klerus, den Gegenstand seines Parasitentums zu ignorieren, so, als wuerde er gar nicht existieren! Oder haben Sie schon mal einen Politiker oder Pfaffen auf seinem Podest das Wort ‚die Tiere‘ aussprechen hoeren! Wer heutzutage dieses Wort gebraucht muss sozusagen erroeten und verlegen den Blick senken, halten ihn die Politiker doch fuer einen romantischen Spinner oder Oeko-Fanatiker und die Kleriker fuer einen satanbesessenen Pantheisten! Dass diese den Fortschritt hemmenden Trolle der Politik und der Kirchen aber immer noch und ewig in der Megalith-Kultur festgenagelt sind, auf diese Idee kommen sie nicht, halten diese sich doch in ihrer technokratischen Hoffart fuer jene Tausendsassas, welche am Ende der Nahrungskette angekommen, alles zu verschlingen ihr durch ihre ‚Heiligen Schriften‘ und eisernen Gesetze verbrieftes Recht sei! Basierend auf dieser blutigen fiktiven Vorstellung kreieren sie eine sich aus fataler Fiktion schaelende hoellische Realitaet!

Bluttriefende Steinzeit-Religionen

Als denkende Menschen sollten wir uns im Klaren sein, dass Religion immer auch Fiktion bedeutet, denn ausserhalb sogenannter ‚Heiliger Schriften‘ sind nur selten die gleichen Texte zu finden. Ein ausserbiblischer Hinweis auf Christus findet sich in keinem der Werke der damaligen namhaften Historiker wie Philon von Alexandria und Justus von Tiberias, welcher immerhin ein renommierter Chronist der Juedischen Koenigsgeschichte bis Herodes Agrippa war! Ebensowenig finden wir seinen Namen im Hauptwerk des Flavius Josephus – Bellum Judaicum. Ein einziger Hinweis findet sich in seinem Werk – Antiquitates Judaicae -, ist aber historisch nicht abgesichert, es koennte sich auch um einen nachtraeglich von Christen eingefuegten Text handeln, zumal dieser nicht dem Stile des Flavius Josephus entspricht.

Dass die Bibel ganz eindeutig NICHT Gottes Wort ist und dass in der katholischen und auch allen anderen Kirchen NICHT der Heilige Geist spricht, sehen wir an drei sehr anschaulichen Beispielen:

Nach der Sintflut soll Gott zu Noah folgende Worte gesprochen haben: ‚Ich setze meinen Bogen in die Wolken……‘. Nun ist es aber so, dass nur wir Menschen von der Erde aus den Regenbogen als Bogen sehen, sieht man ihn aber vom Universum aus, also universal, so besteht der Regenbogen nicht aus einem Bogen, sondern bildet einen Kreis, also nur wir Menschen sehen ihn als ‚Bogen‘. Gott haette also gesagt ‚ich setze meinen Kreis in die Wolken‘.

Eine weitere Stelle aus Menschensicht ist die folgende: ‚Joshua befiehlt der Sonne still zu stehen‘. Da wusste offenbar der liebe Gott noch nicht, dass sich die Erde um die Sonne dreht … ein weiterer archaischer menschlicher Patzer, von welchem natuerlich die mittelalterliche Kirche nichts wusste und kritiklos weitergab bis in unsere Zeit, statt dass man den Fehler korrigierte! Aber so ist das seit Anbeginn. Statt dass die Kirche ihre Fehler korrigiert, perpetuiert sie diese bis in alle Ewigkeit, was an ihrer Glaubwuerdigkeit schlussendlich zweifeln laesst.

Ein dritter massiver Fehler wird vom modernen Klerus bis heute begangen (immer von wenigen Ausnahmen abgesehen): die konstante Behauptung, dass Tiere keine Sprache haetten und nur der Mensch ueber eine Sprache verfuege! Dabei ist es gerade umgekehrt! Jede Spezies hat ihre eigene Sprache, aber der Mensch versteht sie nicht, daher auch sein schaendliches Dilemma der Ausbeutung und des Mordes an der aussermenschlichen Kreatur. Auch Pflanzen und die ganze Natur und die Elemente besitzen Intelligenz und Sprache, aber der Mensch kann diese nicht deuten. Die indigenen Aboriginalen Voelker wissen dies, deshalb leben sie in einer belebten Welt, waehrend der sogenannte zivilisierte Mensch in einer toten Welt lebt, da fuer ihn alles fuehllos und tot ist. Offenbar ist er selbst eine fuehllose Bestie, welcher durch allzu viel Zivilisation der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist.

Der naechste grosse Fehler besteht in der christlichen Doktrin der ‚menschlichen Seele‘, welche aber so nicht in der juedisch gehaltenen Originalfassung steht. Dort finden wir den hebraeischen Begriff ‚Ruach‘, arabisch ‚Ruh‘, was soviel bedeutet wie ‚Lebensfunke‘ und wenigstens in der juedischen und islamischen Tradition fuer alle Lebewesen gilt! Dies hat die katholische Kirche nachkorrigiert, nicht ohne gleich nochmals auf die hoffaertige Nase zu fallen. So gewaehrt sie den Tieren zwar eine Seele, welche aber sterblich sei. Welch eine arrogante Vermessenheit. Wie kann ein Mensch ueber solche Dinge den Stab brechen, wo wir heute noch nicht mal soweit sind, uns um den Weltraum zu kuemmern.

Zwar hat uns Amerika jahrzehntelang den sehr bald stattfindenden Massenexodus zu den Sternen vorgeflunkert, aber eine Spezies welche nicht mal dazu imstande ist, ihre eigene Wohnstaette zu hueten und zu wahren, welche beim ersten Windstoss mitsamt ihrem Hab und Gut dahingeblasen und in die Luefte gehoben wird, wie der fliegende Robert bei Wilhelm Busch, sollte sich hueten, in Sternentraeumen zu schweben, oder sollen uns dies jene Bilder weismachen und suggerieren, welche aktuell ueber die Bildschirme flimmern, mit jenen Spaghetti-Verschlauchungen und Alufolien ausgepolsterten Minikabinen der angeblichen allermodernsten (franzoesischen und europaeischen) Raumfahrt. Der amerikanische Tunichtgut wurde offenbar zur Zeit in den eigenen Trichter seiner viel zu grossen Kragenweite gesaugt – und kehrt dort unten seinen eigenen Zivilisationsmuell weg!

Als Schlusswort sei hier vermerkt, dass es den grossen, vornehmlich abrahamitischen Religionen, und hier insbesondere dem Christentum nicht in erster Linie darum geht, dem Menschen ein besseres Jenseits zu versprechen (in welchem sich ja gemaess der Vorstellung dieses sterilen Klerus nicht mal eine Wiese mit Blumen, geschweige denn ein Tier befindet), sondern die Angstmacherei vor einem schlechten Jenseits, in welchem der Teufel haust, denn nur in dieser Weise koennen diese schwarz oder weiss berockten Despoten und Potentaten den Menschen Angst machen und sie unter ihren Willen zwingen, denn die Angst ist die erste Triebfeder des blinden Gehorsams in die Sklaverei…

In der Hoffnung auf eine zukuenftige Welt ohne Kaefige, Eure Claudia im Tierschutz

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