Anfrage des Forums für freiheitliche Wertepolitik an die BILD-Redaktion

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Offene Anfrage zur Bundestagswahl 2017

Bad Hersfeld, den 11.09.2017

Sehr geehrte Damen und Herren der Chefredaktion,

in der BILD zur Bundestagswahl 2013 (Postwurfsendung an Millionen Haushalte) waren in einer Karikatur Angela Merkel und Wolfgang Schäuble als Marionetten gezeichnet. Über ihnen die große, graue Hand des Puppenspielers. Im dazu gehörenden Text schrieben Sie, daß der Marionettenspieler nicht verraten werde.

Frage 1: Inwiefern sind A. Merkel u. W. Schäuble in Ihren Augen Marionetten, führen also den Willen „höherer“ Entscheidungspersonen oder -instanzen aus?

Frage 2: Wenn Ihre Darstellung die Wahrheit karikaturistisch auf den Punkt bringen wollte, wieso sollte diese Offenlegung für eine Wiederwahl Merkels und ihrer Regierung sprechen?

Frage 3: Wer war bzw. ist in Ihren Augen der Puppenspieler?

Frage 4: Warum hatten Sie seine Existenz überhaupt ins Rampenlicht gerückt, wenn Sie doch seinen Namen von vornherein nicht nennen wollten?

Frage 5: Wird BILD auch vor dieser Wahl (2017) nicht nur informieren, sondern auch wieder versuchen, flächendeckend die Wahl zugunsten einer Person bzw. Partei zu beeinflussen?

Frage 6: Falls ja: Warum?

Innerhalb unseres Diskussionsforums gehen die Meinungen hierüber auseinander. Wir sind deshalb an einer sozusagen authentischen Klärung sehr interessiert.

Mit freundlichen Grüßen

Wasmut Reyer · Edith Fischer · Manfred Schneider
Forum für freiheitliche Wertepolitik

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6 Kommentare zu “Anfrage des Forums für freiheitliche Wertepolitik an die BILD-Redaktion

  1. Geht es Ihnen auch so, wie mir, liebe Leser des Wolodja-Blogs, daß Sie noch nicht genau wissen, wen Sie am kommenden Sonntag wählen werden, Sie hin und her gerissen sind?

    Daß für mich eine der Systemparteien CDU, SPD, FDP, Grüne, nicht infrage kommt, das ist klar, denn mit diesen unsozialen kriegstreiberischen Multikultiparteien möchte ich nichts zu tun haben.

    Als Tierfreund, würde sich eine Tierschutzpartei anbieten, aber die kann man vergessen, leider! Es tritt zwar eine Absplitterung der Tierschutzpartei in Sachsen-Anhalt an, aber die ist noch konfuser als die Tierschutzpartei, die in Sachsen-Anhalt gar nicht erst antritt. Diese Typen geben vor, für den Tierschutz zu sein, begrüßen aber die Zuwanderung aus islamischen Ländern mit der tierquälerischen Schächtung (betäubungsloses Schlachten). Also tierfeindlicher geht es nicht, was diese „Tierschutzparteien“ propagieren.

    Am tierfreundlichsten ist noch die AfD, die will das betäubungslose Schlachten verbieten. Auch in der Frage der Zuwanderung und der damit verbundenen Umvolkung hat sie im Gegensatz zu den Systemparteien und der Partei „Die Linke“ die vernünftigsten Ansichten, wenn da nicht ihre reaktionären unsozialen Programmpunkte wäre, wie Wiedereinführung der Wehrpflicht, Beibehaltung des verbrecherischen Hartz-Systems, Beibehaltung der sozialen Ungleichheit, das heißt, die AfD will nichts gegen die Schere zwischen arm und reich unternehmen, also der Aktionärin Frau Klatten ihre 800 Millionen Euro jedes Jahr lassen und die Armen arm lassen, also nicht mal eine Mindestrente einführen. Auch sollen Beamte weiterhin ein mehrfaches an Pension bekommen, wie der normale Rentner. Tierschutzmäßig und national also: hui, sozial aber: pfui!

    Und meinen Dessauer Kandidaten der AfD, den kann man gleich gar nicht wählen, denn Andreas Mrosek, ein ehemaliger Lotse, ist ein Lobbyist der Binnenschiffahrt und will die Elbe ausbaggern lassen – das Ende unserer herrlichen Auenlandschaft an der Elbe. Absolut unwählbar, dieser Mann!

    Die Partei „Die Linke“ ist leider keine linke Partei (positive Ausnahmen sind Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine), das muß man wissen. Bourgeois durch und durch ist sie zum Steigbügelhalter der Umvolkung und Islamisierung geworden. Eigentlich unwählbar, wenn da nicht die vernünftige Außenpolitik wäre, die, wie die der AfD, in Rußland keinen Feind sieht, den es zu besiegen gilt, wie das bei den Systemparteien CDU, SPD, FDP, Grüne der Fall ist.

    Sozial hebt sich die Partei „Die Linke“ von den Systemparteien und der AfD wohltuend ab. Aber ist nicht manches bloß Etikettenschwindel? So will die Partei „Die Linke“ eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro einführen. Eine gute Sache, wo man überlegen könnte diese Partei zu wählen. Aber stimmt das auch? Ist es nicht eher so, daß die Partei „Die Linke“ nur die bisherige Grundsicherung anheben will und das ganze entwürdigende und nackt machende Prozedere der Ämter bleibt, mit all dem Ausfüllen von Formularen und daß man nichts mehr besitzen darf, wenn man Grundsicherung bekommen will? Es scheint so, denn ich habe die Partei „Die Linke – Sachsen-Anhalt“ angeschrieben und sie um Auskunft zu ihrer „solidarischen Mindestrente“ gebeten. Bis jetzt keine Antwort. Aber keine Antwort ist auch eine Antwort und es ist zu vermuten, daß die solidarische Mindestrente Etikettenschwindel ist und nur eine etwas bessere Grundsicherung ist. Hier mein Schreiben an die Partei „Die Linke“:

    „Sie schreiben in Ihrem Programm: „Wir wollen eine Solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto im Monat – darunter droht Armut. Die Solidarische Mindestrente ist einkommens- und vermögensgeprüft, sie wird bei Bedarf gezahlt.“

    Meine Frage, wer soll das prüfen, etwa Beamten in den Sozialämtern oder gar Jobcentern, die jetzt schon die Leute schikanieren und die Gesetze bürgerfeindlicher auslegen als sie jetzt schon sind?

    Was zählt zum „Vermögen“, ein eigen bewohntes Haus und wie viel darf man auf dem Sparbuch haben, etwa genau so wenig wie bei der jetzigen Grundsicherung?

    Bekommt die solidarische Mindestrente auch derjenige, der mit Abschlägen vorher in Rente ging, etwa mit 60 oder 63 Jahren? Oder gilt das Ganze nur für künftige Rentner, wie das die SPD mit der erhöhten Grundsicherung vor hat, wie mir die SPD per Email mitteilte?“

    Keine Antwort, seitens der Partei „Die Linke“! Das nenne ich volksverbunden sein (Ironie)!

    Nun gibt es aber eine Alternative zu den Systemparteien und der AfD und der Partei „Die Linke“, nicht etwa eine der vielen bürgerlichen Spinnerparteien, sondern die Partei „BGE“ (Bündnis Grundeinkommen). Zwar eine Ein-Themen-Partei, aber die wirklich unser Leben revolutionieren würde, wenn jeder Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen würde und frei sein würde von dem Zwang enwürdigende Arbeit anzunehmen die körperlich und seelisch kaputt macht.

    Dies hätte auch noch den wunderbaren Nebeneffekt, daß all die Büttel des widerlichen deutschen Sozialsystems in den Arbeitsämtern, Sozialämtern, Jobcentern, welche das Volk bisher schikanieren und entmündigen, bis hin zur Existenzvernichtung (Obdachlosigkeit, Freitod aus Ausweglosigkeit) entlassen werden können und damit Milliarden an Gehältern und Pensionen eingespart werden könnten. All diese Typen könnten dann ebenfalls auf bedingungsloses Grundeinkommen zurück greifen und müßten sich auf dem freien Arbeitsmarkt bewerben, um ihren ehemaligen schmarotzenden Lebensstil beibehalten zu können. Vorbei wäre es dann mit Privilegien des öffentlichen Dienstes und der Schikanierei des deutschen Volkes.

    Mehr zu der Partei „BGE“, siehe hier:

    https://www.buendnis-grundeinkommen.de

    Übrigens ist die Partei „BGE“ in allen Bundesländern wählbar!

    • Hallo Bernd,
      bezüglich der etablierten Politikerkaste in unserem Deutsch-Absurdistan ist meine Meinung mit der Deinigen identisch. Was jene „BGE“ betrifft, so werde ich Dir sicherlich nicht erst unter die Nase reiben müssen, dass auch ich für ein bedingungsloses Grundeinkommen plädiere, da ja auch ich allmonatlich grosse Probleme damit habe, mit meiner Rente und zusätzlich noch einigen staatlichen Almosen namens Grundsicherung Monat für Monat einigermaßen menschenwürdig über die Runden zu kommen. Aber ich denke hierbei nicht nur an mich, sondern eben auch an all jene, denen es ebenso ergeht wie mir bzw. die sogar noch viel schlimmer und noch drastischer von finanzieller Not und Misere betroffen sind.

      Andererseits jedoch haben wir in unserem Deutsch-Michl-Land neben diesem Problem der immer mehr auseinandergehenden Schere zwischen Arm und Reich auch noch eine ganze Menge anderer Probleme, die allerdings bei diesem „Bündnis für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ unter den Tisch fallen und überhaupt nicht berücksichtigt werden. Dessen ungeachtet ist und bleibt es wohl auch Utopie, zu glauben und darauf zu hoffen, dass diese Partei jene notwendige 5%-Hürde zu überspringen vermag, was wiederum zur Folge hat, dass sich die etablierte Politikerkaste, der wir uns ja eigentlich verweigern wollten und welche unser Vertrauen mehr und mehr verspielt hat, diese verlorenen und verschenkten Stimmen untereinander aufteilen und mit derart fragwürdigen Wahl-Ergebnissen jubilierend und hallelujaträllernd auch zukünftig ihre chaotische und volksverachtende Politik fortführen können.

      Ganz anders sehe ich das angesichts der AFD. Warum und weshalb? Nun, ganz einfach: Weil diese Partei ganz gewiss in den Bundestag einziehen wird und meine Stimme für die AFD deswegen auch keine verlorene und verschenkte Stimme sein wird. Und eines ist auch mir durchaus klar und bewusst, nämlich dass sowohl das Programm sowie auch bestimmte Beschlüsse und Vorhaben der AFD mancherlei Ecken und Kanten haben und hinsichtlich des Tierschutzes sowie auch der sozialen Komponenten dringlichst verbesserungs – und korrekturbedürftig sind.
      Trotz dieses Wissens werde ich aber dennoch der AFD meine Stimme geben, denn falls es ein „unverzeihlicher Fehler“ sein sollte, am 24.September bei dieser Partei sein Kreuzchen zu machen, dann ist und wäre es ein noch weit grösserer und nimmermehr gutzumachender Fehler, jenes Kreuzchen stattdessen bei einer der etablierten „Volks“ – und Systemparteien hinzumalen.

      MfG – Wolfgang

      • Da hast Du recht, Wolfgang! Auch ich habe Zweifel, daß die Partei BGE die 5 % – Hürde überspringen wird. Herr Fischer, der Werbung für BGE macht, teilte mir am Telefon allerdings mit, daß er mit einem Ergebnis von 6 % rechnet, weil viele Millionen von Deutschen bei Umfragen sich das bedingungslose Grundeinkommen wünschen. Allein wenn die Hartz-IV-Empfänger und die Minirentner alle BGE wählen würden, würde es schon reichen. Aber ich habe auch meine Bedenken, denn diese Gruppen sind oft unpolitisch und doof und wählen vielleicht noch CDU, die eine Mindestrente und ein höheres Hartz-IV ablehnt. Man faßt es nicht!

        Die Stimmen für BGE wären dann tatsächlich verloren, wenn die Partei die 5 % nicht schafft. Ich stecke in dem Dilemma, wenn ich AfD wähle, dann wähle ich Andreas Mrosek in den Bundestag und das wäre eine einzige Pleite. Ein widerlicher Mensch, der zusammen mit der CDU stimmen würde, die Elbe auszubaggern. Das hatte nicht geklappt, weil die SPD nicht mitgemacht hat, Wenn aber nun die CDU mit der FDP regiert, dann wäre es um die Auenlandschaft bei mir geschehen, weil die AfD auch für den Elbausbau ist. Es ist nicht nur die Auenlandschaft, sondern auch die jetzt noch bei uns wohnenden Wildtiere, die damit ausgerottet würden. Vorbei, dann die Fischreiher, die täglich über meinen Garten fliegen und im Winter am Gartenteich manchmal ein Fischreiher sitzt. Vorbei, mit hunderten Tierarten!

        Ich hasse diesen Mrosek, der bei uns in der AfD der Dessauer Vorsitzende ist. Für die Wildtiere hat er nichts, aber auch gar nichts über, nur seine Binnenschiffahrt interessiert ihn und das große Containerschiffe von Hamburg bis Dresden fahren können.

        Ich bin also mächtig im Zwiespalt! Da wirst Du es besser haben, wenn Du mit Deiner Stimme im Wahlkreis Annaberg-Buchholz keine solchen Natur-und Tierfeinde bei den AfD-Kandidaten hast, oder hast Du die bis jetzt noch nicht unter die Lupe genommen? Vielleicht wählst Du gar einen Fleischermeister oder Tier-KZ-Inhaber?

        Also, ich rate jedem Wähler sich genau die Direktkandidaten und die ersten 5 Kandidaten auf der Liste anzuschauen, sonst macht man eventuell den Bock zum Gärtner. Eine Telefonbekannte machte ich darauf aufmerksam, daß ihr Kandidat ein Tier-KZ betreibt und sie wählt als Tierfreundin nun nicht die FDP, die sonst wegen Lindner, den sie so gut findet, gewählt hätte.

  2. Lieber Wolfgang, Deinen AfD-Direkt-Kandidaten vom Erzgebirgskreis, den würde ich auch wählen und würde mich freuen wenn der einen Bundestagssitz bekommt. Mir hatte schon imponiert, daß Karsten Teubner (Stahl-Industrieller und Waldbesitzer) im Falle seiner Wahl in den Bundestag, seine Diäten, bis auf den gesetzlichen Mindestlohn, für Familien und Alleinerziehende mit Kindern im Erzgebirge jeden Monat spenden wird, hat er ja versprochen, aber das weißt Du ja besser als ich. Aber Mrosek, der bei mir Kandidat ist?

    Deine sächsische Landesliste, geht ja auch, obwohl ich die Petry, die auf Platz 1 steht, nicht mag! Auf den Plätzen folgen Jens Maier (54) aus Dresden, Richter am Landgericht Dresden, sowie der Leipziger Siegbert Droese (47), Hotelfachmann. Auf Platz 4 der sächsischen Landesliste der 72jährige Radebeuler Detlef Spangenberg (MdL und Tourismus-Manager). Auf Platz 5 ist der Görlitzer Malermeister Tino Chrupalla (41). Allerdings hätte ich wegen Spangenberg Bauchschmerzen, weil er früher Stasi-IM war. Er stritt das zwar nicht ab, meinte aber, daß das schon so lange her wäre. Na, ja!

    Auf jeden Fall bist Du besser dran als ich in Sachsen-Anhalt. Bei Dir ist kein Tier-KZ-Inhaber Kandidat bei der AfD und auch kein Natur-und Tierfeind, wie bei mir. Also kannst Du die AfD ja wählen.

    Mein Manko besteht vielleicht darin, daß ich mir jeden Kandidaten genau anschaue, was die meisten Wähler nicht machen. Was dann aber dazu führen kann, daß z.B. Tierschützer ausgerechnet einen Tier-KZ-Bauern in den Bundestag wählen, nur weil ihnen dessen Partei zusagt.

  3. Ich wollte mal alle Tierfreunde auffordern, sich genau die Personen anzuschauen, die sie am 24.9. in den Bundestag wählen. Ich habe nämlich gestern mit Erschrecken festgestellt, daß Wähler einfach eine Partei wählen und sie gar nicht wissen wollen, wen sie da als Person in den Bundestag wählen.

    Gestern rief ich eine Antikkundin in Westdeutschland an, die schon öfter bei uns über das Internet gekauft hatte und mit der ich vor Monaten öfter nett telefoniert hatte, weil sie auch eine Tierschützerin ist. Ich fragte sie, wen sie denn wählen würde. Da kam zur Antwort, daß sie das schon gemacht hätte, per Briefwahl und da die AfD, weil sie auch gegen die Überfremdung ist. So weit, so gut! Aber, ich klärte sie auf, daß die AfD die Partei ist, die den größten Anteil von allen Parteien an Jägern hat und sie doch immer über Jäger geschimpft hätte. Da war das Erstaunen groß von ihr! Das wüßte sie gar nicht. Nun ja! Nach Gesprächsthemen über Antiquitäten beendeten wir das Gespräch.

    Nun schaute ich im Internet nach, wer denn in ihrem Bundesland auf der Landesliste der AfD steht, wen also die Tierschützerin in den Bundestag gewählt hat und siehe da, unter den ersten 10 Listenplätzen, also die bei einem etwaigen Ergebnis der Gesamt-AfD von 10 % beste Chancen haben in den Bundestag zu kommen, waren drei Landwirte, darunter zwei die konventionell Nutztiere ausbeuten. Nun weiß ich zwar nicht, ob diese Landwirte die Tiere besonders quälen, aber allein daß sie schon Massentierhalter sind, dies stößt mich total ab und ich würde nie so einen Nutztierausbeuter in den Bundestag wählen, egal von welcher Partei. Nun hat zwar die CDU die meisten Landwirte im Bundestag, die Grünen so gut wie keinen, wenn dann einen Bio-Landwirt, aber auch die AfD hat solche Typen als Kandidaten in ihren Reihen und ausgerechnet solche Typen zu wählen, das finde ich unlogisch, wenn man als Tierschützer auf der einen Seite gegen Tier-KZ´s oder die Jagd ist, dann ausgerechnet Tier-KZ-Besitzer und Jäger in den Bundestag zu wählen.

    Ich rief nun die Dame wieder an und sagte ihr das. Sie war sichtlich erschrocken und meinte: „Das habe ich nicht gewußt, daß ich mit meiner Stimme zwei Massentierhalter in den Bundestag gewählt habe“. Nun fragte ich zurück, ob sie denn nicht sich die Namen auf der Landesliste der AfD angeschaut hätte und dann bei der Berufsbezeichnung „Landwirt“ nachgeschaut hätte, was für ein Landwirt derjenige sein, ob Pflanzenbau oder Viehzucht? Da reagierte sie verdutzt und mußte zugeben, daß sie gar nicht wußte wen sie da wählte, sie nicht einen einzigen Namen der Kandidaten kannte. Sie meinte, das wären doch Gauland und Weidel und so! Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln über soviel Dummheit, was ich ihr natürlich nicht gesagt habe. Sie wußte nicht mal, daß Gauland und Weidel in ihrem Bundesland gar nicht zu wählen sind, da gar nicht dort als Kandidaten auf dem Wahlzettel. Und bei den Personen, die sie nun gewählt hatte, da kannte sie noch nicht mal die Namen, noch nicht mal den Kandidaten auf Listenplatz 1 kannte sie. Es ist sagenhaft! Und das bei einer sonst intelligenten Frau, die als Tierschützerin meine Achtung hat.

    Diese Frau ist kein Einzelfall. Ich rief darauf hin meinen Cousin an. Der hat auch Briefwahl gemacht, aber der ist kein Freund der AfD. Ich fragte ihn, ob er denn wüßte, wen er gewählt hat, also die Personen. Auch der wußte es nicht, er habe nur die Partei gewählt, wer die Personen sind, da habe er gar nicht drauf geguckt. Ich fasse es nicht, denn auf die Personen kommt es doch an.

    Also ich kann jedem Tierfreund nur empfehlen als erstes sich anschauen, wen er wählt. Man muß nur die Namen auf der Parteiliste googlen und schon hat man einen Überblick, ansonsten kann es passieren, daß jemand der Zeit seines Lebens gegen Tierquälerei kämpft, ausgerechnet mit seiner Stimme einen Tier-KZ-Besitzer oder Schlachter in den Bundestag verhilft, egal von welcher Partei.

    Würde z.B. bei meiner Partei BGE bei den zu wählenden Kandidaten ein Nutztierlandwirt oder ein Schlachter dabei sein, dann würde ich mein Kreuz selbstverständlich nicht bei dieser Partei machen. Das würde mich total abstoßen. Das erste was ich gemacht habe, zu googlen, was die Kandidaten für Berufe haben und bei „Landwirt“ schrillen die Alarmglocken und dann nachschauen ob Tierausbeuter oder nur Pflanzenlandwirt!

  4. Ich muß was korrigieren!!!

    Ich schrieb doch, daß ich auf meine Anfrage an die Partei „Die Linke“ zu ihrer solidarischen Mindestrente von 1.050 Euro keine Antwort bekommen habe. Heute bekam ich sie!!!

    Hier meine Anfrage:

    „Ich bitte um Auskunft zu Ihrem Wahlprogramm!

    Sie schreiben in Ihrem Programm: „Wir wollen eine Solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto im Monat – darunter droht Armut. Die Solidarische Mindestrente ist einkommens- und vermögensgeprüft, sie wird bei Bedarf gezahlt.“

    Meine Frage, wer soll das prüfen, etwa Beamten in den Sozialämtern oder gar Jobcentern, die jetzt schon die Leute schikanieren und die Gesetze bürgerfeindlicher auslegen als sie jetzt schon sind?

    Was zählt zum „Vermögen“, ein eigen bewohntes Haus und wieviel darf man auf dem Sparbuch haben, etwa genau so wenig wie bei der jetzigen Grundsicherung?

    Bekommt die solidarische Mindestrente auch derjenige, der mit Abschlägen vorher in Rente ging, etwa mit 60 oder 63 Jahren? Oder gilt das Ganze nur für künftige Rentner, wie das die SPD mit der erhöhten Grundsicherung vor hat, wie mir die SPD per Email mitteilte?“

    Die Antwort:

    „Sehr geehrter Herr Nowack,

    vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse. Nach unserer Meinung bedarf es einer grundsätzlich anderen Weichenstellung in der Rentenpolitik.

    Im Detail heißt es im Rentenkonzept der LINKEN zur Solidarischen Mindestrente:

    Armutsvermeidung ist neben der Lebensstandardsicherung als zweites Ziel in der solidarischen Rentenversicherung zu verankern. Niemand soll im Alter in Armut leben müssen. Damit niemand im Alter von weniger als 1 050 Euro netto leben muss, wird eine durch die Rentenversicherungsträger auszuzahlende einkommens- und vermögensgeprüfte „solidarische Mindestrente“ ab der Regelaltersgrenze eingeführt,

    – auf die alle in Deutschland lebenden Menschen auf individueller Basis und auf der Grundlage gesetzlicher Unterhaltsansprüche, unabhängig von vorheriger Beitragsleistung, einen Rechtsanspruch haben,

    – mit der das Einkommen im Alter, Wohngeldanspruch ausgenommen, sofern es weniger als 1 050 Euro beträgt, mit einem aus Steuern zu finanzierenden Zuschlag auf 1 050 Euro netto angehoben wird,

    – bei der ein Vermögen bis zu 20 000 Euro und zusätzlich ein Betrag in Höhe von bis zu 48 750 Euro für die Altersvorsorge nicht angerechnet werden,

    – bei der eine selbstgenutzte Immobilie mit einer Wohnfläche von bis zu 130 m2 nicht als Vermögen berücksichtigt wird,

    – und die entsprechend der jährlichen Entwicklung des aktuellen Rentenwerts angepasst wird.

    Parallel zur Einführung der solidarischen Mindestrente wird das Wohngeldgesetz reformiert und so modifiziert, dass Menschen, die in teuren Wohngebieten leben und auf die solidarische Mindestrente angewiesen sein werden, nicht in Armut leben müssen.

    Das Rentenkonzept der LINKEN haben wir wiederholt zur Debatte und Abstimmung im Deutschen Bundestag gestellt. Inkrafttreten würde ein entsprechendes Gesetz und damit auch die Praxis in den Ämtern erst durch einen Mehrheitsbeschluss im Bundestag. Eine starke LINKE im Bundestag wäre in jedem Fall die Kraft, die sich für eine Solidarische Mindestrente einsetzt. Wir werden Druck für eine Rentenpolitik machen, die ein Alter in Würde ermöglicht. Wenn Sie uns dabei unterstützen, umso besser.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Anke Lohmann

    Pressesprecherin“

    Nun, das ist nun klarer, was die Linke will! Trifft leider auf mich nicht zu, schon wegen des Vermögens mit nur 20.000 und dann habe ich ja auch noch zusätzlich zum Haus eine Eigentumswohnung usw. Allein die Partei „BGE“ stellt bei den 1.050 im Monat keine Bedingungen, darum kann ich persönlich nur die wählen. Auch gab es keine Antwort darauf, ob nicht doch die Sozialämter das Heft in der Hand haben, wahrscheinlich eben doch! Das würde ich auch ablehnen, daß diese Büttel des Systems die Leute knechten dürfen. Lieber 5000 Asylanten als 5 deutsche Büttel auf den Ämtern (Jobcentern, Arbeitsämtern, Sozialämtern)!!!

    Allerdings wären diejenigen Menschen mehr als dumm, die sich verbessern könnten auf 1.050 Euro Mindestrente, die sowieso schon sich mit den Ämtern rumschlagen müssen, und die kein Vermögen haben, die also die 1.050 bekommen würden, wenn sie zu ihrem eigenen Nutzen nicht die „Linke“ wählen würden, denn außer der Partei BGE bietet das keine andere Partei. Es sollte also keiner nach der Wahl meckern, daß er sich mehr Rente wünscht, wenn er Parteien wählt, die eine Mindestrente ablehnen. Leider, leider gehört die AfD auch zu diesen unsozialen Parteien.

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