42 Tage Hölle in der Hähnchenmast

Neue Recherche von Animal Equality
zeigt systematische Tierqual bei Wiesenhof und Co.:

Aus dem Text der Petition:

  • Gequetscht, getreten, lebendig entsorgt: Eine neue Undercover-Recherche von Animal Equality offenbart die systematische Grausamkeit in deutschen Hähnchenmast-Betrieben. Die Aufnahmen stammen vom Frühjahr 2017. Die dokumentierten Betriebe beliefern die Großkonzerne Wiesenhof und Rothkötter. Nach maximal 42 Lebenstagen endet die Qual der Tiere: im Schlachthof. Animal Equality wird Anzeige gegen die Betriebe erstatten.
  • In Deutschland leben 99% aller Masthühner in Betrieben mit über 10.000 Tieren. Dort leben sie dichtgedrängt in riesigen Hallen.
  • Bei Ankunft im Mastbetrieb werden die kürzlich geschlüpften Küken rücksichtslos auf den Haufen anderer Küken geworfen.
  • Zahlreiche Tiere haben schmerzhafte Verletzungen und Wunden. Sie tierärztlich zu versorgen, lohnt sich für die Betriebe nicht.
  • Immer wieder wurden Hühner dokumentiert, die nicht mehr laufen oder aufstehen können. Oft ein Zeichen von Überzüchtung.
  • Schwache und kranke Tiere werden beseitigt.
  • Küken werden in allen gefilmten Betrieben systematisch auch lebendig entsorgt.
  • Am Ende der Mast sind viele der überzüchteten Tiere so schwer, dass sie kaum noch aufstehen oder herumlaufen können.
  • 30 Millionen Hühner sterben in Deutschland pro Jahr noch vor der Schlachtung aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen.
  • Der Transport zum Schlachthof beginnt mit Tritten und Schlägen der Fängertrupps. Tiere werden an den Beinen gepackt und in die Boxen geschleudert. Nicht selten brechen dabei Flügel oder Beine.


 

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2 Kommentare zu “42 Tage Hölle in der Hähnchenmast

  1. Die vom Generalparasiten Mensch am entsetzlichsten ausgebeuteten Tiere, welche gleichzeitig in seiner Verachtung alles Lebendigen am tiefsten stehen, sind die Huehnervoegel und die Fische, welche einem milliardenfachen Holocaust zum Opfer fallen, der in der Menschheitsgeschichte einzigartig dasteht!

    Dies bezeugen in erster Linie die Ueberlebenden und Nachkommen des am Menschen selbst begangenen Holocausts, wie Isaac Bashevis Singer, Karen Davis (United Poultry Concern), Marion Bienes (Holocaust-Ueberlebende von Bergen-Belsen und Verfasserin des Tierschutz-Werkes ‚Warum die Pferde‘), Theodor Adorno, Richard Schwartz (Jewish Veg), oder Dr. Alex Hershaft, Gruender und Obmann von FARM und selbst Holocaust-Ueberlebender, der noch heute schwer traumatisiert ist!

    Es zeugt von tiefster Verachtung des Lebensprinzips an sich, wenn immer wieder Elemente des nichtjuedischen Lagers und welche den Holocaust nicht am eigenen Leib erfahren mussten, sich dahingehend erfrechen, genau diesen Vergleich, naemlich zwischen dem Holocaust an den Tieren und dem Holocaust an den Menschen, anfeinden, ins Laecherliche ziehen oder saebelschwingend den Krieg erklaeren, indem sie sogar versuchen, grossartige Tierrechtler wie etwa Erwin Kessler zu diskreditieren und in die Nazi-Ecke zu stellen, nur weil er es ‚wagte‘, bestimmte Parallelen vorzuzeigen.

    Ein Mensch, welcher selbst durch die im obigen Text beschriebene Hoelle ging, wuerde sich niemals anmassen, eine Parallele zwischen den beiden Grausamkeiten, jene am Menschen und jene am Tier zu deuteln und zu beschmutzen, denn diese Art von Gewalt ist ein und dieselbe Gewalt, sie ist untrennbar verbunden, denn heute Weiss man durch grossartige Leistungen auf dem Gebiet der Kriminalistik, Psychologie und vergleichenden Psychoanalyse, vornehmlich durch Holocaust-Ueberlebende Tierrechtler selbst, dass ein Grossteil der perversen Straftaeter am Tier begannen und am Menschen endeten! Und der ueberhebliche Mensch bedenke dies:

    ‚Der Holocaust faengt dort an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: es sind ja nur Tiere‘
    Theodor Adorno

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