Von Tierfreunden und Tierquälern


Es gibt viele Tierfreunde in Deutschland. Sehr viele. Wir gehören zu den tierfreundlichsten Ländern – sagt man. Und schenkt man Politikeraussagen Glauben, haben wir auch das beste Tierschutzgesetz der Welt. Kenner der Materie sprechen hingegen von einem »Tiernutzgesetz«, das in der Praxis kein Tier vor Misshandlung schützt. Denn der Begriff ‚Tierschutzgesetz‘ täuscht darüber hinweg, dass es leider eher Hauptanliegen des Gesetzes ist, gnadenlos die Ausbeutung von Tieren zu regulieren und letztlich auch zu legalisieren, als zu schützen. Und – sei es bei offiziellen Umfragen, oder in privaten Gesprächen, immer wieder wird von der Bevölkerung bekundet, wie sehr »tierlieb« man doch sei.

Es ist »in«, gehört heutzutage einfach zum guten Ton, sich demonstrativ zum Umweltschutzgedanken zu bekennen und ein Herz für Tiere zu zeigen. Doch wie tierfreundlich sind wir im Alltagsleben, wie sieht es wirklich aus? Ist vieles vielleicht nur ein leeres Lippenbekenntnis?

So bezeichnet sich ein Tierexperimentator – tagsüber beschäftigt ätzende Flüssigkeiten in Kaninchenaugen zu träufeln – abends, bei einem Fernsehinterview, währenddessen er demonstrativ für die Kamera seinen schwanzwedelnden Hund streichelt, als Tierfreund.

Auch der Betreiber einer Hühnerlegebatterie, dessen quälerisch gehaltene Tiere nach höchstrichterlicher Entscheidung »KZ-Hühner« genannt werden dürfen, sieht sich als Tierfreund und schämt sich nicht zu versuchen diese widerliche Tierschinderei mit perfiden Ausreden zu verteidigen, »… seine Hennen seien so vor natürlichen Feinden (Fuchs, Habicht) fürsorglich geschützt und legten wohlbehütet im Warmen ihre Eier«.

Reiter, die aus Ehrgeiz ihr ‚Sportgerät‘ Pferd überanstrengen, ja sogar zu Tode schinden, Züchter jeglicher Couleur, die stolz oft zusätzlich Krüppel-Qualzuchten »kreieren«, oder letztlich nur für den Schlachthof die ‚Ware‘ Tier vermehren, wie auch professionelle Tierhändler und Geschäftemacher und, und, und… – sie alle, alle geistern als »Tierfreunde« durch die Statistiken.

Auch bei den Kleintierliebhabern ist der Schritt von der Tierliebe zur Tierquälerei nicht allzu groß. Meist aus Unkenntnis der tierischen Bedürfnisse, Gleichgültigkeit, oder sträflicher Dummheit vegetieren Vögel in zu kleinen Volieren, Fische in schlecht belüfteten, überfüllten Aquarien, und sind Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Hausratten oder Mäuse dem Halter nach der ersten interessanten Zeit langweilig geworden und werden nur noch notdürftig versorgt, bis ein gnädiger Tod sie in ihren Käfigen von ihren Leiden erlöst.

Katzen werden wider besseres Wissen oftmals auch von »Tierfreunden« aus blankem Geiz nicht kastriert – trotz Katzenschwemme, trotz unübersehbarem Katzenelend und immerwährender verzweifelter Appelle der Tierschutzorganisationen. Der Hund hängt lebenslang an der Kette, oder kommt niemals aus dem Zwinger, oder dunklen Kellergewölben heraus – sein ‚Besitzer‘ sieht sich ebenfalls als Tierfreund, füttert er ihn doch, so etwas übriggeblieben ist, gewissenhaft mit Essensresten, gleich einer vierbeinigen Mülltonne.

Der deutsche Tourist, der mit dem Kauf einer Eintrittskarte die Barbarei des Stierkampfes in staubigen Arenen Spaniens unterstützt (Zitat: »… muss man doch gesehen haben, um mitreden zu können«) und anschließend im Schickeria-Restaurant genüsslich den bei lebendigem Leib in kochendem Wasser zu Tode gequälten Hummer als »Delikatesse« verspeist, mag sich möglicherweise auch als Tierfreund bezeichnen – hat er doch im heimatlichen Garten ein hübsches Vogelhäuschen aufgestellt.

Priester der Amtskirchen, Möchte-gern-Koryphäen der Nächstenliebe halten salbungsvolle Kanzelreden, tolerieren jedoch „politisch korrekt“ übelste Tierquälerei wie betäubungsloses Abmetzeln (Schächten) von Tieren, oder verherrlichen pharisäerhaft als Hege bezeichnetes Tun der Jagdgenossen und beweihräuchern in verfälschenden »Hubertusmessen« mit heuchlerischem Brimborium das Töten von Tieren in Wald und Flur.

Es ist schon schlimm, welch üble Fehler der liebe Gott bei seiner Schöpfung gemacht hat und neben bösartigem, konkurrierenden „Raubzeug“, wie Füchsen, streunenden Hunden, und Katzen, Grünzeug äsendem Rehwild, gar auch wühlende Wildschweine und andere störende Tiere schuf. All dieses Versagen muss die edle „Dornen“-Krone der Schöpfung im grünen Rock, nun mühsam mit Fallen, Schießeisen und über 1500 Tonnen Blei und Eisen jährlich ausbügeln. Mit im Jagdfieber zitternder Hand, werden so Tiere „angeschweißt“, krüppelig geschossen, sterben qualvoll mit zerfetzten Läufen und durchlöchertem Torso oft erst nach Wochen oder Monaten – keinesfalls bleiben die Tiere alle wunschgemäß „im Feuer“ liegen. “Wir Jäger sind begnadete Menschen” formulierte so einst auch in überwältigend bescheidener Selbsteinschätzung Jagdautor Fritz von Forell.(`Die Sache mit dem Waidwerk`, Seite 37, Dr. Horst Hagen/Herbig Verlag) Für diese lodengrün gewandeten, begnadeten Auserwählten, übertrifft wohl nur noch ihre Lust am Töten der Tiere, die Freude am vermeintlich so exorbitanten Wert ihres Menschdaseins…

So bastelt sich jeder nach eigenem Gutdünken (s)ein beliebiges Tierschutzverständnis zurecht. Das Wort »Tierfreund«, sprich ‚Freund des Tieres‘ wird zu leichtfertig gebraucht, ja vielfach missbraucht, stellt es doch im Sinne der Begrifflichkeit angewandt, eine hohen Anspruch. So ist es leicht und eigentlich selbstverständlich, dem im eigenen Haushalt lebenden Hund, oder der Katze, die artgerecht mit Familienanschluss gehalten werden, ein guter »Freund« zu sein. Man mag dann ein Hunde- oder Katzenfreund sein.

Aber ist man deshalb schon ein Tierfreund? Hier ist ein großes Fragezeichen angebracht. Soll unsere Freundschaft, unser Mitgefühl zum Tier glaubhaft und ernsthaft sein, darf sie nicht selektieren und klassifizieren in Streichel-, Nutz-, Versuchs- und Pelztiere, wie es oft – zu oft – auch von manchen selbsternannten Tierfreunden geschieht. Denn Freunde nutzt man nicht aus, zieht ihnen nicht das Fell über die Ohren – und Freunde isst man übrigens auch nicht auf. Denn “Fleisch ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung.(…) Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar.”

Diese weisen Erkenntnisse stammen nicht etwa aus einem Vegetarierhandbuch. Sondern, man höre und staune – es sind Zitate die im Zusammenhang mit dem (nach hier importierten) grauenvollen betäubungslosen Schächten von Tieren, schwarz auf weiß in den Urteilsbegründungen des Oberverwaltungsgerichts Hamburg und dem Bundesverwaltungsgericht Berlin nachzulesen sind. Hochrichterlich wird hier bestätigt was Mediziner, ernährungsbewusste Bürger und Tierfreunde schon lange wissen: Fleischessen ist absolut unnötig. Im Gegenteil, es ist maßgeblich verantwortlich für viele Krankheiten : Fettsucht mit infolge Kreislaufproblemen, Bluthochdruck, Schlaganfällen, Herzinfarkten, Diabetes, hohe Harnsäurewerte, Arthritis, Gicht , usw., usw.

Der Verzehr von Tierleichenteilen kann grundsätzlich nicht gesund sein – unabhängig von Skandalen mit Salmonellen, Trichinen, Knochen, Sehnen, Würmern, Blut, Gedärmen und sonstigen ekelerregenden halbverwesten Tierabfällen in Gammelfleischprodukten. Fleischessen ist unnötig wie ein Kropf und zweifellos nicht nur schädlich für das betroffene Tier.

Wer möchte schon als Tierquäler oder Tiertöter dastehen? Doch genau letzteres ist jedem Fleischesser indirekt vorzuwerfen. Denn die Nachfrage regelt das Angebot. Und Fleisch wächst bekanntlich nicht auf Bäumen – sondern wird als Massenware unter vielfach erbärmlichsten Bedingungen “erzeugt” und dann zu Billigstpreisen verramscht.

Der Begriff ‚Tierfreund‘ beinhaltet Verantwortung gegenüber aller Kreatur, gegenüber allen Tierindividuen und Arten, auch wenn sie uns persönlich nicht nahe stehen oder besonders sympathisch sind. Zur Verdeutlichung sei ein Beispiel angeführt: Wer zwingt uns das »Ekeltier« Spinne in der Wohnung totzuschlagen, anstatt das nützliche Krabbeltier zu fangen und unversehrt aus dem Fenster zu befördern? Ist es das Gefühl uns dabei lächerlich zu machen, oder nur Gedankenlosigkeit? Schon vor über 150 Jahren schrieb dazu Heinrich Heine: »Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.«

Gefordert ist mehr ehrliches Tierschutzverhalten im Alltagsgeschehen. Glaubwürdigkeit misst sich weniger an hehren Absichtserklärungen oder markigen Lippenbekenntnissen – sondern am Verhalten. Edle Gesinnungsethik muss in Handlungsethik münden. Was nutzt ein neu eingeführtes Staatsziel Tierschutz (s. GG Art 20 a), wenn die Umsetzung dieser Verfassungsvorgabe durch eine Verweigerung der Politik das Verbandsklagerecht auch für Tierschutzverbände einzuführen, brachial blockiert wird? Jedes »Nein« eines Volksvertreters zu dem rechtstaatlichen Instrument »Verbandsklage«, entlarvt auch das unmissverständliche Nein dieses Politikers zum Tierschutz – und muss auch das Wahlverhalten eines jedes ernsthaften (!) Tierfreundes beeinflussen!

Überall im Alltagsgeschehen könnte ein wenig mehr Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit den Tierschutz voranbringen. Das beginnt bereits beim Einkauf. Dr. Andreas Grasmüller, München in einem Fernseh-Interview schon vor 20 Jahren:

»Wenn alle Hausfrauen, die für sich in Anspruch nehmen Tiere zu lieben, keine Eier aus der Legebatterie kaufen würden, wäre das Problem der Hühnerkäfighaltung längst gelöst«. Die Nachfrage regelt das Angebot. Eier aus artgerechter Freilandhaltung sind mittlerweile überall erhältlich. Andernfalls fragen Sie konkret danach – auch bei anderen Produkten vom Tier – um den Händler zur Listung von möglichst qualfrei erzeugten Tierprodukten mit einem Bio-Siegel zu motivieren.

Wenn wir auf das Tragen von Fell-Bekleidung nach Neandertaler-Manier (auch betr. Accessoires, oder versteckt als Futter verarbeitet) verzichten, würden auch in diesem Bereich viele vollkommen unnötige Quälereien vermieden. Wir können uns heute im Zeitalter modernster Fertigungstechniken und Hightech-Materialien warm und elegant kleiden, ohne perverse Eitelkeiten auf Kosten von qualvoll in Fallen gefangenen Wildtieren, oder verkrüppelten Zucht»pelz«tieren befriedigen zu müssen. »Ein Pelzmantel soll Vornehmheit repräsentieren. Aber bei soviel Qual, Not, Blut der geschundenen Kreatur, enthüllt er eine ganz andere Mentalität – Gefühlskälte, Arroganz und nichts als eitle Dummheit.« (Verhaltensforscher Vitus B. Dröscher)

Bei der Entwicklung immer neuer, für unser Wohlbefinden absolut überflüssiger Produkte aus den Chemieküchen, für Kosmetika, Putz- und Waschmittel, werden täglich tausende Tiere »verbraucht«. Sie leiden und sterben in den Laboratorien für Erzeugnisse die ohnehin in unüberschaubarem Überfluss auf dem Markt vorhanden sind. Dies müsste nicht sein, wenn der Verbraucher – sich seiner Verantwortung und Käufermacht bewusst – ausschließlich auf Naturprodukte, oder altbewährte Artikel zurückgreifen würde, die nicht (mehr) in Tierversuchen getestet werden.

Schließlich im medizinischen Bereich: Wann werden wir angesichts vielfacher Arzneimittelskandale endlich begreifen, dass mit Veterinärmedizin-Wissen – gewonnen im Tierexperiment – Homo sapiens Gebrechen nicht kurierbar sind? Denn der Mensch ist keine Maus! Und gerade hier, wie auch bei den in der letzten Zeit in die Kritik gekommenen Gen-Manipulationen trifft besonders zu: Nicht alles was machbar erscheint, ist auch erlaubt. Moral und Ethik sind nicht nach Belieben teil- und anwendbar.

Lassen wir uns also bei unserem Einsatz für unsere tierischen Mitgeschöpfe – die wirklich Ärmsten der Armen – nicht beirren. Jeremy Bentham (1748-1832):

“Wesentlich ist nicht die Zahl der Beine, die Behaarung, oder Farbe der Haut (…) Ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind weitaus verständiger als ein Kind, das einen Tag, eine Woche, oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn das nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht, können sie denken oder sprechen, sondern – können sie leiden?“

Tiere sind die Sklaven der heutigen Zeit. Und solange wir ihre Fesseln nicht lösen können, müssen wir zumindest ihre Ketten lockern, ohne natürlich das Ziel – die Befreiung aller unter der Knute der Menschen ächzenden Kreatur – aus den Augen zu verlieren. So ist Tierschutzarbeit heute mehr denn je traurige Notwendigkeit. Mitleid alleine genügt nicht – helfen ist wichtig!

Und jeder kann helfen auf seine eigene, ihm individuell mögliche Art und Weise. Sei es durch aktive Mitarbeit in der Tierschutzbewegung, oder durch finanzielle Unterstützung einer engagierten Tierschutzorganisation seines Vertrauens. Jeder Einzelne, jeder Tierfreund im rechten Sinne des Wortes – als Freund des Tieres – kann durch sein Verhalten seinen Teil dazu beitragen, Tierschutz mit mehr Leben zu erfüllen. Indem er verantwortungsvoll allen (!) Tierarten und Tierindividuen gegenüber handelt und gerade in Alltagssituationen – über den Tellerrand seines eigenen Bereiches hinaus – sich engagiert für das Recht und den Schutz unserer älteren, aber so hilflosen, Tiergeschwister einsetzt.

Ulrich Dittmann (31.01.2012)

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35 Kommentare zu “Von Tierfreunden und Tierquälern

  1. Wunderbarer Artikel.
    Leider ist das Berichtete die Wahrheit. Gedankenlosigkeit, Dummheit und absichtliches Quälen und Töten überall.

    • Lieber Bernd Nowack
      habe den Film angeschaut und den Beitrag gelesen.
      Es ist einfach nur noch schrecklich, was überall abgeht. Dieser verkommenen Menschheit, die dies alles zulässt wünsche ich die Pest an den Hals.

      • Liebe Elke Kloos!

        „Dieser verkommenen Menschheit, die dies alles zulässt wünsche ich die Pest an den Hals.“

        Da sprichst Du mir aus dem Herzen. Jetzt kaufen die Menschen keine Eier, weil sie sich nicht vergiften wollen. Um ihr eigenes schäbiges Leben da bangen sie, aber würden man ihnen dieses KZ-Video zeigen, das hätte sie nicht vom Eierkauf abgehalten.

        Ich wollte mich bloß noch einmal melden um Dir zu mitzuteilen, daß Du recht hattest mit dem Bedenken AfD zu wählen und ich unrecht. Das muß ich eingestehen!

        Wären tausende Tierrechtler in die AfD eingetreten, sähe es anders aus in dieser Partei, aber die jetzigen Parteimitglieder sind alles andere als Tierfreunde. Wer mitbekommen will, wie die AfD in Wirklichkeit denkt und nicht nur auf das Programm (Papier ist geduldig) schaut, welches nur dazu da ist, die wirklichen Absichten zu verschleiern und um Stimmen zu fangen, der solle mal in ganz normale Versammlungen der Partei gehen, dort wird er erschrecken.

        Da gibt es nicht einen einzigen Tierrechtler, ganz im Gegenteil, man will den Bauern freie Hand lassen und die damalige Plakatkampagne der Umweltministerin Hendricks, die sie auf der Druck der Bauernlobby wieder zurück zog, das sehen die AfDler als grün-kommunistisches Machwerk an, welches sie bekämpfen wollen.

        Mit der AfD bekommen wir freie Fahrt in noch schlimmere Verhältnisse in der Tierhaltung. Hätte ich vorher nicht geahnt, was das für reaktionäre Typen sind.

        Unser Dessauer Direkt-Kandidat der AfD für den Bundestag, jetzt schon Landtagsabgeordneter, der betreibt sogar Lobbyarbeit für den Elbausbau, damit die Elbe für riesige Tanker schiffbar werden soll. Daß damit das einzigste zusammenhängende Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Elbe“ restlos vernichtet werden würde, damit die derzeit noch große Anzahl an wildlebenden seltenen Tieren, das interessiert diesen Politiker nicht, auch die AfD-Mitglieder absolut nicht. Da bekommt man von den AfD-Mitgliedern grölend zu hören: An erster Stelle steht der Mensch, die Wirtschaft und man wird als grüner Feind belächelt und ausgebuht, der sich wohl noch gar für Tiere einsetzt („Der setzt sich für Tiere ein, die sind ihm wohl wichtiger als die Wirtschaft? Ist das vielleicht ein Veganer, ein Grüner, der kein Schweinefleisch ißt?“) Das muß man sich anhören!

        Soviel Rückschrittlichkeit gibt es nicht mal bei der SPD, den Grünen und den Linken. Man kann nur mit dem Kopf schütteln und hoffen, daß die AfD nicht mal mit der CDU koaliert und unser Land mitregiert.

        Viele Grüße

      • Hallo Bernd,
        wir sind uns sicherlich einig, dass betreffs des notwendigen und konsequenten Tierschutzes bei der AFD vielerlei Dinge im Argen liegen und sehr zu wünschen übrig lassen. Betreffs Deiner Kritik, dass die meisten AFD-Mitglieder alles andere als Tierfreunde wären, verwundert mich allerdings, dass Du vor noch nicht allzusehr langer Zeit dem Vorschlag dieser Partei, wildernde Katzen von Jägern abschiessen zu lassen, in Deinem Blog voll und ganz zugestimmt hast und alle Tierfreunde, die sich darüber empörten, Deinerseits in die Mülltonne des Speziesismus versenkt wurden.

        Siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2017/05/emporung-bei-tierschutzern-uber-den.html

        Entschuldige bitte, jedoch so fragwürdig das Tierschutz-Engagement der AFD auch immer sein mag, so ist für mich persönlich nicht weniger das Tierschutz-Engagement eines jeden Tierfreundes fragwürdig, der dafür plädiert, dass wildernde und streunende Katzen von Jägern rücksichtslos über den Haufen geknallt werden sollen.

        Mit diesem Schubladen-Denken, welches Tiere in zweierlei Kategorien einteilt, nämlich in besonders schützenswerte und weniger schützenswerte Tiere, befinden wir uns letztlich genau in jener Gesellschaft all derer, die Deinerseits als nicht besonders glaubwürdige Tierfreunde getadelt und kritisiert werden. Kurzum: Ein Fuchs ist genau so schutzbedürftig wie ein Huhn! Und eine streunende, herrenlose Katze ist ebenso schutzbedürftig wie ein Vogel oder wie ein „Nutztier“ in der Massentierhaltung.

        Andererseits würde mich hinsichtlich Deiner Zeilen auch mal interessieren: Wenn die AFD für Dich nicht mehr wählbar ist, welch einer Partei willst Du dann im September Deine Stimme geben? Gar keiner Partei und am Wahltag zerknirscht und politikverdrossen lieber Zuhause bleiben und damit die etablierten Systemparteien stärken?
        Grüsse – Wolfgang

  2. Die Partei: „Bündnis für ein bedingungsloses Grundeinkommen“!

    So nun bin ich wieder weg hier, der Inhaber dieser Homepage ist mir zu sehr in seiner kleinkarierten Denkweise verhaftet, wie obiger Kommentar zeigt. Wie immer wirst Du wieder einen Kommentar darauf schreiben, denn Du willst doch, wie immer, das letzte Wort haben.

    • Hallo Bernd,
      offenbar ist es so, dass Du gerne Kritik austeilst, jedoch selbst keine Kritik vertragen kannst. Wehe dem, der es auch nur ansatzweise wagt, Dir gegenüber die eine oder andere Kritik zu üben, denn ein derartiger „Widerling“ ist dann eben in seiner „kleinkarierten“ Denkweise verhaftet und will angeblich immer nur das letzte Wort haben. Und wenn meine Meinung angesichts Deiner hochkarierten Denkweise hundertfach „kleinkariert“ sein sollte, so bin ich nach wie vor der festen Überzeugung, dass man sich als Tierfreund und Tierschützer alles andere als ein gutes Zeugnis ausstellt, wenn man nur spezielle Tiere zu schützen gedenkt und andere hingegen mit seinem Hass verfolgt und ihnen das Lebensrecht abspricht, was in Deinem Fall besonders auf Füchse und Katzen zutrifft. Muss ich mich jetzt etwa bei Dir dafür entschuldigen, dass ich mich erdreistete, wieder einmal „das letzte Wort“ haben zu wollen? Aber trotzdem Dank an Dich für Deine Antwort auf meine Frage.
      Mit dennoch freundlichen Grüssen – Wolfgang

      • Wolfgang, da hast Du wieder, wie immer, viel geschrieben, nur Du hast überhaupt nicht begriffen, was ich in meinem Blogbeitrag aussagte. Vollkommen den Sinn nicht begriffen! Mit Absicht? Wahrscheinlich!

        Noch mal, für Begriffsstutzige: Ich lehne „Tierschützer“ ab, die sich über Hauskatzen die im Wald wildern abschießende Jäger aus vollster Brust erregen, die aber selber so tierfeindlich gegenüber wildlebenden Kleintieren sind, die ihre Hauskatzen deshalb in Massen töten, weil sie nicht mal ihren Hauskatzen ein Warnglöckchen umbinden. Zum zweiten verachte ich solche „Tierschützer“, die ihre Hauskatzen und Hunde mit dem Fleisch von Tieren aus Tier-KZ´s füttern. Diese Typen haben dadurch im Laufe der Zeit viel mehr Tiere auf dem Gewissen, ja oft hunderte, als manch Jäger, der oft nur ein einziges Tier im Jahr schießt.

        Alle die „Tierschützer“ die obiges machen, haben nicht das geringste moralische Recht, sich über Jäger zu erheben.

        Und was die AfD anlangt. Wenn Du so abgestoßen bist, durch den Beschluß der AfD im Wald wildernde Katzen durch Jäger abschießen zu lassen, dann willst Du diese Partei wählen? Das paßt doch nun gar nicht zusammen.

        Außerdem haben mich noch etliche andere Gründe, die ich vorher nicht wußte, weil ich vorher nie zu AfD-Versammlungen ging, bewogen, diese Partei nicht zu wählen. Die wären z.B., daß die AfD die Wehrpflicht wieder einführen will, daß die AfD an den verbrecherischen Hartz-Gesetzen festhalten will, sie eine Mindestrente (wie z.B. die Partei „Die Linke“ mit 1050 Euro) strikt ablehnt, sie ein bedingungsloses Grundeinkommen strikt ablehnt, sie keine Reichensteur will, sie Leute wie Herrn Schwarz, Inhaber von Lidl, mit seinem Vermögen von 13 Milliarden Euro und viele andere Milliardäre nicht steuerlich höher besteuern will, und, und, und. Und ich wäre doch verrückt, wenn ich die AfD wählen würde, die mein geliebtes großes Naturschutzgebiet „Mittlere Elbe“ kaputt machen will, wo sie das schon vor der Wahl ankündigen! Nein, Danke! Habe ich alles vorher so nicht gewußt!

      • Hallo Bernd,

        Du irrst Dich, wenn Du meinst, ich hätte den Sinn Deines damaligen Blogbeitrags nicht begriffen. Welche „Tierschützer“ Du auch immer ablehnst und welche Du auch immer akzeptierst, steht für mich hier nicht zur Debatte, denn ausschlaggebend sind Deine klaren und deutlichen Worte in Deinem damaligen Beitrag vom 07.Mai 2017:

        „Darum kann der Vorschlag der AfD nur begrüßt werden, im Wald wildernde Katzen von Jägern abzuschießen.“

        Mit dieser Zustimmung für das Abschießen wildernder Katzen erklärst Du keineswegs all den von Dir verachteten Tierschützern den Krieg, sondern unmissverständlich klar und deutlich allen wildernden Katzen, die offenbar von Deiner „allumfassenden Tierliebe“ ganz und gar ausgeschlossen sind.

        Da nennst Du mich „begriffsstutzig“ und scheinst mir doch selbst in diesem Gewässer der Begriffsstutzigkeit herumzuschwimmen, denn alle Tiere dieser Erde haben ein Recht auf ihr Leben und eine wildernde Katze ist nicht weniger schützenswert als ein Huhn in einem Hühner-KZ.
        Dies gilt ebenso für Reineke Fuchs, der unter Umständen ein Huhn erbeutet und dieses tötet. Dies gilt ebenso für einen Eisbären, der eine Robbe jagt und tötet und derartige Beispiele ließen sich beliebig fortführen. Und selbst die von Dir über alles geliebten Hühner sind nicht immer absolut brave Engelchen, sondern entsprechen wie Katzen, wie Füchse und viele andere Tiere auch nur ihrer Natur, indem sie beispielsweise in ihrem natürlichen Lebensraum eben nicht nur Gras und Körner, sondern auch Würmer, Schnecken, Insekten und mitunter sogar Mäuse fressen.

        Und von daher gesehen finde ich es nicht nachvollziehbar, dass Du es zustimmend begrüsst, wenn wildernde Katzen von mordlustigen Jägern über den Haufen geknallt werden, denn damit verurteilst Du in keinerlei Weise  fragwürdige „Tierfreunde“, sondern Deine Zustimmung ist ein Todesurteil über wildernde und herrenlose Katzen, die aber ebenso schutzbedürftig sind wie alle anderen Tiere auch.

        Abschließend noch ein anderes Zitat aus Deinem hier erfolgten Kommentar :
        „Alle die „Tierschützer“ die obiges machen, haben nicht das geringste moralische Recht, sich über Jäger zu erheben.“

        Dies mag wohl so sein, jedoch da ich ja angeblich immer „das letzte Wort“ behalten möchte, muss ich zu diesen Worten aus Deiner Feder folgendes hinzufügen bzw. ergänzen: Und all jene „Tierschützer“, die bestimmten und ihnen unliebsamen Tieren das Lebensrecht absprechen und diese zum Teufel wünschen, haben nicht das geringste moralische Recht, sich über andere fragwürdige „Tierschützer“ zu erheben.

        Desweiteren : 

        Ganz gleich, welch eine Partei auch immer tierschutzwidrige Beschlüsse fasst: Vernichtungskriege gegen Tiere werden niemals meine Zustimmung finden. Andererseits verkörpern einzelne AFD-Politiker, die derartige Ansichten vertreten und solcherlei tierschutzwidrige „Notwendigkeiten“ beschließen und einfordern, für mich nicht die Gesamtheit dieser Partei, welche für mich daher auch als augenblicklich einzige Alternative im Gegensatz zu den etablierten Systemparteien überhaupt noch wählbar ist.

        Und hinsichtlich der von Dir aufgezählten und kritisierten
        AFD-Vorhaben, welche mir ebenso wenig wie Dir „wohlgefällig“ sind, will und werde ich dennoch der AFD meine Stimme geben – und zwar in der Hoffnung, dass sich bei gutem Wahlausgang für die AFD zumindest einiges zum Besseren ändert und dieses Deutsch-Absurdistan vor noch schlimmeren Katastrophen und chaotischen Entwicklungen bewahrt bleiben möge. Und falls mich diese Hoffnung zum Narren halten sollte, dann geht auch die Hoffnung all derer sang – und klanglos baden, die ihr Kreuzchen einer anderen Partei geschenkt und anvertraut haben. Dann können wir nur noch betend einen imaginären und nichtexistierenden Gott anflehen: Herr, erbarme dich unser!

        Mit dennoch freundlichen Grüssen – W.Herrmann

      • Gestern war ich seit vielen Jahren mal wieder bei meiner Verwandten, einer „Tierschützerin“ und Hauskatzenhalterin. Ich wollte wissen, ob sie es jetzt anders macht als früher und ihre Katzen nun vegan füttert.

        Es war, wie ich es ahnte, im Flur ihres Hauses standen wie früher die Blechbüchsen mit dem Katzenfutter aus dem Fleisch von KZ-Tieren, darunter auch Huhn!!!

        Ich sprach sie an, ob sie nicht das Video in meinem Blog gesehen hat, mit den geschundenen Bio-Hühnern und ob sie nicht weiß das aus solchen Hühnern Tierfutter gemacht wird. Ja, das habe sie angeschaut, aber nur ein paar Sekunden, sie könne sowas nicht sehen. Auf meine Frage warum sie trotzdem Fleischbüchsen kauft, antwortete sie, weil sie eine Katzenfreundin sei und sie ihre Katzen so liebe.

        Ich habe von ihren 4 Katzen 3 Katzen zu Gesicht bekommen, von denen nicht eine einzige ein Warnglöckchen trägt, obwohl sie dicht am Auenwald wohnt und dort die Katzen täglich wildern gehen, jeden Tag vielen Tieren das Leben nehmen. Den Jäger, der in ihrer Straße wohnt, den haßt sie wie die Pest, obwohl der noch nie eine ihrer wildernden Katzen erschossen hat, ein Mann der vielleicht ein einziges Wildschwein im Jahr schießt. Das ist schlimm, denn schon ein Tier ist zuviel, aber meine Verwandte hat in ihrem Leben schon tausende Tiere auf dem Gewissen, durch Füttern von KZ-Tieren und durch unverantwortliches Nichtanbringen eines Warnglöckchens.

        Ich hielt mich zurück, wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes, aber nur deshalb, sagte ihr aber, daß mir der Jäger in ihrer Straße hundert mal lieber wäre, als eine „Tierfreundin“ wie sie, und daß ich es deshalb dabei belassen werde, den Kontakt mit ihr weiter zu meiden. Derartige „Tierfreunde“, auch wenn sie eine meiner wenigen Verwandten ist, die machen mich einfach nur wütend und krank. Will ich nichts mit zu tun haben.

      • Hallo Bernd,
        dass Du auf derartige „Tierfreunde“ wütend bist und diese Dich krank machen – dies ist die eine und auch nachvollziehbare Seite der Medaille. Aber dies alles ist noch lange kein Grund, dafür zu plädieren, dass wildernde und letztlich unschuldige Katzen von der grünberockten Jägerbande bedenkenlos über den Haufen geknallt werden sollen. Mehr will ich mich hinfort zu dieser Thematik nicht mehr äußern ……

      • Wolfgang! Ich bitte Dich! Höre endlich auf, wie ein Rechtsverdreher Dich für verbrecherische Katzen-und Hundehalter einzusetzen, die ihre Tiere mit dem Fleisch von in Tier-KZ´s gequälten „Nutztieren“ füttern, oder daß Du auf das Verbrechen von Katzenhaltern gar nicht eingehst, die ihre Katzen ohne Warnglöckchenband losziehen lassen und die damit jeden Tag viele, viele unserer heimischen Wildtiere töten. Diese „Tierfreunde“ sind viel, viel schlimmer als ein Jäger, der vielleicht einmal im Jahr ein einziges Tier tötet, wohingegen diese Tierhalter für den Tod von hunderten, ja tausenden Tieren verantwortlich sind!

        Ich habe erst vor ein paar Wochen einer in meiner Straße wohnenden Katzenhalterin in der Kaufhalle ihren Einkaufswagen auf dem Parkplatz an ihrem Auto umgeschmissen, so sehr in Rage war ich über solche Tierquäler, die sich noch „Tierfreunde“ nennen, wo sie für ihre 6 (!!!) Katzen an die 100 Fleischbüchsen drin hatte, darunter Kalb (!) und Huhn (!). Die Tierquälerin will mich anzeigen und ihr Mann stand vor meiner Tür, drohte mir Dresche an. Der soll nur kommen, bei Tierquälern kenne ich keinen Spaß.

        Ihre Katzen tummeln sich täglich in meinem Garten, halten meine 3 Hühner fast stündlich in Angst und Schrecken, besonders der große Kater, der es auf das kleine Zwerghuhn Braunchen abgesehen hat. Diese Katzenhalterin, dieses verkommene Subjekt, weigert sich ihren Katzen Warnhalsbänder anzulegen, obwohl ich sie mehrmals angesprochen hatte. Zum Glück konnte Braunchen immer wieder entkommen, aber stattdessen haben diese Katzen alle meine Singvögel im Garten getötet, sogar die, Jungvögel im Nest im Weinspalier, obwohl ich Stacheldraht um das Nest gemacht hatte. Tot lagen diese armen Tiere auf dem Boden. Widerlich!

        Aber Du schreibst als großer Hühnerkenner stattdessen, daß Hühner Mäuse fressen würden? Also das ist doch der Gipfel! Keine Ahnung haben als reiner Tierschutz-Theoretiker von Hühnern, da nie welche gehabt, aber so etwas zu schreiben?

        Wegen der Katzenplage hat sich meine kleine Brandmaus, die sonst immer unter dem Stein am Teich lebte, in den Stall meiner Hühner zurück gezogen. Da dort immer Futter und Wasser steht, ist sie dort gut aufgehoben. Die Hühner kommen am Tage nur zum Eierlegen in den Stall und da vertragen sie sich prächtig mit der winzig kleinen Maus. Häubchen sitzt im Nest und die kleine Brandmaus ist nur 30 cm von ihr entfernt, völlig entspannt. Eine großartige Tierfreundschaft!

        Leider ist es mir noch nicht gelungen ein Foto davon zu machen, da immer wenn ich den Fotoapparat zücke, die Maus unter das Rück rennt und sich versteckt. Von wegen eine Maus fressen, niemals ginge das! Das könnten die Hühner anatomisch gar nicht. Schon ein 1-Euro-Stück großes Stück Melone geht nicht in den Schlund und der Schnabel ist überhaupt nicht geeignet so eine Maus zu zerkleinern. Außerdem sind Hühner freundliche Tiere, nehmen auch gern mal einen kleinen Sperling in Pflege. Und Käfer fressen sie schon gar nicht. Also das in einen Topf zu schmeissen, mit den räuberischen Katzen ist reine Demagogie.

        Warum forderst Du denn Deine Leser nicht durch große Beiträge auf Hunde und Katzen vegan zu ernähren und Katzen ein Warnband anzulegen? Davon lese ich nichts hier, obwohl das viel wichtiger wäre, als mit dem Finger auf Jäger zu zeigen.

        Auch ich habe in meinem Leben Fehler gemacht, was den Tierschutz anlangt. Habe bis vor einem halben Jahr noch Kuchen in der Kaufhalle oder beim Bäcker gekauft, weil ich zu faul war mir welchen selber zu backen und habe dabei ausgeblendet, daß darin Eier von Hühnern aus den Tier-KZ´s waren. Mache ich nicht mehr. Backen tue ich zwar auch nicht, aber ich lasse mir einmal im Monat ein Paket mit Vegan Bakery-Produkten schicken, schmecken gut. Man muß auch sich ändern können, was ich aber bei Hunde-und-Katzenhaltern nicht bemerke. Noch schlimmer, wenn solche Typen den moralischen Finger gegenüber Jägern erheben, wo sie den Splitter im Auge sehen und den eigenen Balken im Auge nicht sehen wollen.

        Noch was zur AfD! Das ist keine Meinung von einzelnen AfD-Mitgliedern! Nein, es ist einhelliger Parteibeschluß (ohne Gegenstimmen!!!), daß im Wald wildernde Katzen von Jägern abgeschossen werden sollen und es ist auch keine einzelne Meinung eines AfD-Abgeordneten in Magdeburg, daß die Elbe ausgebaggert werden soll, sondern wird von der gesamten Fraktion getragen. Nur weil die CDU/SPD/Grüne und Linke, das nicht wollen, und die in der Mehrheit sind, wird es dieses Naturvernichtungsprojekt zum Glück nicht geben. Die CDU würde ja eventuell, aber dadurch, daß die Grünen in der Regierung in Magdeburg mit drin sind, sind ihnen die Hände gebunden. Die Grünen in Sachsen-Anhalt haben sich vorbildlich für den Erhalt des Auenwaldes „Mittlere Elbe“ eingesetzt, dafür gebührt ihnen hohe Anerkennung, die AfD dagegen ist absolut naturfeindlich. So eine Partei wähle ich nicht. Aber mach was Du willst!

        Trotzdem: Freundlicher Gruß und ändere Dich! Bring mindestens einmal im Monat einen Beitrag über die Schändlichkeit des Fütterns von Fleisch an Katzen und Hunde und verdamme endlich alle die Katzenhalter die ihre Katzen ohne Warnband ausstatten! Diese „Tierfreunde“ sind indirekt viel schlimmere Tierquäler als Jäger.

      • Hallo Bernd,

        entschuldige bitte meinen Einwand, denn nicht ich verdrehe die Fakten, sondern Du bist es, der da einiges verdreht bzw. nicht richtig verstanden hat.

        Wo, wann und inwiefern habe ich mich angeblich für Katzen – und Hundehalter eingesetzt, die ihre Tiere mit dem Fleisch von gequälten „Nutztieren“ füttern? Ich habe lediglich gemeint und behauptet, dass auch wildernde Katzen ein Recht auf ihr Leben haben und es daher ein Verbrechen ist, deren Leben auszulöschen und dafür zu plädieren, dass sie von der grünberockten Jägerbande bedenkenlos über den Haufen geknallt werden. Und wo lebst Du eigentlich hinsichtlich Deiner Meinung, dass diese „ach so braven und weniger schlimmen Jäger“ in einem Jahr möglicherweise nur ein einziges Tier töten würden?

        Und was jene „verbrecherischen“ Tierfreunde betrifft, die ihre Tiere mit dem Fleisch von gequälten „Nutztieren“ füttern, so weisst Du genau, dass dies meinerseits weder befürwortet noch verharmlost wird. Aber bevor wir diese Art von „Tierfreunden“ auf die Anklagebank zerren, sollten wir uns zunächst erst einmal in unserer Eigenschaft als Tierfreunde an der eigenen Nase zupfen, denn auch wir sind keineswegs ganz und gar ohne Fehler.
        So hast doch auch Du Deinen Hühnern beispielsweise schon oftmals sogenannte Schaumküsse/Dickmanns als besonderes Leckerli gegönnt und Dir keine grossen Gedanken darüber gemacht, dass in diesen Produkten u.a. auch Vollmilchpulver, Eigelbpulver und Trockeneiweiß enthalten ist. Und willst Du diesbezüglich etwa abstreiten, dass die in der Eierindustrie ausgebeuteten und schrecklich gequälten Hühner betreffs dieser Zutaten in einem Dickmann nichts an Leid und Elend erfahren hätten?

        Auch habe ich nirgendwo und nirgendwann behauptet, ein „grosser Hühnerkenner“ zu sein, was ich auch nie und nimmer bin. Und was jenen Gipfel der Unkenntnis anbelangt, dass Hühner mitunter eben auch Mäuse fressen würden, so solltest Du einfach mal googeln, was Dich sicherlich ein klein wenig schlauer machen würde.
        Schau mal z. Bsp.hier auf huehner-info.de

        Oder auch hier auf Wikipedia

        Dann schreibst Du, wie schlimm es doch sei, wenn „solche Typen den moralischen Finger gegenüber Jägern erheben, wo sie den Splitter im Auge sehen und den eigenen Balken im Auge nicht sehen wollen.“ Mit solch einem „schlimmen Typen“ meinst Du sicherlich mich, aber sei ganz getrost, denn den Balken im eigenen Auge sehe ich sehr wohl, was mich allerdings nicht hindert, trotz meiner eigenen Unzulänglichkeiten den moralischen Finger gegen die grünberockten Lustmörder zu erheben.

        Auch lasse ich mir nur ungern vorschreiben, welche Beiträge ich in meinem Blog veröffentlichen bzw. nicht veröffentlichen sollte. In den Hunde – und Katzenhaltern, die ihre Tiere mit Dosennahrung aus der Massentierhaltung füttern, die hundertmal schlimmeren Widerlinge zu sehen als beispielsweise die ach so braven und absolut liebenswerten Jäger – das kannst Du doch viel besser als ich und da in meinem Blog auch Deine Kommentare gelesen werden, sind jene fleischfütternden Tierfreunde Deinerseits bereits schon angeklagt und über ihr schändliches Tun aufgeklärt, womit es sich für mich erübrigt, auch noch in dieses Horn hineinzublasen.

        Trotz alledem: Freundliche Grüsse auch an Deine Adresse und ändere auch Du Dich – zumindest hinsichtlich Deiner Meinung über das Abschiessen unschuldiger Lebewesen. Und übrigens: Auch wenn wir hier und da unterschiedlicher Meinung sind und gegenseitige Enttäuschungen vorherrschen: Alles Gute für Dich anlässlich Deines heutigen Geburtstages!

      • Danke Dir für die Geburtstagsgrüße. Ausgerechnet heute früh lag die Post im Kasten. Die Katzentante hat mich angezeigt, wegen Sachbeschädigung, weil ein paar ihrer Fleischbüchsen angeblich beschädigt worden sind.

        Du hast Recht, es war ein großer Fehler, den Hühnern Dickmanns zu geben. Jetzt bekommen sie klein gehackte Vegan-Bakery-Plätzchen. Die schmecken ihnen auch.

        Übrigens, ich füttere jetzt auch einen Waschbären. Der kommt jede Nacht auf den Hof und holt sich sein Futter. Ich füttere ihm jede Nacht eine ganze Tüte mit Backpflaumen und anderen Trockenfrüchten, dazu Brötchen und Hühnerfutter.
        Meine gesamten Weintrauben am Spalier, meine Johannisbeeren und meine Stachelbeeren hat er auch schon ratzekahl verputzt, nun ist nichts mehr da. Der Waschbär tut mir leid, scheint ein altes Tier zu sein, schon sehr graues und ruppiges Fell.

        Wikipedia und Hühner-Info kann man voll vergessen. Das trifft vielleicht auf Hühner zu, was ich nicht mal glaube, die in einer Voliere eingesperrt sind, deshalb aggressiv sind und verhaltensgestört, so daß sie auf eine Maus einhacken. Diese Hühnerhalter sind Pack, die sollte man auch in eine Voliere sperren. Ich wollte ja aufhören mit Hühnern, weil immer und immer wieder sie der Fuchs totgebissen hat. Da war Braunchen ganz allein und hat den ganzen Tag geschrien und stand vor meiner Tür und wollte zu mir, da konnte ich nicht anders und habe ihr zwei Hühner beigesellt. Wegen Spaß halte ich keine Hühner, es ist nur das Mitleid, was mich bewegt, es zu tun.

        So nun bin ich endgültig weg und dies nicht im Streit, das ist ja auch wichtig!

  3. Nun mal „Butter bei die Fische“ – Klartext:

    – Die etablierte CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP/LINKE-Parteienqlique hat über Jahrzehnte hinweg versagt, Mist gebaut. Nicht nur im Tierschutz. Diese Parteien sind unisono nicht wählbar.
    Wird das bestritten?

    – Seit über 20 Jahren dümpelt die Tierschutzpartei bedeutungslos und zerstritten vor sich hin. Mehrere Splittergruppierungen/Mini-TS-Parteien haben sich weiterhin infolge gebildet, die zweifellos einen guten Willen haben. Aber das reicht nicht. Sie werden nicht mitbestimmen können in der Politik. Gut gewollt, ist nicht gut gemacht.
    Wird diese Erkenntnis angezweifelt?

    – X-verschiedenste Micro-Parteien, an der Zahl über 40, rödeln aufgeregt wieder mal durch unser Deutsch-Michl-Land, wie die Rattenfänger von Hameln, um auch etwas von dem großen „Polit-Kuchen“ abzubekommen, und um dann wichtigtuerisch Bla-bla absondern zu können. Die Polit-Landschaft verändern werden sie nicht.
    Wird das bestritten?

    – Die AfD ist natürlich keine Tierschutzpartei hat aber ein recht passables Tierschutzprogramm. Im übrigen ist es Unfug, sich an Einzelaussagen von Politikern festzumachen. Dies betrifft AfD-Politiker, wie auch die von der CDU etc.

    Gewisslich ist die AfD im Gesamten weder vorbildlicher Kämpfer für Tierrechte noch absoluter „Retter“ des Deutsch-Michl-Landes. Man sollte dieser Alternativ-Partei aber die CHANCE einräumen, es besser zu machen als die Altparteien der CDU-CSU-SPD-GRÜNE-LINKE-FDP-Fraktion, die dem Bürger (auch und gerade den Tierschützern) seit JAHRZEHNTEN unisono in den Hintern treten und das Volk drangsalieren – von „regieren“ kann nicht mehr die Rede sein.

    Die AfD ist z.Zt. die EINZIGE Partei, die das Potential hat in den Bundestag einzuziehen und dann Anträge welcher Art auch immer zu stellen, ggf. Entscheidungen herbeiführen kann. Wir können uns leider keine, uns in allen Bereichen zusagende Partei backen.
    Werden diese vorstehenden Aussagen bestritten?

    – Es geht nicht darum, bedeutungsschwer – um nicht zu sagen klugscheisserisch – hinauszuposaunen, wen man NICHT wählen kann, sondern wie, mit welchem Wahlkreuzchen, man die Katastrophe in diesem Deutsch-Michl-Land evtl. vielleicht noch aufhalten kann.
    Also konkret, WELCHE Partei sollte denn ANSONSTEN gewählt werden???
    Wer hier herummosert, sollte auch eine nachvollziehbare Antwort geben können.

    – Sehr herzlich bitte ich darum, in diesem Forum nicht von liebenswertem, aber naiven, Wunschdenken auszugehen, sondern sich an der (bitteren) politischen Realität und entsprechenden leider gegebenen Mehrheitsverhältnissen in diesen Deutsch-Michl-Land zu orientieren.

    – Um Verständnis wird gebeten, dass ich zu DIESER Sache keine weiteren Auslassungen mehr abgebe. Alles dazu ist ausführlich in vielen Beiträgen ausführlich – und mit intaktem Menschenverstand nachvollziehbar – dargelegt.

  4. Zum Thema Hühner möchte ich nur eines hinzufügen. Ich kann mich aus meiner Kindheit erinnern, dass Hühner keine Veganer sind, sondern dass sie sehr wohl auch Käfer, Engerlinge und sonstige kleinen Lebewesen fressen. Auch habe ich schon beobachtet, dass sie Regenwürmer aus ihren Löchern zerren und sie dann genüsslich verspeisen. Sind diese kleinen Tiere keine fühlenden Lebewesen für die man sich stark machen sollte?
    Um die Katzenschwemme einzudämmen gibt es nur einen Weg: Alle Freigänger kastrieren!! Ansonsten haben Katzen das gleiche Recht auf Leben wie alle anderen Lebewesen auch. Ausserdem sind sie keine Veganer sondern waschechte Fleischfresser. Die Natur ist eben grausam und kennt kein Mitleid. Nur der Mensch hat die Möglichkeit sich zu entscheiden, wie er leben möchte.

    • Liebe Elke,
      dass freilebende Hühner keine absoluten Veganer sind, sondern eben auch Kleinstlebewesen fressen, darauf habe ja auch ich in einem meiner Antwortkommentare an Bernd schon hingewiesen. Das Katzen das gleiche Recht auf ihr Leben haben wie alle anderen Tiere auch, darüber sind wir uns einig. Auch stimmt es, dass Katzen sowie auch Hunde von Natur aus „waschechte“ Fleischfresser sind. Aber man kann sie diesbezüglich auch umgewöhnen, was allerdings bei Katzen weit schwieriger ist als bei Hunden. Aber ein fleischfressender Löwe wird immer ein fleischfressender Löwe bleiben und auch der von mir schon mehrmals gesichtete Falke in meinem und angrenzenden Garten des Nachbarn wird immer ein Falke bleiben und Jagd auf andere Vögel machen, die ihm gegenüber keine Chance haben. In diesem Sinne hast Du völlig recht: Die Natur ist grausam und Mitleid ist ihr fremd und nur das zweibeinige Monster hat die Möglichkeit sich zu entscheiden, wie es leben möchte.

      Was ich diesbezüglich an Bernd Nowack´s Ansichten nicht ganz verstehen und nachvollziehen kann: Seit eh und je hat er ein grosses Herz für Hühner, aber keines für Katzen und befürwortet daher auch deren Tod durch mörderische Jägerhand. Ist der Tod eines Regenwurms aufgrund der Natur eines Huhns für ihn etwa weniger dramatisch und grausam als der Tod eines Vogels aufgrund der Natur einer wildernden Katze? Oder anders gefragt: Ist das Leben eines Regenwurms etwa weniger wert als das Leben einer Maus oder eines Vogels, welches einer räuberischen Katze zum Opfer fällt? Oder bin ich da vielleicht der gelackmeierte Blödian, weil es diesbezüglich für mich keine Unterschiede gibt und die Wertigkeit allen tierischen Lebens meinerseits auch nicht in verschiedene Schubläden einsortiert wird?
      Mit lieben Grüssen – Wolfgang

      • Wolfgang, es tut mir leid, aber ich muß mich noch einmal melden. Ich hoffe, Du verübelst mir das nicht!? Aber ich bin erregt, mein Blutdruck ist schon wieder über 200.

        Grund ist, dieser Satz von Dir:

        „Ist der Tod eines Regenwurms aufgrund der Natur eines Huhns für ihn etwa weniger dramatisch und grausam als der Tod eines Vogels aufgrund der Natur einer wildernden Katze?“

        Wolfgang, mit derartigen „Argumenten“ machst Du nichts anderes als das wessen sich die Fleischesser gegenüber Veganern bedienen, Trick 17, ihr eigenes Fehlverhalten gegenüber Tieren relativieren, indem man beim Veganer kleine Schwachstellen aufspürt, die beweisen sollen, daß er moralisch nicht besser sei als ein Fleischesser.

        Alles schon gehabt, wo ein nicht belehrbarer Fleischesser, einem Nichtfleischesser nachwies, daß er eine Wildlederjacke trug und damit den Schluß zog, also auch nicht besser als diejenigen die jeden Tag sich Fleisch und Wurst reinziehen.

        Oder wie einer meiner Nachbarn, der einmal in der Woche grillt, Unmengen an Billigfleisch, das heißt aus Tier-KZ´s, den sprach ich mal daraufhin an, zeigte ihm auf meinem Laptop ein Video eines solchen Stalls. Die Antwort? Genau die selbe Masche, die Du auch benutzt!!! Trick 17! Mein Nachbar: „Ja, Bernd, Du gräbst ja Deinen Garten um und tötest damit ja auch Würmer und Käfer. Sind die etwa weniger wert als ein Schwein? Haben diese Würmer nicht auch ein Lebensrecht usw. usw.“

        Eine typische Antwort, um von sich abzulenken und dem Nichtfleischesser vorzuhalten, daß es egal sei, ob man Fleisch konsumiert. Das ist in etwa damit zu vergleichen, wenn ein Straftäter, der eine alte Frau beraubt hat, sie zusammengeschlagen hat, im Gefängnis, dem Mitgefangenen, der wegen Schwarzfahrens mit der Straßenbahn einsitzt, einredet, daß sie ja beide Straftäter seien, alles gleich schlimm. Das ist typische Winkeladvokaterei.

        Man muß doch den Grad des Verbrechens unterscheiden können. Es ist ja wohl immer noch ein Unterschied, wenn ich früher meinen Hühnern ab und an einen Dickmann gefüttert habe, wo allerdings, wie ich jetzt nachgelesen habe, auf 300 Dickmanns ein Ei enthalten sind, Milch gar nicht. Es ist richtig, dieses eine Ei ist schon zuviel, darum füttere ich dies auch nicht mehr. Aber, die Katzenhalter, die sich auf die Hinterbeine stellen und trotzdem es eindeutig nachgewiesen wurde, daß man Katzen sehr wohl vegan ernähren kann, ihre Katzen mit dem Fleisch von furchtbar gequälten KZ-Tieren füttern, die sind für mich viel schlimmere Verbrecher als ein Jäger, der vielleicht einmal im Jahr ein Wildschwein schießt, welches nicht in einem Tier-KZ sein Leben verbringen mußte. Eben solche Verbrecher sind Katzenhalter, die nicht mal ihren Katzen ein Warnhalsband umlegen, sie haben den Tod von hunderten, ja tausenden Tieren auf dem Gewissen. Und die können sich nicht damit reinwaschen, daß ja ein Huhn auch mal einen Wurm frißt.

        So, Wolfgang, weil mich das alles so aufregte, weil ich mal wieder gegen eine Wand predigte, da rief ich gestern abend noch einen Antikfreund an, der Jäger ist, und befragte ihn, nach seinen Abschußquoten. Er klärte mich auf, es gibt Quoten, er hat bisher im Jahr zwar nicht nur ein Wildschwein geschossen, sonder 2. So ein Schwein zerlegt er, läßt Wurst machen und so und friert das in Gefriertruhen ein. Fleisch von KZ-Tieren ißt er generell nicht, auch füttert er seine Katze nur mit diesem Wildfleisch und mit veganem Futter (!!!!), Büchsenfleisch mit dem Fleisch getöteter Tiere kommt für ihn für seine Katze nicht infrage, dazu lehnt er viel zu sehr die Tier-KZ´s ab. Er ist der gleichen Meinung wie ich, daß „Tierfreunde“, die vielleicht selber Veganer sind und ihre Katzen mit dem Fleisch von gequälten KZ-Tieren füttern, ganz große Heuchler, ja Verbrecher an den gequälten Tieren sind.

        Ich habe mich gut mit ihm verstanden, auch den Elbausbau lehnt er ab, würde als Dessauer deshalb nie die AfD wählen. Er wählt NPD. Er erzählte mir, was ich allerdings schon wußte, daß die AfD im Europaparlament mit der CDU gegen verbesserte Haltungsbedingungen von Kaninchen gestimmt hat. Die NPD hatte für die Verbesserung der Haltungsbedingungen gestimmt. Er ist für die NPD, weil die im Gegensatz zur AfD naturfreundlich sind.

      • Hallo Bernd,
        ist gibt keinen Grund, Dir Deine Wortmeldungen zu verübeln. Das Problem ist lediglich, dass ich nicht immer die erforderliche Zeit habe, Dir auf jeden Deiner Kommentare ausführlich antworten zu können, zumal es ja andererseits auch so zu sein scheint, dass wir mit unseren Meinungsverschiedenheiten nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen und uns stattdessen eher voneinander entfernen.

        So schreibst Du z. Bsp. in Deinem obigen Kommentar, dass ich „Trick 17“ anwenden würde, um sowohl mein eigenes sowie auch das Fehlverhalten anderer Tierfreunde mit meinen „Argumenten“ Tieren gegenüber zu relativieren.

        Trotz dieses Vorwurfes muss ich dennoch an meiner Meinung und Überzeugung festhalten, nämlich dass es absolut tierunfreundlich und tierschutzwidrig ist, den Abschuss wildernder Katzen durch Jägerhand zu begrüßen und zu befürworten, weil alle Tiere dieser Welt – auch wildernde Katzen – das gleiche Recht auf ihr Leben haben wie Du und ich. Und daraus resultiert auch die Schlussfolgerung, dass z. Bsp. das Leben eines Regenwurms nicht weniger zählt als das Leben eines Huhns und der durch eine Katze verursachte Tod eines Vogels oder einer Maus keineswegs schlimmer und grausamer ist als ein durch Menschenhand bewerkstelligtes Dahinmorden streunender und freilaufender Katzen. Dies ist mein Standpunkt und wenn Du meinst, dass ich mit diesem Standpunkt „Trick Numero 17“ anwenden würde, dann wird und kann Deine diesbezügliche Meinung an meiner Überzeugung nicht sonderlich viel ändern.

        Mit freundlichen Grüssen – Wolfgang

    • Liebe Frau Kloos!

      „Ausserdem sind sie keine Veganer sondern waschechte Fleischfresser.“

      Aber Sie wissen, daß man Katzen sehr wohl mit gutem veganen Futter ernähren kann, ohne daß sie gesundheitlichen Schaden nehmen?

      Meine Frage. Würden Sie es übers Herz bringen ihre Katzen mit dem Fleisch geschundener Tiere zu füttern, geschundener Tiere, wie sie auf meinem Video zu sehen sind? Denn solche armen Tiere, die landen als Tierfutter in die Büchsen, die im Supermarkt stehen und dann in die Schüsseln der Hunde-und Katzen.

      Wie ich mal las, betreuen Sie Katzen. Haben Sie denen ein Warnhalsband umgelegt?

      Bitte, antworten Sie ehrlich! Danke!

      • Lieber Bernd Nowack,
        meine Katzen erhalten ausschließlich veganes Trockenfutter, das sie gerne fressen. Das vegane Feuchtfutter rühren sie nicht an. Nur mit Trockenfutter jedoch darf man Katzen nicht ernähren, da sie schlechte Trinker sind und dadurch nicht genügend Feuchtigkeit zu sich nehmen und dann Nierenprobleme bekommen. Vor allem Kater sind dann von einem Harnwegsverschluß mit Nierenversagen betroffen. Deswegen erhalten sie auch erforderliches normales Feuchtfutter.

        Und nein, denn meine Katzen haben kein Warnhalsband, da diese Halsbänder über kurz oder lang alle verloren gehen und ausserdem muss man die Katzen von Klein auf an diese Halsbänder gewöhnen, sonst drehen sie durch, wenn man ihnen später diese Bänder anlegt. Wie ich schon sagte, sind einige meiner Katzen sehr scheu Menschen gegenüber und ich habe bei manchen lange gebraucht bis sie überhaupt zu mir Vertrauen aufgebaut haben. Andere waren schon älter. Aber allen ist gemeinsam, dass sie mit Menschen sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben. Sie wurden alle mit Fallen gefangen, da sie sich nicht anfassen liessen. Jetzt sind sie selbstverständlich kastriert, was ein sehr wichtiger Punkt meiner Arbeit für die Katzenhilfe ist: Die Eindämmung der Katzenschwemme.

        Die Dinge sind nun mal nicht schwarz und weiß, sondern vielfältig und vielfarbig. Man muss von Fall zu Fall entscheiden.
        Wie es ist, aus Pflanzenfressern Fleischfresser machen zu wollen, hat uns der BSE-Skandal gezeigt. Aus Fleichfressern Pflanzenfresser machen zu wollen ist genauso wenig möglich.
        Zuerst sollten wir daran arbeiten aus dem eigentlichen Pflanzenfresser Mensch einen wirklichen Pflanzenfresser zu machen, bevor wir die echten Fleichfresser vergewaltigen.
        Liebe Grüße
        Elke Kloos

  5. Lieber Wolfgang,
    ich bin ganz bei Dir, wenn Du der Meinung bist, dass es keinerlei Unterschiede gibt, Jedes Tier ist gleichviel wert. Auch ich stecke sie nicht in verschiedene Schubladen. Du bist absolut kein Blödian. Der Tod eines Regenwurmes ist genauso grausam wie der Tod einer Maus oder eines Vogels.
    Woher der Hass von Bernd Noack gegen Katzen kommt kann ich natürlich nicht beurteilen. Vielleicht hat es ein negatives Erlebnis in seiner Kindheit gegeben. Viele unserer Verhaltsweisen haben in unserer Kindheit ihren Ursprung.
    Katzen ganz vegan zu ernähren ist Tierquälerei. Sie brauchen Fleisch. Unseren Hund habe ich auch vegan ernährt. Bei meinen Katzen geht das sowieso nicht, da alle Freigang haben und nun mal Jäger sind. Alle meine Tiere kommen aus dem Tierschutz und waren einmal heimatlos, zum Teil sehr krank und teilweise sind sie sehr ängslich Menschen gegenüber. Selbstverständlich wäre es mir auch lieber, sie würden keine Mäuse, Vögel etc. jagen, aber das ist nunmal ihre Natur. Die Natur können wir leider nicht ändern, aber das Tierleid so weit es geht verringern.
    Mit lieben Grüßen – Elke

    • Liebe Elke Kloos!

      Ich danke Dir für Deine ehrliche Antwort, zu der sehr viel Mut gehörte. Danke! Wenngleich mich die Antwort zutiefst erschütterte, weil ich nicht damit gerechnet hatte, daß sogar Du Deine Katzen auch mit gequälten „Nutz“tieren fütterst und ihnen kein Warnhalsband umgelegt hast. Ich rief daraufhin am Abend den Bekannten an, von dem ich gestern berichtete, der auch eine Katze hat und Jäger ist. Der war weniger entsetzt, weil er das von Tierschützern schon kennt, die auch ihn schon angegriffen hatten (mit Worten) und die, wenn er nachforschte ein vielfaches von Tieren auf dem Gewissen hatten als er. Er meinte aber, sich empören und wütend werden, so wie ich das mache, das hat keinen Sinn, sondern man muß die Menschen annehmen und freundlich aufklären. Ich soll auf keinen Fall toben. Er meint, Naßfutter für Katzen wird immer aus gequälten Tieren aus Tier-KZ´s gemacht, dies zu füttern, das geht gar nicht. Wenn man das macht, da kann man sich nie mehr im Spiegel anschauen und da ist das eigene Eßverhalten, vielleicht vegan, völlig für die Katz. Ich soll Dir folgende Varianten empfehlen.

      1. Variante: Du kaufst von Jägern nur Wildfleisch und fütterst das. Diese Tiere hatten ein Leben in Freiheit und es ist kein Vergleich mit den armen gequälten Kreaturen (wie auf meinem Video diese armen Hühner). Einfach sich an die hiesige Jägerschaft wenden, die vermittelt das.

      2. Variante: Es gibt wunderbare vegane Produkte für Menschen, sogenannter Fleischersatz, wie falsches Gehacktes oder falsche Ente. Das schmeckt seiner Katze sehr gut.

      3. Variante: Veganes Trockenfutter und da erzählte ich ihm, daß Deine Katzen zu wenig trinken und dadurch gesundheitliche Probleme bekommen. Da meinte er, Du sollst einen zweiten Trinknapf hinstellen, in welchem Wasser mit ein wenig Stevia drin ist. Das schmeckt dann süß, ist aber gesund (kein Zucker) und davon trinken die Katzen in Massen.

      Du kannst auch gern mit ihm selbst telefonieren, er würde Dich gern in punkto Tierschutz und Katzen beraten (seine Telefonnummer würdest Du über mich erfahren), besonders wegen des Warnbandes. Wo er Dir rät, dieses von einem Tierarzt anbringen zu lassen und keines aus Leder, sondern aus Metall, ähnlich einer dünnen Silberkette die Frauen tragen. Da gibt es was, was absolut hält. Er meinte, das ist ganz, ganz wichtig, denn dieses Warnglöckchen hilft wirklich hunderten von Tieren vorher vor einer räuberischen Katze zu flüchten. Wer ein Tierfreund ist, der macht seiner Katze so ein Halsband um und rettet damit tausenden Tieren das Leben, welches eine einzige Katze im Leben tötet.

      Mit freundlichen Grüßen

      • Also, das ist nun mein letzter Kommentar zu diesem Thema.
        Den Ratschlag eines Jägers werde ich ganz bestimmt nicht beherzigen. Ein solcher Unmensch, der sich durch das Töten von Tieren befriedigt ist alles andere als ein Tierfreund. Jäger beschuldigen permanent Katzen und Hunde dafür verantwortlich zu sein, dass es z.B. weniger Singvögel gibt. Jäger suchen doch nur nach Gründen um zu morden.
        Ich bin entsetzt darüber, dass Sie, Herr Nowack, einen solchen Lustmörder zu ihren näheren Bekannten zählen.

  6. Lieber Bernd Nowack,

    Zu Ihrer Denke: Sie lieben Hühner und hassen Katzen. Das ist unmißverständlich in Ihren diversen Auslassungen dokumentiert. Und das ist – Pardon – übelster Speziesismus in Reinkultur.
    Sie sind gewiß ein Hühner/Vogel-Freund, mögen bestimmt auch andere Tiere – sind aber kein „Tierfreund“. Denn das heißt im Sinne des Wortes unmißverständlich „Freund der Tiere“. Und diese Begrifflichkeit umfasst ALLE Tiere. Da gibt´s nix herumzudeuteln.

    Hühner fressen Samen, Würmer, Käfer.
    Katzen fressen Mäuse, Vögel – aber auch Pflanzenteile.
    Das war so, ist so, wird so bleiben – und ist auch richtig so. Das ist eben die Natur, an der wir nicht wichtigtuerisch und besserwisserisch herumzumäkeln haben.
    Man kann einen Löwen nicht zu einem reinen Pflanzenfresser machen. (Außer in der Bibel, da wird dies für das kommende Paradies explizit angekündigt – heute ist es aber noch nicht so weit)

    Anders der Mensch. Er hat den Kopf nicht allein auf den Schultern, damit es ihm nicht in den Hals regnet – sondern, damit er den in Jahrtausenden irgendwie entwickelten Verstand auch anwendet. Und deshalb ernähren sich Menschen, zumindest die mit eingeschaltetem Verstand und Empathie, heute vegetarisch, resp. vegan.

    Beste Grüße
    Ulrich Dittmann

  7. Bei dieser ganzen völlig ausufernden Diskussion, muss ich nun unfreiwillig – weil ich mich wegen der ganzen Entgleisung eigentlich raus halten wollte – mal eine Lanze für den Bernd brechen. Denn der Auslöser dieser dann verzweigten Diskussion war doch die zentrale Aussage, dass Bernd auf Grund seiner persönlichen Erfahrung, seine Ansicht über die AfD korrigiert hat. Für diese Offenheit – Respekt. Wer macht so etwas schon – einen Irrtum zugeben? (Interessant wäre jetzt noch ein Statement zu Trump)
    Und auch zur Thematik Ernährung bei Katzen- und Hundehaltung, hat Bernd meinen Respekt. Dass er dieses Dilemma thematisiert (leider sehr starr und undifferenziert) finde ich sehr gut. Ich selbst lebe mit einem Dilemma – zwei Stubentiger aus dem Tierheim. Die sind nicht vegan und würden wohl eher verhungern. Ich weiß wo ihr Futter herkommt und mir ist nicht wohl dabei. Aber ich habe die Verantwortung für sie übernommen, bevor ich selbst mein Leben geändert habe.
    Abschließend will ich nur sagen, hört auf mit diesem Geplänkel und konzentriert euch auf das gemeinsame Ziel!
    Und noch ein Tipp an Bernd. Wenn du schon deine Nachbarn belästigt und sie in deinem persönlichen Krieg ziehst, dann sei doch so konsequent, hol dir eine Keule und stell dich an die Billigfleischtiefkühltruhe deines Supermarktes und ziehe jedem ein’s über, der auch nur ansatzweise nach dem Inhalt grapscht. 😉

    • Lieber Michael,
      ja, der Auslöser der ausufernden Diskussion war seine Aussage, dass sein bisheriges Denken über die AFD sich nunmehr ins Gegenteil verkehrt hat. Doch dieser Auslöser hat mich keineswegs sonderlich aufgeregt, denn sein Denken und Standpunkt hinsichtlich der AFD ist allein seine Sache und Angelegenheit.

      Aufgeregt hat mich lediglich seine Empörung über fragwürdige Tierfreunde und Tierschützer innerhalb dieser AFD – und zwar deswegen: Wie kann man über derart fragwürdige Tierschützer eigentlich und letztlich herfallen wie eine Made über den Speck, wenn das eigene Denken hinsichtlich konsequenten Tierschutzes diverse Ecken und Kanten aufweist und daher nicht weniger fragwürdig bzw. ebenso unglaubwürdig ist? Mit anderen Worten: Wie kann man meinen und glauben, ein „Freund der Tiere“ zu sein, wenn man bedenkenlos zustimmt und es ebenso bedenkenlos befürwortet, das streunende und wildlebende Katzen von Jägern über den Haufen geschossen werden sollen?

      Diesen Widerspruch habe ich ihm unter seine Nase zu reiben gewagt und das Resultat meiner „Dreistigkeit“ ist nun diese ausufernde Diskussion. Auch war und bin ich nicht mit Bernd´s Ansicht konform, dass alle Katzenhalter, die – aus welchen Gründen auch immer – ihre Katzen mit Fleisch aus der Massentierhaltug füttern, allesamt die schlimmsten und übelsten „Verbrecher“ sein würden. Lustmordende Jäger haben bei ihm einen hundertmal besseren Stand als Katzenhalter, die ihre Katzen nicht vegetarisch ernähren. Da ja auch Du mit diesem Dilemma behaftet bist und Deine beiden Stubentiger nicht vegetarisch/vegan fütterst (weil sie wohl eher verhungern würden), bist sicherlich auch Du nunmehr und hundertprozentig in Bernd Nowack´s Augen einer dieser schlimmsten und übelsten „Verbrecher“ und „Tierquäler“, dessen Tierliebe nur geheuchelt ist und der deswegen seitens des über jeden Zweifel erhabenen Tierfreundes B. Nowack auch an den Pranger gestellt und unbarmherzig radikal verurteilt werden muss.

      Und nunmehr legt Bernd Nowack der Tierfreundin Elke Kloss auch noch die Ratschläge eines Jägers an´s Herz, wie sie ihre Katzen ernähren soll, nämlich u.a. Varianten auch mit dem Fleisch von Wildtieren, die durch Jägerhand ermordet wurden, denn diese Wildtiere hätten ja zuvor ein schönes Leben in Freiheit gehabt.

      Dieses beschönigende und dümmliche Argument regt mich schon wieder auf und erinnert mich an all jene zweibeinigen Fleischkonsumenten, die ihren Fleischkonsum damit zu rechtfertigen versuchen, dass sie ja nur das Fleisch von Tieren kaufen und essen würden, welche zuvor ein glückliches und artgerechtes Leben geführt hätten. Das ist ja wieder einmal höchst aufschlussreich, wie dieser Bernd tickt: Das Ermorden eines Tieres durch Jägerhand ist doch nicht so schlimm und offenbar auch kein Verbrechen, da es ja zuvor in Freiheit lebte, jedoch das grausame Abmurksen eines Huhns, eines Schweins oder anderen „Nutztieres“ hingegen ist in Bernd Nowacks Augen hundertfach schlimmer, weil diese Tiere ja zeitlebens in tierquälerischer Gefangenschaft leben mussten. Sorry bitte, aber dieses Schubladen-Denken entspricht nicht meiner Kragenweite, denn jedes Tier auf dieser Erde hat ein Recht auf sein Leben und die Hände der Metzger in den Schlachthöfen sind für mich ebenso mit dem Blut unschuldigen Lebens besudelt wie die Hände derer, die in Wald und Flur ihr Unwesen treiben.

      Und weil ich schon mal dabei bin, mich über B. Nowack aufzuregen:
      Ulrich Dittmann brachte es ungeschminkt auf den Punkt, was in Bernd´s Auslassungen und Wortmeldungen unverkennbar deutlich und mehrfach dokumentiert ist, nämlich dass Bernd einerseits über alles seine Hühner, seine Vögel und noch einige andere Tiere liebt, jedoch keine Katzen, sondern diese eher mit seinem abgrundtiefen Hass verfolgt. Statt dies einzugestehen und zuzugeben, tituliert er Herrn Dittmann in seinem Antwortkommentar kurzerhand als einen „Demagogen“, womit er anscheinend zum Ausdruck bringen möchte, das Katzen für ihn ebenso liebens – und schützenswert sein würden wie seine Hühner nebst anderen Tieren. Kann ein Mensch, der das Abknallen von Katzen durch Jägerhand befürwortet, ein Katzenfreund sein? Nie und nimmer! Ein Mensch, der Katzen den Tod wünscht, kann diese Tiere letztlich doch nur hassen und zutiefst verachten. Aber trotz dieser Logik bezeichnet er Herrn Dittmann als einen Lügner und Demagogen und die ihm nunmehr verhasste AFD muss da selbstverständlich auch sogleich nochmals mit ins Spiel gebracht werden.

      Daraufhin erfolgt erneut der Hinweis auf jenes Video mit den gequälten Hühnern und B. Nowack stellt die Frage: „Wissen Sie nicht, daß daraus Katzenfutter gemacht wird?“ Diese Frage suggeriert, als ob Massentierhaltungsfabriken und Schlachthöfe nur aus einem einzigen Grund existieren würden, nämlich um aus dem Fleisch der gequälten „Nutztiere“ Futter für Hunde und Katzen erzeugen und produzieren zu können. Als ob Hühner, Lämmer, Kälber u.a. Tiere nicht um des zweibeinigen Monsters willen, sondern allein um all der Wohlstandsbürger willen, die ihren Kuscheltieren optimale Bedingungen zu bieten gedenken, ein elendes Leben führen müssten. Diese etwas dümmliche Frage erweckt letztlich den Anschein, dass nicht etwa der Mensch der Hauptschuldige am enormen Leid und Elend der sog. „Nutztiere“ sei, sondern lediglich Hunde und Katzen und deren Halter.

      Dann schreibt er noch, dass ihn diese „absolute Ungerechtigkeit in der Behandlung von Haus – und Nutztieren“ schon immer auf die Palme gebracht hätte und wieder leugnet er seinen Hass auf Katzen, denn dies hätte „mit Hass auf Katzen überhaupt nichts zu tun, nicht das geringste“.

      Und weil unser B. Nowack ein soooooo… vortrefflicher, konsequenter und hervorragend guter Tierschützer ist, will er mit Tierschützern wie z.Bsp. mit Herrn Dittmann, diesem W. Herrmann, dieser Frau Elke Kloos und sicherlich auch mit Dir nichts mehr an seinem Hut haben – und schon gar nicht mit all jenen, die „dauernd Werbung für rechtes Gedankengut“ verbreiten, obwohl er doch selbst (hinsichtlich einiger Beiträge in seinem Blog und auch bezüglich seiner eigenen Bekundungen, als wir noch miteinander telefonierten) ein grosser Fan und Sympathisant der NPD zu sein scheint.

      Mit lieben Grüssen an Dich – Wolfgang

      • Ich glaube, Bernd ist eine gespaltene Persönlichkeit. Den Korken schoss er ab, als er Ullrich rechtes Gedankengut vorwarf, weil dieser sich für die AfD einsetzt, aber selbst symphatisiert er mit der NPD…. alles klar!?
        Es ist mir schon früher aufgefallen. Deutlich wurde es mir, als er uns und andere des öfteren als „spießige Kleinbürger“ bezeichnete und selbst lässt er sich in seinem Sammeltassenwohnzimmer ablichten. Ich meine, sein Blog ist teilweise recht interessant, aber von so einem muss man sich nicht „spießig“ nennen lassen. Und dann die Nummer, als er Elke (u.a.) auf seinem Blog „einsperrte“ und auf’s übelste denunzierte, ohne dass sie sich wehren konnte oder dass man sie hätte verteidigen können (wegen der abgeschalteten Kommentarfunktion) Das sind Stasimethoden. Interessant auch, wie er über deinen Blog herzog und zieht, aber immer wieder Links gesetzt hat, um Leser auf seine Seite zu locken. Naja ein merkwürdiger Zeitgenosse, bei dem man gut abwägen muss, wie man seine Äußerungen bewerten soll. Ich denke schon, er ist in gewisser Weise ein Tierschützer…. aber mit diversen Ecken, Kanten und Widersprüchen.

    • Und welche Partei empfiehlst Du KONKRET, lieber Michael, wo wirst Du Dein Wahlkreuzchen im Sept. 2017 malen? WO?
      Welches Wahlverhalten bringt uns tatsächlich weiter?

      Wahlenthaltung, (d. h. den Kopf in den Sand stecken) oder liebenswerte, unbedeutende Parteien wählen die voraussehbar keinerlei Einfluss auf das Politgeschehen haben, sind PRAGMATISCH(!) gesehen, absolut KEINE Lösung.

      Edles WUNSCHDENKEN wie vielfach (aus lauter Verzweiflung) in der TS-Szene leider üblich, bringt uns auch nicht weiter, das haben wir doch alles schon x-fach durchgehechelt.
      Siehe dazu u.a. https://wolodja51.wordpress.com/2017/02/03/bei-welcher-partei-sollten-wir-2017-unser-wahlkreuzchen-malen/

  8. Werter Herr Dittmann!

    „Zu Ihrer Denke: Sie lieben Hühner und hassen Katzen.“

    Das ist üble Demagogie, so wie auch die AfD üble Demagogie betreibt, der Sie hier in unverantwortlicher Weise das Wort reden.

    Sie haben doch wohl das Video sich angeschaut mit den gequälten Hühnern? Wissen Sie nicht, daß daraus Katzenfutter gemacht wird? Da sollen also Hühner, Lämmer, Kälber ein elendes Leben führen, damit Wohlstandsbürger ihren Kuscheltieren optimale Bedingungen bieten?

    Ich verachte dieserart Tierfreunde, die auch noch die größten Demagogen und Heuchler sind, so wie meine Verwandte, die keine Ausnahme ist, die ihre Katzen verwöhnt, ihnen Freigang gibt, ohne Warnglöckchen (!!!), aber ihre damaligen Hühner, die hatte sie in eine Voliere gesperrt. Diese absolute Ungerechtigkeit in der Behandlung von Haus-und Nutztieren, die hat mich schon immer auf die Palme gebracht. Das hat mit Hass auf Katzen überhaupt nichts zu tun, nicht das geringste.

    Statt hier Demagogie zu betreiben und dauernd Werbung für rechtes Gedankengut zu verbreiten, da würde ich von Ihnen erwarten, daß sie den Katzenhaltern ins Gewissen reden, daß sie ihre Katzen nicht mit dem Fleisch von gequälten Tieren füttern sollen und daß sie denen ein Warnhalsband umlegen sollen. Doch nichts dergleichen!

    Mit solchen „Tierschützern“ möchte ich nichts zu tun haben und mit Rechten schon gar nicht.

    Guten Tag

    • Lieber Herr Nowack,
      ich möchte mit einem Zitat von Schopenhauer antworten:

      „Auch wird man einsehen, dass, Dummköpfen und Narren gegenüber, es nur e i n e n Weg gibt, seinen Verstand an den Tag zu legen, und der ist, dass man mit ihnen nicht redet“.

      Beste Grüße
      Ulrich Dittmann

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