Bild´ Dir Deine eigene Meinung

Margot Käßmann holt die Nürnberger Gesetze aus der Versenkung

Von Henryk M. Broder

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers berichtet vom Evangelischen Kirchentag in Berlin. Dort habe „die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann… die AfD angegriffen“, und das im Rahmen einer „Bibelarbeit“ in einer Messehalle. Dabei habe sie unter „tosendem Beifall“ der 5.000 Besucher auch gesagt: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht‘“, so steht es, noch einmal, auf der „Homepage der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers“

Was will uns Frau Käßmann damit sagen? Vermutlich das: Man wird als Nazi geboren. Alles, was dazu nötig ist, sind zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern. Das ist Rassismus pur, die Fortsetzung der Nürnberger Gesetze, diesmal nur andersrum. Brauchte man früher zwei jüdische Eltern und vier jüdische Großeltern, um als „Volljude“ eingestuft zu werden, wird jeder, der zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern hat, automatisch zum Vollnazi.

Das ist noch tollkühner als besoffen eine rote Ampel zu überfahren. Aber erstaunlicherweise regt sich keine Sau darüber auf, obwohl, wie wir alle wissen, sogar das Geschlecht einer Person nicht angeboren, sondern ein „soziales Konstrukt“ ist. Das müsste, genau genommen, auch für die politische Haltung gelten. Tut es aber nicht.

Es kann damit zu tun haben, dass Frau Käßmann eine Art Heilige im Vorruhestand ist, obwohl sie nur Vollstuss redet und schreibt. Ich erinnere nur an ihre Feststellung, auch Terroristen seien „Gottes Ebenbild, wenn auch in einer verzerrten Version“ , man müsse ihnen „mit Beten und Liebe begegnen“.

Das gilt natürlich nicht für Menschen, die „zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern“ hatten. Bleibt nur die Hoffnung, dass Gott keine deutschen Vorfahren hat und kein Ebenbild von Frau Käßmann ist.

PS. Wie die Morgenpost berichtet, erwägt Margot Käßmann „rechtliche Schritte“ gegen Netzwerke, die ihre Rede auf dem Evangelischen Kirchentag falsch wiedergegeben haben. Das ist eine prima Idee. Sie sollte mit der Homepage der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers anfangen..

Quelle: achgut.com

Ulrich Dittmann an M. Käßmann:

Frau Käßmann – was hier an Gift und Galle am Ev. Kirchentag aus Ihnen herausgebrochen ist, das haben wir schon lange tief verinnerlicht: Nach wie vor kommen im Deutsch-Michl-Land die Babys noch mit einem Stahlhelm auf dem kleinen Köpfchen und Mördergenen im Blut, zur Welt – die dann gräulich anzusehen, sich wild auf braunen Windeln räkeln. Und wer das anzweifelt, erhält die Nazi-Keule über den Schädel. Basta.

Aber nun ernsthaft: Ob besoffen Autofahren, oder jetzt ihre öffentlichen, unbeherrschten geifernden Hasstiraden – Sie sind für die Kirche untragbar geworden. Frau Käßmann , treten Sie von allen ihren öffentlichen Ämtern zurück, damit die Kirche nicht noch mehr Schaden nimmt. Auf den Beitrag von Henry M. Broder und die dortigen Linkhinweise wird explizit Bezug genommen.

Ulrich Dittmann / 30.05.2017


Die Art und Weise, wie mit den Äußerungen der Margot Käßmann zur AfD umgegangen wird, ist exemplarisch für die aktuell vorherrschende Streitkultur in Deutschland. Die ist inzwischen ziemlich verkommen und bekommt immer mehr Schlagseite. Es lohnt sich den Vorgang vertieft zu analysieren, denn dabei gibt es allerhand zu lernen und ein kleiner Geschichtsexkurs in Sachen Kirche und Rechte kann da auch nicht schaden.

Diesbezüglich melden sich auch die Aktivisten von qpress.de zu Wort undschreiben in dem Artikel „Ist Margot Käßmann die erste “Braune im Talar”? unter anderem:

Herrschte bislang überwiegend die Meinung vor, dass “braune Gesinnung” etwas mit “schlechtem Umgang“, “entarteter Sozialisation” und “mangelhaftem Geschichtsbewusstsein” zu tun hat, klärt uns nunmehr die evangelikale brachial-radikale Ex-Bischöfin Margot Käßmann grundlegend auf. Eigentlich wollte sie sich nur mit den Vermehrungsphantasien der AfD auseinandersetzen, und verglich deren Forderungen nach einer höheren Geburtenrate der „einheimischen“ Bevölkerung mit dem:

„kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten: Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern. Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht“

Der braune Wind wurde in späteren, offiziellen Darstellungen vom “Heiligen Geist” verweht und ist offenbar gemäß dem Redemanuskripts gar nicht vorgekommen. Allerdings macht der ganze Spruch ohne den braunen Wind gar nicht so viel her. Da geht fast die ganze Kritik baden und man möchte der Margot aus tiefsten Herzen zurufen: Mein Gott Käßmann, red doch net so’n Käs man …
H i e r b i t t e w e i t e r l e s e n ……


Strafantrag und Strafanzeige von Herrn Ulrich Dittmann wegen Beleidigung und des dringenden Verdachts der Volksverhetzung nach StGB § 130  gegen Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann

Sehr geehrte Damen und Herren der  Staatsanwaltschaft,

in der vorbezeichneten Sache erstatte ich hiermit Strafantrag und Strafanzeige gegen die im Betreff näher bezeichnete Person.

U.a. im „Neuen Deutschland“  war als Berichterstattung u.a. folgende Aussage zu lesen :“ Die Forderung der rechtspopulistischen Partei ( gemeint ist die AfD) nach einer höheren Geburtenrate der »einheimischen« Bevölkerung entspreche dem »kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten«, sagte Käßmann am Donnerstagmorgen. »Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht’« – so Margot Käßmann am 25.05.2017 in Berlin.

Ich sehe mich durch diese öffentliche(!) Bekundung von Margot Käßmann, einer öffentlichen Person, persönlich beleidigt. Denn wie der Großteil der deutschen Bevölkerung,  habe auch ich „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern“…

Auf die weiteren im Kontext zu reflektierenden, schlicht hasstriefenden Hetztiraden auf das indigene Volk in Deutschland, wird  explizit hingewiesen. Siehe Veröffentlichung direkt auf der kircheneigenen Homepage:  https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2017/05/2017_05_26_2

Diese öffentlichen Auslassungen sind in hohem Maße geeignet „…den öffentlichen Frieden zu stören“. (StGB § 130 – Volksverhetzung)

Die verfassungsrechtlich garantierte freie Meinungsäußerung wird ganz aktuell in allen (selbst bei persönlichen E-Mail-Sendungen, oder bei Facebook-Äußerungen)  Bereichen mit staatlicher Zensurgewalt zu eliminieren versucht – so sie nicht „politisch korrekt“ artikuliert sind. Auf die bekannten, aktuellen und entsprechenden Initiativen von Justizminister Heiko Maas wird hingewiesen.

Was hier Margot Käßmann an erschütternden, beleidigenden Auslassungen öffentlich unkontrolliert aus dem Munde gefallen ist, ist einer Christin unwürdig und kann in diesem Zusammenhang nur als bewusste Provokation gewertet werden.

Doch niemanden(!) darf Narrenfreiheit zugebilligt werden, (auch und gerade nicht einer  ´Kirchenfrau´) mit demokratiefeindlichen und den öffentlichen Frieden gefährdenden, ideologischen, ganz persönlichen Gedankengängen, in fanatisierender Weise die Öffentlichkeit aufzuhetzen.

Um Mitteilung Ihres Aktenzeichens wird gebeten, um ggf. die heutige Eingabe noch weiter ausstatten/erweitern zu können.

Ulrich Dittmann / 02.06.2017

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2 Kommentare zu “Bild´ Dir Deine eigene Meinung

  1. Ich glaube, die Frau Käßmann hat in ihrer Wut auf die AfD gar nicht begriffen, was sie da gesagt hat.
    Sie wollte die AfD als in der Tradition der Hitler-Regierung stehend verunglimpfen und hat damit alle Deutschen mit deutschen Eltern und Großeltern zugleich als Nazis gebrandmarkt.

    Ich begreife nicht, wie eine Großmutter, die doch ihre Kinder und Enkelkinder lieben sollte, sich so äußern kann.

  2. Bei Frau Käßmann bin ich mir nicht sicher, ob der Alkoholkonsum bei ihr schon deutliche Spuren hinterlassen hat. Es ist allgemein bekannt, dass ein zuviel an Alkohol eine Persönlichkeitsveränderung nach sich zieht. Wenn sie Deutsche so hasst, hasst sie vor allen Dingen auch sich selber.

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