Die Barmherzigkeit der Bombe

Von Tierrechtler Helmut F. Kaplan

Angesichts der aberwitzigen Überrüstung ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir uns aus Dummheit, Bösartigkeit oder Versehen selbst in die Luft jagen. Und was bedeutet dies für die Tiere und für die Tierrechtsbewegung? Nüchtern betrachtet ist die Chance, dass die Tierrechtsbewegung in absehbarer Zukunft einen substantiellen Durchbruch erlebt, ebenso gering wie die Chance, dass wir aus dem Rüstungswahn noch einmal herauskommen. Deshalb wäre der Weltuntergang für die Tiere eigentlich ein Segen. Denn damit fände das grauenhafte Leben und Leiden, das wir ihnen bereiten, ein Ende.

Das muss man sich veranschaulichen und vergegenwärtigen: Wir bereiten den Tieren eine so elende Existenz, dass die ultimative Katastrophe für sie eine Erlösung wäre.

Und was bedeutet dies ganz konkret für moralisch denkende Menschen im allgemeinen und für Tierrechtler im besonderen? Wenn wir hochfliegende Hoffnungen auf eine „Verbesserung der Welt“ zeitlich und zahlenmäßig auf ein realistisches Maß reduzieren, so erscheinen Bemühungen zur Mehrung des Glücks und zur Verringerung des Leidens nach wie vor sinnvoll. Denn wenn wir auch nicht die Menschen oder die Tiere retten können, so können wir einzelnen Menschen und einzelnen Tieren sehr wohl helfen, sie glücklich machen – oder zumindest weniger unglücklich machen. Leiden lindern und Glück fördern sind Werte an sich. Letztlich vielleicht die einzigen Werte überhaupt.

http://www.tierrechte-kaplan.de


Alt werden und gesund bleiben dank veganer Lebensweise

Hier auf veggieradio.de  erzählt ein ganz besonderen Mensch, wie er zu einem Veganer wurde. Er ist vielleicht einer der ältesten vegan lebenden Menschen in Deutschland, denn seit 57 Jahren lebt der 81 jährige Friedhelm Wegner nunmehr vegan.


Landwirtschaftsminister kritisiert Tierrechtsaktivisten

PETA und andere Aktivisten machen heimliche Filmaufnahmen in Ställen und „manipulieren“ sie, um die Tierhalter zu diffamieren – so die Kritik von Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer an die Tierrechtsorganisationen. Desweiteren sagte der Vorsitzende der Agrarministerkonferenz der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Die Kontrolle von tierhaltenden Betrieben ist Sache des Staates und nicht von jedermann“. Ist das nicht lachhaft? Sind es nicht gerade die Bilder, Dokumentationen und Recherchen von Peta, Animal Equality und anderen Tierrechtsaktivisten, denen es zu verdanken ist, dass sich in den vergangenen Jahren überhaupt und minimal in der Tierquäler-Industrie zumindest ein klein wenig verbessert hat? Von sogenannten „staatlichen Kontrollbehörden“ bekommen wir alle ganz gewiss keine derartigen Fakten geliefert, wie sie uns im nachfolgenden Video von Animal Equality unmissverständlich klar und deutlich auf den Tisch gelegt werden:

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