Bundesweite Tierschutz-Notrufnummer : 0700 58585810

Siehe auch Beitrag vom 11.11.2016: „Tierschutz-Notruf 0700-58585810 ab sofort freigeschaltet“

Mit der Bitte um die Einbindung Thüringer Tierärzte als Ansprechpartner für diese bundesweite und wichtige Tierschutz-Notrufnummer wandte sich Harald von Fehr, Kooperationsleiter der Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands, bereits schon im November 2016 an die Landestierärztekammer von Thüringen und erhielt diesbezüglich nach einer erneuten Anfrage im April 2017 endlich eine Antwort. Leider eine sehr enttäuschende Antwort!

Hier seine Antwortzeilen zum Antwortschreiben eines Dr. Hoffmann vom 03.05.2017 :

Werte Damen und Herren,

wie völlig egal der Landestierärztekammer von Thüringen der Schutz unserer Mitgeschöpfe ist, zeigt überdeutlich die Reaktion dieser angeblichen „Körperschaft des öffentlichen Rechts“. Schämen tun sich diese Personen, die dieser Körperschaft angehören, anscheinend auch überhaupt nicht, betrachtet man sich nicht nur die „schnelle“ Reaktion auf unser Schreiben vom 05.11.2016 (!), sondern auch die Argumentation eines Herrn Dr. Hoffmann der Landestierärztekammer Thüringen, sollte er tatsächlich im Veterinärbereich seine Approbation geschafft haben.

So ist es mehr als hirnrissig, wenn uns dieser Mensch so wörtlich Folgendes schreibt:

„Es gibt in Thüringen ein gut funktionierendes Notfallmeldesystem über die Landratsämter und kreisfreien Städte. Dazu gibt es entsprechende Telefonnummern bei Leitstellen, die auch in der Presse veröffentlicht sind. Über die Leitstellen (aber auch über die Polizei) werden je nach Fall die zuständigen Veterinärämter hinzugezogen, die sowohl Kontakte zu Tierärzten als auch zu den örtlichen Tierheimen herstellen können und im aktuellen Tierschutzfall die notwendigen Maßnahmen einleiten. Aus meiner Sicht dürfte somit ausreichend Vorsorge zur Lösung akuter Tierschutzfälle getroffen sein. Ich halte es damit nicht für erforderlich, diesen staatlich gestützten Informationsstrang durch eine weitere parallellaufende Informationskette zu ergänzen, zumal letztere ja wohl in den ersten Strang wieder einfließen wird.“

Zu diesen Wunschträumen eines Ihrer Mitarbeiter dieser angeblichen „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ haben wir Folgendes zu erwidern:

So wird dieser überschlaue Doktor wohl noch nie versucht haben von einem Landratsamt bzw. einer kreisfreien Stadt eine sofortige Auskunft eines akuten Tierschutznotfalles zu erhalten. Er hätte, keineswegs aus der Presse, entweder eine ausweichende, nichtkompetente, nichtzuständige Antwort, eine völlig abwegige, keinesfalls der Sachlage entsprechende Auskunft oder während und erst recht nach den Dienststunden überhaupt eine Antwort auf seine gewollte telefonische Fragestellung erhalten.

Beim Anruf bei Polizei hätte er entweder Nichtzuständigkeit, Kollegen alle im Einsatz oder gar mit der Antwort rechnen müssen, daß Polizeiangehörige an den Ort des Geschehens kommen wollen, um letztlich die inkompetente, veterinärmedizinische Hilfe in Form einer Hinrichtung zu erledigen!

Er müßte auch erfahren, wenn er dringende telefonische Auskünfte über einen tierischen Notfall zu erfragen suchte, daß er weder einen Mitarbeiter des zuständigen Veterinäramtes, noch einen hilfsbereiten bzw. diensttuenden Tierarzt oder die Öffnungszeit und somit Anwesenheit eines Tierheimmitarbeiters, der die dringend notwendige Kompetenz besitzt, überhaupt erreicht.

Kurzum – es ist völlig illusorisch den Werdegang eines Tierschutznotfalles so erfolgreich zu begegnen, wie ihn sich ein Herr Doktor Hoffmann der Landestierärztekammer Thüringen erträumt!

Tierschützer haben erst aufgrund sehr schlechter bzw. keiner Erreichbarkeit kompetenter Hilfe den Tierschutz-Notruf 0700 58585810 ins Leben gerufen – und nicht aus lauter Langeweile ! Und wieviel Zeit die vielen ehrenamtlichen Helfer genau in diesen Tierschutz-Notruf investieren bestätigt die laufende Inanspruchnahme dieser Telefonnummer.

Wenn folglich die Landestierärztekammer von Thüringen für diese sehr erforderliche Hilfestellung für Tierfreunde keine Notwendigkeit sieht, im gleichen Moment  jedoch angezeigte Veterinärmediziner, wenn sie Tiere vorsätzlich ohne vernünftigen Grund töten, vielleicht sogar noch ohne vorherige Narkose mit T61 und sich ebenfalls auch im gleichen Moment über von tierlieben Tierärzten unter der GOT-Norm ausgeführte Kastrationen nicht nur alterieren, nein diese sogar noch vor Gericht ziehen, wäre es doch wohl besser und würde dem Staat sehr viel Geld sparen, diese „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ aufzulösen, denn einen tatsächlichen Nutzen hat sie doch wirklich nicht!

Im Namen der Tierschutz-Union und aller Menschen,
denen unsere Natur, die Tiere und auch ihre Mitmenschen noch etwas bedeuten.

Mit keineswegs freundlichen Grüßen
Harald von Fehr
Kooperationsleiter der Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands

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