Taubenfütternde Tierschützer und die „tierliebende“ Kirche

Zu den bereits schon erfolgten Ausführungen von Ulrich Dittmann im Beitrag vom 06. Mai „Schändliches Verhalten der Kirche in Rostock gegen Taubenfreunde“  hier noch ein Schreiben von Astrid Suchanek, Unabhängige  Tierschutz-Union  Deutschlands, mit aktueller Schilderung betreffs des schändlichen Verhaltens der Kirchenleute in Rostock.

Dieses Schreiben von Frau Suchanek ging in diesem Wortlaut als Antwort an die Pastoren Dr. Reinhard Scholl und Elisabeth Lange, sowie an die Presse in Rostock. Die beiden Kirchenvertreter – offenbar mit dick verwachsener Hornhaut auf ihrem christlichen Ethikempfinden – waren “irritiert” von den Protesten der Tierschützer, hier u.a. von Karin Oehl, Dr. Annamaria Grabowski, Martina Patterson und Rita u. Hanspeter Gerritsen. Untenstehend ist dieses Schreiben von E. Lange und R.Scholl an die Tierschützer ebenfalls nachzulesen.

Wer auch seine Meinung hierzu äußern möchte, hier einige Mailadressen:

evkijuinnenstadt@web.de
rostock-innenstadt@elkm.de
scholl-hro@t-online.de
sowie auch:

nicp@nnn.de;
rostock@ostsee-zeitung.de;
a.riedel.fm@ndr.de;
info@aufeinenblick.de;
lokalredaktion.rostock@ostsee-zeitung.de;
leserbrief@nnn.de;
wk-redaktion@medienhausnord.de ;
info@tvrostock.de;
thomas.niebuhr@ostsee-zeitung.de

Astrid Suchanek an Pastorin Elisabeth Lange und Pastor Dr. Reinhard Scholl (Evangelische Kirche in Rostock)

Betreff: Vorkommnisse an der Marienkirche Rostock – mein Schreiben an Ihre Verwaltung – Ihre Korrespondenz mit anderen Bürgern

Sehr geehrte Frau Lange, Sehr geehrter Herr Dr. Scholl,

ich beziehe mich auf Ihre Antwort auf die Mails anderer Bürger zu den Vorgängen in Zusammenhang mit meinem Füttern der Tauben an der Marienkirche. Sie beschweren sich darin über den Ton der Mails der Bürger und über meinen eigenen meinen Angreifern gegenüber. Das ist schon erstaunlich. Mein Ton im Nachgang zu dem der beiden „Christen“, die mich vor der Kirche verbal u. körperlich sogar auf städtischem Grund bedrängt hatten, die einen Rest Futter per aus der Hand Reißen und Wegkehren quasi gestohlen und die Tauben verjagt haben, löste bei Ihnen Irritation und Verwunderung aus! Wie bezeichnen Sie den „Ton“ Ihrer Untergebenen? Sie maßregeln mich und die Mailschreiber statt Ihre Untergebenen?! Die Vorgesetzten der „Straßenarbeiter“ wußten allerdings Ihr Desinteresse und ihre Arroganz der taubenfütternden Oma gegenüber dem gebotenen Amtston anzupassen. Ihre Pflicht den Tauben gegenüber kannten natürlich auch sie nicht. Von der Erfüllung ihres gern zitierten Postulats „Gottes Schöpfung bewahren“ ist hier und generell von Seiten der Kirche nichts zu bemerken, siehe z. B. auch die Hubertusmessen. Das und schlimmeres freut ihren Herrn Jesus Christus? Die telefonisch kontaktierten Diener des Herrn meinten, daß sie erst in einer Gemeindeversammlung diskutieren müßten, ob ein Mensch (ich) 2 Tage lang ein paar Meter weit einen Futterstrich über das Kirchen-Vorgelände bis zu einer Stelle auf städtischem Grundbesitz ziehen dürfe, um dort Gottes Schöpfung füttern zu können. Ein gleichermaßen geistig/moralisch hochstehender Mensch hatte die Tauben an ihrem bisherigen Futterplatz ebenfalls weggejagt. Für einen 5 Minuten lang bestehenden Futterstrich an 2 Tagen für hungernde Tiere bedarf es einer Gemeindeversammlung am St. Nimmerleinstag! Der Gedanke, daß die Tiere jeden Tag essen müssen, kam den Nachfolgern der Liebe Jesu Christi nicht in den liebevollen Sinn. Sie essen ja auch nicht jeden Tag.

Zu derartiger Lächerlichkeit u. Peinlichkeit lassen sich Kirchenobere herab (Obrigkeit, wie der Hausmeister sie nannte). Verhüllte Ignoranz ist auch ein „Ton“, den ich mit Höflichkeit parieren mußte, mir am Schluß des einen Telefonats aber doch die Bemerkung erlaubte, daß ich mit diesem Ergebnis gerechnet hatte. Das wagte der Diener Gottes beleidigt als Aggressivität hinzustellen. Und wenn sie es gewesen wäre: Zu Unrecht? Wie ist sein Verhalten vor allem den Tauben gegenüber zu bewerten? Den Ton der beiden „Christen“ auf der Straße parierte ich mit dem, der ihrem Angriff angemessen war. Dem Hausmeister hatte ich zuvor vergeblich mit Engelszungen zu erklären und ihn zu bitten versucht, mich den Strich ziehen zu lassen. Bei dem Diakon brauchte ich das gar nicht erst zu versuchen, denn der ging bei der ersten „Begegnung“ aufgeregt sofort mit Besen und Schaufel zur Sache, ganz im Sinne der „Obrigkeit“, und bei der zweiten mit rotem Kopf direkt auf mich los. Der Hunger der Geschöpfe ihres Gottes interessierte alle diese „Christen“ nicht, sie interessierte  NUR  ihr Hausrecht – und wie! Hausrecht war der Kampfesruf: Verbot bis auf 100 m an die Kirche (Diakon). Die existieren nicht einmal zum Umfeld der Kirche. Nun weiß ich dank Erfahrung im direkten Wortsinn am eigenen Leib, daß bei – manchen oder allen? – Christen nicht von der Einhaltung ihrer Religion, des Evangeliums ihres HERRN, ausgegangen werden darf. Das ist allerdings uraltes Allgemeinwissen, man vergißt es manchmal. Der ev. Kirche hätte ich solcherlei Vorkommnisse allerdings nicht zugetraut.

Zu dieser Farce der absoluten Lächerlichkeit u. Peinlichkeit erlauben Sie sich Ihre Maßregelungen gegen uns? Wo blieben sie Ihren Untergebenen gegenüber? Hier nicht angemessen zu reagieren steht Feiglingen zu Gesicht, nicht mir. Sie wagen sogar von einem „signalisieren der Gesprächsbereitschaft“ und von einem Interesse „an einer sachlichen Auseinandersetzung“ zu schreiben!? Genau DIES  war von „christlicher“ Seite eben nicht vorhanden, sondern Machtgehabe vom ersten Wort an. Alle, auch Sie, hatten Gelegenheit, die „Auseinandersetzung“ (schon diese Vokabel ist bezeichnend) zu suchen bzw. auf meinen Versuch einzugehen und auch auf meine Mail zu antworten, was ausblieb. Auseinandersetzung nennen Sie dringenden Handlungsbedarf!

Ihr Schreiben reiht sich in den Tenor der genannten Herren ein, erweitert um unangebrachte Belehrungen, die ich nicht auch noch kommentiere:

„Wie Sie sich sicher denken können, haben wir immer Probleme an den alten Bauwerken durch die Taubenpopulation. Es gibt also entgegenstehende Interessen, die abgewogen werden müssen. Übrigens entzündete sich genau daran der Konflikt, dass wir für die Säuberung der Flächen, der Sitzgelegenheiten und des Gebäudes vom Taubenkot unsere viel beschäftigten Mitarbeiter abstellen müssen und dafür nach unserer Kenntnis ein Angebot durch die Tierschützer bisher ausgeblieben ist. Wäre das nicht eine gute Geste? Wir halten Ihr Engagement für den Tierschutz für ehrenwert. Es gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn Sie sich an einer sachlichen Lösungsfindung beteiligen und sich mit Ihren etwas gewagten Interpretationen biblischer Texte zurückhalten.“

Eine sehr freundliche Einladung zu einer „sachlichen Lösungsfindung“, die SIE finden wollen – nachdem Sie sich zuerst an das Ordnungsamt gewandt haben, um dort aber ganz sicher meine Ihnen vorgetragene Bitte zum Bau von Taubenschlägen zu unterstützen … Es bedarf keiner Lösungsfindungen. Die Lösung eines nur für die Tauben existierenden (tödlichen) Problems besteht seit Jahren, allerdings von den Kirchen ignoriert. Die hungernden Tauben kommen bei ihnen überhaupt nicht vor. Ihre in diesem Kontext unverschämte Forderung nach einer „guten Geste“ von UNS und „Glaubwürdigkeit“ für eine „sachliche Lösungsfindung“ nach meinem mißglückten Vorstoß entspricht ganz der Intention Ihrer telefonischen Vorredner. Sie beklagen sich sogar über ein fehlendes „Angebot durch die Tierschützer“. Wie bitte? Der Tierschutz hätte Ihnen Angebote zu machen? Ihr „Lösungsfindungs“-Angebot“ hätten Sie direkt an mich herantragen können, denn meine Mail an Ihre Verwaltung lag Ihnen vor.

Vor dem guten Schluß:

Auf meine wiederholte Aufforderung, mich nicht weiter zu nötigen u. zu belästigen, erwiderte der Diakon: Dazu bist Du viel zu häßlich – auch noch ein Sexist… Das hat er sicher nicht zu erzählen gewußt, aber das ist völlig irrelevant.

Sie als Kirche hätten sich bei mir für die Entgleisung Ihrer Untergebenen zu entschuldigen oder? Darauf lege ich allerdings absolut keinen Wert. Blamieren Sie sich ruhig weiter. SO gewinnen Sie sicher neue „Christen“ und behalten die alten. Die Farce hier ist bestes Material für eine Glosse im Eulenspiegel, dem ich dieses Trauerspiel aus Zeitmangel noch nicht zugeschickt habe.

Den ganzen Schlagabtausch beiseite gelassen, sind wir gern bereit, mit einem kompetenten und verantwortungsbewußten Vertreter ein entspanntes, sachliches Gespräch darüber zu führen, wie den Tauben an ihrem „Wohn“ort an Ihrer Kirche zu einem Wohn – und Versorgungsort verholfen werden kann, damit sie als Ihres Gottes Schöpfung ein gutes Leben führen können. Das ist ihr Recht, das ihnen der Mensch frech genommen hat – nicht nur ihnen. Ihrem Terminvorschlag sehen wir gern entgegen. Vielen Dank.

Mit freundlichem Gruß
astrid suchanek


 Pastorin Elisabeth Lange an Frau Karin Oel und Herrn Dittmann am 05. Mai 2017:

Sehr geehrte Frau Oehl, sehr geehrter Herr Dittmann,

Ihre Mails haben uns erreicht. Wir sind – vorsichtig ausgedrückt – irritiert über den Ton, der in diesen Mails angeschlagen wird, auch die Wortwahl der Taubenfütterin hat Verwunderung ausgelöst. Dabei sollte doch auch in Ihrem Sinne sein, dass wir um des Anliegens willen eine gemeinsame Lösung finden.

Das heißt zuerst: beide Seiten signalisieren Gesprächsbereitschaft und sind an einer sachlichen Auseinandersetzung interessiert. Wir haben uns nun mit dem Ordnungsamt Rostock in Verbindung gesetzt. Die Stadt als zuständige Besitzerin der Fläche hat ebenfalls Interesse, eine Lösung zu finden. Ihr Vorschlag ist, das Veterinäramt einzubeziehen. Außerdem sind wir mit den Kollegen der Denkmalpflege in Kontakt. Alle unsere Bauwerke dienen ja als Unterschlupf für Vögel, namentlich Dohlen, Turmfalken und Eulen. Die Liste ließe sich z.B. zum Thema Fledermäuse fortsetzen.

Wie Sie sich sicher denken können, haben wir immer Probleme an den alten Bauwerken durch die Taubenpopulation. Es gibt also entgegenstehende Interessen, die abgewogen werden müssen. Übrigens entzündete sich genau daran der Konflikt, dass wir für die Säuberung der Flächen, der Sitzgelegenheiten und des Gebäudes vom Taubenkot unsere viel beschäftigten Mitarbeiter abstellen müssen und dafür nach unserer Kenntnis ein Angebot durch die Tierschützer bisher ausgeblieben ist. Wäre das nicht eine gute Geste?

Wir halten Ihr Engagement für den Tierschutz für ehrenwert. Es gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn Sie sich an einer sachlichen Lösungsfindung beteiligen und sich mit Ihren etwas gewagten Interpretationen biblischer Texte zurückhalten. Aber auch darüber können wir gerne ins Gespräch kommen. Es gibt viel zu entdecken. Gerne laden wir Sie auch zu einem persönlichen Termin ein, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro zur Vereinbarung eines Zeitpunktes:
Tel.: 0381 – 510 897 10
geöffnet: Di & Do 9-12 Uhr, 14-17 Uhr

Bitte leiten Sie diese Mail an alle Involvierten auf Tierschützerseite weiter.

Mit freundlichen Grüßen
Pastor Dr. Reinhard Scholl und Pastorin Elisabeth Lange

Der Gewöhnungseffekt

Foto: Pixabay/ CC0 Public Domain

Von Thomas Böhm

Sie kennen das bestimmt auch. Wenn man ständig dieselben Töne in einer Dauerschleife zu sich nimmt, döst man irgendwann ein. Genau so ergeht es den meisten Bürgern mit den Nachrichten. Anstatt durch die Häufung von Schreckensmeldungen aufzuwachen, schlafen sie wieder ein – einfach weil irgendwann der Kick fehlt und das ständige Wiederholen auch des Schlimmsten einen abstumpfen lässt.

Das haben wir bei den vielen sexuellen Übergriffen der Nafris so erlebt, das merken wir, wenn jemand mit seinem Auto in eine Menschenmenge fährt, oder mit dem Messer durch die Gegend läuft.

Eine Schreckensmeldung wird verbreitet, mit oder ohne Angaben über den Täter, die Aufregung lässt nicht lange auf sich warten, kurz darauf folgt die Empörung bzw. Beschwichtigung seitens der Politik. Es wird gewarnt, sich solidarisiert, gefordert, das Licht ausgeschaltet, mehr oder weniger kluge Kommentare verfasst, jede Szene bespielt ihre Fans – und dann gehen wir wieder alle zum Alltag über – bis zur nächsten Horrornachricht. Und nach jedem weiteren Terroranschlag verkriechen sich die meisten Bürger noch tiefer in ihr Schneckenhaus, bis sie das wirklich Böse gar nicht mehr so wahrnehmen, wie es das verdient hätte.

Dadurch, dass die Politiker und die meisten Journalisten sich weigern, irgendwelche Zusammenhänge zu sehen und diese den Bürgern dann auch so zu präsentieren, wird jedes einzelne Ereignis dieser schrecklichen Art irgendwann unter „kennen wir doch schon“ abgehakt – man ist ja nicht persönlich davon betroffen.

Dazu kommt, dass vielen Bürgern durch die nach Fäulnis riechenden Nebelkerzen, die ihnen von den Politikern und Medien ins Gesicht geschleudert werden, die Sinne betäubt wurden. Dabei befinden wir uns eindeutig in einem Krieg, in einem Religionskrieg, in dem die feindlichen Soldaten bereits große Teile unseres Landes erobert haben.

Doch wir belassen es dabei, uns aufzuregen. Aber auch die größte Aufregung verpufft in den Sozialen Netzwerken, weil sie ohne Folgen bleibt und nur dazu dient, aufgestaute Wut in harmlose Bahnen zu lenken. Soziale Netzwerke fungieren damit als Ersatzgummizelle für Tobsüchtige.

Derweil geht das „große Schlachten“ weiter, schwappt eine „gewaltige“ Flüchtlingswelle nach der anderen an Europas Stränden – ohne das wir überhaupt noch zählen, weil uns auch diese immer wiederkehrenden Ereignisse ermüdet haben.

Dass Politiker und Medien versuchen, uns an das Ende unserer Freiheit zu gewöhnen, erkennt man an Sprüchen wie „Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit“ nach islamischen Terroranschlägen oder „Die Deutschen müssen sich integrieren“ nach Übergriffen von wild gewordenen Migranten und Asylbewerbern.

Es ist das perfide Spiel auf Zeit, dass unsere Politiker und Medien hier betreiben. Die Bürger sollen so in den Schlaf gesungen werden, Zusammenhänge würden sie ja nur verunsichern und so etwas kann kein Politiker gebrauchen, das stört doch den inneren Frieden – der schon lange nicht mehr herrscht, weil er durch die vielen Angriffe, die von außen in unser Land getragen wurden, bereits nachhaltig zerstört ist.

Es wird wirklich Zeit, Facebook zu verlassen und auf die Straße zu gehen. Wer noch irgendwie an das politische System glaubt, kann meinetwegen auch im September an der richtigen Stelle sein Kreuzchen machen.

Quelle: yournalistenwatch.com


Das System feiert seine eigene Idiotie

UNO macht jetzt Saudis zu Wächtern der Frauenrechte :

Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber keiner: Ausgerechnet Saudi- Arabien ist jetzt von der UNO zum globalen Wächter der Frauenrechte ernannt worden. In einer geheimen Wahl bekam das arabische Land, in dem Frauen und Mädchen systematisch unterdrückt werden, den Vorsitz der UN- Kommission für die Rechtsstellung der Frau. Das sei, wie wenn man einen Brandstifter zum Chef der Feuerwehr macht, kritisieren Menschenrechtsaktivisten die Entscheidung der Vereinten Nationen.
H i e r  b i t t e  w e i t e r l e s e n ….


Über 93 Milliarden Euro für „Flüchtlingsversorgung“ eingeplant

Bild-Collage: Info-DIREKT

Bis 2020 hat das deutsche Finanzministerium mindestens 93 Milliarden Euro für die Versorgung von Asylanten eingeplant. Die Aufstellung wurde bereits im Mai 2016 veröffentlicht, sorgt jetzt aber vor allem unter Nutzern sozialer Netzwerke erneut für Aufregung.

Über ein Viertel der Ausgaben entfällt dabei für Sozialausgaben, also Hartz IV und Mietzuschüsse. Für Sprachkurse sind 5,7 Milliarden Euro eingeplant, für die Eingliederung ins Berufsleben 4,6 Milliarden Euro. Die Finanzexperten gehen davon aus, dass heuer rund 400.000 Asylwerber nach Deutschland kommen.

In den Folgejahren wird mit 300.000 Personen pro Jahr gerechnet. Die Bundesländer müssen insgesamt mit einer Erhöhung ihrer Ausgaben auf 30 Milliarden Euro pro Jahr rechnen. Für die Hälfte des Betrags soll der Bund aufkommen. Allein die Stadt Bremen rechnet damit, dass jeder ihrer Einwohner im Durchschnitt 700 Euro für das Schultern der Asyl-Masseneinwanderung ausgeben muss.

Die Experten des Finanzministeriums gehen zugleich davon aus, dass nur 55 Prozent der Asylanten nach fünf Jahren einer Arbeit nachgehen.

Doch die wahre Zahl der Ausgaben für Asylanten könnte noch höher liegen. Denn die Summe von 93 Milliarden Euro umfasst offenbar nicht die umfassende Gesamtheit der asylbedingten Kosten. Diese werden allein für die Jahre 2016 und 2017 von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf 43 Milliarden Euro geschätzt. Darin enthalten sind auch die Kosten für die sogenannte „Fluchtursachenbekämpfung“, die etwa ein Drittel ausmacht.

Vergleicht man die Zahlen mit dem breit diskutierten Grundeinkommen, gewinnen die hohen Kosten von 93 Milliarden Euro Kontur: Mit diesem Betrag könnte man z. Bsp. allen Österreichern 3,5 Jahre lang ein Grundeinkommen zahlen. Dem liegt eine Kalkulation von Florian Wakolbinger von der Innsbrucker Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung zugrunde. Konkret würde dann jeder österreichische erwachsene Staatsbürger pro Monat 1.362 Euro erhalten, jedes Kind 340 Euro.

Quelle: info-direkt.eu