Lebende ungeborene Lämmer in Plastiktüten

Der Einfallsreichtum von Tierexperimentatoren kennt keine Grenzen: Gnadenlos, grausam und pervers auf der Jagd nach Geld und Ruhm.

Lamm-Frühchen überlebt wochenlang in künstlicher Gebärmutter – galileo.tv

Wer gehofft hat, mit den Bildern von Äffchen mit offenen Gehirnen und Elektroden darin, schon dem schlimmsten Teufel in das Gesicht geschaut zu haben, dem muss seit einigen Tagen gesagt werden: Nein, es geht immer noch kranker, noch krasser, noch perverser. Stolz veröffentlicht das Tierexperimentatoren-Team unter der Leitung von Emily Partridge vom Children’s Hospital in Philadelphia unfassbare Gräueltaten: Sie haben aus lebenden Mutterschafen ungeborene Lämmer entfernt und wochenlang in Plastiktüten (Biobags genannt) am Leben erhalten, bevor die meisten Tiere dann getötet wurden um sie zu untersuchen.

Laut Spiegel-Online wurde die Nabelschnur der ungeborenen Lämmer über Kanülen an eine künstliche Plazenta angeschlossen. Die Lämmer wurden über Wochen in einer mit künstlichem Fruchtwasser gefüllten Plastiktüte aufbewahrt. Diese wurde auch noch Biobag „getauft“, eine besondere Verhöhnung von Tier- und Naturschutz-Freunden, für die der Name Biobag bisher eine positive Bedeutung hatte. Netzfrauen.org schreibt, dass in drei Jahren Experimente am Menschen vorgesehen seien. Die Tier-Experimentatoren wollen mit diesen Versuchen am Ende eine künstliche Gebärmutter für Menschenbabys entwickeln und präsentieren dazu das folgende Video:

Warum Tierversuche nur Ausbeutern und nicht den Menschen helfen:

Die Tierrechtsorganisation „Ärzte gegen Tierversuche“ betont, dass Tierversuche nicht auf den Menschen übertragbar sind. Demnach sind die Profiteure stets die Tierexperimentatoren, auf die Ehre und Geld wartet. Die deutsche Bevölkerung hält von Tierversuche übrigens gar nichts, das hat eine repräsente Forsa-Umfrage im Auftrag von Ärzte gegen Tierversuche ergeben. Die meisten Befragten halten Tierversuche für nicht erforderlich, grausam und möchten sie gestoppt sehen. In dem folgenden Video zeigen die Tierschützer von „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ sehr anschaulich, warum Tierversuche den ehrgeizigen und geldgierigen Ausbeutern nützen, aber ganz sicher nicht dem Menschen:

Ein animierter Aufklärungsfilm der Ärzte gegen Tierversuche :

Quelle: blastingnews.com

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14 Kommentare zu “Lebende ungeborene Lämmer in Plastiktüten

  1. Dies ist der Wahn einer Geld- und Adelskaste, die künstlich Leben (ohne das Mitwirken von Weiblichkeit) erschaffen möchte. Nur superkranke Hirne können sich so etwas ausdenken.
    Die belebte Erde, wie sie noch existiert, soll durch künstlich erschaffene Lebewesen ersetzt werden. Aus diesem Grund ist es auch völlig ohne Belang, ob man zur Wahl geht oder nicht. Alle Politiker, sobald sie eine gewisse Position auf dem Weg nach oben erreicht haben, sind nur noch Marionetten diese Kaste. Die Anderen werden ausgemustert. Die neue Weltordnung, von der auch die sogenannte Kanzlerin schon gesprochen hat, soll so schnell wie möglich umgesetzt werden, ohne Rücksicht auf irgendewas oder irgendjemanden.

    • Liebe Elke

      ja, das soll sie.
      Aber was können wir dagegen setzen?
      Wir können in unserem privaten Bereich alles unterlassen oder tun, was ein Gegengewicht dazu bildet, z.B. Anbau von Gemüse und Obst im Garten (falls vorhandenI), gesunde Ernährung mit regionalen Produkten, keinen Schrott kaufen, Papier etc. recyceln etc. pp.

      Aber was tun wir politisch?
      Leider ist es so, dass wir durch Nichtwählen diejenigen Parteien unterstützen, die dann gewählt werden.
      Bevor du also gar nicht wählst, könntest du zumindest ein Protestvotum abgeben.

      • Es gibt auch noch die Möglichkeit zur Wahl zu gehen und den Stimmzettel ungültig zu machen. Dies, so habe ich mich informiert, ist die beste Option damit die Stimme nicht den etablieren Parteien zugeschrieben werden kann.
        Was das Gegengewicht betrifft, muss man z.B. immer wieder kontrollieren, wem man sein Geld gibt. Jeder Einkauf bestimmt mit. Die Großindustrie möglichst nicht mit noch mehr Geld versorgen. Ausserdem kann man versuchen sein Umfeld aufzuklären, was aber sehr schwierig ist, da die meisten Menschen sich mit diesen Dingen noch nie beschäftigt haben. Aber es ist hier so wie im Tierschutz: Wir geben nicht auf und die Hoffnung stirbt zuletzt. Solange ich atme und bei Gesundheit bin, werde ich weiter kämpfen für eine bessere Welt und vor allen Dingen für die Tiere.

    • Liebe Elke,
      die ungültigen Stimmen erhöhen dann zwar die Wahlbeteiligung, aber sie ändern ja nichts an den Stimmen für die Parteien, die von den meisten gewählt werden.

      Ansonsten stimme ich dir zu.
      Wir können wirklich nur in unserem Entscheidungsbereich etwas ändern.
      Daher bin ich so froh, dass ich schon seit sehr vielen Jahren vegan lebe.
      Außerdem versuche ich in meinem winzigkleinen Minigarten die Natur zu schützen, obwohl mein Vermieter das überhaupt nicht gern sieht (und Nachbarn mich immer wieder beim Vermieter anklagen, mir selbst aber nichts sagen, weil sie dazu zu feige sind).
      Aktuell freue ich mich riesig über ein Kohlmeisenpaar, das bei mir in einem katzensicheren Brutkasten seine Jungen aufzieht.

      • Liebe Natur Freundin,
        natürlich hast Du recht, dass sich an den Stimmen für die etablierten Parteien nichts ändert. Aber ich habe einfach meine Bedenken z.B. der AfD meine Stimme zu geben, sie hat zu viele Punkte in ihrem Wahlprogramm, die mir überhaupt nicht gefallen. Aber es ist ja noch eine Weile hin bis September, wir werden sehen.
        Schön, dass Du einen kleinen Naturgarten hast, den Du gegen alle Gegner verteidigst. Ich habe eine Doppelhaushälfte mit einem naturnahen Garten in dem sich allerhand Pflanzen (z.B. Brennesseln und Giersch) und Tiere tummeln. Weinbergschnecken fühlen sich dort sehr wohl, neulich habe ich 4 Igel auf meiner Terasse gesehen, die sich über das Katzenfutter hergemacht haben. Vögel gibt es natürlich auch, die werden von mir das ganze Jahr gefüttert. Vor dem Haus wächst Efeu, dort sitzen nachts immer die Spatzen und jeden Abend unterhalten sie sich darüber, was sie so den Tag über erlebt haben. Auch bei mir gibt es natürlich Nachbarn, die den Kopf schütteln. Sie können mir natürlich nichts verbieten.
        Veganerin bin ich natürlich auch seit ca. 8 Jahren.
        So machen wir einfach weiter mit unseren bescheidenen Mitteln.
        Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      • Liebe Elke,

        Du schreibst hinsichtlich der AFD, dass sie zu viele Punkte in ihrem Wahlprogramm hätte, die Dir überhaupt nicht gefallen würden. Dies kann ich Dir sehr gut nachempfinden, schon allein deswegen, weil auch für mich bestimmte Punkte alles andere als erfreulich, zustimmend und begrüßenswert sind. Vor allen Dingen ist mir in letzter Zeit mehr und mehr klar geworden, dass die AFD hinsichtlich wahrhaft konsequenten Tierschutzes noch vieles hinzulernen und immens umdenken muss, falls ihr das Wohlergehen der rücksichtslos ausgebeuteten und gequälten Tiere und deren Rechte und Würde tatsächlich am Herzen liegen sollten. Hinsichtlich des Tierschutzes gibt es betreffs des AFD-Parteiprogramms für mich nur einen begrüßenswerten und absolut zustimmenden Punkt, nämlich das grausame Schächten verbieten zu wollen. Was den weiteren und restlichen Tierschutz in unserem Deutsch-Absurdistan anbelangt, so ist das Tierschutz-Verständnis der AFD für mich ebenso sehr enttäuschend und niederschmetternd wie für Dich.

        Andererseits: Weil Du geschrieben hast, es gäbe zu viele Punkte im Wahlprogramm der AFD, die Dir überhaupt nicht gefallen würden, möchte ich mir einmal erlauben, Dir eine kleine Auslese jener Punkte zu nennen, die mir persönlich – weniger im Hinblick auf den Tierschutz, sondern anlässlich notwendiger politischer Veränderungen – sehr gut gefallen.

        Laut der neuesten Beschlüsse auf dem Bundesparteitag am 23. und 24. April in Köln kann ich folgenden Punkten nur zustimmen:

        • fordert eine aktivierende Grundsicherung als Alternative zu Hartz IV
        • Ablehnung der Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA und TISA
        • Steuerverschwendung soll nach Ansicht der AfD zukünftig ein Straftatbestand sein
        • die uneingeschränkte Bargeldnutzung soll erhalten bleiben
        • die Partei will zwischen Kriegsflüchtlingen und „irregulären“ Migranten unterscheiden
        • Menschen aus sogenannten „sichereren Herkunftsländern“ haben laut AfD keinen Anspruch auf Asyl
        • Deutsche Leitkultur statt Multikulturalismus
        • Für die AfD gilt: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“
        • Minarette sollen verboten und ein Burka-Verbot eingeführt werden
        • Die Partei ist gegen die doppelte Staatsangehörigkeit
        • Sie will Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild einführen
        • den Bundespräsidenten durch das Volk wählen lassen
        • hält das Experiment „Europäische Union“ für gescheitert
        • fordert eine Volksabstimmung über den Euro
        • sagt Nein zur Bankenunion und will keine deutsche Haftung für ausländische Banken
        • die AfD will die Rundfunk-Zwangsgebühren
        • sowie auch die staatlichen Leistungen hinsichtlich des Reichtums der Kirchen abschaffen

        Dies sind nur einige Punkte, die mir jetzt momentan gerade eingefallen sind. Und sind diese Vorhaben etwa verwerflich und daher allesamt abzulehnen?

        Mit lieben Grüssen an Dich – Wolfgang

  2. Die AfD hat bundesweit 25 000 Mitglieder. Diese bestimmen durch ihre Delegierten die politischen Richtlinien der Partei. Während nun etliche Lobbygruppen, wie z.B. die Jägerschaft, in die Partei eingetreten sind um ihre Interessen vertreten zu sehen, ist der Anteil der aktiven Tierschützer in der AfD verschwindend gering. Man findet so gut wie gar keinen aktiven prominenten Tierschützer in der AfD. Es liegt also einzig und allein an den Tierschützern aktiv Lobbyarbeit für Tiere in der AfD zu machen. Wenn nur 1000 Tierschützer in die AfD eintreten würden, dann würde der Tierschutz einen viel, viel größeren Raum dort einnehmen.

    Nur meckern, dass die AfD nicht genügend für den Tierschutz tut, das nützt gar nichts. Man muß aktiv mitbestimmen und das kann man nicht von Außen, sondern nur innerhalb der Partei.

    • Hallo Torsten,
      danke für Deinen Kommentar und Deine Aussagen, denen meine volle Zustimmung gilt, denn es gibt offenbar tatsächlich viel zu wenige bzw. gar keine Tierschützer in dieser Partei, denn anderenfalls würde der Tierschutz in der AFD einen viel größeren Raum einnehmen.
      Und was mich selbst betrifft, so wäre ich sicherlich schon längst Mitglied dieser Partei, wenn in meinem Wohnort die AFD existent sein würde. Meines Wissens nach gibt es jedoch in der von meinem Wohnort 14 km entfernten Kreisstadt Annaberg-Buchholz einen Kreisverband der AFD, den ich aufgrund Deiner hier vorliegenden Zeilen endlich einmal zu kontaktieren gedenke.
      Mit lieben Grüssen – Wolfgang

      • Annaberg-Buchholz ist ja bekanntlich eine Hochburg der AfD. Großartig, wie in diesem relativ kleinen Ort am 17. November 2015 1.200 Demonstranten für die AfD zusammen kamen (http://afd-fraktion-sachsen.de/buergerbueros/annaberg-buchholtz.html). Aber das wissen Sie ja bestimmt und Sie waren selbst anwesend? Soviele Menschen bekommt eine westdeutsche Großstadt nicht mal für eine AfD-Demo zusammen.

        Der Annaberg-Buchholzer AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter (
        http://afd-fraktion-sachsen.de/buergerbueros/annaberg-buchholtz.html) hat ja auf seiner Seite ausdrücklich die Bürger aufgerufen sich einzubringen. Er schreibt: „Auf meiner Internetseite werde ich Sie über meine Arbeit im Landtag, Landesvorstand und über die Arbeit der AfD im Erzgebirge informieren.
        Ich biete Ihnen hier eine Plattform um mehr über mich persönlich und meine politischen Ziele zu erfahren. Als Ihr politischer Vertreter, sehe ich noch viele offene Baustellen in unserer Region, die ich offensiv im Landtag für Sie vertreten möchte, damit sich in Sachsen etwas bewegt.
        Anregungen und Informationen sind ausdrücklich erwünscht. Danke für Ihre Mitarbeit.“

        Leider haben dies Tierschützer bisher nicht getan. Gerade mal 3 Bürger haben sich mit einem Anliegen an den Abgeordneten gewandt (http://carsten-huetter.de/leserbrief), darunter kein Tierschützer. Also alle wunschlos glücklich?

        Als Carsten Hütter die Anfrage im Landtag zur Drückjagd im Erzgebirge stellte („Inzwischen wird die Drückjagd ein Politikum. Der Landtagsabgeordnete Carsten Hütter (AfD) aus Marienberg hat eine Kleine Anfrage dazu gestellt, will u.a. wissen: „Sind Fälle bekannt, wo bei Bewegungsjagden im Sachsenforst in den letzten Jahren Doppelreihen von Schützen zum Einsatz kamen, so dass dem Wild Fluchtmöglichkeiten verwehrt wurden?“), bekam er von Tierschützern keinerlei Unterstützung. So sieht es aus! Wäre Hütter von der SPD gewesen, hätten ihn die Tierschützer unterstützt. Das Ergebnis: Es gibt weiterhin tierquälerische Drückjagden im Erzgebirge.

  3. Man kann es derzeit der AfD nicht verübeln, nicht mehr sich für den Tierschutz einzusetzen, da die AfD schlechte Erfahrungen mit fast allen Tierschutzvereinen und großen Tierschutzorganisationen gemacht hat, die sich von der Partei distanzieren und sogar Mitglieder der AfD in ihren Reihen aussondern. Man grenzt sich von der AfD massiv ab, was mit anderen Parteien nicht der Fall ist. Auch sind bei den Gegendemos bei AfD-Veranstaltungen auch viele Tierschutzfunktionäre dabei und pöbeln gegen die AfD. Auch Herrn Abgeordneten Hütter wurde die Unterstützung seitens der Tierschützer im Erzgebirge verweigert. Man will mit der AfD nichts zutun haben, Tierschützer bezeichnen die AfD als rechts und bekämpfen sie. Die Jägerschaft allerdings hat ein relativ gutes Verhältnis zur AfD, grenzt deren Mitglieder nicht aus, deshalb werden deren Interessen in der AfD leider auch berücksichtigt.

    Wie schlimm eine Drückjagd ist: „Die Alttiere, sofern sie nicht gleich mit umfallen, erleiden durch die verlorenen Kälber und die somit nicht abgesaugte Milch unsagbare Schmerzen bis hin zu schweren Entzündungen der Milchleisten. Man schießt auf alles, was sich bewegt, auch auf trächtige Muttertiere. Mich schaudert es beim Gedanken, dass, wenn diese aufgebrochen werden, sich in ihnen noch der Fötus bewegt. Ein weiterer tierschutzverachtender Umstand, der einfach nicht interessiert. Auch im nahrungsarmen, kalten Monat Januar wird auf die bereits tragenden Tiere Jagd gemacht, teilweise mit Hunden und Treibern. Ethisch zu verachten und dem Wald nicht dienlich, da das Wild zu dieser Zeit den Stoffwechsel nach unten gefahren hat, um Energie zu sparen. Um den durch die Jagd verursachten Energieverlust auszugleichen, muss das Wild fressen. Wenn nicht gefüttert wird, bleiben nur Knospen und Rinden. Die viel gescholtenen Wildschäden – hausgemacht!“

    • Hallo Torsten,
      recht vielen Dank für Deinen Kommentar und die damit verbundenen Informationen. Mir ist allerdings schon längst bekannt, dass viele Tierschutzvereine und Tierschutzorganisationen sowie auch Tierschutzparteien gegen die AFD zu Felde ziehen und mit dieser Partei nichts zu tun haben wollen und stattdessen lieber mit den etablierten und noch weit mehr tierschutzfeindlichen Systemparteien zu harmonieren gedenken.

      So traurig dies auch immer ist, muss ich Dir dennoch in einem Punkt widersprechen, denn trotz aller begründeten Enttäuschungen und negativen Erfahrungen mit Tierschützern darf und sollte dies alles für die AFD und für uns alle niemals ein Anlass und Grund sein, sich deswegen auch von den Tieren abzuwenden. Tierschutz – das heisst doch nie und nimmer mit den Tierschützern ein Herz und eine Seele zu sein, sondern Tierschutz ist in allererster Instanz den Tieren verpflichtet und darauf ausgerichtet, deren Leid und Elend, deren Versklavung und Ausbeutung ohne Wenn und Aber beenden zu wollen.

      Letzlich erklärt die AFD ja auch in ihrem Parteiprogramm hoch und feierlich, dass der Tierschutz in dieser Partei einen sehr hohen Stellenwert hätte. Wohlgemerkt: der TIERSCHUTZ – und nicht etwa die Tierschützer, die Tierschutzvereine und sonstiges „Gemüse“, was sich den Schutz der Tiere auf seine Fahnen geschrieben hat.

      Und daher ist es für mich auch nicht nachvollziehbar, dass sich die AFD von der lustmörderischen Brut der grünberockten Jägerschaft einfach so vor deren schändlichen Karren spannen lässt. Dieser Carsten Hüttig scheint da offenbar etwas mehr für den Tierschutz übrig zu haben, indem er sich gegen die abscheulichen Drückjagden ausgesprochen hat und wahrscheinlich hat er auch andere Ansichten – im Gegensatz zu einigen seiner Parteigenossen – wenn die AFD vermeldet, es sei die Pflicht der blutbesudelten Jägerschaft, wildernde bzw. freilaufende Hauskatzen rücksichtslos über den Haufen zu knallen. So grausam es auch immer ist, wenn die Natur mancher Tiere ihren Tribut einfordert, so hat dennoch jedes Tier ein Recht auf sein Leben! Nur bestimmte Tiere zu mögen und über andere hingegen ein Todesurteil zu verhängen – dies ist nicht das, was ich persönlich unter Tierschutz verstehe.
      Nochmals Dank für Deine Zeilen und liebe Grüsse – Wolfgang

      • Wie gesagt, da hilft nur, dass Tierschützer Mitglied der AfD werden und dann können die ca. 250 Jäger und ca. 250 Landwirte in ihr überstimmt werden. Sonst kann man nur an die Tierliebe einzelner AfD-Mitglieder appellieren, dass die bei Abstimmungen sich für den Tierschutz entscheiden, das ist aber mühselig und wahrscheinlich nicht von großem Erfolg gekrönt, da andere aktive Lobbyarbeit machen, die nicht im Interesse der Tiere ist. Aber das müsste doch wohl machbar sein, dass Tierschützer im Interesse der Tierschutzausrichtung der Partei in die AfD eintreten?

        Freundl. Grüsse

      • Da hast Du sicherlich recht, denn gegen eine Mehrheit von echt tierliebenden Tierschützern innerhalb der AFD hätte eine Minderheit von Jägern und Landwirten wohl kaum besonders grosse und gute Chancen. Du schreibst: Das müsste doch wohl machbar sein! Dies ist jedoch leichter gesagt als getan, denn mit dem Bemühen, möglichst viele Tierschützer für eine Mitarbeit und Mitgliedschaft in der AFD zu motivieren und zu gewinnen, wird man sicherlich auch ebenso viele Enttäuschungen erleben und einstecken müssen.

        In meinem Wohnort z. Bsp. sind mir zwar viele Leute bekannt, die grossen Wert darauf legen, als sogenannte „Tierfreunde“ geschätzt und ernst genommen zu werden, jedoch andererseits kenne ich hier und auch in unmittelbarer Umgebung niemand, der sich ernsthaft und konsequent im Tierschutz engagiert. Eigentlich stehe ich hier allein auf weiter Flur und wie soll ich da Verbündete und Gleichgesinnte finden, mit denen man von Angesicht zu Angesicht einmal über dieses Manko an Tierschützern in der AFD reden könnte? Dessen ungeachtet beabsichtige ich aber dennoch, so bald wie möglich einmal nach Annaberg in dieses AFD-Bürgerbüro zu fahren und mich über viele mich beschäftigende Fragen mit diesem Herrn Carsten Hütter einmal auszutauschen.
        LG – Wolfgang

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