Buchvorstellung: Widerrede III

Von pro-iure-animalis.de

Liebe Freunde der Tiere,

heute stellen wir das neue Buch WIDERREDE III von Gunter Bleibohm vor, das diese Woche erschienen ist. Sie finden darin eine Vielzahl pointierter Aphorismen, zahlreiche Essays und – was das wichtigste ist – eine Quelle von Ansichten und Einsichten, welche die Meinung des Mainstreams hinterfragen und teilweise ad absurdum führen.

Bereits 2015 sind die Bände WIDERREDE I  und WIDERREDE II erschienen. Diese Bücher und weitere interessante Literatur finden Sie unter http://www.gegensicht.de.

WIDERREDE III
Bemerkungen aus der Gegensicht
Aphorismen und Essays

Leseprobe:

G u t m e n s c h :

Das Wort „Gutmensch“ wird vom Gutmensch als Unwort, fast als Beleidigung empfunden, zumindest aber spätestens dann, wenn es ihm gegenüber direkt gebraucht wird und sein Gutmenschverhalten damit charakterisiert  werden  soll. Er mag es nicht, er hasst diese Ironie, wenn er als das bezeichnet wird, was er tatsächlich ist, denn seine Welt ist die Welt des Scheins, der angepassten Heuchelei, eine Welt des hündischen Kriechens vor der Massenmeinung. Der Gutmensch ist kein freier Geist, kann es nicht sein, will es nicht sein, sondern er ist der Knecht seiner eigenen Unselbständigkeit, seiner erschreckenden Denkunfähigkeit und Realitätsverweigerung.
Und was sind seine typischen Kennzeichen?

In der Regel ist er ein speziesistischer Rassist, der typische Schüler der menschlichen Überheblichkeitslehre, denn er duldet,  toleriert und entschuldigt am Menschen  alles, am Tier wenig bis nichts. Tiere sind ihm Wesen zweiter Klasse. Er ist immer Anthropozentriker, fühlt sich als Krone, als Ziel der Evolution, das Universum dreht sich nur um die Menschheit und nur die Menschenspezies ist der legitime Gesprächspartner seiner hypothetischen Götter.

Er ist ein sadistischer Leidensverherrlicher, frönt er doch meist einem ungebremsten Natalismus, denn Leben definiert er als wunderbar und deshalb muss – um diese Herrlichkeit überall hin zu tragen – viel Leben produziert werden. Er bedenkt nicht das Ende, bedenkt nicht, dass jedes Leben in der Katastrophe des Untergangs endet, meist schrecklich und fürchterlich. Antizipatives Denken ist ihm fremd. Wenn er doch zu denken beginnt, ist sein Denkhorizont segmentiert. Er sieht ausschließlich vom  Weltgeschehen den schmalen Ausschnitt eines menschheitsbezogenen Universums,  wodurch all seine ethischen und religiösen Ansätze fragmentarisch bleiben.

Er wandert durch die Ruinen, durch die Bruchstücke einer notwendigen universellen Moral und Ethik, die nämlich – um es als kategorischen Imperativ zu formulieren – lauten müsste: „Demut und Ehrfurcht vor jedem Leben, vor jeder Lebensform, sei deine Handlungsmaxime“, denn nur dann und nur dann wirst du dich vom Gutmensch zum guten Menschen weiterentwickeln, höher entwickeln.

Weitere Leseproben hier in downloadbarer PDF-Datei!

Für weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten bitte hier klicken!

Ergänzend zu unserer Literaturempfehlung noch der Hinweis auf einen Tierschutzblog von Wolfgang Herrmann, den wir zu einem der besten Blogs im Tierschutzumfeld zählen. Schauen Sie einfach einmal hinein: https://wolodja51.wordpress.com/

Herzliche Grüße
für pro iure animalis
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

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