Weit von hier auf ewigem Eis lebt ein Wesen zart und weiß

Zur Information:

Im Jahr 2016 wurden über 66.000 empfindsame, sozial lebende Robben während des kommerziellen Robbenmassakers vor der Ostküste Kanadas erschlagen bzw. erschossen. Und in nur wenigen Tagen wird das gewaltsame Abschlachten tausender junger Robben erneut beginnen.

Die Robbenjäger haben bereits einige ausgewachsene Robben getötet. Und bald werden sie auch tausende Babyrobben umbringen. Die meisten dieser Tiere sind erst wenige Wochen alt. Die Robbenjäger ziehen ihnen ihr Fell ab, während andere Robben in Panik zusehen. Viele Jungtiere haben noch nicht einmal ihre erste feste Nahrung zu sich genommen oder schwimmen gelernt, bevor sie auf grausame Weise abgeschlachtet werden.

Einige werden erschossen, anderen wird der weiche Schädel mit Hakapiks eingeschlagen – Keulen mit einer Metallspitze. Nachdem die Babyrobben erschlagen wurden, zerren ihre Mörder sie über die Eisfläche und ziehen ihnen dann die Haut ab. Um das Fell nicht zu beschädigen, ist der Kopf der Robben ein beliebtes Ziel, und viele Jäger rammen den empfindsamen Tieren den Metallhaken in Auge, Wange und Mund.

Fazit: Der Mensch ist und bleibt eine der schlimmsten Bestien, die es gibt!


Hier noch ein toller Song von Heino gegen den alljährlich bestialischen Mord an Robben und deren Babys:

Weit von hier auf ewigem Eis lebt ein Wesen zart und weiß,
neu geboren, froh und frei, dass es immer glücklich sei.
Warm im Pelz von Gott gemacht, von der Mutter gut bewacht,
blickt es sorglos in die Welt, die so schön und wohlbestellt.

Doch noch kennt es ja die Menschen nicht…
Doch noch kennt es ja die Menschen nicht…

Doch eines Tages sind sie da. Und wo das Robbenkind war,
ist das Eis vom Blute rot.
Mitleid kennen sie nicht, denn dafür zahlt man ja nicht.
Für sie gilt das Gebot: Für den Pelz schlag‘ ich Dich tot.

Friedlich ist die weiße Welt bis der Knüppel niederfällt.
Elend hat der Mensch gebracht in die weiße Märchenpracht.
Sie zieh’n tötend über’s Eis. Muttertiere wimmern leis,
die Augen vor Entsetzen weit über so viel Grausamkeit.

Und ich schäme mich. Ja, ich schäme mich,
denn es sind ja Menschen so wie ich…

Wenn das Eis schmutzig rot, wenn die Kleinen dann sind tot,
fahr’n sie froh nach Haus‘ zurück.
Denn die Ernte war sehr gut. Ja, was macht schon dieses Blut?
Denn das bleibt ja zum Glück auf dem Eis zurück.

Jetzt ist die Geschichte aus. Denn der Rest geschieht zuhaus‘.
Jeder Pelz ist ein Gedicht. So ein Pelz der schreit auch nicht.
Und schon bald geht’s wieder raus. Das Geschäft, es zahlt sich aus.
Nicht aus Hunger, nicht aus Not, für den Luxus schlägt man tot.

Ja, ich schäme mich. Ja, ich schäme mich,
denn es sind ja Menschen so wie ich…
Ja, ich schäme mich. Ja, ich schäme mich,
denn es sind ja Menschen so wie ich…
Ja, ich schäme mich. Ja, ich schäme mich,
denn es sind ja Menschen so wie ich…

Advertisements

4 Kommentare zu “Weit von hier auf ewigem Eis lebt ein Wesen zart und weiß

  1. Dies ist wirklich Kanadas Schande. Es geht den Fischern darum die Konkurrenz zu beseitigen. Robben fressen ja bekanntlich Fische. Für die Überfischung ist ausschließlich der Mensch verantwortlich und er wird nicht eher ruhen, bis alle Fische verschwunden sind.
    Der Mensch das 2-beinige Monster, das sich für gottgleich hält. Neulich habe ich gelesen, dass jede Tierart die ausgerottet wurde nicht mehr leiden muss unter dieser Bestie. Vernunft ist von dieser, unserer Spezies auch nicht zu erwarten. Langsam sehe ich es auch so.

    • Leider ist es so! auch wenn vielen von uns das Herz bricht. Brigitte Bardot kämpft seit Jahren, natürlich gehen unzählige Menschen gegen dieses schändliche Morden an und was half es bisher? es ist zum verzweifeln auch wir, die wir hier schreiben und klagen, gehören dieser egoistischen Spezies an.

      • ja, wir gehören leider dieser Art von Wesen an…
        das nicht (mehr) „nur“ zum ÜBERleben isst und trinkt,
        sich nicht (mehr) „nur“ wegen Kälte oder Schnee Kleidung anzieht…
        und so weiter.
        Der Mensch – und LEIDER gehöre auch ich zu dieser Tierart – ist das furchtbarste Wesen was je lebte. Das Schlimme ist: mit jeder (technischen… ) Verbesserung des so genannten Lebensstandards wird ie Luxus-Gier immer größer. Der Mensch stellt sich über alles und jeden.
        Die Tiere haben keine „Lobby“, sie sind für viele NUR Mittel zum Zweck.
        Doch ich glaube fest daran, dass diejenigen, die spüren, fühlen, weinen und kämpfen, FÜR die unschuldigen Tierwesen immer mehr werden.
        Und jedes gerettete Tier ist DAS wert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s