Kritische Briefe an die Speziesisten in Brüssel und Strassburg

Schreiben von Ingrid Fechner an Juncker :

Guten Tag Herr Juncker,

ich schließe mich dem Schreiben von Frau Gerlach vollumfänglich an und fordere die EU-Politiker hiermit auf, endlich tätig zu werden in Bezug auf Tierschutz in ganz Europa! Sie haben die Pflicht und tragen ebenfalls Verantwortung für unsere tierlichen Mitgeschöpfe!

Bisher waren die EU-Politiker eine einzige große Enttäuschung und Katastrophe für ihre ignorante Haltung den Menschen gegenüber, die ihre Sorgen und Anliegen wegen fehlender Tierschutzstandards in allen Bereichen der EU bekannt gaben (z.B. das große Leid der Straßentiere sowie Abschaffung aller Tötungsstationen in Süd- und Osteuropa, lebende Tiertransporte über große Entfernungen, Anti-Corrida, Feuerstier in Spanien, Wildtiere in Zirkussen, Pelzfarmen, sinnloser Missbrauch von Tieren in Laborversuchen, es gibt schon lange moderne Alternativen dazu! Einige Länder führen Laborversuche bereits ohne Tierleid durch! Video-Überwachung in Schlachthöfen, Verbot von Schächten!! Die tierquälerische Massentierhaltung! Illegaler Welpenhandel, Verbot für sexuellen Missbrauch an Tieren, Tierbordelle, Abschaffung der Jagd, grauenhafte Tiermärkte, insbesonders der größte und berüchtigste Pferdemarkt in Skaryszew/Polen, die illegale Jagd (mit Leimruten und Netzen) auf Singvögeln z.B. in Italien, Frankreich und auf Malta, das Erhängen ausgedienter Jagdhunde, insbesondere der Galgos in Spanien, etc., etc., etc….).

Der barbarische Terror und Krieg gegen unsere Mitlebewesen lässt sich in dieser Liste endlos fortsetzen und ist für Menschen mit Herz und Verstand nicht mehr zu ertragen! Setzen Sie sich endlich auch für den Schutz der Tiere ein! Wir Menschen leben nun mal nicht allein auf diesem Planeten und Tiere, die keine Stimme haben, haben ein Recht dazu, mit Achtung und Respekt behandelt zu werden! Bereiten Sie (kommerziellen und privaten) Tierquälereien und -morden durch ein verpflichtendes gesamteuropäisches Tierschutzgesetz endlich ein Ende! Ein Tierschutzgesetz ohne Wenn und Aber und ohne offene „Hintertüren“, mit Androhung härtester Strafen bei Zuwiderhandlung ist überfällig!

Das sollten Sie Ihren EU-KollegInnen am 25.3.17 nahelegen. Sie allein haben die Stellung und die Macht dazu, Entscheidungen zu treffen, die auch für unsere Mitgeschöpfe die Welt zum Guten verändern können! Sollten Sie dazu noch Fragen haben, sind wir gern bereit, weitere Auskünfte zu erteilen. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Fechner

Und nochmals ein Schreiben von Martina Gerlach an Juncker vom 16. März 2017:

Guten Tag, Herr Juncker,

der Rom-Gipfel soll ja auch „der Start für ein neues Kapitel“ der EU sein und Ihr sog. Weißbuch gibt dafür 5 „Gangarten“ vor. Aber so funktioniert das nicht! Es muss endlich ein Umdenken und Umhandeln in den Köpfen der Politiker der EU-Kommission und des EP sowie der EU-Mitgliedsländer einsetzen, und zwar hin zu wirklicher Verantwortung. Diese muss endlich auch die Schutzpflicht gegenüber den den Menschen anvertrauten Tieren – nicht weniger leidensfähig und fühlend als Menschen und denkende Wesen! – einbeziehen! Diese wird bis heute zu 99,99 % völlig vermisst!

Die Politiker in Brüssel und Strassburg sowie in den EU-Mitgliedsländern bekamen zum Beispiel nicht den Auftrag, sich als Lobbyisten von Gift-/Agrarkonzernen aufzuführen, die Natur/Umwelt, Tiere und Menschen zu Gunsten einiger gerne Begünstigter zu vergiften, wie dies im Zusammenhang mit Monsanto & Co. pro Glyphosat gerade eben sichtbar geschieht. Die Politiker in Brüssel und Strassburg bekamen auch nicht den Auftrag, sich zum Handlanger grausamer Verbrechen an unseren tierlichen Mitgeschöpfen zu machen, diese zu legalisieren bzw. jegliche Verbesserung zu Gunsten der hilflos ausgelieferten Tiere zu verhindern. Aber genau dies tut man in Brüssel und Strassburg!

Die Menschen des 21. Jahrhunderts wollen erleben, dass aus Brüssel und Strassburg endlich auch Pflichten gegenüber den den Menschen anvertrauten, damit leider auch hilflos ausgelieferten Tieren wahrgenommen werden. Ein endliches Begreifen zu Gunsten der tierlichen Mitgeschöpfe ist überfällig und gehört in die neuen Konzepte für eine EU, will diese auch von ihren Bürgern akzeptiert werden.

Ich mache dies an folgenden Beispielen deutlich:

Seit vielen Jahren fordern EU-Bürger, weil bitter nötig, endlich Video-Überwachung an und in Schlachthöfen. Während aus Angst vor Terrorakten Video-Überwachung zum Schutz für Menschen ausgeweitet wird, wird die Notwendigkeit, Tiere betreffend, gezielt ignoriert. Aber diese sind es, die täglich EU-weit unvorstellbarer Grausamkeit, die nicht zu rechtfertigen ist, hilflos ausgeliefert sind. Was den Tieren an und in Schlachthäusern angetan wird, ist weitaus grausamer als „nur“ Terror!

Hier ein paar Beispiele aus Deutschland, deren Politiker, inklusive Frau Merkel, sich immer brüsten, dass Deutschland das „beste Tierschutzgesetz der Welt“ hätte. Eine Farce … gemessen an der täglichen grauenvollen Wirklichkeit, die Politiker als bestialisch bezeichnen würden, würde Gleiches Menschen angetan. – Aber Tiere, auch jedes Schwein, jedes Rind, jedes Huhn … fühlt und leidet nicht weniger als jeder Mensch! Nur Beispiele … und in anderen EU-Ländern ist es ebenso grauenhaft oder noch schlimmer!

Viele bayerische Schlachthöfe verstoßen gegen den Tierschutz. Rinder und Schweine werden unzureichend betäubt, getreten oder auf andere Weise gequält. Die Kontrollen reichen offenbar nicht aus. Und man sieht immer noch keinen Handlungsbedarf bei der EU-Kommission oder dem EP zur endlichen EU-weiten Video-Überwachung? Man will wohl diesem menschengemachten Grauen kein Ende machen, weil man selbst diese Gewalt nicht angetan bekommt. Perfide!

Und ein weiteres Beispiel – grauenhafte Tiertransporte, die von Politikern des EP und der EU-Kommission als für die tierlichen Opfer „gemütliche Transporte im klimatisierten Transporter“ belächelt und abgetan werden. Jeder EP- und EU-Kommissions-Politiker verdiente es selbst, wie „Tiere transportiert zu werden“. Dann würde man wahrscheinlich verstehen und endlich handeln!

Ich mache dies an einer aktuellen Forderung an Ihren EU-Kommissions-Kollegen Andriukaitis – wohl einer der tierverachtendsten – und damit auch menschenverachtendendsten – Politiker in Brüssel! deutlich:

Sehr geehrter Herr Andriukaitis,

jedes Jahr werden über eine Milliarde lebende Tiere zu kommerziellen Zwecken durch die Europäische Union und in Drittländer transportiert. Für die Tiere bedeuten die langen Transporte Erschöpfung, Dehydrierung, Verletzungen und sogar den Tod. Dazu steigt das Risiko der Seuchenverbreitung. Umfragen zeigen, dass ein Großteil der Bevölkerung eine Begrenzung der Transportzeiten fordert. Dennoch sind seit dem Inkrafttreten der EU Transportverordnung in 2007 die Zahl der Langstrecktransporte, also über acht Stunden, gestiegen. Die geltende Verordnung (EG) 1/2005 über den Schutz von Tieren beim Transport lässt zu, dass Tiere viele Stunden ohne Pause transportiert werden dürfen; in beengenden Lastwagen, ohne ausreichend Futter und Wasser zeigen die Tiere schlimmste Verletzungen.

Die zuständigen Minister der Länder Deutschland, Dänemark, Niederlande, Schweden, Belgen und die Österreich, haben sich bereits für kürzere Transportzeiten ausgesprochen und einen entsprechenden Antrag für eine Überarbeitung der Transportverordnung bei der Kommission eingereicht. Sehr geehrter Herr Kommissar, mit diesem Schreiben fordere ich Sie deshalb dazu auf, eine Revision der EU-Transportverordnung einzuleiten.

Herr Juncker, die Menschen erwarten und fordern, dass endlich die EU- und EP-Politiker Verantwortung auch gegenüber unseren tierlichen Mitgeschöpfen übernehmen. Nur dann kann eine EU auch akzeptiert werden! Menschsein hört doch nicht beim Menschen auf! Und Schutz der Tiere ist kein Privatvergnügen einiger, sondern Pflicht eines Jeden, auch eines jeden Politikers, denn Gesetze, die diese Verbrechen an Tieren legalisieren/zulassen oder diese verhindern werden von Politikern gemacht! Ich erwarte von Politikern – eben auch in Brüssel und Strassburg – Verantwortung, die nicht erst beim Menschen ansetzt! Wir Menschen haben Pflichten, auch den Tieren gegenüber! Denken Sie darüber nach und hoffentlich um! Ich bin eine von Millionen EU-Bürgern, die so denkt. Das sollten Sie Ihren EU-Kollegen am 25.3.2017 nahe bringen.

Für eine bessere Welt!
Martina Gerlach
PS. Ich wurde Veganer wegen der Verbrechen an den Tieren und um nicht länger daran beteiligt zu sein!

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