Wie die von Multikulti beseelten „Gutmenschen“ in Deutschland ticken

Kommentar des Lesers „redlope“ zum Artikel „Deutschland 2017“

Ich beobachte in Deutschland unter „meinen Leuten“, die meist recht links-gutmenschlich sind, folgendes:

1. Es gab eine massive Indoktrination in der Jugend bezüglich „Deuschland ist schlecht“ und „die Zukunft liegt in der Überwindung des Nationalstaates“. Garniert ist das mit dem stetig gepflegten Schuldkomplex. Die Idee der „EU“ wird kaum in Frage gestellt – und wenn, dann nur in der „Art der Ausführung“. Es gibt eine Neigung zum „teleologischen“ Geschichtsverständnis – hin zu mehr Supranationalität.

2. Dazu gehört, dass es fast überhaupt keine Bindung / Liebe /Stolz zu eigenen Kultur, Nation, Land und Leute gibt. Was „deutsch“ ist, gilt als provinziell, schlecht, tendenziell peinlich und muss überwunden werden. Eine Verwurzelung in der „Heimat“ gibt es höchstens bei der Landbevölkerung. Wer etwas auf sich hält, gibt sich als „Weltbürger“ und prahlt damit, dass „er sich da zu Hause fühlt, wo er seinen Koffer abstellt“.

Viele haben auch überhaupt keine Kenntnis über die Geographie Deutschlands („Heimatkunde“). Man weiß mehr über die Sahelzone als über den Bayerischen Wald. Auch die Kenntnis der deutschen Geschichte beschränkt sich meist auf die bösen 12 Jahre und ein paar Schlagworte aus der Zeit davor. Anstelle einer deutschen Kultur ist die internationale CocaCola-Kultur getreten. Deutsches zeigt sich auch oft wenig attraktiv in Form von „volkstümlicher“ Musik, „Erziehungs-TV“ und mies gemachten Kinofilmen, die kaum international mitstinken können. Wie kommt das? Kulturnation?

3. Lustig ist, dass diese Abneigung gegen das Deutsche mit einer unglaublichen Arroganz und Besserwisserei einhergeht. Man wähnt sich, vielleicht weil man dem „(nazi-)traumatisierten Volk“ angehört, als besonders klug und weise in Fragen des Umgangs mit dem „Nationalen“ (=dessen Überwindung) – im Vergleich zu „rückständigeren“ Ländern, die das Nationale „noch“ nicht so weit hinter sich gelassen haben. Das „Nazitrauma“ wird sozusagen als fast „heilsamer“ historischer Schock wahrgenommen.

4. Die meisten Menschen wollen wirklich nichts „Böses“. Die Deutschen sind sehr zur Friedfertigkeit konditioniert und sie wollen sozusagen „das Richtige“ tun. Es scheint das Nazitrauma insofern nachzuwirken, dass man sich „nicht die Hände schmutzig“ machen will. Man denkt, wenn man „nett“ ist zu allem und jedem, KANN das gar nicht falsch sein und irgendwann gegen einen verwendet werden. Man möchte vorauseilende, moralische Absolution – um den Preis des Nichtdenkens und einer unglaublichen hippieesken Naivität.

5. Es gibt eine Neigung, sich der „Herde“ zuzuordnen. Man hat Angst, abseits zu stehen. Viele sind schlichtweg feige. Andererseits ist es, wie wir gesehen haben, in diesem Lande auch sehr leicht, einem Menschen die Existenz zu vernichten. Und dann fällt er ins Bodenlose, weil er eben keine eigene „Hausmacht“ hat (große Verwandtschaft, Landbesitz). Im Gegenteil, er muss damit rechnen, von seiner näheren Umgebung zusätzlich geächtet zu werden. Der BR-Deutsche ist vereinzelt und auf Geld /Job angewiesen und deshalb geneigt, sich der „Herde“ anzuschließen.

6. Die Kategorie „Nation“ und „Volk“ sind böse. Es kann gar nichts schlimmeres geben als „Nationale Egoismen“. Die Kehrseite davon ist allerdings ein bisweilen als Größenwahn erscheinender Universalismus, mit dem man glaubt, in der Welt grenzenlos „unsere Werte“ verbreiten zu müssen – und zugleich der „Universalismus“, mit dem man alles und jeden (im Inland) „gleich“ zu behandeln gedenkt – unabhängig von Herkunft und Volkszugehörigkeit.

So sehen wir die bizarre Situation, dass „Deuschland“ international gern als „Hüter der Werte“ auftritt, im Innern diese eigenen Werte aber immer mehr unter den Druck eingewanderter fremder Werte geraten…

7. Es gibt eine große Denkfaulheit. Die Menschen vertrauen größtenteils dem „System“ und weigern sich, konsequent und unabhängig weiterzudenken oder dem eigenen Urteil zu vertrauen. Viele wissen auch viel zu wenig und haben noch nie „von außen“ auf Deutschland geguckt.

Auch viele, die sich durchaus „kritisch“ wähnen und einzelne Mißstände kritisieren, sind doch in den wesentlichen Fragen massiv verwurzelt im offiziellen Weltbild.

8. Seit viele „Alternative Medien“ als „rechts“ gebrandmarkt sind, sind auch manche kritischeren Menschen wieder brav zum MSM-Lagerfeuer zurückgekehrt. Niemand will in der BRD „rechts“ sein oder so erscheinen. Das ist schlimmer als alles andere.
Dehalb finden jetzt auch tatsächlich viele Schulz gut (tatsächlich!!). Er ist der Spagat zwischen „neues(?) Gesicht“ und „weiter so“. Denn gerade viele Linksgutmenschen finden Merkel SEIT der Grenzöffnung richtig gut! (siehe 9.)

9. In den wesentlichen Dingen sind die meisten Leute auf Linie. Man glaubt dem Mantra „Uns geht’s gut“ – und solange der Kühlschrank noch voll ist, wird sich das nicht ändern – auch wenn die Rente immer mehr schwindet und der Steuerstaat immer mehr frisst und immer mehr Leute Pfandflaschen sammeln. Da gleicht der Deutsche dem Frosch im Wasser auf dem Herd, das langsam erhitzt wird. Es straucheln zwar auch immer mehr, aber die „sind dann selbst schuld“ und erfahren kaum Solidarität. Man identifiziert sich lieber mit der Obrigkeit.

Manche Leute, zumal solche mit grünalternativen Background, haben aber durchaus eine Sympathie für „Rebellentum“, und deshalb imponierte ihnen Frau Merkel, wenn sie sich über geltendes Recht hinwegsetzt und z.b. die Grenzen aufreißt – Hauptsache, sie tut es aus „Menschlichkeit“ (das ist die ultimative diskussionserstickende „Positivkeule“).

10. Der BR-Deutsche ist eigentlich der Prototyp des deterritorialisierten NWO-Bürgers. Er ist hochfunktional aber er ist kein Selbstdenker. Er vertraut den Medien und dem Staat und will nicht auffallen und kennt keinen Zusammenhalt als Gruppe. Er definiert sich als „Weltbürger“, aber er weiß nicht, dass er damit vogelfrei ist.

Die „Heilung“ Deutschlands müsste mit der Erkenntnis beginnen, wo Selbstbeschränkung und wo Selbstbehauptung vonnöten sind. Momentan läuft das genau falsch herum.

Quelle: journalistenwatch.com

Statement zu diesem Kommentar von Herrn Ulrich Dittmann:

Liebe Freunde und Kollegen – auch und gerade im Tierschutz – werte Damen und Herren, ein wunderbarer Beitrag über das “Gutmenschentum” in diesem Deutsch-Michl-Land. Exakt so erlebe ich die Verhaltensweisen auch in meinem nahen Bekannten – und Freundeskreis. Treffender kann man die Psyche der meisten Menschen in diesem “unseren Lande” nicht analysieren. Nicht ganz so zärtlich hatte ich das auch schon 2016 artikuliert.
Siehe: http://www.journalistenwatch.com/2016/12/23/dumm-duemmer-deutsch/

MfG!
Ulrich Dittmann / 13.03.2017

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3 Kommentare zu “Wie die von Multikulti beseelten „Gutmenschen“ in Deutschland ticken

  1. Die Multikultimenschen gehen neuerdings jeden Sonntag in ganz Europa für die „Initiative Pulse of Europe“ auf die Straße. Auch hier spiegelt sich der gesteuerte Zeitgeist wieder. Eine neoliberale PR-Aktion die das Volk gegen „Rechts“ in Stellung bringen soll. Aus Tierschutzsicht: Was macht Europa gegen den Stierkampf in Spanien, was macht Europa gegen den Vogelmord in Südeuropa und auch in Frankreich, was macht Europa gegen die brutale Tötung von Hunden und Katzen in Osteuropa, was macht Europa gegen Tiertransporte quer durch Europa? Dies sind nur einige von großen Tierschutzfragen die in Brüssel tabu sind.

  2. Sehr gute Analyse.
    So ist es tatsächlich, auch in meinem Kollegen, Bekannten und Familienkreis.
    Die Realität wird eines Tages hereinbrechen. Dann zeigt sich, ob diese Gutmenschen- und Weltbürger-Haltung wirklich trägt.
    Ich fürchte, dass sie nicht trägt.

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