Lebensplätze für notleidende Hunde dringend gesucht

Der Verein “Fellkinder in Not” sucht dringend Tierheime und Vereine, die Hunde übernehmen. Den Transport von Kroatien nach Deutschland oder Österreich erledigt der Verein selbst! Angelika Patzak von „Fellkinder in Not e.V.“  schrieb mit der Bitte um weiträumige Verteilung:

Liebe Tierfreunde, wir suchen dringend Tierheime und Tierschutzvereine, welche von uns Hunde übernehmen. Wir schaffen es nicht mehr, alle selber zu vermitteln. Bitte teilt und wenn möglich, helft uns. Es suchen aktuell mehr als 200 Hunde Plätze. Vom Welpen bis zum Senior ist alles dabei. Die Stationen sind trotz unserer Kastrationsprojekte brechend voll und die Tiere gehen sich selber teilweise schon gegenseitig an. Bilder und Informationen zu den Tieren können selbstverständlich bei Interesse vorab gesendet werden.

Den Transport von Kroatien nach Deutschland oder Österreich übernehmen wir selbst. Die Tiere müssten lediglich an vereinbarten Treffpunkten abgeholt werden. Eine Verbringung direkt in ein Tierheim ist nach Absprache bei Übernahme von mehreren Hunden sicher auch denkbar.  Die Tiere werden legal und ausschließlich mit Traces und vollständigen Impfungen, Chip und Pass befördert. Erwachsene Tiere sind selbstverständlich bereits kastriert!

Eine anteilige Unkostenübernahme wäre natürlich super, da auch wir alles bezahlen müssen und gerne weiterhin auch vor Ort unsere Kastrationsprojekte weiterführen möchten, wofür wir eigentlich jeden Euro brauchen.
Liebe Grüße
Anita Hotzelt
Fellkinder in Not e.V.
97276 Margetshöchheim
Tel.: +49 152 53 55 85 12
E-Mail: angelika.p@fellkinder-in-not.de
Web: http://www.fellkinder-in-not.de


Auch für 26 erwachsene Katzen aus Todesfall wird dringende Hilfe gesucht :

Liebe New Lifer, liebe Tierschutzkolleginnen und – kollegen,

die ersten Wochen des Jahres 2017 haben uns viel abverlangt, denn so viele kranke ausgesetzte Tiere in kurzer Zeit sind eine ungeheure psychische Belastung für unsere Jayne und ein großer finanzieller Einschnitt für unseren Verein. Aber damit nicht genug: in dem kleinen Dorf, in dem unsere Freundin Jayne wohnt, ist im Februar 2017 „CAT MAN JOHN“ tödlich verunglückt. John war ein eher skurriler Brite, der dort seit Jahren mit seiner Frau ein sehr abgeschlossenes Leben führte. Seine Leidenschaft waren die Katzen, leider gehen Tierliebe und Realitätsverlust oft nebenher. Er hat die weiblichen Katzen zwar kastrieren lassen, aber es mangelte ansonsten an jeglicher Pflege.

Das ganze Ausmaß des Elends kam daher erst nach seinem Tode zutage. 26 verwaiste Katzen!!! Erschwerend kommt hinzu, dass die Witwe hochgradig dement ist, sie wird zur Zeit noch im Krankenhaus betreut. Das leerstehende Haus ist eine einzige Katastrophe. Es war massiv verdreckt, verfloht und für die Katzen eine schreckliche Umgebung. Tagelang wurde von unserer Freundin und einer Helferin Raum für Raum mit Desinfektionsmitteln und leider auch mit hochgradiger Chemie gereinigt, der Schimmel bekämpft und dann den Katzen schrittweise einige Räume wieder zugänglich gemacht. Das einzig Positive ist, dass Tiere die hohen Grundstücksmauern nicht überklettern können und keine fremden Menschen Zugang haben.

Wir bitten hiermit dringend um Hilfe für diese verwaisten Katzen. Katzen – zumal alte Tiere – vor Ort zu vermitteln ist nahezu ausgeschlossen. Die Option, sie in eine Perrera (Tötungsstation) bringen zu lassen, wo sie elend einen langen, grausamen Tod sterben und bis dahin in winzigen Käfigen hocken, ist ein NO GO. Einschläfern kommt schon gar nicht in Frage. Aber wir haben einfach nicht das Geld, 26 Katzen testen und impfen zu lassen und sie auf die Ausreise vorzubereiten. Wir brauchen auch Geld für den Unterhalt der Katzen. Seit Wochen schon bezahlen wir Katzenstreu und Katzenfutter und andere Kosten aus unserer eigenen mageren Vereinskasse.

Es sind so liebe Seelchen dabei, die Tigerkatze auf dem Foto hat über Stunden neben dem toten Herrchen gesessen, bis der Leichenwagen kam. Sie sollen eine Zukunft haben! Die Katzen leben teils im Haus, teils im Garten, haben aber immer Zugang zum Haus. Unsere Jayne tut ihr Möglichstes, den Tieren ein den Umständen entsprechendes einigermaßen gutes Leben zu bereiten.

Ihr möchtet uns finanziell unterstützen, vielleicht eine Katze aufnehmen, als Verein Tiere übernehmen oder anderweitig helfen? Dann meldet Euch bitte bei uns: animals.peace1@yahoo.de

Unsere Bankverbindung lautet:

New Life 4 Spanish Animals
IBAN :DE04251900010734131800
BIC: VOHADE2H
Hannoversche Volksbank eG

Bitte als Betreff „26 Katzen“ angeben.
Vielen Dank für das Lesen dieses langen Hilferufs und hoffnungsvolle Grüße
Das Team von New Life 4 Spanish Animals

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Vogelmord auf Zypern

Alexander Heyd
vom „Komitee gegen den Vogelmord e.V.“ über den Vogelmord auf Zypern

Liebe Natur- und Tierfreunde,

das Ergebnis unseres jetzt abgeschlossenen Vogelschutzcamps auf Zypern ist schockierend: Innerhalb von einem Monat haben wir 178 aktive Fangstellen gefunden und zusammen mit der Polizei 517 Netze und 648 Leimruten abgebaut. 16 Wilderer wurden inflagranti erwischt, 631 Vögel konnten lebend aus Fallen und Netzen befreit werden. Die Zahl der Netze ist wirklich extrem hoch – innerhalb von 15 Jahren (nämlich seit unserer ersten Aktion auf Zypern im Jahr 2001 bis zum Dezember 2016) hatten wir insgesamt 952 Netze auf der Insel gefunden. Dass wir nun in nur einem Monat über 500 Netze abbauen konnten, zeigt, wie dramatisch die Lage in dem EU-Land ist.

Hier eine Übersicht über die Ergebnisse der Einsätze auf Zypern seit 2001

Und ein neuerlicher Tiefpunkt für den Zugvogelschutz auf Zypern steht uns unmittelbar bevor:  Dem Parlament liegt ein Gesetzentwurf vor, der in den nächsten Wochen mit großer Wahrscheinlichkeit beschlossen werden wird. Demnach kommen Vogelfänger künftig nicht mehr vor Gericht, sondern erhalten einen Strafzettel. Für bis zu 72 Leimruten müssen die Wilderer dann 200 € zahlen, das entspricht 2,77 € pro Falle! Für jede weitere Leimrute 10 Euro zusätzlich. Ein Netz kostet sie 500 Euro. Bis zu 50 geschützte Vögel darf man straffrei besitzen. Wer mehr tote Grasmücken oder Nachtigallen in der Tiefkühltruhe liegen hat, zahlt 10 Euro pro Vogel. Mit anderen Worten: Der Vogelfang wird weiter bagatellisiert.

Wir hatten vor wenigen Tagen ein Gespräch mit Vertretern der EU-Kommission, die von uns über alle aktuellen Entwicklungen informiert wurden. Wir spekulieren darauf, dass Brüssel die Gesetzesänderung zum Anlass nimmt, Zypern vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen. Die Vorzeichen dafür stehen gut.

Bis dahin planen wir schon einmal unseren nächsten Einsatz auf Zypern: Bereits in einem Monat beginnt unser großes Frühlingscamp, das wir wieder zusammen mit der Stiftung Pro Artenvielfalt durchführen werden. Und für den Herbst planen wir den größten Komitee-Einsatz, den wir je auf Zypern durchgeführt haben. Klein beigeben werden wir nicht – versprochen!

Beste Grüße
Alexander Heyd
(Geschäftsführer/Managing Director)