Armes Deutschland

Von Thomas Böhm

Es ist traurig, aber wahr. In Deutschland leben immer mehr Menschen in Armut. Und dass, obwohl der Bund im Jahr 2016 einen Überschuss von 6,2 Milliarden Euro erzielt hatte. Man sieht also, Geld ist genügend vorhanden, die Deutschen sind fleißig wie eh und je, doch reicht es für viele immer weniger zum Überleben.

Die „faz“ hat neue, bestürzende Zahlen für uns: „Wohlfahrtsverband sieht Armut auf neuem Höchststand“

Armut ist in Deutschland nach Darstellung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wieder auf dem Vormarsch. „Deutschland hat mit 15,7 Prozent Armutsquote einen neuen Höchststand, einen neuen Rekord seit der Vereinigung erreicht“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, erst kürzlich in Berlin. „Wir haben es wieder mit einem zunehmenden Trend der Armut zu tun.“ Als arm gelten dabei alle Personen, die in Haushalten leben, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte erzielen. Für ein Paar ohne Kinder setzte der Verband für 2015 beispielsweise als Armutsschwelle 1413 Euro monatlich an.

Besonders stark stieg demnach die Armutsquote im Vergleich zum Vorjahr in Berlin mit einer Zunahme um 2,4 Prozentpunkte auf 22,4 Prozent. Im Zehnjahresvergleich weise Nordrhein-Westfalen den stärksten Anstieg auf, und dort vor allem das Ruhrgebiet, wenngleich die Quote 2015 im bevölkerungsreichsten Bundesland stagniert habe. „Das Ruhrgebiet und Berlin müssen daher als die armutspolitischen Problemregionen Deutschlands betrachtet werden“, sagte Schneider…

Eine der Folgen: Innerhalb eines Jahres mussten 330.000 Menschen der Strom abgestellt werden, weil sie die Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten, die Zahl der Obdachlosen ist im vergangenen Jahr auf 335.000 gestiegen – und das obwohl immer mehr Menschen – glaubt man den Statistiken – in Lohn und Brot stehen. Aber oft reicht eine Arbeitsstelle nicht mehr aus, um sich oder gar noch eine Familie ernähren zu können. Minijobs, Zeitarbeit und der immer größer werdende Niedriglohnsektor, schönen die Statistiken und Schäuble kann sich nur über die tollen Einnahmen freuen, weil die Steuerzahler ein halbes Jahr für den „Staat“ schuften, bevor sie ihren Lohn in die eigene Tasche stecken können. Hinzu kommt noch die Altersarmut, die ebenfalls zunimmt und von der im letzten Jahr 5,6 Millionen Menschen betroffen waren.

Und jetzt noch die vielen Flüchtlinge, die die billigen Plätze auf dem Arbeitsmarkt besetzen sollen, was wiederum zu mehr Armut beim „anderen“ Teil der „Köterrasse“ führen wird. Es geht also weiter bergab, die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer, wobei die Politiker und Journalisten zu den Reichen gehören und von daher alles versuchen, diese dramatischen Zahlen zu verharmlosen. Auch deshalb, weil das viele Geld, dass der Steuerzahler erwirtschaftet hat, denen zugutekommt, die keinen deutschen Pass vorweisen müssen, und aus allen Ecken der Welt nach Deutschland einwandern.

Warum eigentlich kann man diese Einnahmen nicht mal zum Wohle des Volkes ausgeben? Warum lässt das unsere Politiker so kalt, dass immer mehr Menschen frieren oder sich bei der Tafel mit denen, die hier noch nicht so lange leben, um Essensreste streiten müssen? Die Rechnung wäre eigentlich ganz einfach. 20 Milliarden werden jedes Jahr für die Flüchtlinge ausgegeben. Würde man diese 20 Milliarden den 20 Millionen Armen in Deutschland zukommen lassen, hätte jeder satte 1000 Euro in der Tasche. Dafür müsste eine arme Oma lange stricken.

Nur, wie könnte man Merkel & Co überreden, auch mal was Gutes für die eigene Bevölkerung zu tun? Vielleicht wäre es sinnvoll, dass man die Deutschen ebenfalls zu Flüchtlingen erklärt. Gründe gäbe es genügend:

  • Viele Menschen flüchten vor Stress und Gewalt aus den Großstädten.
  • Viele Frauen fliehen aus dem öffentlichen Raum, weil sie ständig belästigt werden.
  • Viele Menschen flüchten aus den No-Go-Areas, weil sie sich ausgestoßen und bedroht fühlen.
  • Viele „Ungläubige“ fliehen aus den von Muslimen beherrschten Gebieten, weil sie sich verfolgt fühlen.
  • Viele Menschen scheuen Menschenansammlungen wie z.B. Weihnachtsmärkte aus Angst vor Terroranschlägen.
  • Viele Menschen flüchten aus Wahlkampfveranstaltungen der AfD, weil sie nicht von der Antifa grün und blau geschlagen werden möchten.

Es gibt also genügend Anlässe, den armen Menschen in Deutschland unter die Arme zu greifen.

Quelle: journalistenwatch.com

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