Bestürzende Fakten zum Tag des Artenschutzes am 03. März

Die weltweite Artenvielfalt ist mehr denn je bedroht und fast immer ist der Mensch der Auslöser. Zum Tag des Artenschutzes am 3. März stellte Pro Wildlife das Schicksal von Wildtieren vor, deren Überleben durch Bulldozer, Gewehre und Handel gefährdet ist.

Hier nur einige Beispiele:

Elefant Kakaro: Die Gier nach Elfenbein machte ihn zum Waisen

Fast ein Drittel des Elefantenbestandes in Afrika ist in den letzten acht Jahren für den Elfenbeinhandel gewildert worden. Schwer bewaffnete Wilderer töten jedes Jahr etwa 20.000 Elefanten.

Palmöl zerstört seinen Lebensraum

Nur noch 5.000 bis 7.000 Sumatra-Orang-Utans leben in den dichten Regenwäldern Sumatras, denn ihr Lebensraum ist bedroht: Indonesien ist der größte Produzent von Palmöl. Etwa die Hälfte des weltweit produzierten Öls kommt von dort und für Anbauflächen wird der einzigartige Wald gerodet und abgebrannt. Den rothaarigen Menschenaffen wird so die Heimat geraubt, sie suchen deshalb in den Ölplantagen nach Nahrung und werden als „Schädlinge“ illegal abgeschossen. Die Jungtiere landen auf dem Schwarzmarkt.

Aber auch die Großwildjagd auf Eisbären, Löwen, Nashörnern, Elefanten und viele andere bedrohte Arten ist in vielen Ländern leider noch immer legal. An diesen Großwildjagden beteiligen sich schändlicherweise auch viele Jäger aus Deutschland, welches eines der wichtigsten Einfuhrländer für Trophäen bedrohter, international geschützter Arten wie Zebras, Raubkatzen, Affen und Elefanten ist.

Auch die Jagd auf Wale und Delfine in Japan, Norwegen und Island bedroht trotz des seit 1986 weltweit geltenden kommerziellen Walfangverbots mehr und mehr das Überleben dieser Meeresbewohner.

Quelle: Pro Wildlife

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