Tierrechtsorganisation PETA nimmt Jäger ins Visier

Die von Ministerin Hendricks zurückgezogene Kampagne „Neue Bauernregeln“ wird nunmehr vom Deutschen Tierschutzbüro fortgeführt:

Die vom Bundesumweltministerium (BMUB) in den letzten Wochen initiierte und präsentierte Kampagne unter dem Motto „Neue Bauernregeln“, welche auf die Missstände in der industriellen Landwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Tier- und Umwelt aufmerksam zu machen versuchte, wurde aufgrund großer Gegenwehr leider von Bundeministerin Hendricks wieder zurückgezogen. Das Deutsche Tierschutzbüro führt nun fort, was das Landwirtschaftsministerium, viele Bauern und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt nicht sehen und hören wollen: Massentierhaltung  ist Tierquälerei!  Schlecht für die Umwelt, ungesund für alle und Viehwirtschaft ist schon lange nicht mehr natürlich. Daher fordern die Aktivisten die Politik und vor allem das Landwirtschaftsministerium dazu auf, die bisherigen Gesetze schnellstmöglich zu hinterfragen und diese endlich nachhaltig für die Tiere  zu verbessern. Es darf nicht angehen, dass im Vordergrund unserer Gesetze wirtschaftliche Interessen der Lobbyverbände von der Lebensmittel- und Fleischindustrie stehen. Doch leider zeigen unzählige Beispiele immer wieder auf, wie die Tiere für die Fleisch- und Lebensmittelindustrie ausgebeutet werden und ihr gesamtes Leben aus Leid und qualvollen Schmerzen besteht: Sauen werden die Hälfte ihres Lebens in Kastenstände eingesperrt, Masthühner haben nur so viel Platz wie ein DIN A5- Blatt und Kälbern werden nach nur wenigen Tagen die Hörner ohne Betäubung ausgebrannt. Das muss endlich ein Ende haben!  Jetzt handeln und Gesetze ändern!

Tierrechtsorganisation PETA nimmt Jäger ins Visier

Anschließend an die Bauernregeln-Kampagne von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) veröffentlichte nunmehr auch PETA zehn sogenannte „Jägerregeln“. Mit Sprüchen wie „Läuft die Katze durch den Wald, wird sie einfach abgeknallt“ oder „Wenn die Männlichkeit versagt, bleibt nur noch die Trophäenjagd“ kritisiert die Tierrechtsorganisation das Hobby der Jäger, um die Öffentlichkeit über das sinnlose Töten zu informieren. Obwohl es keinen nachvollziehbaren Grund für die Jagd in deutschen Wäldern gibt, töten Jäger – vornehmlich im Rahmen einer „Freizeitbeschäftigung“ – jedes Jahr bundesweit etwa fünf Millionen Wildtiere sowie schätzungsweise mehrere Hunderttausend Hunde und Katzen.

Hier die 10 Weisheiten von PETA über das blutige Hobby der Jäger:

Regel  1:  Wird der Jäger immer dreister, liegt das wohl am „Jägermeister“.

Regel  2:  Läuft die Katze durch den Wald, wird sie einfach abgeknallt.

Regel  3:  Jagdunfälle immer wieder, schießen sie auch Menschen nieder.

Regel  4:  Steht das Bambi morgens auf, guckt ´s in den Gewehreslauf.

Regel  5:  Möglichst viele Füchse schießen, das heißt sinnlos Blut vergießen.

Regel  6:  Wenn die Männlichkeit versagt, bleibt nur noch die Trophäenjagd.

Regel  7:  Was „grünes Abitur“ genannt, im Grunde die Natur verkannt.

Regel  8:  Ob Schwan ob Dachs, es ist zuwider, der Grünrock meuchelt alle nieder.

Regel  9:  Das Schießen auf bedrohte Arten kann der Jäger kaum erwarten.

Regel 10:  Theodor Heuss, der hat ´s benannt, dass die Jagd sehr geisteskrank.

Quelle: peta.de/Jägerregeln

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