Wichtige Petition gegen tierquälerische Qualzuchten

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Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,
aktuell leben in Deutschland über 27 Millionen Schweine. Die meisten von ihnen müssen die furchtbaren Bedingungen der Massentierhaltung ertragen. Doch selbst außerhalb der Intensivtierhaltung leiden Schweine unter absichtlich verursachten Degenerationen. Je schneller und größer sie wachsen, desto höher der Profit. Über Generationen wurden und werden im Zuchtverfahren fast nur Tiere ausgewählt und vermehrt, die mehr „Leistung“ und „Ertrag“ bringen. Krankheiten und schmerzhafte Veränderungen sind unweigerliche Auswüchse dieser Zucht.

Nach § 11b Tierschutzgesetz sind Qualzuchten verboten. Doch wie so oft in der landwirtschaftlichen Tierhaltung wird das Tierschutzgesetz mit Füßen getreten und Tierquälerei aus Profitgründen stillschweigend geduldet oder gar gefördert! Denn die Regierung selbst subventioniert tierquälerische Zuchtprogramme von Tieren, deren Haltung nur unter Schmerzen möglich ist. Bitte fordere auch Du einen sofortigen Stopp dieser tierquälerischen Praxis.

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CDU in NRW macht Wahlkampf auf dem Rücken der Tiere

In Nordrhein-Westfalen hat der Wahlkampf begonnen.
Die CDU rüstet sich, um die rot-grüne Landesregierung am 14. Mai abzulösen. Es zeigt sich schon jetzt, dass der Tierschutz ein zentrales Wahlkampfthema sein wird. Auftakt war ein Gesetzentwurf, den die Partei am 27. Januar 2017 in den Landtag eingebrachte. Darin forderte sie die Aufhebung des Verbandsklagerechts für Tierschutzvereine. Die in NRW anerkannten Tierschutzvereine waren entsetzt, als sie den Antrag genauer unter die Lupe nahmen. Denn er enthielt nicht nur inhaltliche Fehler, sondern verbreitete auch Unwahrheiten. Die Verbände machten in einer gemeinsamen Pressemitteilung auf die inhaltlichen Fehler in dem CDU-Antrag aufmerksam. Mit dem Antrag hat die Partei aber gezeigt, wohin die Reise bei ihr in Punkto Tierschutz geht. Mit dem Angriff auf die Rechte der Tierschutzverbände will sie offensichtlich ihre Klientel aus der Agrarlobby bedienen, die vom Leid der Tiere profitiert. Interessant ist, dass die Antragsteller hier sogar eigene Interessen verfolgen. Eine der Unterzeichnerinnen, die Abgeordnete Christina Schulze Föcking betreibt in ihrem Heimatort im Kreis Steinfurt eine Schweinemastanlage.
Hier geht es zur diesbezüglichen Pressemitteilung

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2 Kommentare zu “Wichtige Petition gegen tierquälerische Qualzuchten

  1. Bei aller Kritik an der Tierhaltung sollte man nicht den Landwirten die Schuld in die Schuhe schieben.
    Es wäre im Gegenteil wichtig, die bäuerliche Struktur zu erhalten und zu stützen.
    Das geht aber nur, wenn es den Landwirten möglich ist, OHNE (oder mit artgerechter Tierhaltung) ein gutes Einkommen zu erzielen.

    Das Ziel sollte also die Erhaltung der Bauernhöfe mit möglichst tierfreier oder zumindest tiergerechter Landwirtschaft sein, die die natürliche Vielfalt erhält, also biologisch wirtschaftet.
    Das würde aber eine deutliche Unterstützung dieser Höfe bedeuten. Gleichzeitig dürften tierquälerische Anlagen nicht mehr subventioniert werden.
    Die EU würde dies aber wahrscheinlich als nicht marktgerecht ablehnen. 😦

  2. Die Petition habe ich unterschrieben und geteilt. Den Bauern muss man sehr wohl eine große Mitschuld an dem derzeitigen Tierleid geben. Niemand wird gezwungen diesen Beruf, der nur auf Ausbeutung und die damit zusammenhängende Qual der Tiere beruht, auszuüben. Die meisten Landwirte, die mit Tieren umgehen sind total abgestumpft gegenüber Schmerzen und Leiden eines andren Lebewesens. Genauso erziehen sie auch ihre Kinder, die schon von Klein auf lernen, dass Tiere keine Rechte haben und nur Nutzen bringen müssen. Selbstverständlich sind auch die Verbrauchen und die Politiker in der Pflicht.

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