Generalverdacht und Rassendiskriminierung

Tierschützerin Martina Gerlach an Bürgermeister Guido Heinzen betreffs sogenannter „gefährlicher Kampfunde“

Herr Bürgermeister Heinzen,

Sie stellen finanzielle Einnahmen über Lebensrecht durch Rassendiskriminierung und Generalverdacht! Wer also bitte ist für wen die tatsächliche Gefahr? Ein Staff.-Bullterrier oder Politiker, die gnadenlos und skrupellos Rassismus betreiben?

Politiker aller Parteien, Ebenen, Ämter fordern von der Bevölkerung immer wieder – vor allem, wenn furchtbare Verbrechen begangen wurden – doch bitte niemanden unter Generalverdacht zu stellen, Und bis zum Beweis der Schuld gilt die Unschuldsvermutung behaupten sie gerne. Aber die gleichen Politiker sind es, die seit 2000 bis heute Unschuldigste unter Generalverdacht stellen, pauschal Gefährlichkeit andichten, sie vorverurteilen und ihnen auf verschiedene Weise, z. B durch finanzielle Erdrosselung ihr einziges Leben zerstören! Skrupellos! Gnadenlos! .– Ohne dass die als „gefährlich“ abgestempelten Opfer jemals auffällig wurden noch ein „Verbrechen“ begingen. Hunde unter Generalverdacht – bis heute ! Warum? Weil sie 4 Beine haben und keine „Gäste“ sind?

Die Unschuldigsten werden – auch von Ihnen und Ihren Kollegen – unter dem Generalverdacht „gefährlich oder Kampfhund“ aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit – etwas, wofür kein Lebewesen etwas kann – durch Schikanen, u.a. Erdrosselungssteuer ihr Leben zerstört. Weil sie einer willkürlich verteufelten Rasse angehören, spricht man ihnen ihr Lebensrecht ab, zwingt ihre Familien, sie aufzugeben – sollen sie ihre Familie, ihr Zuhause, ihr einziges Leben verlieren. Denn was droht in diesem Deutschland einem rassendiskriminierten Hund? Unschuldig lebenslange Haft oder Hinrichtung. Völlig normale Hunde werden schlimmer als grausame Gewaltverbrecher bestraft.

Beenden Sie sofort in Ihrem Amtsbereich Rassendiskriminierung, Generalverdacht, Erdrosselungssteuer, Erdrosselungsmaßnahmen gegen Hunde und verantwortungsvolle Hundehalter, die nicht hunderassistisch handeln, weil sie sich eigenständiges Denken bewahrten. Handeln Sie sofort – und im Fall der Erdrosselungssteuer von 1.000 Euro auch rückwirkend, denn: Ein Hund ist – unabhängig seiner Rassezugehörigkeit – immer das, was Menschen aus ihm machen. Man sollte von Politikern erwarten können, dass sie soweit denken können. – Bis jetzt aber schreiben sie nur frei erfundene Rasselisten ab. Armselig!

Ich habe noch nie Gefährlicheres erlebt als amtierende und etablierte Politiker! Und dazu gesellt sich auch in Deutschland gerne eine gefällige – nicht selten schon kriminelle – Justiz!

Sie wissen sicher, dass Sie und Ihre Kollegen gerade dabei sind, diesem Hund sein einziges Leben zu vernichten. Hunde kennen kein Geld, sie kennen keinen Rassismus und sie wissen nicht, was Generalverdacht ist. Aber sie sind die Opfer solcher verantwortungs- und skrupellosen Maßnahmen/Verordnungen/finanziellen Willkür- bzw. Fehlentscheidungen von Politikern, die angesichts solcher Fehlleistungen ihres (ohnehin meist überbezahlten) Amtes enthoben werden müssten. Falsche Entscheidungen muss man korrigieren. Tun Sie das bitte sofort! Sie wollen leben! Dieser unschuldige Staff. Bullterrier auch, und zwar bei seiner Familie, in seinem Zuhause.

Für eine anständige Welt!
Martina Gerlach

Offenes Schreiben von Herrn Ulrich Dittmann an diesen Kommunalpolitiker Heinzen :

Werter Herr Heinzen,

ich nehme Bezug auf das  untenstehende, von Frau Martina Gerlach an Sie gerichtete Mail-Schreiben: Früher gab es in verschieden Fürstentümern gar eine “Schornsteinsteuer”. Das führte dazu, dass arme Leute ganz auf den “Luxus” einer Rauchabfuhr im Haus verzichteten und notgedrungen im beißenden Qualm des Kaminfeuers in den Stuben dahinvegetierten.

Die Hundesteuer wurde so einst auch als Luxussteuer erhoben. Eine Hundehaltung heute ist aber kein “Luxus” und Hundesteuererhebung ist nichts anderes als ein anachronistischer Vorwand, leere kommunale Kassen zu füllen. Analog wäre ansonsten z.B. auch zu erwägen, eine “Pferdesteuer” zu erheben – hier ist gewisslich mehr Luxusanspruch zu assoziieren als bei einer Hundehaltung.

So Menschen aber gedankenlos noch Hunde vom Züchter kaufen – angesichts überquellender Tierheime – ist es aber durchaus nachvollziehbar  und sinnvoll, eine solche Hundesteuer als “Regulierungsinstrument” (nur) diesen Bürger aufzuerlegen, um weitere Tiervermehrung, d.h. weiteres Tierelend, zu vermeiden.

Blanker Unfug jedoch und übelste Behörden-Willkür und absolut unsinnig – gesteuert durch monetär begründete Kommuneninteressen –  Besitzern von sogenannten “Listenhunden”, denen man das Kainsmal  eines “Kampfhundes” auf den braven Hundeschädel gedrückt hat, mit einer “Strafsteuer” zu belegen. So es hier Probleme welcher Art auch immer gibt, ist die Lösung – nicht beim Vierbeiner – sondern am anderen Ende der Hundeleine, beim Zweibeiner, zu suchen. Das wissen Sie selbst – so Sie nicht mit völliger Unwissenheit geschlagen sind, resp. die Erkenntnisse von Kynologen bewußt in den Dreck treten, um das Steuersäckl zu füllen.

Der Erfinder der „Kampfhunde und der ersten Kampfhundeverordnung“ war 1992 Bayern und wurde von einem sog. „Sachverständigen“ für die damalige Bayerische Regierung kreiert. Anschließend wurde das bayerische Gesetz nicht nur in Deutschland von anderen Bundesländern „abgeschrieben” und übernommen, sondern verbreitete sich wie ein Flächenbrand gegen eine Minderheit in ganz Europa.

Die Hetzjagd und Diskriminierung gegen eine Minderheit von Hundebesitzern fand mit Unterstützung der gesamten deutschen Mainstream-Medien statt, wodurch alle Hundebesitzer in Misskredit gebracht, ausgegrenzt, auf öffentlicher Strasse beschimpft und denunziert wurden und ihnen per Leinenzwang verboten wurde, ihre Hunde artgemäss zu halten. Dies ist auch ein übler Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Um den Bürger abzuzocken ist der Politclique jedes Mittel recht. Motto: Anstand, Fairness, Klugheit ist etwas sehr Kostbares. Laßt uns deshalb sparsam damit umgehen. Zocken wir den Bürger weiter tüchtig ab – das ist ganz offensichtlich auch Ihre  Maxime, Herr Heinzen. Schämen sie sich.

Mit eingeschränkt freundlichen Grüßen
Ulrich Dittmann

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