Bei welcher Partei sollten wir 2017 unser Wahlkreuzchen malen?

Von Ulrich Dittmann

Vorab: Es geht nicht darum, was der Einzelne mit heißem Herzen möchte (mehr Tierschutz, mehr Bürgerrechte etc.), sondern darum, bei den kommenden Wahlen endlich die verkrusteten Strukturen der etablierten, gleichgeschalteten Parteienlandschaft einer CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE-Fraktion aufzubrechen. Keine der vorgenannten Parteien ist wählbar. Auch nicht die „Grünen“, oder Linken, die mit dem selbstaufgesetzten Heiligenschein. Aber auch nicht eine sogenannte „Tierschutzpartei“, die schizophrener Weise mit „Kinder-Hüpfburgen“ muslimische  Asylanten freudig begrüßt, die die grauenhafte „Kultur“ des betäubungslosen Schächtens von Tieren im Gepäck tragen.- https://www.tierschutzpartei.de/ein-fluechtlingscamp-vor-der-haustuer-was-nun/

Seit Jahrzehnten werden wir mit Polit-Absichtserklärungen vollgedröhnt. Gutgläubige TS-Organisationen machen sich vor den Wahlen gar noch die Mühe dazu einige auserwählte(!) Parteien zu TS-Themen zu befragen und erstellen dann einen „Wahlkompass“. Naiver geht´s wirklich nicht mehr. Wir können uns doch nicht an wohlfeilem Polit-Geschwafel orientieren! Aussagekraft hat allein was in der Vergangenheit von den Parteien GETAN wurde, welche gute TATEN für den Tierschutz und die Bevölkerung VOLLBRACHT wurden. Und hier sieht es bei allen Parteien seit Jahren übelst aus, unabhängig was ihnen zuvor salbungsvoll aus dem Mund gefallen ist.

Das eigene Volk verlottert. Siehe (geschönte) Hartz4- und Arbeitslosenzahlen. Kleinrentner müssen Pfandflaschen aus dem Müll klauben, damit sie finanziell über die Runden kommen – obwohl sie das ganze Leben lang hart gearbeitet haben. Zu beklagen ist eine heruntergefahrene Krankenversorgung, das finanzielle Elend in den Pflegeheimen, die einheimischen Obdachlosen auf unseren maroden Straßen, etc. Viele übelste Missstände schreien im eigenen Land  danach, beseitigt zu werden.

Doch man sieht sich verpflichtet mit Fass-ohne-Boden-Plänen, mit ESM – „Rettungsplänen“  Europa zu „retten“, oder Asylantenfluten „Germany All-Inclusive“ zu bieten – ohne Rücksicht auf die hier lebenden Ureinwohner die von Terror und Verwüstung in Deutschland heimgesucht werden – wie in einem unregierten Bananenstaat. Wer halb Afrika aufnimmt, rettet nicht Afrika, sondern wird selbst Afrika. Wer aber aufmuckt, den Götzen „Multi-Kulti“  als Gralshüter der Globalisierung nicht artig und öffentlich anbetet – wird mit dem Nazi-Vorwurf niedergeknüppelt und auf den fährt letztlich das staatlich installierte Damoklesschwert des StGB § 130 (Volksverhetzung) hernieder.

Die Masse der Naiv-Michl-Menschen glaubt eben, was aus dem TV flackert, indoktrinierend aus dem Radio brabbelt, od. schwarz auf weiß eine gleichgeschaltete Presse  auf´s Papier schmiert, dies sei die vom Himmel gefallene Wahrheit. Man erkennt nicht, will nicht erkennen, dass das Staatsfernsehen (durch GEZ-Zwangseinzug finanziert!), oder eine Systempresse nur papageienhaft nach Hofberichterstattermanier, die volksverdummende Kunde der etablierten Parteien dem braven Bürger um die Ohren gibt – gigantische Volksverdummung betreibt.
Siehe: http://www.journalistenwatch.com/2016/12/23/dumm-duemmer-deutsch/

Das Problem: Solange der gut dressierte Michl unbelehrbar, wie unter Hypnose, sein Wahlkreuzchen immer wieder bei den Establishment-Parteien malt – so sehr diese dem einfachen Volk, den Tierschützern, auch immer wieder in den Hintern treten –  haben  diese doch überhaupt keinen Grund, eine andere und bessere Politik zu machen!

Presseleute sind vielfach wie Affen, die die Gesten ihrer Herren, der Politiker, oder Lobbyisten, artig nachäffen. Und da sind z.B. eben Pegida und AfD ritualmäßig „böse“.

Hingegen SPD-Pack-Gabriel bis Grünen-Mischpoke-Özdemir, oder die „CDU-Wir schaffen das“-Merkel, die Deutschland ausmergelt – firmieren in der Öffentlichkeit unerklärlicher Weise irgendwie doch immer noch als „edel und gut“. Das alles wird Deutsch-Michl, dem Zahlochsen der EU, aller Welt, doch so beständig vorgegau(c)kelt, schlicht eingebläut. Dann muß das alles wohl auch so sein??? Oder doch nicht?

Wer das nicht so sieht, erhält eben als Ultima-Ratio-Totschlag-Argument die Nazi-Keule über den Schädel.  Man brennt ihm das Kainsmal eines verruchten, verdammenswerten „Rechten“ auf die Stirn. So wird Michel und Micheline schon parieren. Basta.
Dafür sorgen massenweise dienstbereite Presse-Schreiberlinge und TV-Schönredner, die das Volk verdummen – und letztlich eine omnipotente Juristenschar, die sich nur zu willig als Wadenbeißer der Staatsgewalt betätigt.

Still und unterwürfig, gut dressiert wie ein Knecht mit zusammengebissenen Zähnen, im Schraubstock der „ewigen Schuld“ und „politischer Korrektheit“ gefangen, zu radikaler Toleranz verdammt, ächzt  Deutsch-Michl-Land so ergeben vor sich hin. Das ganze Elend ist nicht irgendwo im herrschenden System versteckt – sondern das heutige System ist der Fehler!

Zurück zur Ausgangsfrage – wen, oder welche Partei sollen wir also sinnvollerweise künftig wählen? Es bietet sich in diesen Zeiten nur eine Lösung an:  Taktisch wählen, alle persönlichen und ideologischen Wunschträume zurückstellen. D.h. alle  kleinen Parteien die ein Mauerblümchendasein fristen (Tierschutz-, Familien-, Rentner-, Hüpf-Partei und was es da noch alles gibt, NICHT zu wählen.  Mögen sie uns noch so sympathisch sein. Denn diese Stimmen sind letztlich verloren, bewirken nichts. Das Wählen von Parteien die chancenlos sind, Anträge einzubringen, nicht Mitentscheiden können, ist unklug – um es zurückhaltend auszudrücken.

Es gilt das verdammte bestehende System unserer heutigen „Elitepolitiker“ abzuschaffen, die von unseren Steuern fettgemästet – in ihren politischen Elfenbeintürmen residieren! Es gilt alle Kräfte, alle Wahlstimmen zu bündeln! Diesem Ziel sind alle Sympathien oder Antipathien unterzuordnen! Eine politische Alternative, eine Lösung ist in Sicht: Die „Alternative für Deutschland“! Gegen die oben angeführten Missstände agiert die demokratisch legitimierte AfD mit allen Kräften – und wird deshalb natürlich von den Establishment-Parteien übelst bekämpft. Man sieht seine Pfründe schwinden!

Die AfD ist realistisch gesehen z.Zt. die einzige Partei, die in der Lage ist, den jetzigen Polit-Koryphäen der Unfähigkeit – die uns Jahrzehnte(!) drangsaliert haben – wirksam Paroli zu bieten. Man sollte ihr unbedingt eine Chance geben! Speziell für Tierfreunde zur Information hier auszugsweise aus dem Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland die Punkte Tierschutzbelange/Schächten betreffend:

13.3 Tiere sind fühlende Wesen

Die AfD setzt sich für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze ein. Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände. Ausnahmen für grausame oder unnötige Tierversuche darf es auch nicht in der Wissenschaft geben. Als fühlende Wesen haben Tiere ein Recht auf eine artge- rechte Haltung im privaten wie im kommerziellen Bereich. Die gesetzlich vorgeschriebene artgerechte Haltung von Tieren muss in der Landwirtschaft (bei nicht artgerech- ten Massentierhaltungen), im Zoo, im Zirkus (Verbot der Haltung von großen Wildtieren), in Delphinarien und in der Haustierhaltung durchgesetzt werden.

Für den Transport von Schlachttieren fordert die AfD, dass immer der nächstgelegene Schlachthof angefahren werden muss und der Transport von Schlachttieren nur über kurze Distanzen innerhalb von Deutschland erlaubt ist.

Tierhaltende Betriebe, welche der Lebensmittelproduktion dienen, sind dafür verantwortlich, dass ihre Produkte frei von Antibiotikarückständen und multiresistenten Keimen (MRSA) sind. Die Anzahl der Antibiotika-Behandlungen ist in Anbetracht der zunehmenden Ausbreitung multiresis- tenter Keime zu minimieren. Um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu erhöhen, sind tierhaltende Betriebe der Lebensmittelproduktion, die Antibiotika einsetzen, dafür verantwortlich, dass die Tiere frei von Antibiotika-Resisten- zen sind, bevor die Produkte in die Lebensmittelweiterverarbeitung gelangen. Für die Humanmedizin wichtige Antibiotika dürfen in der Tierhaltung nicht verwendet werden.

13.4 Schächten

Nach dem Vorbild von gesetzlichen Regelungen, die schon in Dänemark, Norwegen, Schweden, der Schweiz und weite- ren europäischen Ländern gelten, lehnt die AfD Schächten (betäubungsloses Töten bzw. Schlachten) von Tieren ab. Es ist mit dem Staatsziel Tierschutz nicht vereinbar und muss ohne Ausnahme verboten sein. Die Ausnahmeregelung für Religionsgemeinschaften in Paragraph 4a (2) des deutschen Tierschutzgesetzes ist zu streichen. Die AfD lehnt auch das Schächten mit vorheriger Elektrokurzzeitbetäubung ab. Das Wort Kurzzeitbetäubung bedeutet, dass das Tier nur beim Halsschnitt kurz betäubt ist, zum Ausbluten aber wieder wach ist.

Beschlossen auf dem Bundesparteitag in Stuttgart am 30.04./01.05.2016

Ergänzend sollte man auch die persönlichen Aussagen der AfD Vorsitzenden Dr. Petry zum Tierschutz, u.a. zu Tierversuchen nicht negieren. Hier noch Aussagen zu dieser Thematik, entnommen einem von der AG Welt veröffentlichten Interview, entnommen aus https://wolodja51.wordpress.com/2016/03/02/gedanken-zu-den-bevorstehenden-wahlen/

AG Welt: „Befürworten Sie Forschung an embryonalen Stammzellen und Klonexperimente an menschlichen Zellen?“

Antwort der AfD Vorsitzenden Frauke Petry: „Die sehe ich, weil ich selbst Wissenschaftlerin bin, sehr kritisch, weil aus dieser Forschung, deren Grundlagenwissen möglicherweise sehr interessant ist für uns, immer gleich Heilsversprechen abgeleitet werden, die in den allerseltensten Fällen eintreten. Die sogenannten Therapien, mit denen wir alle Krankheiten lösen können, sind für mich eine Illusion, weil Leben auch Krankheit beinhaltet. Ich halte deshalb die ausgerufenen Ziele der WHO zur totalen Beseitigung von Infektionskrankheiten oder Erbkrankheiten für eine Verdummung der Menschen. So funktioniert Natur einfach nicht. Da, wo ich Selektionsdruck aufbaue, wird die Natur darauf reagieren. Klonexperimente halte ich für grob fahrlässig. Es hat sich durch die medizinische Forschung eine Industrie, beispielsweise eine Versuchstierindustrie entwickelt, wo Tiere, die ja genauso ein Lebensrecht haben, ein Recht ordentlich behandelt zu werden, wo sie aber gewissermaßen maschinell generiert werden. Sie werden nicht mehr geboren, sondern produziert. Das ist ein Umgang mit der Schöpfung, den ich einfach nicht gutheißen kann. Ich habe jahrelang mit Versuchstieren gearbeitet und ich fand das fürchterlich.“

Siehe: http://agwelt.de/2015-02/christ-und-politik-ag-welt-mit-dr-frauke-petry-von-der-partei-alternative-fuer-deutschland-afd-im-gespraech/

Immens wichtig für den Bürger, sich objektiv – NICHT nur bei einer gleichgeschalteten „Lügenpresse“ zu informieren. Parteiunabhängige Internetpräsenz ist z.B. zu finden bei http://www.journalistenwatch.com , https://www.compact-online.de oder https://jungefreiheit.de .  Bei tierschutzpolitischen Themen dürfte besonders folgender Linkhinweis wertvoll sein: https://wolodja51.wordpress.com

Abschließend:

„Wer mit 20 kein Weltverbesserer ist, hat kein Herz.
Und wer mit 40 kein Realist ist, hat keinen Verstand“
So ist es. Und ich bin mittlerweile keine 20 mehr!

Ulrich Dittmann / 01.02.2017

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Mehr Tierschutz für Tiere durch zersplitterte Tierschutzparteien?

Meinungsäußerung einer Tierschützerin betreffs der bevorstehenden Wahlen:

Keine einzige der sog. Volksparteien darf mehr gewählt werden. Diese Volks-, Tier- und Naturverderber gehören aus dem Bundestag gejagt und ins Gefängnis. Das geht aber nur, wenn keine dieser Parteien mehr gewählt wird. Wie einfach! Es gibt so viele kleine Parteien: Warum werden die nicht gewählt! Wer die Tierschutzpartei nicht wählt – unbegreiflich, daß das nicht von jedem Tierfreund u. Tierschützer geschieht – muß eine andere kleine Partei wählen. Nur dann kann sich etwas ändern. Nicht-Wählen ändert gar nichts. Wer will, daß die Tiere weiter gequält werden, daß unsere Natur weiter der Jägerpest gehört, der Rest Natur völlig vernichtet wird und das Volk (und die Völker weltweit) weiter von den legalen Kriminellen ausgesaugt werden, wählt weiter die kriminellen Drohnen u. beschwert sich dann hoffentlich nicht, wenn alles noch viel schlimmer wird. Schlimmer u. krimineller geht’s schon kaum, die Justiz inbegriffen.

Hierzu nachfolgende Antwort von Herrn Ulrich Dittmann:

… tja, welche von den liebenswerten TSP-Micro-Tierschutzparteien ( mittlerweile gibt´s wohl schon vier Mini-Splitterparteien, u.a. V-Partei, Ethika-Partei und dergleichen mehr) sollen die verzweifelten Tierschützer denn nun wählen?

Für mich ist KEINE dieser Parteien wählbar. Begründung: ALLE Funktionäre der Tierschutzparteien träumen herzig naiv davon,  gewählt zu werden und so politisch(!) etwas zum Besseren der Tiermisere erreichen zu können.  Man zersplittert immer mehr zur absoluten Unbedeutung. Manchmal  will man wohl auch die persönliche Situation verbessern?
Mehr siehe: http://www.fellbeisser.net/news/die-tierschutzpartei-am-abgrund-kommentar-von-ulrich-dittmann-vom-04-01-2015

“Politik” ist das Umsetzen von Möglichem. Aber jede größere TS-Organisation wie z.B. PETA, bewirkt da mehr als jede der o.a. Mini-TSP-Parteien .

Wählen der TSP-Parteien ist nur blankes Hoffen,  bloßes Wunschdenken. Siehe die älteste TSP  in D.  “Partei Mensch Umwelt Tierschutz”, die seit runden 20 Jahren vor sich hindümpelt und die ich einst(!) u.a. als Landesvorvorsitzender von Rheinland-Pfalz mit großer Hoffnung unterstützte. Das war ein Irrtum.
Umfangreich ist hier dazu – siehe einschl. der Kommentare – bei https://wolodja51.wordpress.com/2016/01/12/fragwuerdige-aktion-der-tierschutzpartei-gegen-das-kriminelle-schaechten/comment-page-1/#comment-3693 Wesentliches eingestellt.

Ulrich Dittmann / 30.01.2017

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9 Kommentare zu “Bei welcher Partei sollten wir 2017 unser Wahlkreuzchen malen?

  1. Die etablierten Parteien (CDU, SPD, Grüne FDP u. Linke) kann man nicht wählen. Dann geht alles so weiter wie gehabt. Die sogenannten Tierschutzparteien gehen genau so wenig, da zersplittert und unwirksam. Übrigens heisst die Tierschutzpartei nicht eigentlich MUT (Mensch, Umwelt, Tierschutz), oder habe ich da etwas verpasst. Der Name sagt eigentlich alles: Zuerst der Mensch, dann die Umwelt und zuletzt die Tiere. Da die Tiere erst zuletzt kommen, bleibt für sie auch nichts mehr übrig. Wer wirklich Tierschutz betreibt, weiss wieviel Energie man dazu benötigt. Wenn die Energie für andere Dinge verbraucht wird, sieht man, dass am Ende nur noch etwas heisse Luft heraus kommt.
    Bleibt nur noch als Alternative die AfD. Schlimmer als es momentan ist, kann es mit dieser Partei nicht mehr werden. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

    • Ich kann dir nur zustimmen, liebe Elke.
      Ich habe mir auf der Seite der Tierschutzpartei MUT die Ausführungen zum Thema „Schächten“ angesehen.
      MUT relativiert das Schächten mit den Fehlbetäubungen bei der konventionellen Schlachtung – genauso tun es auch die Muslime, um das Schächten zu rechtfertigen, indem sie sagen, die konventionelle Schlachtung sei ebenfalls grausam, weil viele Betäubungen nicht funktionieren.

      So eine Argumentation ist schändlich und man sieht an ihr, dass es tatsächlich nicht um die Tiere geht, sondern zuallererst um die Menschen.

      Ich habe die TSP MUT mal gewählt, aber das werde ich nicht mehr tun. Die etablierten Parteien kann man auch nicht wählen, weil selbst die Grünen keine Natur- und erst recht keine Tierschutzpartei (mehr) sind.

  2. Wenn wir uns das Wahlprogramm der AfD genauer anschauen, lesen wir auf Seite 67/68 Abs.13.7. im Grundsatzprogramm vom 01.05.2016: …Die AfD bekennt sich zur Jagd…die AfD sehen Jäger (also Tiermörder) als „Naturschützer“ und ist gegen die Ausweisung von Naturschutz-Kernzonen z.B. in der Ostsee… Das reicht eigentlich um zu belegen, dass die AfD nicht gerade eine Alternative für den Tierschutz ist. Allerdings ist positiv hervorzuheben, dass die AfD als einzigste Partei gegen das qualvolle Schächten eintritt und sich für ein Verbot des Schächtens ausgesprochen hat. Ich gebe die Hoffnung jedoch nicht auf, dass die AfD ihre Positionen zum Thema Jagd und Jäger in Deutschland noch einmal revidieren könnte und dann auch eine echte Alternative für Tierfreunde wäre.

  3. Auch die AfD kennt zur Zeit nur schöne Sprüche, sie hat noch nichts bewiesen – außer von Äußerungen ihrer Repräsentanten über die deutsche Geschichte, die schlicht widerlich sind. Das Grundsatzprogramm wimmelt nur so von Widersprüchen, insbesondere auch beim Tierschutz.
    Ich bin überzeugt, dass die AfD heute jedem einiges verspricht, um ihr Ziel zu erreichen, in den Bundestag einzuziehen – und morgen? Noch kann ich dieser Partei nicht glauben und nach den bisherigen Auslassungen ist sie für mich nicht wählbar.
    Jürgen Gerlach 5.2.2017

    • Hallo J. Gerlach,
      im Gegensatz zu Dir glaube ich nicht, dass die AFD nur „schöne Sprüche“ klopft, sondern – wie ihr Name schon sagt – eine „Alternative für Deutschland“ ist – und nicht nur irgendeine, sondern die zur Zeit einzige, die es gibt. Desweiteren: Nicht alle Repräsentanten der AFD sind mir stets sympathisch und sprechen mir daher auch nicht immer aus meiner Seele, aber deren Vorsitzende Frauke Petry schon, die mir jedenfalls hundertmal sympathischer ist als eine Frau Merkel oder der nunmehr medienwirksam hochgejubelte Martin Schulz von der SPD, der trotz vieler Petitionen und eindringlicher Appelle seitens engagierter Tierschützer gegen die verbrecherischen Hundemassaker in Rumänien keinen einzigen Finger rührte und sich mit fadenscheinigen Ausflüchten vor seiner Verantwortung als EU-Politiker drückte.

      Auch mag es sein, dass jenes Grundsatzprogramm der AFD – außer des begrüßenswerten Vorhabens, das grausame Schächten endlich verbieten zu wollen – noch mancherlei Ecken und Kanten aufweist, die unbedingt und alsbald hinsichtlich tierschutzrelevanter Belange noch einer dringlichen Korrektur bedürftig sind. Dessen ungeachtet frage ich mich aber dennoch angesichts Deiner kritischen Verlautbarungen, ob die etablierten System-Parteien etwa Deines Vertrauens für würdiger befunden werden als die AFD, welche für Dich ja so sehr unglaubwürdig und daher auch nicht wählbar wäre?

      Sorry bitte, jedoch wenn es Deiner Meinung nach eine so grosse Katastrophe für unser Land ist, wenn Wähler der AFD ihre Stimme geben, dann ist es meiner Meinung nach noch eine viel grössere Katastrophe, wenn der dumme Deutsch-Michl in üblicher Manier sein Kreuzchen bei einer der etablierten Parteien hinterlässt. Und den zersplitterten Tierschutzparteien eine Stimme zu geben, wäre mit Sicherheit eine ebenso verschenkte und zum Fenster hinausgeworfene Stimme, da diese sicherlich nicht die nötigen Stimmen erreichen, welche erforderlich sind, um über die 5%-Hürde zu gelangen. Also ist die AFD – trotz Deiner ganz und gar anderen Auffassung – die zur Zeit einzige wählbare Partei – jedenfalls für mich!
      MfG – W. Herrmann

  4. Kurze ergänzende Anmerkung zu Kommentaren betr. meinem Beitrag: „Bei welcher Partei sollten wir 2017 unser Wahlkreuzchen malen?“

    Unwiderlegbare(!) FAKTEN: Das gigantische Tierelend in Deutschland ist das Ergebnis des Versagens ALL unser Establishment-Parteien – seit Jahrzehnten. Diese firmieren unter „christlich“ und „sozial“ etc.. Doch auch die einfachen indigenen Bürger sehen sich im Alltagsgeschehen schlicht verhöhnt, spüren nichts von dieser hehren „christlich-sozialen“ Polit-Selbstdarstellung.-
    1. Und die (heutigen) Mitglieder und Befürworter der Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ müssen doch die Realität erkennen, dass sie erfolglos seit über 20 Jahren bedeutungslos vor sich hindümpeln. Weder eine positive Änderung für Menschen – noch für Tiere konnte erreicht werden.
    2. Und es bedarf keiner großen Weitsicht, dass die aus den Zersplitterungen neu hervorgegangenen TS-Micro-Parteien, ( z.B. V-Partei) kein anders Schicksal erwartet.
    Gut gewollt ist nicht gleich gut gemacht. Leider.
    Es ist zu wiederholen: Die etablierten omnipotenten, unfähigen, Alt-Parteien haben Deutschland mit Kamikaze-Politik in eine ungewisse Chaos-Zukunft gesteuert. In jeglicher Beziehung.
    Und die zweifellos oft liebenswerten Klein-Parteien konnten das nicht verhindern.
    Wer ein bisschen mit intaktem Menschenverstand kontaminiert ist, sollte all diese Fakten auch realistisch erkennen/anerkennnen – auch wenn´s schwerfällt.
    Die AfD ist wortwörtlich eine ´Alternnative für Deutschland´. Nicht mehr und nicht weniger. Man sollte ihr zumindest (und sei es als „Protestwahl“) die CHANCE geben es besser zu machen, als die seit Jahrzehnten(!) unser Deutsch-Michl-Land drangsalierenden (von Regieren kann nicht die Rede sein) etablierten Parteien.

  5. Ich bin prinzipiell bereit, meine Stimme der AfD zu geben. Aber ein paar Schönheitsfehler im Programm lassen mich noch schwanken.
    Jan-Yannik Janssen hat schon auf das Verhältnis der AfD zur Jagd und zur Fischerei hingewiesen. Ein besonders bedenkenswerter Satz steht unter Punkt 13.7: „Fischerei ist Kulturgut“. Da wird die Unkultur des Fischemordens zum Kulturgut erhoben.
    Eine weitere befremdliche Aussage im Programm besteht darin, dass unter 7.2 die religiöse Überlieferung des Christentums als erste der drei Quellen der deutschen Leitkultur genannt wird. Da wird dem vom Blut unschuldiger Tiere und Menschen nur so triefenden Christentum zu viel Ehre zuteil.
    Aber allen Menschen und Tieren recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Bis zum Wahltag ist noch etwas Zeit und ich kann bis dahin überlegen, ob es mir reicht, wenn ich in der Mehrzahl der gesamten Aussagen mit der AfD übereinstimme oder ob ich gerade in den Punkten, in denen es um Tiere geht, konsequent und unnachgiebig auf der Seite der Tiere bleiben will.

    • Lieber Sven,

      die AfD ist ganz sicher keine Partei, die primär den Tierschutz auf ihre Fahnen geschrieben hat.
      Dennoch finde ich es sehr unterstützenswert – und das ist bei KEINER anderen Partei so deutlich zu finden – dass sie sich gegen das Schächten ausspricht.

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