Das Leid der Legehennen in Deutschland

Foto : Deutsches Tierschutzbüro

Bodenhaltung ist die meist verbreitetste Haltungsform für Legehennen in Deutschland. Grund genug für das Recherchenteam von tierretter e.V., einen Blick hinter die Kulissen dieser tierquälerischen Produktionsform zu werfen. Tierretter e.V. hat mehrfach in großen Bodenhaltungsanlagen in Nordrhein-Westfalen recherchiert, um das Leid der Legehennen für Eier aus Bodenhaltung zu dokumentieren. Was diese Aktivisten dort vorgefunden haben ist Tierquälerei im höchsten Maße und sicherlich nicht das, was sich Verbraucher unter dem beschönigendem Begriff Bodenhaltung vorstellen.

Hühner werden für die sogenannte bäuerliche Bodenhaltung zu Abertausenden in enge Hallen eingepfercht. Der Tatort der Recherche im nachfolgenden Video macht dabei keine Ausnahme. Sechs riesige Gebäude – von außen kaum als Tierhaltung zu identifizieren, wenn man die speziellen Merkmale nicht kennt. Zum Glück sind die Ermittler erfahren und konnten die Anlage bereits auf dem Luftbild als Produktionsstätte für Eier erkennen, um die Entscheidung zu treffen, sich diesen Ort einmal genauer anzuschauen. Sie kommen in der Nacht, damit sie niemand sieht, denn das, was die Ermittler finden, ist nicht für die Augen der Öffentlichkeit gedacht.

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Ein Kommentar zu “Das Leid der Legehennen in Deutschland

  1. Und da empören sich bei diesen Bildern Veganer über Vergleiche mit Menschen-KZ´s, siehe:
    Karo-Tina Aldente???

    „Als Veganerin halte ich, bei allem Verständnis für Tierrechte, alle Terror-Vergleiche und erst recht alle KZ oder Holocaust-Vergleiche für unlauter.“

    Wer selber Hühner hat, so wie ich, der weiß was für sensible Tiere sie sind und jedes Tier hat einen eigenen Charakter. Undenkbar, daß meine Hühner in so einer Masse ihren Lebensabend verbringen müßten. Sie würden genau so leiden wie einstmals die Menschen, die in den KZ´s eingesperrt waren, damit sind Vergleiche nicht nur lauter (siehe das „unlauter“ der Karo-Tina Aldente), sondern dringend geboten.

    Den noch lebenden Menschen der NS-Zeit macht man heute Vorwürfe, daß sie nichts gegen die KZ´s unternommen haben. Damals machten die Nazis ein ziemliches Geheimnis um die KZ´s, nur wenige Menschen wußten, was dort wirklich abging und außerdem war es lebensgefährlich die KZ´s zu kritisieren. Heute dagegen, weiß jeder Bürger was in den Tier-KZ´s abgeht und jeder darf gegen Tier-KZ´s sich auflehnen, es ist nicht lebensgefährlich. Leider ist man dann vom Speziesistenpack mitunter einen Shitstorm ausgesetzt, so wie Silke Ruthenberg!

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