Weihnachten – auch für die Tiere?

Weihnachten – auch für Tiere?

Die Weihnachtsgans für den festlichen Tisch,
das Huhn, die Ente, das Kälbchen, der Fisch,
der Truthahn, das Lamm und das arme Schwein
erleben für´s Fest nur Folter und Pein.

Habt ihr Menschen je drüber nachgedacht,
was die Tiere Entsetzliches mitgemacht,
bevor sie auf euren Tellern landen,
dass sie sich in Todesqualen wanden?

Für´s FEST DER LIEBE in engen Kisten
müssen Millionen ihr Leben fristen.
Für´s FEST DER FREUDE gequält und geschunden,
für´s FEST DES FRIEDENS – wer zählt ihre Wunden?

Ihr wollt das nicht hören, geschweige denn sehen,
wollt lieber verdrängen und nichts verstehen.
Wie könnt ihr Anspruch auf Frieden erheben,
wenn ihr so umgeht mit anderen Leben?

Während ihr nun auf das Weihnachtsfest harrt,
werden die Tiere zur Schlachtbank gekarrt.
Mit blutigen Striemen ihr Leib übersäht,
vergebens ihr Blick jetzt zum Himmel fleht.

Wie ist das nun in Einklang zu bringen,
töten und fröhliche Lieder singen?
Oh du selige Weihnachtszeit,
für Menschen der Friede – für Tiere das Leid?

Ihr wünscht euch selber Gesundheit und Glück,
doch bei den Tieren schreckt ihr vor nichts zurück.
Hauptsache ist, der Braten wird schmecken,
egal, wie auch immer die Tiere verrecken.

Bald werden in Kirchen Choräle dröhnen,
das Schrei´n der Geschöpfe kann nichts übertönen!
Freut Euch – die Heilige Nacht ist schon nah,
Für die Tiere das Messer – HALLELUJA !

Hertha Blihal

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35 Kommentare zu “Weihnachten – auch für die Tiere?

  1. Auch von mir ein heutiger Anti-Weihnachts-Blogbeitrag:

    http://barrynoa.blogspot.de/2016/12/weihnachten-nein-danke.html

    Bitte auch die weiteren Bloglinks unten in dem Blogbeitrag anklicken!

    PS:

    Weihnachten ist von den Festen mir das widerwärtigste überhaupt und ich kann nicht verstehen, daß auch Atheisten und Tierrechtler dieses Fest feiern. Aber die spießbürgerliche Denkweise und kleinbürgerliche Tradition wird wohl auf ewig bestehen bleiben. Sogar die radikale fortschrittliche Kulturrevolution in China unter Mao schaffte es nicht die abartigen reaktionären Traditionen Chinas wegzufegen.

    Dr. Gunter Bleibohm:

    „…Antinatalismus, die einzige Handlungsmaxime überhaupt, die das Kollabieren, das Abgleiten der belebten Welt ins Chaos noch verhindern könnte…“

  2. Seit Jahren schon verabscheue ich Weihnachten.
    Das blöde Gebrabbel der Menschen :
    Hoffentlich haben wir weiße Weihnachten, vor allem für die Kinder.
    Ich sehe die armen Hummer und Langusten mit zusammen gebundenen Scheren, die auf ihren schlimmen Tod im kochenden Wasser bestimmt sind, die Karpfen und andere Fische, die lebendig verkauft und mehrmals erschlagen werden, usw….
    Aber noch mehr Tiere müssen Weihnachten leiden. Weihnachten und Ostern sind alte hässliche Traditionen, die abgeschafft werden sollten.

  3. Ein tolles Gedicht, es entspricht meinen Gedanken an diesen „festlichen“ Tagen.
    Doch nach dem Kommentar von Bernd fällt es mir schwer, unserem Wolodja und allen interessierten Blogbesuchern _ und vor allem den mir lieb gewordenen regelmäßigen Kommentatoren dieses Blogs – ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen.

    Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass wir Menschen sind – wenn auch nur zufällig – die mit naturgegebenen Bedürfnissen nach Nahrung, Geborgenheit und Liebe ausgestattet worden sind. Ich selbst bezeichne mich als Atheist, (praktizierter) Antinatalist und vielleicht sogar als Nihilist. Meine Mutter ist die Erde und sie hat mich mit all den Eigenschaften ausgestattet um zu (über)leben. Dazu gehört auch ein soziales Umfeld. Solange wir also gezwungen sind zu leben, sollten wir unseren zum Überleben benötigten Bedürfnissen folgen.
    Ich halte es mit Weihnachten so ähnlich wie mit meinem vielzitierten Spruch: Fernsehen macht den Dummen dümmer und den Schlauen schlauer. Will sagen, ich nutze die Feiertage entsprechend meiner Bedürfnisse, rituell einmal im Jahr den Menschen die mir wirklich etwas bedeuten zu sagen: schön dass es euch gibt!
    Und dass möchte ich allen Menschen, die sich für die geschundene Tierwelt – also für unsere natürlichen Geschwister – einsetzen, sagen!

    Danke für deinen Einsatz, Wolfgang!

  4. Ich kann mich hier Manfred Oldenburg nur anschließen. Weihnachten ist für die Tiere eine besonders schlimme Zeit, noch schlimmer als sie das ganze Jahr über schon ist.

  5. Hab vergessen, ja klar auch Ostern ist eine schlimme Zeit für Tiere, da wird ja auch besonders geschlemmt – und natürlich massenhaft Fleisch. Sie feiern Auferstehung und zugleich den Tod von Millionen Tieren.

  6. Dieses Gedicht passt voll in diese Zeit. Ohne Zweifel für die Tiere eine grausame Zeit.
    Weihnachten ist für mich aber auch eine Gelegenheit inne zu halten und Kraft zu schöpfen für die neuen Hersausforderungen, die kommen werden und den Menschen, die mir nahe stehen zu sagen, dass ich mich freue, dass es sie gibt. Michael-B hat es bereits so treffend formuliert.
    In diesem Sinne vielen Dank an Wolfgang für die wundervollen und aufklärenden Beiträge auf seinem Blog. Liebe Grüße an alle Tierfreunde, die diesen Blog besuchen und kommentieren.

  7. Elke Kloos:

    „Ohne Zweifel für die Tiere eine grausame Zeit.
    Weihnachten ist für mich aber auch eine Gelegenheit inne zu halten und Kraft zu schöpfen für die neuen Herausforderungen, die kommen werden und den Menschen, die mir nahe stehen zu sagen, dass ich mich freue, dass es sie gibt.“

    Werte Frau Kloos, werter Michael Beyer!
    Warum ausgerechnet Weihnachten die Zeit dafür sein soll in Familie zu sein und um Kraft zu schöpfen, das ist mir ein Rätsel. Dafür sind doch nun andere Tage geeigneter, als gerade die Tage um Christi Geburt, die eine ganz besonders grausame Zeit für die Nutztiere bedeuten.

    Sind nicht persönliche Festtage dafür geeigneter, z.B. Geburtstage der Lieben? Außerdem kann man z.B. im Sommer viel besser feiern, weil da das Wetter warm ist und man die Natur genießen kann. Man sich an den Tannen im Garten erfreuen kann und nicht Millionen von kleinen Tannenbäumen abgeholzt werden um als pflanzliche Leichen in Wohnzimmer zu stehen, um danach achtlos auf den Müll geschmissen zu werden!

    Ich halte die Tage um den 21.12. für die unpassendste Zeit, da auch das Tageslicht nicht scheint, die Nächte so unendlich lang sind. Frühere Naturmenschen fürchteten diese Zeit mit Recht, sahen in ihr nichts Gutes, da auch kaum Nahrung vorhanden, da die Natur nichts mehr hergab. Mit der Entfremdung von der Natur begann das Christentum seinen Siegeszug. Muß man denn als Atheist und Tierfreund trotz großer Kritik an der Kirche dennoch deren Feiertage begehen? Wäre da nicht z.B. der 1. Mai ein viel besserer Festtag, diesen als Kampftag aller Ausgebeuteten (nicht nur der Menschen, sondern auch der Tiere) zu begehen und da mit der Familie feiern und um Kraft zu schöpfen?

    • Werter Herr Nowak,
      dies ist ganz einfach, weil ich noch berufstätig bin und in der Zeit zwischen Weihnachten und Heilige 3 Könige Ferien sind und ich deshalb zu Hause bin und mich ganz auf mich und meine Familie konzentrieren kann. Ein Tag wie z.B. der 1. Mai genügt nicht um meine Batterien aufzuladen.

      • Das ist einleuchtend, liebe Frau Kloos, zeigt aber, daß der Staat eindeutig kirchliche Feiertage bevorzugt, indem er zu diesen den Kindern Ferien gibt, auch z.B. bei Ostern, Pfingsten, Weihnachten 2 gesetzliche Feiertage draus macht, am 1. Mai nur einen Tag! Solange dagegen die Deutschen nicht dagegen protestieren, ist das ein raffinierter Teufelskreis zur Bevorzugung kirchlicher Feiertage.

  8. Die Zeit um den 21. Dezember herum ist nicht nur die Zeit der längsten Nächte und kürzesten Tage, sondern auch die Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden. Gerade wenn die Nacht am tiefsten ist, naht ein neuer Morgen. Und wenn die Tage am kürzesten sind, weiß man, dass die Dunkelheit nicht ewig währt und ein neuer Frühling in Aussicht steht. Man kann das auch auf viele andere Bereiche des Daseins übertragen und in Momenten des Zweifelns die Hoffnung auf bessere Zeiten nähren, auch wenn diese Hoffnung enttäuscht werden kann. Aber ohne Hoffnung bliebe uns nur der Suizid.

    Die Wintersonnenwende ist ein kosmisches Phänomen, das unabhängig von Glaubensinhalten besteht. Das Christentum hat nur an alte Glaubensrichtungen angeknüpft und diese Sonnenwende für sich in Beschlag genommen. Man kann auch ohne christlichen und sonstigen Glaubenszirkus Freude an der Sonnenwende empfinden, die auf eine in kleinen Schritten mit Gewissheit zu erreichende bessere, hellere und wärmere Zeit für Mensch und Tier verweist.

  9. Lieber Bernd, du hast nicht unrecht und wir Tierrechtler sind uns selbstverständlich bewusst: die Weihnachtszeit ist für viele Tiere das Finale nach einem langen grauenhaften Martyrium.
    Ich bin jedoch Realist und habe auch eine Vergangenheit, in der ich mich um das Leid unserer tierlichen Geschwister nicht scherte, da es damals nicht in mein Bewusstsein getreten ist.
    Als geborener DDR-Bürger, der in keinem religiösen Umfeld groß geworden ist, war das Weihnachtsfest immer ein Höhepunkt des Jahres. Denn in dieser Zeit gab es etwas, was es übers Jahr gesehen wenig gab, nämlich leckeres Futter ( ja, traurig heute) und auch einige Geschenke. In ärmlichen Verhältnissen eine große Anstrengung und tatsächlich ein Höhepunkt, der bis dahin von großer Vorfreude begleitet wurde. Eine Jesuskrippe oder irgend welche anderen bewussten Glaubensbekenntnisse gab es nicht, obwohl wir fröhlich „stille Nacht, heilige Nacht“ trällerten und uns anschließend auf den Kartoffelsalat mit Eberswalder Würstchen stürzten.

    Später, im Erwachsenenalter, blieb dieses Fest auch ein Höhepunkt, mit all seinen Vorbereitungsritualen und natürlich mit der Vorfreude auf das „Fest“, mit all den leuchtenden Augen der Beschenkten, mit der Freude auf das beschenkt werden und mit der schönen verbrachten Zeit mit lieben Menschen. Und vor allem – nach einem mehr oder weniger anstrengenden Jahr – für eine kurze Zeit zur Ruhe zu kommen, das Jahr revue passieren zu lassen und in Ruhe über die Vorhaben des Folgejahres nachzudenken. (Das nenne ich „zur Besinnung kommen“, „besinnliche“ Tage haben) Klingt alles ein wenig spießig, war aber damals gelebte Realität. Und ich glaube, lieber Bernd, du warst auch nicht dein Leben lang ein Revoluzzer.

    Ein jedes Lebewesen ist ein Individuum und jeder Mensch hat eine Vergangenheit. Eine Vergangenheit aus der er lernt – wenn er vernünftig ist – und aus der er das Beste für seine Zukunft mitnimmt.
    Da ich aus meiner Vergangenheit keinen Glaubenswahn mitnehme, wohl aber die schönen Erinnerungen aus den – einem Glaubenswahn entsprungenem – Weihnachtsfest, nutze ich diese Zeit um mich mit lieben Menschen zusammenzufinden, selbst wenn sie nicht meine Ansichten teilen. (Zumindest ist dies wieder einmal eine schöne Gelegenheit, ihnen mein Leben vorzuleben und meine Ansichten mitzuteilen)

    Christi (erfundene) Geburt spielen bei mir und meinem Umfeld keine Rolle, daher fokussiert sich dieses Fest nur auf die gelebte Tradition, in der Familie und Freunde Zeit füreinander haben, auch aus dem Grunde weil die meisten Berufstätigen da tatsächlich frei und die Kinder Ferien haben. Und für mich persönlich ist es eine Zeit in der ich tatsächlich auch die Ruhe und die Freizeit genieße.
    Ich empfinde das für mich als notwendig, gerade aus den Umständen, dass diese von uns Menschen „verhunzte“ Welt nicht viel Freude für uns Tierrechtler übrig lässt. Umso wichtiger empfinde ich es, dass ich noch lange Zeit Kraft, Enthusiasmus und Ausdauer habe, um mit meinen mir zur Verfügung stehenden Mitteln für eine Linderung des Leids an der geschundenen Tierwelt zu kämpfen.
    Nur hassen, nur meckern, nur alles bewusst negativ zu sehen, dass raubt Kraft und macht auf Dauer krank. Wir schöpfen unsere Kraft und Ausdauer aus Lebensfreude, dass hat die Natur so eingerichtet.

    Inwiefern andere Feiertage besser dazu geeignet sein sollten, ist eben auch eine Frage der persönlichen Einstellung und Wertung des Anlasses. Geburtstage sind recht individuelle Feiertage und für mich kein Grund zur Besinnung, es sei denn es ist mein eigener, der mir allerdings nicht viel bedeutet. Der 1. Mai ist sicherlich auch ein Feiertag über den man mehr nachdenken sollte. Für mich allerdings kein Moment um Kraft zu schöpfen, es ist ja auch ein „Kampftag“. Kampftage habe ich allerdings an jedem Tag meines Lebens…..

    Noch schnell ein paar Worte zur Jahreszeit. Ist es nicht gerade wichtig, in solch düsterer Jahreszeit ein wenig Geborgenheit zu wissen und etwas Licht in die Tristesse der Jahreszeit zu bringen? Ist es nicht auch wundervoll, an einem Winterabend im Schnee zu spazieren, die Ruhe, die der Schnee durch seine schalldämpfende Eigenschaft ausstrahlt zu genießen und anschließend sich bei einem warmen Getränk am heimelnden Ofen zu entspannen? Ich gebe dir Recht, wenn du meinst, dass all diese zivilisierten Annehmlichkeiten, wie Nahrung und Wärme im Winter letztendlich die Natur belasten. Sollten wir deswegen wieder nackt in eine Höhle ziehen ohne Schutz und voller Angst wie die früheren Naturmenschen?

    Abschließend möchte ich noch mit einem Augenzwinkern auf einen Widerspruch in deinem Kommentar hinweisen. Du schreibst [Außerdem kann man z.B. im Sommer viel besser feiern, weil da das Wetter warm ist und man die Natur genießen kann.]
    Nach deiner Auffassung in anderen Kommentaren ist die Natur grausam und du beschwerst dich darüber, wie man an einem Vogel Freude empfinden kann, wenn er doch die Libelle frist u.s.w. Wenn das Leben vom Leben anderer lebt, ist dies kein Grund zur Freude.
    Da frage ich mich, wie man denn dann noch die Natur genießen kann……Bäume und Sträucher leben ebenso vom Leben und Tod anderer Lebewesen. Ob uns das gefällt oder nicht, es ist nun mal so.
    Machen wir das Beste draus!

  10. Lieber Michael, muß man denn alles mitmachen, nur weil es halt „Tradition“ ist? Man kann sich doch nicht ehrlichen Herzens an einem Tannenbaum im Wohnzimmer erfreuen, all dem furchtbaren Weihnachtskitsch, der ein Weihnachtsfest begleitet, oder doch? Dazu noch diese grauenvollen Weihnachtslieder – entsetzlich! All das muß doch abstoßen! Oder, stößt dich das nicht ab?

    Wollen wir nun eine neue Gesellschaft aufbauen, oder nicht? All das Alte hemmt uns doch dabei, vergiftet unsere Denkweise, unsere Einstellung zur Gesellschaft. Entweder mit dem Strom, der Masse, mitmachen oder alternativ leben! Viele Menschen haben das erkannt, sie widert Weihnachten geradezu an, wenn sie können flüchten sie aus Deutschland, machen Urlaub in einem Land ohne dieses sinnentleerte Weihnachtsfest mit all dem Weihnachtskitsch. Also Kraft tanken könnte ich nie unterm Tannenbaum, dieses Fest raubt mir Kraft, macht mich geradezu krank, und ich bin froh wenn diese Festtage vorbei sind.

    Daß die Kinder Ferien haben zu Weihnachten ist doch der Macht der Kirchen zu verdanken, die ihre Feiertage dem Staat aufgezwungen haben. Weihnachten paßt der Ausbeutergesellschaft natürlich besser ins Konzept als z.B. der 1. Mai, der übrigens nicht nur Kampftag, sondern auch Feiertag ist, so wie das in der alten Arbeiterbewegung der Fall war, vormittags demonstrieren und nachmittags feiern. Es ist doch Absicht, daß es zu kirchlichen Feiertagen auch mal 2 staatliche Feiertage gibt, für den 1. Mai nur einen und der mußte auch hart von den ausgebeuteten Massen erkämpft werden.

    Apropos Revoluzzer! Revoluzzer sind kleinbürgerliche Spießer, mit denen mache ich mich nun gerade nicht gemein, sondern bekämpfe sie!

    Weihnachten war mir schon als Kind ein Graus! Schrecklich dieser autoritäre Weihnachtsmann, der doch nur dazu da war, das Kinder artig sein sollten, artig und schön brav! In das typisch bürgerliche Erziehungskonzept paßt so ein Weihnachtsmann prima rein. Alles in allem ist gerade Weihnachten hochgradig reaktionär und freien Menschen unwürdig.
    Auch die DDR und die Cliquen an der Macht waren kleinbürgerliche Spießer, sie ließen die kirchlichen Feiertage weiter bestehen, ja feierten, zwar sinnentleerend, aber sie feierten mit, diese Verräter am Kommunismus!

    Mit dem im Sommer feiern, das hast Du in den falschen Hals bekommen! Natürlich ist die Natur grausam und eins frißt das andere und es wäre besser, es gäbe kein Leben auf der Erde, da bin ich fest Dr. Bleibohms Ansicht. Aber da das nun mal nicht der Fall ist, müssen wir in dieser schlechtesten aller Welten recht und schlecht leben, bis zu unserem eigenen bitteren Ende. Aber ausgerechnet in einer Zeit feiern, wo es draußen kalt und dunkel ist, wo die Wildtiere draußen ums Überleben kämpfen, weil sie nicht an Futter kommen, wo von den drinnen im Warmen von Feiernden auch noch Schnee gewünscht wird, weil man „weiße“ Weihnachten haben will, wo dieser Schnee gerade für Wildtiere ein Leichentuch ist, das halte ich für einen Ausbund an speziesistischer Gesinnung. Was einem Bewußtseinswandel generell abträglich ist, das ist die kleinbürgerliche Denkweise und die kleinbürgerliche Lebenspraxis. Versöhnlertum mit reaktionären Traditionen ist der Grabnagel der revolutionären Bewegung. Da kann man gleich einpacken und es sein lassen für radikale Veränderungen zu kämpfen. Dann kann man es gleich wie der Lampenputzer in diesem Gedicht von Erich Mühsam halten:

    War einmal ein Revoluzzer
    im Zivilstand Lampenputzer;
    ging im Revoluzzerschritt
    mit den Revoluzzern mit.

    Und er schrie: „Ich revolüzze!“
    Und die Revoluzzermütze
    schob er auf das linke Ohr,
    kam sich höchst gefährlich vor.

    Doch die Revoluzzer schritten
    mitten in der Straßen Mitten,
    wo er sonsten unverdrutzt
    alle Gaslaternen putzt.

    Sie vom Boden zu entfernen,
    rupfte man die Gaslaternen
    aus dem Straßenpflaster aus,
    zwecks des Barrikadenbaus.

    Aber unser Revoluzzer
    schrie: „Ich bin der Lampenputzer
    dieses guten Leuchtelichts.
    Bitte, bitte, tut ihm nichts!

    Wenn wir ihn‘ das Licht ausdrehn,
    kann kein Bürger nichts mehr sehen.
    Lasst die Lampen stehn, ich bitt! –
    Denn sonst spiel ich nicht mehr mit!“

    Doch die Revoluzzer lachten,
    und die Gaslaternen krachten,
    und der Lampenputzer schlich
    fort und weinte bitterlich.

    Dann ist er zu Haus geblieben
    und hat dort ein Buch geschrieben:
    nämlich, wie man revoluzzt
    und dabei doch Lampen putzt.

    Wenn Du statt der Lampen das Wort Weihnachten einsetzt, dann weißt Du was ich meine!

    Passend zu meiner Einstellung, ein Cartoon von mir, auf diesem Blogbeitrag ganz unten zu finden:

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/12/rabenschwarze-weihnachten.html

    Weitere Blogbeiträge zu diesem Thema:

    http://barrynoa.blogspot.de/2010/01/der-winter-und-die-deutsche-bourgeoisie.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2009/02/der-lange-winer-und-die-rabenvogel.html

    • Hallo Bernd,
      kann nur kurz auf deinen (diesen) Kommentar eingehen.
      Ich kann dich sehr gut verstehen!
      Und nein, ich mag den Weihnachtskitsch üerhaupt nicht, auch nicht diese furchtbaren Weihnachtslieder. Ebenso übel wird mir bei Volksmusik und Musikantenstadel. Aber das ist eine persönliche Geschmackssache.
      Aber die sinnliche Seite wie ich sie kennen gelernt habe, die empfundene Freude, die Ruhe und die festliche Stimmung haben sich tief eingeprägt. Ich mache das nicht der Tradition wegen mit, sondern weil ich das für mich beste und richtige daraus mitnehme. Der Vorschlag von Klingerer, aus dem Weihnachtsfest das Sonnenwendefest zu machen, gefällt mir sehr gut. Zukünftig feiere ich also die Sonnenwende mit allen Sinnen. 🙂
      Das Lampenputzergedicht war echt hervorragend und passend zum Thema. Klasse!
      Vieleicht würde ich genauso handeln wie der Lampenputzer am Ende des Gedichtes: Für Veränderungen kämpfen und trotzdem die Chancen auf ein wenig Besinnlichkeit bewahren. Ich bin kein Spießbürger oder gar kleinbürgerlich.
      Ich bin ein bewußt lebender und realistisch denkender Mensch, der sich im Klaren ist, das Körper und Seele auch mal eine Auszeit brauchen.
      Eine Veränderung, wie du sie dir vorstellst, wird es nicht geben, dazu gibt´s zu wenig Intelligenzen auf dieser Welt. Dr. Bleibohm hat das gut beschrieben.

      Noch ein kurzer Kommentar zur Winterzeit für die Tiere: Ich bin nicht der Meinung dass der Schnee für die Wildtiere ein Leichentuch ist. Die meisten Tiere haben sich den Witterungsbedingungen in denen sie leben angepasst. Darum glaube ich nicht daran, dass die hier heimischen Tiere einer besonders großen Gefahr ausgesetzt sind. Vereinzelt vielleicht, aber nicht grundsätzlich. Für viele Lebewesen ist der Schnee bzw. die kalte Jahreszeit überlebensnotwendig, daher wird der Schnee also nichts schreckliches sein….Sondern ein Teil des Lebenskreislaufes.
      Tut mir leid, würde gerne ausführlicher auf deine Kommentare eingehen……..geht gerade nicht, wie ich gerne wollte….

      • Michael Beyer:

        „Ich bin nicht der Meinung dass der Schnee für die Wildtiere ein Leichentuch ist. Die meisten Tiere haben sich den Witterungsbedingungen in denen sie leben angepasst. Darum glaube ich nicht daran, dass die hier heimischen Tiere einer besonders großen Gefahr ausgesetzt sind. Vereinzelt vielleicht, aber nicht grundsätzlich. Für viele Lebewesen ist der Schnee bzw. die kalte Jahreszeit überlebensnotwendig, daher wird der Schnee also nichts schreckliches sein….Sondern ein Teil des Lebenskreislaufes.“

        Lieber Michael:

        Da bist Du als Berliner Großstädter leider mit der Lebenspraxis der Wildtiere nicht vertraut, wie fast jeder Großstädter naturentfremdet. Ich wohne eine Straße weiter weg von der Auenlandschaft (Auenwald), habe also Kontakt mit vielen Tieren, bekomme das Sterben der Möwen bei zugefrorenen Flüssen hautnah mit (eine Möwe las ich mal am Wegesrand auf und päppelte sie im Keller wieder auf, ließ sie nach der Beendigung großer Kälte wieder frei), bekomme das Sterben der Fischreiher mit, die bis auf meinen Hof kommen und vergeblich an der Eisdecke meines Teiches hacken um einen Fisch zu fangen. In manchen harten Wintern sind über 3/4 des Bestandes unserer Fischreiher verhungert. Das könnte ich jetzt unendlich fortsetzen, auf viele Tiere ausdehnen, gerade bei langanhaltender großer Kälte und hohem Schnee, sterben die Wildtiere wie die Fliegen. Viel zu wenige Menschen füttern, auch viele nur theoretische Tierschützer und Veganer tun nichts Praktisches, was ihre Pflicht wäre.

        Ehrlich gesagt vermisse ich auch ihr im Blog von den Kommentatoren Berichte darüber wie sie Wildtieren über den Winter helfen. Von Bekundungen das man vegan lebt und für Tierrechte ist, davon werden gerade Wildtiere im Winter nicht satt. Genauso vermisse ich Berichte wie man Obdachlosen hilft, oder ist das kein Thema?

        Spenden für Obdachlose:

        http://barrynoa.blogspot.de/2009/07/die-dessauer-bahnhofsmission.html

        Krähen die ich jeden Winter füttere, die ohne mein Zutun verhungern würden:

        http://barrynoa.blogspot.de/2014/01/weibrot-und-brotchen-als-vogelfutter.html

        Vogelfütterung ist für wahre Tierfreunde Ehrensache und dies schon seit 1900:

        http://barrynoa.blogspot.de/2014/12/vogelfutterung-in-der-winterszeit-auch.html

  11. Lieber Michael!

    Mein Hass auf Weihnachten und bersonders auf Weihnachten feierndes Bürgertum speist sich auch aus meinem einem Jahr Arbeit bei der Bahnhofsmission Anfang der 90er Jahre, wo ich das Elend der Obdachlosen hautnah mitbekam, welches bis heute das deutsche Bürgertum nicht rührt, statt dessen rühren sie rührselige Weihnachtslieder und deutsche Weihnachtstradition fast zu Tränen.

    Auch nach diesem einem Jahr kümmerte ich mich um Obdachlose und gerade der Heiligabend ist mir immer noch in Erinnerung, als ich auf eigene Initiative durch die Stadt zum Bahnhof fuhr. Die Straßen waren immer menschenleer, die Bürger saßen in ihren warmen Wohnungen bei Lichterschein und Weihnachtsliedergesang und packten ihre Geschenke aus und fraßen sich anschließend durch die Fressalien. Am liebsten hätte ich diesem egoistischen heuchlerischen Pack die Fensterscheiben eingeschmissen, damit sie mal mitbekommen würden, wie ihre Mitbürger, die Obdfachlosen, an einen solchem „heiligen“ Abend frieren müssen, ohne ein Dach über den Kopf und gerade am Heiligabend auch ohne etwas zu essen und zu trinken, denn an diesem Tag hatte die Bahnhofsmission geschlossen, auch war kein Kiosk mehr offen, wo sich die Obdachlosen etwas hätten kaufen können.

    Damals fuhr ich zu Weihnachten hin zum Bahnhof, sammelte vorher Freßspenden ein, und verteilte sie dort an die Obdachlosen, auch an gestrandete Reisende. Die waren mir dankbar, besonders die Obdachlosen mit Hund. Und ich gebe es zu, unter den Spenden waren auch viel Wurst und Fleischaufschnitt, manch ausgehungerter Obdachlosenhund war mehr als dankbar. Jetzt kann ich das gesundheitlich nicht mehr machen, was ich bedauere. Aberr deshalb zuhause Weihnachten feiern, das würde ich nicht übers Herz bringen, es als Verrat an der Aufklärung und dem Fortschritt ansehen.

    Ich schätze auch eine Frau Flemming aus meiner Stadt, die ebenfalls Weihnachten total ablehnt, wie ich in mehreren Gesprächen mit ihr erfuhr. Trotz einer schmalen Rente geht sie jeden Tag an den Waldrand und füttert die Wildtiere, auch große Krähenschwärme. Das macht sie im Winter jeden Tag, natürlich auch zu Weihnachten. Sie verachtet die Menschen, die egoistisch nur ihr eigenes Wohlgefühl in Weihnachtsduselei suchen, eine Frau die ich sehr schätze.

    Weihnachten? Nein, Danke!

    • Bin sehr beeindruckt!
      Auch was du neulich über Obdachlose geschrieben hast und warum sie keine Wohnung bekommen.
      Ich war immer der Meinung dass ein Obdachloser doch Hilfe bekommt, wenn er sie braucht. Der Staat zahlt doch…. Aber das ein Obdachloser keinen Vermieter findet, dass habe ich nicht bedacht.

  12. Es ist klar, dass wir die gesetzlichen Feiertage, die wir zur Weihnachtszeit haben, den Kirchen verdanken. Ebenso ist die Dessauer Bahnhofsmission erst der Evangelischen Stadtmission Dessau und dann dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Dessau zu verdanken. Soll man Weihnachten und die Bahnhofsmission deshalb rundweg ablehnen?

    Es kommt doch darauf an, was man selbst aus diesen Gegebenheiten macht. Man kann zu Weihnachten Menschen treffen, die auch an diesen Tagen frei haben. Man kann vielleicht einmal im Jahr ganz in Familie sein, die ansonsten in alle Himmelsrichtungen verstreut lebt. Man kann still das Jahr Revue passieren lassen. Man kann sich vergangener Weihnachten erinnern. Ich erinnere mich zum Beispiel noch gern der Frösi-Weihnachtskalender meiner Kindheit.

    Ebenso sehe ich die Menschen, die aus einem ehrlichen christlichen Glauben heraus Mensch und Tier helfen. Auch diese Menschen, die aus einem falschen Bewusstsein heraus das Richtige tun, verdienen Anerkennung und Unterstützung.

    Eine Umdeutung des Weihnachtsfestes zu einem Mensch und Tier miteinander verbindenen von Göttern befreiten Sonnwendfest wäre ein guter Ansatz. Denn da bezieht man sich nicht auf einen willkürlich geschaffenen Götterglauben, sondern auf ein objektives kosmisches Phänomen.

    Ähnliches gilt den Mitarbeitern der Bahnhofsmissionen. Auch sie müssen lernen, dass Mensch und Tier über eine Würde verfügen, die ihnen nicht von einem Gott verliehen wurde, sondern die einen Wert an sich darstellt. Man muss helfen, weil Hilfe gebraucht wird und nicht, weil Gott es so will und man durch gute Taten dereinst ins Himmelreich entschweben darf.

    • Ich sehe es so, daß es schlimm ist, daß wir in Deutschland wieder Bahnhofsmissionen brauchen, weil es Arme und Obdachlose gibt, die es in einer gerechten Gesellschaft nicht gab. Das ist der Punkt, alles andere ist kalter Kaffee der nur vom Klassenkampf ablenken soll. Die kapitalistische Gesellschaft muß überwunden werden, nicht nur die ökonomische Basis, sondern man muß auch den reaktionären Überbau abschaffen, diesen bekämpfen und nicht noch verharmlosen, so wie das die revisionistischen Sozialfaschisten taten. Mit an Weihnachten hängenden Bürgern ist wohl kaum eine revolutionäre Umgestaltung der Gesellschaft möglich.

    • Brauchen wir wirklich Bahnhofsmissionen unter dem institutionellen Dach der Kirchen? Wir brauchen Räume, in denen Bedürftige Unterstützung und Zuspruch erfahren. Dazu brauchen wir keine Kirche. Bahnhofsmissionen dienen, wie der Name schon sagt, der Missionierung. Die Arbeit der Menschen dort, so nützlich sie im konkreten Einzelfall auch sein mag, dient der kirchlichen Propaganda und damit der Propaganda für eine Gesellschaftsordnung, die sich der Kirchen zu ihrer Stabilisierung bedient.

      Natürlich muss dieser Überbau, zu dem die Kirchen gehören, kritisiert und sein Klassencharakter entlarvt werden. Und indem man seinen Klassencharakter entlarvt, legt man die Wurzeln des Überbaus in der Basis frei, damit sie jeder erkennen kann. Aber ohne grundlegende Umgestaltung der Basis erfolgt keine Revolution. Der Fehler bisheriger Revolutionen war, dass man zwar formaljuristisch die Eigentumsverhältnisse geändert hat, aber nicht die Besitzverhältnisse. Besitz als tatsächliche Verfügungsgewalt über das Volkseigentum lag in den Händen weniger Bonzen.

      Deshalb hatte man zum Beispiel in der DDR mehr Angst vor einem konsequenten Marxismus als vor den Kirchen. Deshalb waren die Kirchen legal, konsequente marxistische Betätigung aber illegal.

  13. Von 1966 bis 1968 mobilisierte Mao in China die revolutionäre Jugend gegen „reaktionäre akademische Autoritäten“, indem er in Zeitungsartikeln zur Kritik an altem Denken, alten Sitten und Gebräuchen und alter Kultur aufrufen ließ. Dies zu einer Zeit als in der DDR Weihnachten z.B. ganz offiziell gefeiert wurde. Kein Wunder, denn seit 1953 herrschten in der DDR nicht die Kommunisten, sondern Cliquen an der Macht kleinbürgerlich sozialfaschistischer Prägung, Revisionisten durch und durch. Besonders für Herrn Klingerer mein heutiger Blogbeitrag:

    http://barrynoa.blogspot.de/2016/12/erinnerung-die-groe-proletarische.html

    • Der von Ihnen geschriebene Text war mir bereits größtenteils bekannt, denn er beinhaltet viele Passagen eines von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichten Textes von Daniel Leese mit dem Titel „Kulturrevolution in China: Ursachen, Verlauf und Folgen“, allerdings mit gegensätzlicher politischer Tendenz.

      Ich glaube, keiner von uns hier hätte in einer solchen Kulturrevolution etwas zu lachen gehabt. Die von Mao mobilisierten Massen, hätten auch uns hinweggefegt. Wir wären ihnen zu kleinbürgerlich, zu akademisch und zu abgehoben gewesen. Sie selbst, Herr Nowack, haben hier bereits an anderer Stelle geäußert, dass Sie kein Vertrauen in die Massen haben.

      Alles Christliche, darunter die Mitarbeiterinnen der Dessauer Bahnhofsmission, und jemand wie Sie, Herr Nowack, der deren Engagement zu loben wagte und dort sogar einmal arbeitete, wäre Opfer dieser Kulturrevolution geworden. Auch als Schöpfer anarchistischer Cartoons wären Sie ins Visier der enthemmten Massen geraten, die sich unter dem Banner der Kulturrevolution austobten.

      • Vor allem haben die reaktionären Cliquen an der Macht bei der Kulturrevolution nichts zu lachen gehabt, die Parteikader. Das wäre auch in der DDR nötig gewesen, Lehrer aufs Land, Akademiker als Schweinehirten und Reinemachmänner und Parteifunktionäre in die Produktion, damit sich nicht eine neue Elite gebildet hätte, welche nicht mehr idealistisch-kommunistisch war, sondern kleinbürgerlich nur an eigene Vorteile gedacht hat.

      • Na das ist ja wohl klar, daß man in einer Kulturrevolution keine Anarcho-Cartoons gezeichnet hätte. Wäre ja auch überflüssig gewesen, wenn eine Revolution schon im Gange ist. Auch wäre es in der DDR unmöglich gewesen solche Cartoons öffentlich zu machen. Der Kapitalismus schafft schon Freiheiten, solange sie nicht ans Eingemachte gehen, das ist doch bekannt.

        Auch die westdeutschen KPD/MLer, die sich an Albanien orientierten, hatten in Westdeutschland alle Freiheiten, die sie in Albanien nicht gehabt hätten, hätten sie dort gelebt. Das ist doch aber nicht die Frage, die individuelle Freiheit, sondern die allgemeine Freiheit, frei von Ausbeutung des Menschen durch den Menschen durch Abschaffung des Privatbesitzes an den Produktionsmitteln,. Da müssen egoistische Interessen hintenan stehen. Viele westdeutsche Salonkommunisten kamen im realen Sozialismus nicht klar, weil sie persönliche Freiheit höher werteten als gesellschaftliche Freiheit, das zeigte sich doch an vielen Linken, die in Westberlin um 1968 sich die Freiheit heraus nehmen konnten für den Sozialismus zu kämpfen. Im realen Sozialismus werden die Karten neu gemischt, da muß persönliche Freiheit hinten an stehen, im Dienste der Sache.

  14. Hallo Bernd,
    ich möchte wieder einmal nur kurz auf deinen Kommentar eingehen, in dem es darum geht, ob der Winter das Grauen für die Wildtiere ist.
    Du schreibst: [Da bist Du als Berliner Großstädter leider mit der Lebenspraxis der Wildtiere nicht vertraut, wie fast jeder Großstädter naturentfremdet.]
    In Teilen wirst du Recht haben, aber dass man als Großstädter automatisch naturentfremdet ist, das würde ich so nicht stehen lassen. Vor allem nicht für mich, der die Natur als seinen Erzeuger anerkennt. Ich versuche schon ein Verständniss dafür zu entwickeln, wie die Lebewesen um mich herum (über)leben. Und so, wie die Pinguine in der Antarktis (u.a.) ihre Jungen großziehen, so haben sie dieses Umfeld für sich erschlossen. Über Jahrhunderte der Evolution. Das selbe gilt für alle anderen Tiere, die sich in – für uns unwirtliche Gebiete angesiedelt haben.
    Die von dir beschriebenen Tiere leben über Jahrtausende in dieser Region und haben sich den Witterungsbedingungen angepasst. Die Natur hat für diese Tiere eine natürliche Auslese vogesehen und so kann man davon ausgehen, dass es bei den durch dich beobachteten Vorfällen vieleicht um alte oder kranke bzw. schwache Tiere handelt. Mit unserer Bewertung, dass dies alles grausam ist, bewerten wir mit unseren unnatürlichen Maßstäben. Für die Tierwelt ist dies jedoch „Alltag“. Ich möchte den Tod dieser Tiere nicht bagatellisieren, glaube jedoch, dass sie hier nicht leben würden, wenn sie keine Chance auf ein Überleben und somit auf Fortpflanzung hätten. Vom grausamen Winter für die hier lebenden Tiere zu sprechen, wäre dasselbe, wie vom grausamen Sommer für Eisbären zu sprechen, wobei letzteres durch den (von vielen geleugneten) Klimawandel tatsächlich grausam – weil unnatürlich – ist.

  15. Lieber Michael, Du vertrittst genau die Position, die ich verabscheue, nämlich, daß sich die Tiere der Umwelt anpassen würden und daß große Kälte und viel Schnee nur eine natürliche Auswahl wären, wo nur kranke und schwache Tiere dran glauben würden. Das ist ein großer Trugschluß, weil unsere Kulturlandschaft nicht mehr naturbelassen ist. Es gibt keine Feldraine mehr mit Sämereien die im Winter zur Verfügung stehen, oder mit Früchtehecken, deren Früchte gegessen werden können, wo besonders Vögel auch eine Zeit großer Kälte und mächtig Schnee überstehen könnten. Darum sind ja auch die Vogelbestände massiv zurück gegangen, sogar der Sperling steht in manchen Bundesländern auf der roten Liste. Kennst Du nicht die Sendungen mit dem Ornithologen Prof. Berthold, der dringend zur Ganzjahresfütterung unserer Wildvögel aufruft, der solche Ansichten, wie Du sie hast, als total überholt angreift?

    Unsere Wälder sind fast alles Monowälder, da ist nichts mit Nahrungsgrundlage, die haben wir den Tieren weggenommen und dann stellen wir uns hin und meinen, Tiere würden sich schon anpassen? Mit der Antarktis mit den Pinguinen hast Du ein Beispiel gewählt was für unsere Landschaft völlig daneben liegt, weil der Mensch in die Natur der Antarktis nicht eingegriffen hat. Pinguine können dort nur überleben weil die Evolution in hunderttausenden Jahren sie mit einem dichten Federkleid ausgerüstet hat, wo man minus 40 Grad übersteht und auch da sind die Pinguine nur für eine kurze Zeit überlebensfähig, können sich auf keinen Fall dort anpassen, müssen immer ins Meer um dort nach Fischen zu jagen und sich dort Speck anfressen. Unsere Binnentiere können das nicht, wenn es extrem kalt ist und viel Schnee liegt, dann verrecken sie elendiglich. Sag mir mal wo z.B. Saatkrähen Nahrung finden sollen, wenn es lange extrem kalt ist und massig Schnee liegt? Sag mir das mal? Dazu kommt noch, daß gerade die Menschen ihre Essensreste nicht mehr auf den Kompost schmeissen, sondern in Tonnen schmeissen, die in Großstädten sogar noch verschlossen sind, damit kein Tier an Nahrung heran kann.

    Nein, mit Deiner Meinung redest Du denen zum Munde, die meinen, man bräuchte nicht zufüttern. Das ist in etwa mit der Meinung vergleichbar, die meint, man müßte Obdachlosen kein Geld und kein Obdach geben, die wären ja selbst schuld. Daß erst die unmenschliche Gesellschaftsordnung diese Menschen obdachlos gemacht hat, das negieren diese Verfechter des Raubtierkapitalismus und das wir Menschen die Landschaft so gestaltet haben, daß sie Tieren keine ausreichende Lebensgrundlage mehr bietet. Und eines ist auch klar, in beiden Fällen scheuen die Menschen das Geld für Tierfütterung oder zur Unterstützung von Obdachlosen. Lieber gönnen sie sich selber Luxus zu Weihnachten oder zu Silvester, Tiere und Obdachlose gehen ihnen am A. vorbei. Diesen Meinungen gibt man doch nicht noch geistiges Futter!

    Nun mal zum praktischen! Hälst Du Dich selber an Deine Anschauungen und fütterst nicht? Unterstützt Du auch keine Obdachlosen oder doch?

    • Lieber Bernd, ich danke dir für deine (wie immer) offene Meinungsäußerung. Und in der Tat, muß ich eingestehen, mit meiner Meinung daneben gelegen zu haben, denn auch ich bin mir vollauf bewusst, dass die Lebensgrundlagen der Tiere im Einflussbereich der Menschen kaum noch natürlich sind. Und so gebe ich dir Recht, dass das Überleben vieler Tierarten nicht nur ein Kampf gegen Naturgewalten sondern auch ein Kampf gegen die durch den Menschen hervorgebrachten Veränderungen und Verunstaltungen in der Natur ist.
      Das der Mensch die Natur gegen sich umformt, dieser Tatsache bin ich mir schon lange bewusst. In diesem Zusammenhang hätte ich mir den Kommentar bei intensiverer Überlegung offensichtlich ersparen können.
      Unterm Strich trägt unsere Konversation aber gut zur Meinungsbildung bei.
      Und nun zum praktischen: Nein, ich füttere keine Wildtiere. Ist als berufstätiger „Großstädter“ auch ein wenig schwierig. Einzig einige aufgehängte Futterkugeln für die Vögel, was ja keines großen Aufwandes bedarf.
      (Eine provokante Frage erlaube ich mir in diesem Zusammenhang: Wie hältst du es mit der Fütterung von Füchsen und anderen Raubtieren?)

      Auch Obdachlose unterstütze ich nur unbewusst. Ich bin nicht (human)sozial engagiert und gehe nicht bewusst auf Obdachlose zu. Im Moloch Berlin ist es auch schwierig, man weiß einfach nicht, wo man zuerst hingehen sollte und wer diese Hilfe nur ausnutzt. Und so beschränkt sich meine Hilfe lediglich darauf, dass ich den ein oder anderen, einen Euro in den zerknitterten Kaffeebecher lege. Aber auch hier wäge ich ab (und das ist sehr sehr schwierig!!) ob ich einem Obdachlosen oder einem mafiagesteuerten Bettler etwas zukommen lasse.
      Sich sozial zu engagieren, bedeutet auch eine große Kraftanstrengung und sich bewußt zu sein, seinen antinatalistischen Einstellungen entgegenzuwirken. Diese Widersprüchlichkeit kostet ebenfalls Kraft und Überwindung. Wie steht es da mit dir? Einerseits Obdachlosen helfen und ihnen Nahrung zukommen zu lassen die vor allem aus tierischen Bestandteilen besteht, andererseits aber alle Fleischkonsumenten ächten. Einerseits Menschen dazu verhelfen, ein (nach gesellschaftlichen Maßstäben) würdevolles Leben zu führen, welches darin besteht, unsere Natur auszunutzen und zu vergewaltigen – sowie unsere tierlichen Geschwister auszubeuten.
      Es ist ein großer Widerspruch und deshalb so schwierig! Eine Antwort darauf kann auch kein Dr. Bleibohm (den ich und du sehr schätzen) geben.
      In meiner kürzlichen Vergangenheit habe ich auch schmerzlich feststellen müssen: Tierschutz und /oder soziales Engagenent muß man sich leisten können.

  16. Lieber Michael, ich mache es mir einfach und greife bloß mal die wichtigsten Sätze und Fragen von Dir raus und beantworte sie diesmal kurz, da ich heute kaum Zeit habe (kann mich nicht als Rentner ausruhen, bin immer noch beruflich tätig, da Minirente von unter 500 Euro im Monat).

    Michael: Einzig einige aufgehängte Futterkugeln für die Vögel, was ja keines großen Aufwandes bedarf.
    (Eine provokante Frage erlaube ich mir in diesem Zusammenhang: Wie hältst du es mit der Fütterung von Füchsen und anderen Raubtieren?).

    Denke bitte auch an die vielen Großstadtkrähen, einfach ihnen Weißbrotstücken und Körner hin schmeissen.

    Nein, eine provokante Frage ist das nicht! Füchse füttere ich nicht, weil ich sie damit auf mein Grundstück locken würde und statt des Futters wären dann meine Hühner dran. Einen Fischreiher werde ich jetzt füttern, der bei Schnee und Kälte, die heute wieder da ist, bei mir auf dem Hof traurig am Teich steht und sich nicht einen einzigen Fisch angeln kann, da meine Fische bei Kälte tief am Teichboden verharren. Obwohl der Fischreiher ja auch unter die Räuber fällt und im Sommer sich schon so manchen Fisch aus meinem Teich geholt hat, was mir ehrlich um die armen Fische leid tat, so tut er mir dennoch ob seines Hungers leid.

    Michael: Auch Obdachlose unterstütze ich nur unbewusst. Ich bin nicht (human)sozial engagiert und gehe nicht bewusst auf Obdachlose zu. Im Moloch Berlin ist es auch schwierig, man weiß einfach nicht, wo man zuerst hingehen sollte und wer diese Hilfe nur ausnutzt. Und so beschränkt sich meine Hilfe lediglich darauf, dass ich den ein oder anderen, einen Euro in den zerknitterten Kaffeebecher lege. Aber auch hier wäge ich ab (und das ist sehr sehr schwierig!!) ob ich einem Obdachlosen oder einem mafiagesteuerten Bettler etwas zukommen lasse.

    Ganz einfach kannst Du echte Obdachlose von mafiagesteuerten Bettlern unterscheiden. Sprich mit ihnen. Ist es ein Deutscher, dann kannst Du sicher sein, daß er nicht zur Bettlermafia gehört. Geld soll man nicht geben, sondern Nahrung, Getränke und Bekleidung, besonders warme Untersachen und Strümpfe, sowie warmes Schuhwerk (ganz wichtig). Ist wirklich kein Aufwand und die Obdachlosen sind es Dir dankbar.

    Michael:
    Einerseits Obdachlosen helfen und ihnen Nahrung zukommen zu lassen die vor allem aus tierischen Bestandteilen besteht, andererseits aber alle Fleischkonsumenten ächten. Einerseits Menschen dazu verhelfen, ein (nach gesellschaftlichen Maßstäben) würdevolles Leben zu führen, welches darin besteht, unsere Natur auszunutzen und zu vergewaltigen – sowie unsere tierlichen Geschwister auszubeuten.

    Nee, so ist das nicht, man sollte einem Obdachlosen schon vegane Lebensmittel geben, wenn man es privat macht. Die Bahnhofsmissionen machen das nicht, sind aber auch auf alles angewiesen was gespendet wird und da sind die Spender zu 99 % Gaststätten oder andere die keine Veganer sind.

    Michael:
    Tierschutz und /oder soziales Engagenent muß man sich leisten können.

    Sehe ich nicht so, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß ausgerechnet sehr arme Menschen am meisten helfen und Reiche noch am wenigsten. Ich habe eine Tante in Berlin, mittlerweile kann sie nicht mehr, ist Mitte 80 und gehbehindert, aber noch vor ein paar Jahren knappste sie von ihrer sehr schmalen Rente immer etwas ab für Vogelfütterung (Tauben, Enten, Raben, Singvögel), die sie täglich fütterte. Sie war und ist keine Veganerin, hat geradezu einen Hass auf Veganer, weil sie neben einem Edel-Veganer-Restaurant wohnte und diese Typen lieber die Essensreste in Tonne schmissen, ja diese sogar mit einem Schloss verschlossen, anstatt sie den Tieren hin zu schmeissen. Meine Tante bot sich an die Essensreste abzuholen um damit Tiere zu füttern, machten sie nicht, sondern sie wurden noch frech zu ihr. Auch bekam sie mit wie jeden Abend das grünlackierte wohlhabende bourgeoise Gesindel dort einkehrte, Abendmenüs für über 50 Euro pro Person verspeiste, aber einem vor dem Lokal stehenden Obdachlosen die Obdachlosenzeitung nicht abkauften. Sie sprach diesen mal an und er berichtete, daß vpr allem arme Leute ihm die Zeitung abkauften, Typen, die in einem veganen Nobelrestaurant Unsummen ausgeben, die würden das nicht tun. Dieser Obdachlose wechselte seinen Standort, weil er dort nichts bekam.

  17. An alle Leser/Leserinnen!

    Interview mit Prof. Berthold: Ganzjährig Vögel füttern ist unsere moralische Pflicht:

    https://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article5910484/Voegel-fuettern-ist-unsere-moralische-Pflicht.html

    Es geht darum, daß es unsere moralische Pflicht ist, Vögel ganzjährig zu füttern. Aber wenn noch nicht mal alle „Tierfreunde“ und Veganer im Winter Vögel füttern, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln und ich hoffe doch sehr, daß jeder Leser/Leserin hier sein Tun (Nichttun) überdenkt und sich ändert. Um zu füttern, braucht man kein Vogelhaus, sondern schon ein Fensterbrett oder breitflächiges Ausstreuen auf einer Grünfläche reichen völlig aus.

  18. Lieber Michael!

    Soll ich mal ganz ehrlich sein und überhaupt nicht diplomatisch? Also ehrlich gesagt, das Vogelfüttern ist so eine Selbstverständlichkeit für mich, meine Eltern haben seit ich denken kann immer gefüttert, ich kenne das seit klein auf. Auch in der Schule wurden wir Schüler angehalten Vögel zu füttern und schon als Kind verabscheute ich Menschen, die das nicht taten. Auch heute ist das so. Es ist doch eine Selbstverständlichkeit und ich kann nicht verstehen, wie „Tierfreunde“ das nicht machen! Freundschaft könnte ich niemals mit solchen Leuten halten.

    Auch für Salon-Tierschützer habe ich nicht das geringste über, so für diejenigen die sich von eigener Tierhilfe freikaufen duch Spenden an Tierschutzvereine. Das sehe ich so, wie den Ablaßhandel der damaligen Kirche, gegen den Luther zu Felde zog. Ich hoffe, ich kann Dich motivieren, auch selber Tiere zu retten und Vögel zu füttern.

    Wie Du schriebst, bist Du berufstätig, den ganzen Tag unterwegs. Da sind Ratten ideal, die Du aus Laboren retten kannst. Praktische Tipps kann ich Dir aus langjähriger Erfahrung jederzeit geben. Jede Ratte, die nicht aus einem Labor vermittelt wird, die wird dort getötet! Es ist doch eine gute Tat, so einem Tier für eine Lebensrestzeit ein artgerechtes Leben zu geben, nach einem elenden Leben in einem Labor. Am Ende unseres Lebens zählt nur, was wir wirklich für dieses und jenes Tier aus Fleisch und Blut getan haben und nicht unser Geld, was wir Tierschutzvereinen gespendet haben.

    Ratten sind auch deshalb ideal, weil sie am Tag schlafen und erst Abends wach werden, wenn man von Arbeit kommt.

    aus dem Talmud: „Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“

  19. Diese Interviewantwort ist es mir wert, sie noch einmal heraus zu stellen:

    WELT ONLINE: Und warum kamen die deutschen Vogelschützer vom Füttern ab?

    Berthold: Der Naturschutz wurde in den 70er-Jahren politischer. Die Aktivisten stürzten sich auf die Lobbyarbeit und den Habitatschutz. Sie blickten verächtlich auf den Vogelschutz früherer Jahre, auf Futterhäuschen und Nistkästen. So etwas galt als altbackene ‚Piepmatzologie‘. Außerdem gibt es in den Naturschutzverbänden immer mehr hauptberufliche Mitarbeiter, die versorgt werden müssen. Vogelfüttern und Nistkästen sind relativ teuer. Eine gute Gelegenheit, Geld zu sparen.

    Ja, in den Naturschutzverbänden und auch in den Tierschutzverbänden gibt es tatsächlich immer mehr hautberufliche Mitarbeiter und die müssen nach Tarif bezahlt werden, oft sogar weit über Tarif. Die verschlingen dann gutgemeinte Spenden und für die Rettung von Tieren bleibt kaum etwas übrig! Oft verbraten viele Tierschutzorganisationen auch viel, viel Geld für Öffentlichkeitsarbeit, auch so ein Geldkiller. Für tatsächliche Tierrettungen bleibt dann nicht mehr viel. Ich kann daher keiner einzigen Tierschutzorganisation vertrauen und ihnen was spenden. Mein Geld für Tiere lege ich lieber in Vogelfutter an (mehrere große Säcke im Monat) und bis vor kurzem noch durch die Aufnahme von Ratten und Hühnern. Neue Tiere kann ich aus Gesundheitsgründen allerdings nicht mehr aufnehmen, da ich leider bei Ausfall von mir keinen habe, der sich um die Tiere kümmern würde.

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