Briefwechsel zwischen dem Islamkritiker Dr. Hans Penner und Tierschützern

Sehr geehrter Herr Professor Hufer,
aufgrund Ihres Interviews mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (siehe hier) schließe ich, daß Sie kein Demokrat sind. Ich meine, diese Behauptung belastbar begründen zu können. In dem Interview wird die AfD zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber aus dem Kontext ist zu schließen, daß die AfD gemeint ist. Die AfD wird abgelehnt, obwohl sie die einzige Partei ist, die unseren freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat gegen den Islam verteidigt. Die AfD sagt das unmißverständlich in ihrem Grundsatzprogramm. Der Islam ist eindeutig grundgesetz- und verfassungswidrig. Der Islam ist eine totalitäre Ideologie, die ebenso wie einst der Nationalsozialismus die Beseitigung der Juden anstrebt. „Islam“ ist die Unterwerfung unter die Lehre des Mohammed, die im Koran unabänderlich festgelegt ist. Die anfänglichen mekkanischen Koransuren sind religiös-friedlich, aber die folgenden medinischen Suren sind politisch-kämpferisch und verlangen die gewaltsame Unterdrückung der Nichtmuslime. Nach Auffassung der maßgeblichen islamischen Rechtsschulen sind bei Differenzen die jüngeren Suren die richtigen.

Der Koran verbietet:

– die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
– die Trennung von Staat und Religion.
– die Religionsfreiheit.
– die Meinungsfreiheit.

Entscheidend ist, daß der Islam die UN-Menschenrechte-Charta bekämpft, also das Fundament des demokratischen Rechtsstaates. Sie sagen im Interview: „Weil Deutschland eine demokratische und zivile Gesellschaft ist und es bleiben muss. Das muss an allen Plätzen und in allen Ecken gezeigt und ggf. verteidigt werden“. Wenn das tatsächlich Ihre Überzeugung wäre, müßten Sie sich dafür einsetzen, daß der gesetzwidrige Islam an öffentlichen Schulen nicht gelehrt wird und daß Anhänger des Islam keine Abgeordneten sein können.

Mit besorgten Grüßen
Hans Penner

Herr Dr. Penner hat bedauerlicherweise die Tiere vergessen, die die Mohammedaner in Verstoß gegen die Forderungen ihres Herrn Mohammed auf grausamste Art ermorden. Genau dieses Gemetzel hat der Koran NICHT vorgeschrieben. Er hat auch nicht vorgeschrieben, daß sie Fleisch essen müßten. DAS wird seltsamerweise immer u. von allen vergessen, die die Nichtkompatibilität des Islam mit der Demokratie benennen. Die Barbarei des Schächtens, mit der die Mohammedaner gegen ihren Koran verstoßen, ist auch mehrfacher Verstoß gegen unser GG – schwerstes Verbrechen an den Tieren sowieso – und damit Rechtsbeugung in den Urteilen der obersten Gerichte Deutschlands. Der Verstoß gegen den Koran tangiert uns nicht.

Sehr geehrte Frau Suchanek,
Tierschutz ist wichtig, aber Menschenschutz ist wichtiger.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Nein! Wie kommen Sie darauf? Weil die Menschen so wertvoll seien? Der Schutz der Tiere ist 1000x wichtiger u. richtiger. Und das sogar zur Rettung der Menschheit vor ihrem selbstbereiteten Untergang, verstehen Sie wahrscheinlich nicht. Die Wissenschaft weiß das sehr wohl, interessiert sie aber auch nicht, sonst würde sie den Mund auch für die Tiere aufmachen. Bleiben Sie bei Ihrer Meinung. Meine Eltern haben mich anderes gelehrt, und dafür bin ich diesen exorbitanten Humanisten dankbar. Leider habe ich ihnen das nie gesagt. Wir müssen das nicht diskutieren. Sie verstehen es eh nicht. Aber sagen muß ich das. Ich werde auf eine evtl. Reaktion nicht antworten.

Wenn der Mensch soviel Leiden schafft, welches Recht hätte er dann, sich zu beklagen, wenn er selbst leidet?! (Romain Rolland)

Mit freundlichen Grüssen
Astrid Suchanek

Astrid Suchanek hat mir, als befreundete Tierfreundin, den nachstehenden Schriftwechsel z.K. gegeben. Gestatten sie Klartext. Ihre Aussage “… aber Menschenschutz ist wichtiger” hat mich sehr irritiert – um mich höflich auszudrücken. Ich stimme Ihnen nicht zu. Fakt und darüber gibt es nichts zu diskutieren: Eine parasitär und asozial lebende Menschheit vermehrt sich täglich um 200 000 Köpfe – die Apokalypse für unsere geschundene Erde. Die „Dornenkrone der Schöpfung“ hat die Erde zu einem einzigen gigantischen Friedhof gemacht. Es starben und sterben zu viele wertvolle tierische Mitgeschöpfe durch die Hand gewissen – und gedankenloser Menschen. Für die Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze.

Die gigantischen Menschenmassen wuchern wie eitrige Krebsgeschwüre auf dieser schönen Erde – letztlich sind sie mindestens so überflüssig wie ein Kropf. Falls Sie gläubig sind, verweise ich auf folgenden Bibelspruch :

„Denn das Schicksal der Menschen und das Schicksal der Tiere ist ein und dasselbe:
Die einen sterben so gut wie die anderen, und sie haben alle den gleichen Odem, und einen Vorzug des Menschen vor den Tieren gibt es nicht:
Alles geht an denselben Ort; alles ist vom Staube geworden und alles kehrt zum Staube zurück. Wer weiß denn vom Lebensodem des Menschen, ob er aufwärts in die Luft emporsteigt, und vom Lebensodem des Tieres, ob er nach unten zur Erde hinabfährt?“
(Prediger 3, 19-21)

Ansonsten gilt global und grundsätzlich – Jeremy Bentham (1748-1832):

“Wesentlich ist nicht die Zahl der Beine, die Behaarung, oder Farbe der Haut (…) Ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind weitaus verständiger als ein Kind, das eine Tag eine Woche, oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn das nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht, können sie denken oder sprechen, sondern – können sie leiden?“

An sich äußere ich mich nicht zu solchen theoretischen Überlegungen – allein deshalb, um zu vermeiden , dass Tierschutz gegen Menschenschutz “ausgespielt” wird. Aber Ihnen wollte ich diese Replik zu Ihrer Meinungsäußerung in dieser Sache nicht vorenthalten.

Beste Grüße
Ulrich Dittmann

Sehr geehrter Herr Dittmann,

das Leben eines Tieres höher zu schätzen als das Leben eines Menschen ist nicht nur unmoralisch, sondern auch töricht. Würde es Ihnen gefallen, wenn jemand das Leben eines Tieres höher bewerten würde, aIs Ihr Leben?

Mit nicht verstehenden Grüßen
Hans Penner

Werter Herr Dr. Penner,

auf meine normalerweise mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbaren, und leicht zu beantwortbaren Auslassungen sind Sie  ratlos NICHT eingegangen. Stattdessen versprühen Sie – in überheblicher Antwort-Kurzform – giftigen anthropozentrischen Qualm, wie Giftgas.

Zu Ihrer provokatorischen Frage: “Würde es Ihnen gefallen, wenn jemand das Leben eines Tieres höher bewerten würde, als Ihr Leben?” – hier meine Klartext-Antwort:
JA, wenn ich mich als Mensch so grauslig schäbig als lebensverachtendes Unikum gegen Tiere, gegen die Mitgeschöpflichkeit, verhalten würde. Sehe es im Sinne der Sache als sinnvoll an, diesen Mailverkehr  (auch als BCC) öffentlich publik zu machen – er geht deshalb in den allgemeinen TS-Verteiler.

Gruß!
Ulrich Dittmann

Sehr geehrter Herr Dr. Penner,

über einen Tierschutzverteiler erhielt ich nachstehenden Schriftwechsel von Ihnen zur Kenntnis. Ich füge Ihnen ein Aphorismus von mir bei, der Ihren Anthropozentrismus relativiert.

Herzliche Grüße
Dr. Gunter Bleibohm

K  l a r s t e l l u n g:

Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? (Mt 6, 26)

Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Seid ihr wirklich viel mehr denn sie? Warum meint ihr, dass ihr viel mehr seid? Und wo seid ihr viel mehr? In der Masse, in der Notwendigkeit eurer Existenz, in der Überheblichkeit, im Irrtum eurer Bedeutung? Seid ihr mehr, weil der Zufall euch in eine menschliche Form gepresst hat oder seid ihr nur mehr, weil euer Denken so dürftig ist, dass ihr es nötig habt, andere zu übertreffen? Gibt es einen Beweis, dass ihr viel mehr seid? Oder gilt euch als Beweis, dass ihr alles andere, was nicht menschlich ist, mit dem Vorschlaghammer auf dem Amboss eurer Unzurechnungsfähigkeit zerschlagt, sobald sich Gelegenheit dazu bietet.

Und was wäre wirklich, wenn ihr irgendwo mehr wäret – außerhalb eurer subjektiven Phantasie? Was würde es ändern? Was seid ihr wirklich außerhalb eurer Gedankenwelt, außerhalb eurer Hybris, außerhalb eures Überheblichkeitswahns? Könntet ihr überhaupt so etwas denken und auch das Ergebnis verkraften? Oder brecht ihr dann verzweifelnd zusammen und flüchtet hinter die fiktiven Mauern einer Jenseitsreligion, einer dieser Glaubenskulte, die euch in eurer Jämmerlichkeit und Bedeutungslosigkeit über den Sinn und Wert eurer Existenz belügen, bis ihr endlich genau so verendet seid wie die Vögel, wie jedes Tier, wie jedes Leben schlechthin. Ausnahmslos, immer, gleichmachend, gerecht.

Wohlan, ertragt den Richterspruch des Universums, der euch eure Bedeutung lehren wird. Und was seid ihr wirklich?

Sub specie universi: eine Nichtigkeit, euer Planet, ein nahezu nicht auffindbarer kleiner Punkt im Universum.

Sub specie vitae: eine Nichtigkeit, eine – möglicherweise gar singuläre – Marginalie im Riesenreich der unbelebten Materie.

Sub specie aeternitatis: eine Nichtigkeit, ein nahezu nicht auffindbarer   kleiner Zeitraum in der unendlichen Zeit.

Sub specie terrae: eine Nichtigkeit, ein belebtes Wesen unter zahllosen Milliarden anderer Lebewesen, ausgestattet mit einer begrenzten Zeitspanne an Lebenskraft, ein Wesen, das bei der Geburt bereits dem Tod, der endgültigen Vernichtung, entgegeneilt.

Dies ist der Rahmen, in dem sich eure vermeintliche Bedeutung, euer Leben, abspielt, das ist der Rahmen, der dem kleinsten Wurm die gleiche Notwendigkeit, aber auch die gleiche Vergeblichkeit, Bedeutungslosigkeit und Vergänglichkeit zuweist wie einem Menschenwesen. Vor dem Horizont des Universums hört hier jegliche Ungleichheit auf, denn alles ist gleich nichtig, beliebig, sinnlos.

Und eure kurze Lebenszeit? In der Vorausschau ein Wollen, in der Rückschau ein Vergessen, durchsetzt mit den Nebeln der Erinnerung. Die Ängste, die Hoffnungen, die glücklichen und die schrecklichen Momente versinken im Vergessen, versinken im Zeitablauf in der Nie-Gewesenheit. Warum war das alles und ist heute nicht mehr? Nur um zu dem heutigen Tag zu gelangen? Zu diesem Tag, der mit allen Ereignissen auch im Nichts versinkt? Leben ist etwas virtuelles, ein leerer Wahn, ein Taumeln zwischen Vergessen, Erleiden und Wollen, eine sadistische Quälerei des Seins gegenüber einer entarteten Materie, einer Materie, die mit mehr oder weniger Bewusstsein in die Form von Leben geknechtet wird.

Jagt die Lügenpfaffen endlich vom Hof, hetzt die bissigen Hunde der Vernunft auf sie, bringt ihnen bei, dass ihr endlich aus dem Schlaf der Glaubensumnachtung erwacht seid und euer kurzes Leben, dieses zufällige Aufflackern der Materie, der Erkenntnis widmen wollt, der Erkenntnis, von der Gleichwertigkeit jeglichen Lebens. Zwingt die Narrengilde der Jenseitsprediger ihrem unsinnigen Anthropozentrismus abzuschwören, bringt ihnen Demut vor der real existierenden, belebten Materie bei, beendet endlich die Blutspur ihrer Glaubenshalluzinationen auf diesem Planeten und findet euch damit ab, dass kein Gebet hilft, kein Gott existiert und das am Ende eurer Tage sich euer Sein in Nichts wandelt.

Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?

Nein und nochmal nein, denn alles Leben ist sub specie universi gleich, so wie ein Wassertropfen im Meer dem anderen gleicht, gleich wertvoll, gleich sinnlos, gleich vergeblich.

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4 Kommentare zu “Briefwechsel zwischen dem Islamkritiker Dr. Hans Penner und Tierschützern

  1. Diesen Dr. Penner kann man nur mit den Befürwortern der Sklaverei um 1850 in den USA vergleichen, welche den Weißen alle Rechte zusprachen und den Schwarzen keine Rechte, begründet allein wegen der verschiedenen Rassen. Der Speziesismus des Dr. Penner ist mit dem damaligen krassen Rassismus auf eine Stufe zu stellen.

    Herr Dr. Penner, Sie sind ein durch und durch kleingeistiger Penner, wenn Sie den überzeugenden Argumenten der Briefschreiber nur ihre arroganten Plattitüden entgegen setzen können und Sie stehen auf der geistigen Stufe der Verteidiger der Sklaverei um 1850 in den USA!!!

  2. Hammerhart. Danke, ich habe alles gelesen und bin schwer beeindruckt. DANKE dir für Deinen Mut und Deine unermüdliche Aufklärung und Aufarbeitung. Ich werde das auch im Twitter teilen, denn DAS sollte auch viele zum Nachdenken bringen. VG Kat

  3. Penner bekennt sich nicht nur zum anthropozentrischen Art-Egoismus, der den Mitlebewesen die ihnen zustehenden Rechte verweigert. Er steht auch auf der Seite derer, die dem „big business“ den Vorrang vor unveräußerlichen ethischen Werten einräumen. Er und sein Kreis faseln von der angeblichen „CO2-Lüge“ und folgen brav der Öl- und Automobilindustrie, die uns mit riesigem Propagandaaufwand einhämmern will, dass es keinen menschlichen Einfluss aufs Klima gäbe. Auch wenn die Ursachenzusammenhänge noch nicht bis ins Letzte geklärt sind, besteht nach den an Großrechner-Verbundnetzen durchgeführten Modellanalysen dieser Einfluss mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 95%.
    Und hier ist nun ein rationaler Umgang mit dem Begriff Risiko nötig:
    Ein Maß für die Größe eines Risikos erhalten wir, wenn wir die Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Schadensausmaß bei Eintritt multiplizieren. Wenn an einem Steg das Schild „Nicht betreten, Einsturzgefahr“ steht und man nur riskiert, sich nasse Füsse im nur wenig darunter liegenden Bach zu holen, gehen wir das Risiko vielleicht ein, falls sonst ein längerer Umweg nötig wäre. Aber wenn der Steg über eine 50 m tiefe Schlucht führt, wähle ich den Umweg.
    Wie goß ist das Schadensausmaß durch Überhitzung der Erde??? Da ziehe ich lieber möglichst sparsamen Umgang mit Energie vor.
    Freilich gibt es Leute, die mit Ölaktien handeln und denen es egal ist, wenn viele Tier- und Pflanzenarten wegen der Erderwärmung aussterben.

  4. Dietrich Schwägerl:

    „Er (Dr. Penner) und sein Kreis faseln von der angeblichen „CO2-Lüge“!“

    Da hat Dr. Penner ausdrücklich recht. Die CO2-Lüge ist von der Lobby der sogenannten erneuerbaren Energien in die Welt gesetzt worden um Profit zu machen. Grüne Spinner sprangen auf den Zug auf und das Resultat sind abgeholzte Regenwälder durch den Anbau von Palmölpflanzen für angeblichen „Bio“-Sprit, die Zerstörung der Landschaft durch Windräder, die unethische Nutzung von Eßpflanzen, wie Raps und Mais, zur Gewinnung von Bioenergie. Es setzte eine irreale Verteufelung von Öl und Kohle ein. Schauen Sie sich mal das Video an, werter Herr Schwägerl, wo die Chemikern und AfD-Chefin Frauke Petry in Landau mainstreamverdummten Jugendlichen die angebliche Erderwärumg durch CO2 erklärt. Diese Passagen sind ziemlich am Anfang des Videos:

    https://wolodja51.wordpress.com/2016/06/04/wo-bleibt-das-leuchtende-beispiel/

    Wir können bloß hoffen, daß in Zukunft der neue US-Präsident Trump den CO2-Lügnern eine Politik der Vernunft entgegen setzen wird.

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