Das Milliardengeschäft mit den Nashörnern

Foto: Mike Hutchings/Reuters

Nach einem kurzen Fußmarsch mit einem Ranger in den Busch sind es keine 50 Meter mehr zu einem jungen Breitmaulnashorn und seiner kleinen Schwester. Im sambischen Mosi-oa-Tunya-Nationalpark, nicht weit von den Viktoria-Fällen entfernt, werden die verbliebenen vier Nashörner 24 Stunden am Tag bewacht. Im Nachbarland Simbabwe in den Matobo Bergen werden die wenigen Spitzmaulnashörner inzwischen von einem Metallzaun geschützt, den die Tourismusunternehmen der Region bezahlt haben. In Simbabwe sind trotzdem im vergangenen Jahr 50 Nashörner gewildert worden, im Jahr zuvor waren es halb so viele.

2015 sind nach Angaben der Weltnaturschutzunion IUCN in ganz Afrika 1338 Nashörner getötet worden, um ihre Hörner abzuhacken und vor allem in Vietnam zu Preisen von etwa 60.000 Dollar pro Kilogramm zu verkaufen. Ein Kilogramm Nashorn bringt auf dem Schwarzmarkt mehr als ein Kilogramm Gold oder Diamanten.

Den Elefanten ergeht es kaum besser. Anfang der 70er Jahre zogen noch gut 1,3 Millionen Elefanten durch die Savannen und Wälder Afrikas. Inzwischen ist keine halbe Million mehr übrig. In den Jahren seit 2008 sind mehr als 100 000 Elefanten wegen ihrer Stoßzähne getötet worden.

Im April hat Kenias Regierung erneut im Nairobi-Nationalpark
spektakulär gewilderte und beschlagnahmte Stoßzähne von Elefanten verbrannt.

Zwischen sieben und 23 Milliarden Dollar verdienen kriminelle Netzwerke und Terrorgruppen allein mit dem Verkauf von Elfenbein, Nashorn oder dem meist gehandelten Lebewesen: dem Schuppentier. Etwa eine Million der Ameisen fressenden Tiere – es gibt acht Arten, vier in Afrika und vier in Asien – sind in den vergangenen zehn Jahren getötet worden. Die Schuppen werden in der chinesischen Medizin verwendet, das Fleisch gilt als prestigeträchtiges Luxusprodukt in China und Vietnam.

Quelle: tagesspiegel.de


Erschütternde Bilder und Fakten aus einem Vorzeige-Bio-Schlachthof in Baden-Württemberg, welches uns zeigt,  wie für Millionen von Schweinen und Kühen die letzten Stunden ihres Lebens ablaufen. Welch ein Armutszeugnis für eine angeblich „zivilisierte“ Gesellschaft und welch eine Hölle des Grauens für die betroffenen Tiere, inszeniert und verschuldet von der vermeintlichen „Krone der Schöpfung“ :

Wem diese Grausamkeit und dieses Leiden nicht unter die Haut geht, wer da völlig unberührt bleibt und trotz solcher Bilder und Fakten weiterhin Fleisch konsumiert, der kann unmöglich ein MENSCH, sondern nur ein egoistisches und absolut empathieloses Monster sein!

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Ein Kommentar zu “Das Milliardengeschäft mit den Nashörnern

  1. Dummheit und Gier – das ist der Grund, warum all diese wundervollen Tiere leiden und sterben.
    Es macht mich wütend und traurig, wie die Menschen auf diesem Planeten toben und wüten.
    Sie werden eines Tages begreifen – aber wann nur?

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