Wissenswertes zur Vogelgrippe H5N8

In den Nachrichten und Medien ist immer wieder zu hören, das hauptsächlich Wildvögel für die Verbreitung von H5N8 verantwortlich sein würden. Fakt ist jedoch: Wildvögel können diesen Erreger zwar ins sich tragen, jedoch letztlich nur deswegen, weil sie sich beispielsweise durch den Kontakt mit Exkrementen, Abfällen und kontaminierten Futtermitteln aus der industriellen Geflügelhaltung angesteckt haben. Also der Hauptverbreiter des Virus ist und bleibt letztlich die industrielle Massentierhaltung und auch durch den Handel mit Zuchttieren oder den Transport von Schlachtgeflügel bei Missachtung von Hygienemaßnahmen wird die Ausbreitung der Vogelgrippe vorangetrieben.

Auf provieh.de unter „Vogelgrippe / Geflügelpest“ heisst es über diese Vogelgrippe:

Vogelgrippe (klassische Geflügelpest) zählt zu den Geflügelkrankheiten. Es ist eine ansteckende Virusinfektion, bei der die Tiere unter hohem Fieber, Atemnot, Ausfluss aus dem Schnabel und den Augen sowie an Durchfall leiden. Außerdem kann man zentralnervöse Störungen und Unterhautblutungen an Kopfhängen und Füßen beobachten. Durch das Berühren von Kot oder von verendeten Tieren kann der Mensch sich anstecken. Allerdings treten in der Regel nur leichte Grippesymtome oder Bindehautentzündungen auf. In Ausnahmefällen kann es zu einer schweren Lungenentzündung mit Todesfolge kommen.

Vogelgrippe entsteht, wenn ein harmloses Virus für längere Zeit in großen Geflügelbeständen zirkuliert und zu einem hoch ansteckenden Virus mutiert. Die Intensivtierhaltung bietet dafür optimale Bedingungen, weil das Virus in kurzer Zeit sehr viele Wirte durchlaufen kann. Zudem führen stickige Luft, Dauerstress und mangelnde Hygiene während der Mast zu einem schwachen Immunsystem des Geflügels. Nur leicht infizierte Tiere könnten zwar ohne gesundheitliche Folgen verzehrt werden. Trotzdem werden diese Tiere aber vorsorglich gekeult – das gilt auch für völlig gesunde Bestände, die in der Nähe eines Betriebes liegen, auf dem eine harmlose Virusvariante festgestellt wurde. Hierbei mögen jedoch wirtschaftliche Gründe im Vordergrund liegen.

Die Ausbreitung der Vogelgrippe erfolgt durch Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten, sowie durch die Abfälle (Abluft, Gülle). Die weltweite Verknüpfung der Geflügelindustrie spielt dabei eine große Rolle. Die Theorie, dass die Vogelgrippe durch Wildvögel übertragen wird ist mittlerweile wissenschaftlich widerlegt und dient höchstens als Ausrede der Geflügelindustrie. So folgte z.B. das Virus den Wildvögeln nicht in ihre Überwinterungsbiete, sondern breitete sich in etwa entlang der menschlichen Transportwege aus. Ein Verbot der Freilandhaltung schützt also nicht vor der Vogelgrippe.

So schrieb schon 2014 Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank: „Die Vogelgrippe hat es praktisch schon immer gegeben, sie gleicht großteils in den Symptomen der menschlichen Grippe und wurde erstmals 1878 in Italien festgestellt. In der heute vorherrschenden Intensivtierhaltung entsteht sie jedoch in verschiedenen Subtypen v.a. durch die tierquälerischen und großteils katastrophalen hygienischen Bedingungen der Massentierhaltungen, welche eindeutig gefährliche Seuchenbrutstätten darstellen! Die Tiere leben hier zusammengepfercht unter Dauerstreß, haben kaum Immunabwehr, sind krank gezüchtet und vielfach schwer verletzt – viele anonym aufgenommene Videos belegen das immer wieder. Durch die weltumspannenden, völlig undurchschaubaren Kontakte der Geflügelkonzerne können Infektionen selbst aus Fernost spätestens nach wenigen Wochen in den abgeschotteten Intensivställen Europas auftauchen – wie nun wieder geschehen mit dem H5N8-Subtyp. Als erste Maßnahme müßte daher der globale Handel mit Tierprodukten, wie Eiern, Fleisch, Federn, aber auch Kadavern und Kot verboten werden – eine zuverlässige Überwachung vorausgesetzt. Massentierhaltungsanlagen sind auch gefährlich für die Umgebung, denn die Krankheitserreger gelangen ins Freie durch Tiertransporte, Kotausbringung oder durch offen im Hof – manchmal sogar auf dem benachbarten Feld – gelagerte Kadaver, sodaß Wildvögel oder Freilandgeflügel angesteckt werden können…“


Die irre Welt der Psychopathen

Pädophile und Zoophile sprechen von der „wahren Lieb“ zu ihren Opfern. Stierkampfjunkies verstecken sich hinter der Tradition. Trophäenjäger wiederum behaupten, Tier- und Naturschutz zu betreiben, wenn sie ganze Landstriche leerschießen. Von „wehrhaften“ Tieren ist die Rede. Auch das ist eine Farce, wenn man bedenkt, dass gepamperte Zivilisationsmutanten die wehrlosen Zielscheiben mit Zielfernrohr und Hochgeschwindigkeitsmunition aus dem Hinterhalte abschießen. Die Jagd ist die Welt der Verlogenen und Hinterhältigen, denn sogar der „Jagdtrieb“ ist eine Lüge. In Wahrheit geht es nicht darum, Tiere zu jagen, sondern Tiere zu töten, vor allem, sich an ihren möglichst qualvollen Sterben zu berauschen. Trophäen haben den Sinn, sich das Krepieren des Tieres immer wieder in Erinnerung zu bringen. Der hilflose Blick eines sterbenden Tieres befriedigt die Sucht nach der Macht über das Leben anderer.

Wenn es um die Befriedigung kranker Triebe geht, wird gelogen und betrogen, nur um die perversen Spielwiesen nicht zu verlieren. Tatsache ist, dass sämtliche Großtiere, die in den letzten 200 Jahren ausgerottet oder gefährdet wurden, die Opfer von Jägern wurden.

Quelle: Facebook/Rock the Nature

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4 Kommentare zu “Wissenswertes zur Vogelgrippe H5N8

  1. Wichtige Ergänzung zur Vogelgrippe:

    http://barrynoa.blogspot.de/2016/11/die-kranke-brd-am-beispiel-der.html

    Stallpflicht ist staatlich verordnete Tierquälerei!

    Die deutschen Tierschutzorganisationen haben restlos versagt! Das ist typisch BRD-deutsch! Deutsche spenden Abermillionen für die dritte Welt, veranstalten Willkommensfeste für ausländische Einwanderer, sorgen sich um deren Wohl, aber über einen deutschen Obdachlosen stolpern sie. Genau das gleiche bei den deutschen Tierschutzorganisationen, denen ist Tierschutz auf Madagaskar wichtiger als das Leid des von der Stallpflicht betroffenen deutschen Geflügels. Keinerlei Protestaktionen seitens dieser Organisationen. Es interessiert einfach nicht! Die Bürger, die tierfreundlich Geflügel hielten, werden allein gelassen, so auch die vielen Tierfreunde, die bei „Rettet das Huhn“ Qualhühner aufnahmen und die jetzt nicht wissen wie sie ihre Tiere unterbringen können, ohne daß es Tierquälerei ist.

  2. Es gibt Pädophile, die vor ihrer sexuellen Neigung, wenn sie sie erkennen, erschrecken und sich professionelle Hilfe suchen, um zu verhindern, dass ihre Neigung zum Ausbruch kommt. Das ist ein lebenslanger Kampf, der Respekt verdient. Unter Erwachsenen ist erlaubt, was gefällt, wenn es niemandem schadet. Aber gegenüber Kindern verbietet sich aus gutem Grund vieles, was für Erwachsene in Ordnung ist. Das Einverständnis eines Kindes für sexuelle Handlungen resultiert nicht aus der dafür notwendigen körperlichen und geistigen Reife, wie wir sie in der Regel von Erwachsenen kennen.
    Was die Jagd auf Tiere betrifft, so liegt seitens der Tiere kein Einverständnis zu diesem „Spiel“ statt. Tiere werden aus Lust ermordet. Diese Morde sind geplant und erfolgen heimtückisch. Der Tiermörder handelt also überlegt. Ein angeblicher „Jagdtrieb“ dient nur als pseudowissenschaftliche Ausrede. Der Tiermörder hat die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob er mordet oder nicht. Das Tier hat diese Wahlfreiheit nicht. Der Tiermörder mordet aus Lust. Er ist ein Lustmörder und damit ein gefährlicher Perverser.

  3. „Wir Tierschützer und kritischen Tierärzte jedenfalls warnen vor der Willkür, mit der die natürliche, gesunde Freilandhaltung von Geflügel am 12. September 2007 (in Deutschland) durch eine neue Verordnung weiterhin eingeschränkt werden soll – zugunsten der Expansion von „Seuchenbrutanstalten“, denn anders kann man die krank machenden düsteren, stickigen Hallen nicht nennen, in denen Hunderttausende von Hühnern, Puten und Wassertieren unter Dauerstreß ihr „Leben“ fristen müssen. Wasservögel auf dem Trockenen – eine besonders grausame Tierquälerei! Der Preis für billige Massenware erscheint uns entschieden zu hoch, und wir hoffen, daß nun endlich den Konsumenten und Politikern ein Licht aufgeht! …Und den
    Verantwortlichen für die Medien, möchte ich noch eindringlich hinzufügen.“

    Tierärztin Dr. Karin Ulich
    D-88138 Sigmarszell

    http://www.huehner-info.de/forum/archive/index.php/t-12602.html?s=e0c6f7e42aab7fc61feda4cedc37306b

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