PETAS Challenge gegen Tierversuche

Jedes Jahr werden unzählige Tiere mit giftigen Chemikalien zwangsgefüttert, mit ätzenden Stoffen verbrannt oder in grausamen Experimenten aufgeschlitzt und getötet. Dabei zeigen unzählige Studien, dass Medikamente oder Chemikalien bei Tieren fast immer anders wirken als bei Menschen. Um dem sinnlosen Leiden ein Ende zu bereiten und tierleidfreie und erfolgversprechendere Forschungsmethoden zu etablieren, rief erst kürzlich eine Gruppe engagierter PETA-Spender alle Tierfreunde zur weltweiten PETA-Challenge gegen Tierversuche auf.

Kopftransplantationen à la Frankenstein :

„Forscher“ führten Experimente an Mäusen und Affen durch, bei denen sie die Köpfe der Tiere abschnitten und anschließend wieder an ihre ursprünglichen Körper oder an die anderer Tiere annähten. Nach der Transplantation waren die Tiere teilweise oder vollständig gelähmt und überlebten nur etwa 20 Stunden. Die „Forscher“ feierten die quälerischen Experimente als große Erfolge.

Schwimmen bis zur Verzweiflung :

Im Rahmen grausamer psychologischer Tests, bei denen Mäuse mit Elektroschocks traktiert und mit Nahrungsentzug gefoltert werden, wird unter anderem der „Verzweiflungstest“ durchgeführt. Dabei wird die Maus in einen mit Wasser gefüllten Behälter gesetzt, aus dem es kein Entkommen für sie gibt. Die Tiere, die früh aufhören, zu schwimmen, gelten als depressiv!

40 Jahre Affenhirnforschung an 8 Forschungsstandorten in Deutschland

An der Uni Bremen implantieren sogenannte Wissenschaftler den Affen zum Beispiel einen Bolzen und Elektroden in den Kopf. In einem Apparat fixiert, müssen die Tiere täglich stundenlang ausharren und verschiedene Aufgaben bewältigen; durch Flüssigkeitsentzug werden sie gefügig gemacht und zur Mitarbeit gezwungen. Der Versuchsleiter Prof. Dr. Kreiter kündigt seit mehr als 18 Jahren konkrete und auf den Menschen übertragbare Ergebnisse an, diese bleiben aber aus.

Diese grausamen und leidvollen Versuche stellen keine Ausnahme, sondern eher die Regel dar. Gerade Tierversuche in der Grundlagenforschung und mit genmanipulierten Tieren nehmen stetig zu. Hierbei handelt es sich um sogenannte zweckfreie Forschung, d. h., in erster Linie geht es darum, die Neugierde der „Forscher“ zu befriedigen und Artikel in Fachzeitschriften zu veröffentlichen.

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9 Kommentare zu “PETAS Challenge gegen Tierversuche

  1. Lieber Wolfgang,
    unglaublich welche Grausamkeit es auf der Welt gibt. Das Gute im Menschen ist wohl nur bei sehr wenigen zu finden. Schockierend diese Bilder zu sehen. Unsagbar dieses millionenfache tierische Leid. Enttäuschung, Zorn und Wut kommt da bei mir auf.

    Video von PETA – Achtung extrem grausam (muss eventuell in die Browserzeile kopiert werden).

    http://investigations.peta.org/kosher-slaughter-cows-israel/?utm_campaign=11022016%20Kosher%20Slaughter%20Investigation%20Email&utm_source=PETA%20E-Mail&utm_medium=Alert

    Wie Sie in diesem schockierenden Video sehen können, dokumentierten PETA und Anonymous for Animal Rights (Israel), dass Kühe elektrisch in eine Squeeze-Box gesteckt wurden, wo Ketten auf ihre Beine gelegt wurden, bevor der Boden fallen gelassen wurde und sie auf den *Totenboden *(das ist sicher anders zu übersetzen) geworfen hatten. Die schrecklichen Kühe wurden schmerzlich mit einem Nasenhaken und einem scharfen dreizähnigen Werkzeug namens „Teufelsgabel“ zurückgehalten. Nachdem ihre Kehlen geschnitten wurden, wurden sie in der Luft von einem Bein hochgezogen und zogen die Behandlungslinie nach unten, wo Arbeiter „puntilla“ Spikes in ihre Stacheln fuhren. Einige blieben lebendig und bewusst für mehrere Minuten während dieses Prozesses.

    Kühe brauchen deine Hilfe.
    Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um einen dringenden Brief an die israelischen Behörden zu schicken, um die Einfuhr von Schlachthöfen, die die „Schäkel- und Hebezeug“ -Methode verwenden, zu verbieten.

    Originaltext

    As you can see in this shocking video footage, PETA and Anonymous for Animal Rights (Israel) documented that cows were electrically prodded into a squeeze box, where chains were placed on their legs before the floor dropped out, dumping them onto the kill floor. The terrified cows were painfully restrained using a nose hook and a sharp trident-like tool called a „devil’s fork.“ After their throats were cut, they were hoisted up in the air by one leg and moved down the processing line, where workers drove „puntilla“ spikes into their spines. Some remained alive and conscious for several minutes during this process.

    Cows need your help.
    Please take a moment to send an urgent letter to Israeli authorities asking them to ban imports from slaughterhouses that use the „shackle and hoist“ method.

    Liebe Grüße – Hubert

    • Lieber Hubert,
      danke vielmals für Deine Worte, die ich Dir allesamt gut nachempfinden kann, weil es ja auch meine Empfindungen sind. Ich habe für diese zweibeinige, gewissenlose Bestie namens Mensch auch nur noch grenzenlose Verachtung übrig, und wenn ich könnte, dann würde ich alle diese skrupellosen Tierquäler und Tiermörder auf den Mond schießen. Dein eingefügtes Video muss man keineswegs erst in die Adresszeile des Browsers kopieren, sondern es geht gleich los, sobald man Deinen Link anklickt. Habe es mir aber wegen der grausamen Szenen nicht bis zum Ende anschauen können. Ich glaube, diese Welt wird immer verrückter und die Menschen immer unmenschlicher.
      Danke nochmals und ganz liebe Grüsse an Dich – Wolfgang

  2. Wolfgang:

    „Ich glaube, diese Welt wird immer verrückter und die Menschen immer unmenschlicher.“

    Das glaube ich nicht, die Menschen waren schon immer Bestien, da braucht man nur in die Geschichte schauen: Sklavenhaltung im Altertum, Tierhatzen im Kolosseum, Folter, Inquisition, Hexenverbrennungen, und, und, und!

    Der Mensch ist tatsächlich die widerliche Dornenkrone der Schöpfung und ausgerechnet dieses Monster soll das Ebenbild Gottes sein?

    Was allerdings sich verschlimmert hat, das ist, daß der Mensch im Gegensatz zu früher sich enorm vermehrt hat, darum sich die Bestialitäten sich milliardenfach vergrößert haben.

    Wenn es in Afrika eine Heuschreckenplage gibt, dann wird Gift ausgesprüht. Gegen die Menschenvermehrung sind die Heuschreckenvermehrungen ein Klacks. Die Menschenvermehrung stoppt im Gegensatz zur Heuschreckenplage niemand. Der Antinatalismus ist nur eine Randdenkweise, völlig ohne Ansätze der Praxisumsetzung.

    • @Bernd Nowack

      Ich sehe es ganz genauso wie du.
      Die Menschen sind heute nicht schlimmer als früher – es gibt nur sehr viel mehr von dieser grausamsten Spezies, die die Welt je bevölkert hat.

      Und genau diese unglaublich große Zahl Menschen sorgt für eine so derartige Menge an Leid, dass es kaum ein Mensch fassen kann – denn intelligent ist diese Dornenkrone der Schöpfung nicht wirklich, aber sie ist gierig und skrupellos.
      Mich macht das sehr traurig.

      Ich bin daher sehr froh, hier zumindest einige Menschen zu finden, die Liebe für die Tiere empfinden.

      • Ja, liebe Naturfreundin, es ist wahr, es gibt ein paar wenige Menschen die Liebe zu Tieren empfinden und die Tiere als gleichwertig, wenn nicht höherwertig, mit Menschen ansehen – aber leider kann man die mit der Lupe suchen, die Mehrheit denkt und handelt anders.

  3. Hallo, ich klinke mich mal mit in die Diskussion ein. Letztens meinte meine Mum, … es sei ja okay, dass ich mich so sehr für Tiere und Tierschutz interessiere. Und mich auch dafür einsetze. Aber… es gäbe doch auch Menschen…
    Meine Antwort war klar und deutlich „Ja, und davon inzwischen viel zu viele…“
    Worauf ich von ihr einen sehr bösen und auch sehr abwertenden Blick „erntete“. Das war mir aber egal.
    Ich sagte, warum denkt der Mensch, er sei etwas „Besonderes“? Jedes Lebewesen ist für mich gleich“wertig“. Jedes Lebewesen fühlt und leidet bei Schmerzen und Qual. Und warum denkt Mensch, er könne einfach so über das Leben anderer Wesen „entscheiden“?

    Ihre Antwort „weil es doch schon immer so war…“
    Na und? Deswegen muss es aber JETZT nicht mehr sein!
    JETZT haben wir Menschen viele leidfreie Alternativen. In Medizin, Nahrung oder Klamotten – es geht auch ohne Tierleid.

    Leider verstehen mich meine Angehörigen nicht und denken ich sei eine „Querulantin“.
    Damit kann ich aber – in Bezug auf das leidfreie Leben aller Lebewesen – gut umgehen.
    Und werde weiterhin tierische Qual nicht hinnehmen und in meinem Leben vermeiden.
    Und das auch nach außen zeigen.

    • Liebe Annalena,
      meinen Respekt, dass Du trotz Deiner unverständigen Mum aufgrund Deiner Empathie gegen den Strom zu schwimmen entschlossen bist. Mir ergeht es ähnlich wie Dir hinsichtlich meiner Geschwister, die sich auch der Einsicht verweigern, dass unser Umgang mit Tieren ein unmenschliches, barbarisches und niemals wieder gutzumachendes Verbrechen ist. Argumente wie „Es war doch schon immer so“ oder auch „Es sind doch nur Tiere“ sind an menschlicher Dummheit und Arroganz kaum noch zu überbieten. Wie gut, dass wir Andersdenkenden eines Tages aus unserer Gleichgültigkeit und Empathielosigkeit aufgewacht sind und statt des vorher eiskalten Felsbrockens in unserer Brust ein nunmehr mitfühlendes Herz für die Belange und Rechte aller gequälten, geschundenen und missbrauchten Mitgeschöpfe schlägt.
      Dir viel Kraft und alles Gute wünschend – Wolfgang

      • danke dir ebenfalls, denn das zeigt dass es eben auch vernünftig-emotionale Mensch-Tiere gibt! und es werden immer mehr… wenn wir nur weiter so handeln, daran glauben und nicht aufgeben! Dir auch viel Kraft und alles Gute! VG Kat

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