Immer mehr Frauen gehen auf die Jagd

Offene Meinungsäußerung von Herrn Ulrich Dittmann zum obigen Artikel „Immer mehr Frauen gehen auf die Jagd“ von Anna Busch in „Prisma“ Nr. 40

Werte “Prisma”-Redaktion,

ein in fesches Lodengrün gestecktes Weiblein und ein treuherzig blickender Vierbeiner sollen in diesem nach artiger Hofberichterstatter-Manier  zusammengebastelten augenwischenden Beitrag dem unbedarften Leser  Sympathie für das Jagdgeschehen aufzwängen. Ist Schreiberin Anna Busch auch der grünen Zunft zugehörig?

Doch die grünen „Hobby-Heger und Pfleger“ ziehen keinesfalls Häslein und Rehlein schützend durch den Wald. „Der Jäger liebt die Natur wie der Vergewaltiger sein Opfer“ artikulierte es ohne Schönfärberei Buchautorin Karin Hutter schon in ihrem Buch „Ein Reh hat Augen wie ein sechzehnjähriges Mädchen“, auf den Punkt. Und da wollen Emanzen natürlich auch nicht nachstehen.

Man blättere doch nur einmal in Jagdzeitschriften oder klicke Jägerforen an: Da stellen sich jedem, dessen Gefühls- und Empathieempfinden nicht total mit Hornhaut überwachsen ist, die Haare zu Berge. Jagd ist nun mal ein ständiger, brutaler Eingriff in das Gleichgewicht der Natur – ein die Umwelt schädigendes, schlimmes Überbleibsel unbewältigter Neandertal-Mentalität. Der seinen Killerinstinkt mittlerweile beherrschende Normalbürger steht verständnislos vor dieser mit viel Brimborium verbrämten Lust am Töten.

Zu dem gebetsmühlenartigen Gebrabbel der grünen Lodenträger „Jagd ist gelebter Artenschutz“ noch folgende Feststellung: Der anerkannte Biologe Prof. Dr. Josef Reichhoff kam bei seinen Forschungen (!) zu dem Ergebnis, dass die Jagd – nach der industriellen Landwirtschaft – der „Artenfeind Nr.2″(!) ist!

„Wir jagen, weil es uns Freude macht, und was wir Hege nennen, ist blanker Eigennutz, gelegentlich Fressneid. Wir wollen den Habicht nicht fangen, weil uns die armen Fasanen leid tun, weil wir ihnen das ewige Leben wünschen. Wir wollen Habicht, Wiesel, Fuchs und Co. nur ans Leder, weil wir deren Beuteanteile selbst schlagen und kröpfen wollen.“ So Bruno Hespeler, Jagdautor, in „Raubwild heute“.

So ist das mit der edlen Jägerzunft: „Gewehr in der Hand, Hund an der Seite, dies verleiht dem Waidmann das Gefühl der Macht über Leben und Tod. Jäger haben im Gegensatz zu nicht jagenden Menschen ein großes Machtstreben, sie sind aggressiver und sadistischer. In Ermangelung anderer Bestätigungen findet der Jäger im Jagen persönlichen Stolz, Erfüllung und Selbstbestätigung“ – nachzulesen in der Dokumentation „Die Sache mit dem Waidwerk“ von Dr. Horst Hagen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ja, es ist schon schlimm, welch üble Fehler der liebe Gott bei seiner Schöpfung gemacht hat und neben bösartigem, konkurrierenden „Raubzeug“, wie Füchsen, streunenden Hunden, und Katzen, Grünzeug äsendem Rehwild, gar auch wühlende Wildschweine und andere störende Tiere schuf. All dieses Versagen muss die edle „Dornen“-Krone der Schöpfung im grünen Rock, nun mühsam mit Fallen, Schießeisen und über 1500 Tonnen Blei und Eisen jährlich ausbügeln. Mit im Jagdfieber zitternder Hand, werden so Tiere „angeschweißt“, krüppelig geschossen, sterben qualvoll mit zerfetzten Läufen und durchlöchertem Torso oft erst nach Wochen oder Monaten – keinesfalls bleiben die Tiere alle wunschgemäß „im Feuer“ liegen. “Wir Jäger sind begnadete Menschen” formulierte so einst auch in überwältigend bescheidener Selbsteinschätzung Jagdautor Fritz von Forell. Für diese lodengrün gewandeten, begnadeten Auserwählten, übertrifft wohl nur noch ihre Lust am Töten der Tiere, die Freude am vermeintlich so exorbitanten Wert ihres eigenen Menschdaseins.

Der ganzen üblen Problematik des Jagdgeschehens wäre mittelfristig wohl nur durch die Einführung von Berufsjägern zu begegnen, die Jagen nicht als Hobby und zum Lustgewinn betreiben. Von einem ethischen Handeln, das alle – auch die tierische – Mitgeschöpflichkeit grundsätzlich einschließt, kann man bedauerlicherweise nur träumen – denn: “Was nützt alle geschriebene Weisheit, wenn der Empfänger sie nicht liest, sie nicht versteht, sie nicht verstehen kann und nicht verstehen will. Jeder Geist ist dem unsichtbar, der keinen hat und jeder kann nur soviel Geist wahrnehmen, wie er intellektuelle Kapazität und Redlichkeit besitzt.” (Dr. Gunter Bleibohm)

Und Fakt ist leider auch: Je dümmer ein Mensch, um so weniger erkennt er die Intelligenz und Leidensfähigkeit der Tiere – und gegen Dummheit kämpfen bekanntlich selbst die Götter vergeblich an. Ansonsten gilt weiterhin : Die Erde ächzt unter einer gigantischen, pestartigen Vermehrung der Spezies Mensch: Die täglich um 200.000 Individuen wachsende „Dornenkrone der Schöpfung“ hat die Erde zu einem einzigen gigantischen Friedhof gemacht. Es starben und sterben zu viele wertvolle tierische Mitgeschöpfe durch die Hand gewissen- und gedankenloser Menschen. Für die Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze.

Ulrich Dittmann / 13.10.2016


Ulrich Dittmann über den Artikel auf qpress.de: „Bundeswehr rüstet massiv auf“

Die heutigen BW-Legionäre, die z.B. am Hindukusch  tapfer Deutschland verteidigen (während die jungen Afghanistan-Burschen, hier im Cafe mit Mädchen schäkernd, von diesen als arme Flüchtlinge bedauert werden) sind wirklich hervorragend ausgerüstet! Mittlerweile wird , dank fürsorglicher Kampfmutti-Leyen, sogar erwogen, das Interieur der Kampfpanzer der weiblichen Körperstruktur ( siehe z.B. Ausstülpungen im Brustbereich) anzupassen!

Aus meiner persönlichen Sicht (ich habe einst von 1965 – 1969 auch “jedient”) wäre zudem sehr notwendig, in jeden Kampfwagen einen Kühlschrank zu installieren, damit im Kampfgetümmel , je nach Geschmack, ein erfrischendes Bier, oder ein kühler Jägermeister zur Verfügung steht. Aber man soll nicht meckern. Diese geschmackvoll, rosarot gestylte BW-Flotte, zusammen mit unseren feschen Uschi-Mädels eingesetzt, wird mit großer Kampfkraft jeden Gegner mit Lachkrämpfen zusammenbrechen lassen.
Ulrich Dittmann / 17.10.2016


Ergänzung von Herrn Ulrich Dittmann zu obenstehender Rundmail:

Aufgrund der obenstehenden Rundmail wurde mir von einem Mailempfänger, der wohl schon edel und gut mit Heiligenschein zur Welt gekommen ist, Empörung kundgetan, dass auch ich – damals noch 17jährig –  mich einst zu dieser Soldaten-Truppe hingezogen fühlte, die man später in der Geschichte der BRD gar als “Mörder” titulierte.

Wen´s  interessiert, in diesem Zusammenhang ergänzend, siehe noch mein Schreiben an die Bundeswehr von 2015 zum 60. Geburtstag – wie ich es heute sehe:
https://diefreiheitlichen.wordpress.com/2015/06/14/bundeswehr-zum-60-ten-geburtstag/

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2 Kommentare zu “Immer mehr Frauen gehen auf die Jagd

  1. … dem ist nur noch nachzutragen, dass von der Redaktion „Prisma“ keine Reaktion erfolgte.

    Meine Kritik wegen unsinniger Bundeswehreinsätze im Ausland hatte ich auch unserem „Kriegsministerium“ (pardon, heute „Friedensministerium“ – denn Deutschland nimmt natürlich nur an „Friedensmissionen teil) zugesandt, mit der Bitte um Stellungnahme.

    Auch hier: Nur brüllendes Schweigen. Mehr kann der vielzitierte „mündige“ Bürger in dieser BananenRepublikDeutschland offenbar nicht erwarten…

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