Blutige Pferde-Kämpfe in China

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Schon im Alten Rom war der Tierkampf zur Belustigung der Massen sehr beliebt. Neben den bekannteren Gladiatoren-Kämpfen ließen die Veranstalter solch grausamer Spektakel die unterschiedlichsten Tiere gegeneinander antreten. Hunde wurden auf Bären gehetzt, Löwen auf Stiere – je exotischer und brutaler der Kampf desto besser.

Eigentlich sollte man meinen, dass mit fortschreitender Zivilisation im Lauf der Geschichte derartige Grausamkeiten aus dem Belustigungsrepertoire der Massen verschwinden – doch weit gefehlt! Nahezu weltweit werden noch immer die unterschiedlichsten Tiere aufeinander gehetzt. Meist mit tödlichem Ausgang für den Verlierer. Die wenigsten Tiere würden sich unter natürlichen Bedingungen tödlich verletzen. Menschliche Bestien jedoch verfügen noch immer über ein abartiges und skrupelloses Repertoire, um die Tiere zu reizen, ihnen zusätzliche Schmerzen zuzufügen oder sie am natürlichen Fluchtverhalten zu hindern –  so dass sich Tiere töten, die das normalerweise niemals tun würden!

Unfassbar grausam geht es beim chinesischen Xinhe-Festival im südchinesischen Dorf Peixiu zu: Zwei Hengste werden zunächst „scharf“ gemacht, indem ihnen eine rossige Stute vorgeführt wird. Dann wird sie weggebracht und die männlichen Tiere aufeinander losgelassen – die sich bis aufs Blut bekämpfen.

Mehr als 500 Jahre besteht die grausame Tradition der Pferde-Kämpfe in dem südchinesischen Dorf Peixiu in der Provinz Guangxi Zhuang bereits. Tierschützer versuchen seit Jahren vergeblich, das brutale Festival verbieten zu lassen.

Und hunderte idiotische Wettbegeisterte pilgern jedes Jahr nach Peixiu, um auf „ihren“ Hengst zu setzen. Die Kämpfe finden nach dem K.O.-Prinzip statt: es wird so lange gekämpft, bis ein Tier zu Boden geht. Dann kommt der nächste Herausforderer an die Reihe – so lange, bis nur noch ein „Champion“ übrig ist. In diesem Jahr fand das brutale Spektakel am 9. Juli statt.

Gemäß der Tradition handelt es sich immer um Hengste, die um die Gunst einer Stute kämpfen. Das weibliche Tier wird den beiden allerdings nur kurz vorgeführt, um einen Revierkampf zu simulieren – dadurch werden die Tiere rasend vor Aggression. Unter dem Gejohle des Publikums treten, beißen und rammen sich die erregten Hengste, fügen sich gegenseitig starke Verletzungen zu.

Liegt der Unterlegene dann schwer verletzt am Boden, wird er meistens seinem Schicksal überlassen – und auf das Sieger-Pferd wartet der nächste Kampf. Die Besitzer riskieren freiwillig das Leben ihrer Hengste. Denn der Halter eines Champion-Pferds zu sein ist in ihrer Kultur die größte Ehre überhaupt. Aber nicht nur Pferde, sondern auch Hunde und andere Tiere müssen in China zur Unterhaltung gegeneinander antreten…

Quelle: www.oe24.at

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6 Kommentare zu “Blutige Pferde-Kämpfe in China

  1. Lieber Wolfgang,
    kaum zu glauben wie grausam Menschen sein können, unfassbar! Mich graust vor solchen Menschen und ich kann ihnen nur Schlechtes wünschen. Solche Menschen sind herz- und hirnlos. Da kann man wirklich nur mehr von Pöbel reden und sie widern mich an.
    Arme Hengste.
    Liebe Grüße – Hubert

    • Lieber Da Wolf,
      da hast Du nicht ganz unrecht, denn Hahnenkämpfe werden auch in China praktiziert, jedoch nicht in dem Maße wie es beispielsweise in Thailand und anderen buddhistischen Ländern der Fall ist.
      LG – Wolfgang

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