Wildschweine kommen immer mehr in Städte und Gemeinden

Durch Wildschweine verwüsteter Garten

Brief von Martina Gerlach an den SWR 3 am 30.09.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einem Mitglied des NABU besprachen Sie in Ihrer Sendung, dass Wildschweine immer mehr Rasenflächen – sogar direkt vor Ihrem Funkhaus – zerwühlen und immer mehr in die Städte kommen. Warum, darüber wurde weniger bzw. kaum besprochen, höchstens, dass die Tiere sich vom Abfall der Menschen anziehen lassen und zutraulich werden.

Nicht unterschlagen sollte man, dass MENSCH permanent die Lebensräume der Wildtiere zersiedelt, in Anspruch nimmt, zerstört. Die Wildtiere wissen deshalb oft nicht mehr, wohin sie können. Das interessiert MENSCH nicht, denn er hat die Macht und er erschießt auch die ihrer Lebensräume beraubten Wildtiere!

Interessant war die Aussage, dass Wildschweine klug sind, was sie z.B, tun, um Jägerautos zu meiden sowie andere Hinweise zur Klugheit dieser wunderbaren Tiere..

Ja, auch Wildschweine fühlen und leiden nicht weniger als Menschen und auch sie denken. D.h. allerdings auch, dass auch diese Wildtiere wissen, was Bestie MENSCH ihnen antun will/antut. Aber auch Wildschweine wissen nicht, warum man sie hetzt und ermordet. Woher sollen sie, die nur das tun, was ihnen die Natur vorgab, wissen, dass sie in einer falschen Gestalt geboren wurde? Woher sollen sie wissen, dass die Spezies MENSCH sich alles über alle anderen Spezies anmaßt, inklusive deren Missbrauch, gnadenlose Ausbeutung, vorsätzliche Qual und Mord an ihnen?

Nicht wurde bemerkt, dass es immer mehr Wildschweine gibt und warum. Dabei ist dies doch eine wichtige Frage. Es gibt nänlich immer mehr Wildschweine in Folge der Jagd, konkret der Hetzjagden, verharmlosend als Treib-, Drück- Bewegungsjagden umschrieben.

Es sind die Jäger, die sich ihre Wildtier-Populationen zurecht schießen, um nur immer genügend lebendiges Schussmaterial zu haben.Wildschweine – ähnlich z.B. auch Füchse – vermehren sich in Folge des Wildtiermordes immer mehr, denn ihre Sozialgefüge werden sozusagen zerschossen, nicht selten zuerst die Leitbache, auch wenn dies nicht sein dürfte. Aber die Wildtier-Mörder – oder zutreffender Genusstöter – wissen ja eh meist nicht, auf welches Tier sie überhaupt abdrücken. Die Keiler decken dann alle Bachen und es werden mehr Frischlinge geboren. Und die Tiere flüchten zwangsläufig in andere Gebiete, falls sie überhaupt den Terror überleben, und versuchen dann, sich neuen Rotten anzuschließen, bis dann auch gegen diese der Terror der bewaffneten Feiglinge los geht.

Darüber sprach eigenartigerweise der „Fachmann“ vom NABU nicht. Eigenartig, wo doch der NABU von Wildtier-Vernichtern gut durchsetzt ist, ebenso wie der WWF. Es ist wohl nicht zu erwarten, dass der SWR 3 dazu ergänzende bzw. klarstellende Informationen bringt.

Aber es sollte Ihnen ein Bedürfnis sein im Rahmen objektiver Berichte, sich mit Fakten zu befassen und auch Menschen der Inititiaven zu Worte kommen lassen, die sich aus gutem und wichtigen Grund mit den jäger-/menschengemachten Problemen für Wildtiere befassen. Das schließt z.B. auch Verkehrsunfälle mit Wildtieren ein, die überwiegend Folge des Wildtiermordes sind.

Ich empfehle Ihnen den Kontakt zur Inititiave zur Abschaffung der Jagd, Pro iure animalis, Anti-Jagd-Allianz, Wildtierschutz. Von diesen erfahren Sie Fakten. von Jägern und Wildtier-Mord-Befürwörtern bzw. Wildtier-Mord-Begünstigern nicht!

Für eine bessere Welt mit Tieren!
Martina Gerlach

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4 Kommentare zu “Wildschweine kommen immer mehr in Städte und Gemeinden

  1. Martina Gerlach hat recht. Der Mensch nimmt den Tieren den Lebensraum, aber das interessiert ihn nicht. Der Nabu ist nicht gegen die Jagd, aus diesem Grund für mich seit längerem keine Option mehr dort Mitglied zu sein. Dies gilt auch für alle anderen Naturschutzverbände. Naturschützer sind keine Tierschützer, sie handeln meist aus egoistischen pro menschlichen Motiven. Sie sorgen sich darum, dass ihre Kinder eine Umwelt vorfinden, in der diese noch leben können. Die einzelnen Tiere spielen in dieser Denke keine Rolle.

  2. Elke Kloos:

    „Martina Gerlach hat recht. Der Mensch nimmt den Tieren den Lebensraum, aber das interessiert ihn nicht. Der Nabu ist nicht gegen die Jagd, aus diesem Grund für mich seit längerem keine Option mehr dort Mitglied zu sein. Dies gilt auch für alle anderen Naturschutzverbände. Naturschützer sind keine Tierschützer, sie handeln meist aus egoistischen pro menschlichen Motiven. Sie sorgen sich darum, dass ihre Kinder eine Umwelt vorfinden, in der diese noch leben können. Die einzelnen Tiere spielen in dieser Denke keine Rolle.“

    Liebe Elke Kloos, du triffst den Nagel auf den Kopf mit obigem Kommentar. Diese Naturschutzverbände sind allesamt Speziesisten, darum nicht von uns zu unterstützen!

  3. Nachdem die ursprüngliche Heimat, Wald und Flur der Wildtiere von der „Dornen“-Krone der Schöpfung im grünen Rock, mit Fallen, Schießeisen und über 1500 Tonnen verschossenem Blei und Eisen jährlich, wie Minenfelder verseucht und mit Schießtürmen fast unbewohnbar gemacht wurde – verlegt man das Schlachtfeld nunmehr auch in die Städte, in die sich die Verfolgten, Flüchtenden in ihrer Angst und Not zurückziehen.
    Doch niemand gewährt diesen(!) Flüchtlingen (hier ist diese Terminologie angebracht) die um ihr Leben laufen, rennen, flüchten, Asyl.-

    Schade, dass wir uns nicht im gesegneten Land der Bishnoi befinden. Dort würde man diese in Gefühls-Vollnarkose dahindämmernden Grüngewandeten und ihre Auftrageber mit einem Vorschlaghammer erwecken…
    https://wolodja51.wordpress.com/2014/08/26/bishnoi-leben-tiere-natur-19222563/

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