L214 – Petition gegen das grausame Schächten

Achtung: Video mit sehr grausamen Fakten und Bildern:

Bitte nachfolgende wichtige Petition der franz. Tierschutzorganisation L214 gegen das grausame Schächten unterzeichnen:

petition-button


Offene Leserbriefkritik von Ulrich Dittmann an Gesinnungszensur der AbL

Siehe: „Gesinnungszensur der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“

Werter Herr Niemann, werte CC und BCC Empfänger,
seit Jahren treten die etablierten Altparteien (einschl. der Grünen) den Landwirten beständig in den Hintern. Interessant, mit welch wichtigtuerischer, schwülstig formulierter PM sich die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. nach braver Hofberichterstattermanier zum Papageien genau dieser etablierten Altparteien macht! Man unterstützt damit auf unerträgliche Weise, mediale Gewalt  und die Tyrannei der politischen Korrektheit – die Terminologie der heutigen Inquisition. Die AfD ist eine demokratisch legitimierte politische Partei.

Bauern, Tierschützer haben einen eigenen Kopf auf den Schultern und vermögen zu denken und sich ein eigenes Bild von dem Polit-Geschehen in Deutschland zu machen. Wir brauchen keine Gesinnungszensur und Meinungsdiktatur, keine AbL-Vordenker  die Deutungshoheit beanspruchend – selektieren und ausgrenzen, vorgeben, welche Parteien evtl. “böse” sind. Das hatten wir alles schon einmal, in dunkler Zeit.

Wieweit das wieder alles eskaliert, siehe ganz aktuell: „Unbekannte setzen Petrys Auto in Brand“

Zu  Wissenserweiterung nachstehend noch ein Link betreffs der äußerst positiven Interview-Aussagen von Dr. Petry (AfD) zum Tierschutz, siehe ziemlich am Ende dieses Beitrages

Mehr siehe auch: https://wolodja51.wordpress.com/2015/05/14/kampf-rechts-20374953/

Ulrich Dittmann / 21.09.2016

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7 Kommentare zu “L214 – Petition gegen das grausame Schächten

  1. Es gehört Mut sich dieses Video anzusehen. Schande für Frankreich ! In Deutschland ist es
    ähnlich mit dem Schächten. Täglich irgendwo auf dieser Welt wird geschächtet, sogar Kinder müssen üben….

  2. So weit ich informiert bin, hatte die AfD eigentlich auch gewollt, das Schächten generell zu verbieten.
    Dagegen gab es allerdings von Parteimitgliedern (Muslime waren es sicher nicht) Gegenreden, so dass dieser Punkt nun wohl nicht im Programm steht, sonder nur die „wüdevolle Behandlung“ (was sicher mit dem Schächten nicht vereinbar wäre) und das „artgerechte Schlachten“ (worunter ich mir nicht so recht etwas vorstellen kann).

    Nun ja, auf jeden Fall besser als die GrünInnen, die ja explizit (Volker Beck!) gefordert haben, dass wir tolerant gegenüber dem Schächten sein sollen.

    • Liebe Natur-Freundin,
      danke wie immer für Deinen Kommentar, jedoch mich würde einmal interessieren, wer Dich da „informiert“ hat, dass sich einige Parteimitglieder der AFD gegen das beabsichtigte Schächtverbot ausgesprochen hätten. Dies allein würde mich nicht sonderlich verwundern, denn Gegenstimmen und Querdenker gibt es sicherlich in jeder Partei, jedoch wegen einiger Querschläger das beschlossene Parteiprogramm zu verbiegen und andererseits auch das diesbezügliche Wahlversprechen Lügen zu strafen, dies kann ich mir angesichts der AFD keineswegs so ohne weiteres vorstellen.

      Und was eine sogenannte „würdevolle Behandlung“ der von uns Menschen versklavten, ausgebeuteten und gequälten Tiere sowie auch deren „artgerechtes Schlachten“ betrifft, so teile ich Deine Meinung voll und ganz, denn mit solch einer Schönfärberei vermag ich ebensowenig anzufangen wie Du. Es kann für unsere Zukunft ( für die der Menschen und für die der Tiere) nur ein Ziel und eine Alternative geben, nämlich hin zum Veganismus. Alles andere ist Flickschusterei und bringt uns keinen Schritt voran.
      LG – Wolfgang

  3. Liebe Naturfreundin!

    Du hast da etwas über die AfD behauptet, daß Du informiert bist, bist aber auf die höfliche Frage von Wolfgang eine Auskunft über Deine Informationsquellen schuldig geblieben! Das finde ich gelinde gesagt unseriös und unhöflich.

    Wir hoffen doch sehr, daß Du noch antwortest! Geheimniskrämerei ist doch in diesem Fall fehl am Platze. Wenn Dir Interna aus der AfD durch AfD-Funktionsträger bekannt werden, dann mußt Du ja nicht gleich die Namen von etwa Landtagsabgeordneten oder so hier nennen, aber doch zumindestens Deine Quelle Deiner Info, ansonsten hat das ganze ein Geschmäckle um mal wieder die AfD negativ dastehen zu lassen.

    Mit den freundlichsten Grüßen

  4. Zur Information hier auszugsweise aus dem Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland die Punkte Tierschutzbelange/Schächten betreffend:

    13.3 Tiere sind fühlende Wesen
    Die AfD setzt sich für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze ein. Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände. Ausnahmen für grausame oder unnötige Tierversuche darf es auch nicht in der Wissenschaft geben. Als fühlende Wesen haben Tiere ein Recht auf eine artge- rechte Haltung im privaten wie im kommerziellen Bereich. Die gesetzlich vorgeschriebene artgerechte Haltung von Tieren muss in der Landwirtschaft (bei nicht artgerech- ten Massentierhaltungen), im Zoo, im Zirkus (Verbot der Haltung von großen Wildtieren), in Delphinarien und in der Haustierhaltung durchgesetzt werden.

    Für den Transport von Schlachttieren fordert die AfD, dass immer der nächstgelegene Schlachthof angefahren werden muss und der Transport von Schlachttieren nur über kurze Distanzen innerhalb von Deutschland erlaubt ist.

    Tierhaltende Betriebe, welche der Lebensmittelproduktion dienen, sind dafür verantwortlich, dass ihre Produkte frei von Antibiotikarückständen und multiresistenten Keimen (MRSA) sind. Die Anzahl der Antibiotika-Behandlungen ist in Anbetracht der zunehmenden Ausbreitung multiresis- tenter Keime zu minimieren. Um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu erhöhen, sind tierhaltende Betriebe der Lebensmittelproduktion, die Antibiotika einsetzen, dafür verantwortlich, dass die Tiere frei von Antibiotika-Resisten- zen sind, bevor die Produkte in die Lebensmittelweiterverarbeitung gelangen. Für die Humanmedizin wichtige Antibiotika dürfen in der Tierhaltung nicht verwendet werden.

    13.4 Schächten
    Nach dem Vorbild von gesetzlichen Regelungen, die schon in Dänemark, Norwegen, Schweden, der Schweiz und weite- ren europäischen Ländern gelten, lehnt die AfD Schächten (betäubungsloses Töten bzw. Schlachten) von Tieren ab. Es ist mit dem Staatsziel Tierschutz nicht vereinbar und muss ohne Ausnahme verboten sein. Die Ausnahmeregelung für Religionsgemeinschaften in Paragraph 4a (2) des deutschen Tierschutzgesetzes ist zu streichen. Die AfD lehnt auch das Schächten mit vorheriger Elektrokurzzeitbetäubung ab. Das Wort Kurzzeitbetäubung bedeutet, dass das Tier nur beim Halsschnitt kurz betäubt ist, zum Ausbluten aber wieder wach ist.

    Beschlossen auf dem Bundesparteitag in Stuttgart am 30.04./01.05.2016
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ergänzend sollte man auch die persönlichen Aussagen der AfD Vorsitzenden Dr. Petry zum Tierschutz, u.a. zu Tierversuchen nicht negieren. Siehe in einem älteren Beitrag im Wolodja-Blog – hier am Beitragsende.
    https://wolodja51.wordpress.com/2016/03/02/gedanken-zu-den-bevorstehenden-wahlen/

    Pragmatisch und realistisch(!) betrachtet, kann man von der AfD, die sich ja nicht zwingend als „Tierschutzpartei“ sieht, sondern als Volkspartei und die die Gesamt-Interessen des Volkes vertritt, (und bei zu erwartendem Wahlerfolg auch vertreten/durchsetzen kann – das ist wichtig!) nicht erwarten.
    Ulrich Dittmann / 05.10.2016

    • Vielen Dank, lieber Ulrich Dittmann, für diesen ausführlichen Hinweis auf das AfD-Programm. Das ist für mich sehr, sehr wertvoll.

      Ich bin lange nicht dazu gekommen, in diesem Thread zu antworten.
      Ich kann heute nicht mehr sagen, woher die Info kam, die ich eingangs gepostet hatte. Es war auf jeden Fall eine Falschinfo.
      Daraus kann ich nur lernen, dass ich immer selbst noch einmal nachforschen sollte, um die Info nachzuprüfen.

      Es tut mir leid, dass ich ein dummes Gerücht oder sogar eine bewusste Täuschung hier weitergegeben habe.

      Herzlichsten Dank noch einmal für die Richtigstellung.

  5. Herr Dittmann:

    „Pragmatisch und realistisch(!) betrachtet, kann man von der AfD, die sich ja nicht zwingend als „Tierschutzpartei“ sieht, sondern als Volkspartei und die die Gesamt-Interessen des Volkes vertritt, (und bei zu erwartendem Wahlerfolg auch vertreten/durchsetzen kann – das ist wichtig!) nicht erwarten.“

    Die AfD ist tatsächlich eine deutsche Volkspartei, aber es liegt doch an jedem Tierschützer das tierschützerische Element der AfD insofern zu stärken, indem man Mitglied der AfD wird und dort an den Entscheidungen teilhat. So schauen wir Tierschützer nur passiv zu was die AfD in ihr Programm nimmt, überlassen es anderen Interessengruppen aktiv die Parteilinie zu gestalten. Das ist verkehrt! Hinterher darf man sich nicht aufregen, wenn manches in der AfD nicht optimal ist.

    Die meisten Tierschützer gehen nicht in die AfD, ja viele kämpfen sogar gegen die AfD, leider, das ist ein großer Fehler!

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