Geld knechtet, bargeldlos wird es zum Würgehalsband

Jetzt haben sich dieser Tage die mächtigsten Noten-Banker der Welt, die Creme de la Abschaum sozusagen, in diesem komischen Loch, am Ende der Welt getroffen, um darüber zu beraten, wie man die Menschheit weiterhin mit möglichst wenig Aufwand in die ultimative Knechtschaft führen kann, ohne dass die Betroffenen überhaupt Lunte riechen. Und man soll es nicht glauben, sie haben sogar die Lösung dafür skizziert. Nur leider blieben die tatsächlichen Beweggründe ihrer Aussagen hinter einigen vorgeschobenen Argumenten zurück.

Die Notenbanken sitzen derzeit ausnahmslos in der so genannten Zinsfalle. Nichts ist den in Jackson Ass Hole tagenden Herrschaften bewusster als dieser tragische Umstand. Die Rückkehr zu einer “normalen” Zinspolitik ist schlichtweg unmöglich, ohne den sofortigen und totalen Crash des Finanzsystems zu provozieren. Um das Umverteilungssystem (von unten nach oben) dennoch am Leben zu halten, muss die inverse Zinspolitik weiter kultiviert werden. Wenn man der breiten Masse keine Zinsen mehr zur Verfügung stellt (Spareinalgen, Guthaben schlechthin und alle möglichen Zertifikate und Verbriefungen), kann dort das Vermögen auch nicht mehr wachsen. Die Kür der Notenbanker besteht nunmehr darin, exakt an diesem Punkt einzusetzen, um just diese Pfründe langsam aber sicher verschwinden zu machen, sprich in die richtige Richtung zu bewegen … man lässt also weiter rudern! Diesmal nicht für die Geldmehrung, sondern gegen dessen Schwund. Dankenswerterweise bleibt so auch das Humankapital sinnvoll vollbeschäftigt.

Zur weiteren Nutzbarmachung braucht es einen stärkeren Negativzins, gern auch als Strafzins bezeichnet oder aber intensivierte Verwahrgebühren für das zuvor in Massen gewucherte Geld. Das Großkapital, die Hochfinanz, ist sowieso fernab von irgendwelchen virtuellen Geldern oder reinem Giralgeld investiert. Diese Kaste hat keinerlei Interesse an lausigen bunten Zettelchen (Geldscheinen) für sich, die dreht man nur den Knechten an. Ihnen gehört simpel ausgedrückt der Planet … und die virtuellen Anteile daran haben sie den normalen Menschen für gutes Geld und deren harte Arbeit verkauft. Jetzt muss man zusehen, der breiten Masse diese virtuellen Anteile am Planeten wieder schleichend aus den Händen zu drehen, damit es keinen Aufstand gibt.

Genau dafür braucht es die weitere Kultivierung des Negativzinses, hier wird drüber referiert: „Jackson Hole: Zentralbanken diskutieren offen über Bargeld-Verbot“
Und erstaunlicherweise haben die Herrschaften sehr offen darüber kommuniziert, was sie als Hauptgefahr bei der Umsetzung ihres allgemeinen Enteignungsplans betrachten. Offenbar geht man in den Kreisen schon davon aus, dass die Masse so ungebildet und verblödet ist, dass die nicht einmal mehr begreift, was ihr in dieser Sache tatsächlich angetan werden soll.

Offiziell lautet das Begleit-Mantra des Negativzinses natürlich ganz anderes. Da geht es (schein)argumentativ darum, das Geld durch die jetzt nachhaltig geschaffene “Unrentierlichkeit” (Nullzinspolitik) angeblich in den Konsum umzulenken, was logischerweise für die Renten und die ihnen unterliegenden Papiere völlig abwegig ist, weil die Laufzeiten gar keine Liquidierung für den Konsum zulassen. Also schiebt man schnell noch nach, dass sich dies vornehmlich auf die vielen Spareinlagen beziehen soll. Dass man gleich das gesamte Anlage-Feld in Gänze zu plündern gedenkt, muss man ja nicht laut vor jedermann ausposaunen, denn es könnte Teile der Bevölkerung verunsichern.

Deshalb ist Bargeld für diese Form der nunmehr offen geplanten Enteignung reales Gift und könnte das Unterfangen nachhaltig stören. Deshalb muss jetzt ganz offen über ein weltweites Bargeldverbot gesprochen werden. Wenn es nicht kommt, sieht es ziemlich düster für die Hochfinanz und den Geldadel aus. Deshalb nahm man in dem “Loch” auch gar kein Blatt mehr vor den Mund und die Weisheit des Tages, von dort ausgehend, lautete dann auch erwartbar: „Der Kurs von Strafzinsen kann nur mit einem Bargeld-Verbot gehalten werden.“ Ergo kann es nur noch darum gehen, das an sich schon tote Finanzsystem so lange als möglich noch seinen Dienst tun zu lassen, das ein Maximum des Vermögens noch von unten nach oben wandern kann, wenn schon die Selbstvermehrung des Geldes, über die Null-Zins-Politik, zur Zeit ausgesetzt scheint. Verständlicher ausgedrückt: Die Notenbank-Indianer werden das tote Finanzpferd noch solange reiten, wie die Mehrheit der verschaukelten Masse in der Überzeugung gehalten werden kann, dass sich der Gaul doch noch bewegt. Den Verwesungsprozess allerdings als Bewegung interpretieren zu wollen, grenzt schon derbe an Erbschleicherei, aber sie bleiben tapfer drauf sitzen … diese Indianer.

Und tatsächlich wird es so sein, dass das nunmehr von höchster Stelle favorisierte und angeschobene Bargeldverbot möglichst rasch zu realisieren ist, damit die Negativzinsschraube zur Enteignung entsprechend zügig angezogen werden kann.

Natürlich gibt es noch viele weitere Gründe, das Bargeldverbot durchzudrücken. Wir dürfen bereits heute die Uhr danach stellen, dass man uns noch allerhand Geschichten zum Terror erzählen wird. Schließlich ist es wichtig, uns glauben zu machen, dass der Terrorismus ohne Bargeld schon so gut wie besiegt wäre, das stärkt die Akzeptanz für ein rasches Bargeldverbot. Und dass ist auch faktisch so zutreffend, denn die Menschen können ihre Regierung überhaupt nicht mehr terrorisieren, wenn diese ihnen zuvor den virtuellen Geldhahn zudreht, was auf Knopfdruck mit einer Kontosperre geht. Dann kommt man nicht einmal mehr bis zur Tanke, um den Treibstoff für die anstehende Fahrt zur Anti-Merkel-Demo zu bezahlen. So bekommen wir zum einen Terrorismus gleich noch den Staatsterrorismus hinzu und freuen uns als gute Bürger auf das jetzt noch fester in Aussicht gestellte Würgehalsband der kommenden Bargeldlosigkeit.

Quelle: qpress.de vom 29.08.2016

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Ein Kommentar zu “Geld knechtet, bargeldlos wird es zum Würgehalsband

  1. „Geld knechtet, bargeldlos wird es zum Würgehalsband“

    Ein wahres Wort!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Die Bürger sind sich gar nicht bewußt, was mit der Abschaffung des Bargelds mit ihnen passiert: die absolute Kontrolle jeden Bürgers! Dagegen waren die Stasimethoden in der DDR pillepalle!

    Jedes Bier in einer Kneipe getrunken und zwangsweise mit Karte bezahlt, bekommt die Krankenkasse mit, jede Zeitung am Kiosk gekauft wird dem Staat bekannt, besonders wenn es eine systemfeindliche Zeitung ist.

    Einem Obdachlosen mal einen Euro geben, ist auch nicht mehr. Der bekommt 9 Euro Sozialhilfe am Tag und dann wird man ihm bei Kartenspende den einen Euro gleich wieder vom Obdachlosen-Tagessatz abziehen.

    Aber der deutsche Dumm-Michl wehrt sich nicht – mal wieder nicht! Ganz im Gegenteil! Wenn ich im Supermarkt einkaufe, erlebe ich immer mehr Bürger die mit EC-Karte bezahlen statt mit Bargeld. Wie bekloppt kann man denn nur sein, dies zu tun, denn dadurch wird die Akzeptanz zur Abschaffung des Bargelds ja erst breitenwirksam. Daß bei Zahlung mit Karte, der Händler 1,5 % vom Umsatz an den Kartenbetreiber zahlen muß, interessiert die deutschen Dumpfbacken nicht. Diese Dumpfbacken meinen, daß sie es ja nicht bezahlen müssen, sondern der Händler. Daß der diese 1,5 % aber gleich einpreist, damit alle Artikel um diese Summer teurer werden, das scheint das Dummvolk nicht zu kapieren. Dämlich hoch drei!

    Wer nicht vollkommen verdummt ist und freiwillig die Freiheit des Bargelds erhalten will, der bezahlt generell mit Bargeld, solange das noch möglich ist. Aber die Deutschen sägen ja allzu gern den Ast ab auf dem sie sitzen, aber jammern desto mehr hinterher, wenn alles zu spät ist.

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