Wahre Worte von Max Uthoff über Langzeit-Arbeitslose

Wenn Rentner Pfandflaschen sammeln und Vollzeitbeschäftigte beim „AMT“ aufstocken müssen um über die Runden zu kommen, wenn Arbeitssuchende und Hartz 4 Empfänger sanktioniert werden als Strafmaßnahme, während man Banken und Bänker die hunderte Millionen verzockt haben rettet, dann läuft irgendetwas in unserem Deutsch-Absurdistan gehörig gegen die Wand.

„Ein Volk schafft sich ab“ :


Auf einem Schild an der Christuskirche in Bad Füssing:

Die ungelösten Fragen der Menschen sind die Hungernden, die sich in Krämpfen winden,
die Mächtigen, die unsere Freiheit beschränken,
die Christen, die nicht tun, was sie reden und nicht glauben, was sie bekennen.
Gib uns Mut, das Unpopuläre zu tun, Hungernde satt zu machen,
Unterdrückte zu befreien, gegen den Krieg zu demonstrieren,
dem Menschen ein Mensch zu werden, denn dies ist unser täglich Brot.

Auch wenn der Schreiber dieser Worte etwas sehr Wichtiges vergessen hat, nämlich unser aller Solidarität und Mitgefühl mit allen leidenden, maßlos ausgebeuteten und gequälten Tieren dieser Erde, so gilt dennoch, das es sehr vielen Christenmenschen gut zu Gesicht stehen würde, diese Worte zu beherzigen und in Taten umzusetzen. Dies und nur dies entspräche wahrhaft christlichem Glauben und wahrhaftiger Nachfolge des Jesus von Nazareth! Leider muss man Christen – wie jener Mensch einer war, der dieses Schild anbrachte – suchen wie eine Stecknadel in einem riesengrossen Heuhaufen.

So habe ich z.Bsp. unter dem Motto „Tierschutz geht uns alle an!“ bereits schon vor einigen Wochen ein mir gut bekanntes christliches Ehepaar angeschrieben, kritisierte in meinen Briefen das schändliche Schweigen der christlichen Kirchen hinsichtlich des unmenschlichen Umgangs mit unseren Mitgeschöpfen und erhoffte mir angesichts all meiner Zeilen und Worte, die bisherige Gleichgültigkeit und das rigorose Desinteresse dieses sehr christlichen Ehepaars hinsichtlich der an den Tieren begangenen Verbrechen irgendwie aufweichen zu können. Doch „Hoffen und Harren hält manchen zum Narren“, denn leider erfolgte keinerlei Reaktion und dieses Schweigen ist letztlich ja auch eine Antwort – und zwar eine sehr deutliche.

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3 Kommentare zu “Wahre Worte von Max Uthoff über Langzeit-Arbeitslose

  1. Ich stimme in allen Punkten voll und ganz zu.
    Die streng gläubigen Christen sind fast immer sehr tierfeindlich, nach dem Motto : Gott hat uns die Tiere gegeben damit wir sie ausbeuten, demütigen, qualvoll abmurksen und auffressen können! Ist ja eine sehr praktische Denkweise – die zugleich auch das Gewissen beruhigt! Religion TÖTET!

    Auch die Großen dieser Welt, wie Politiker, Bänker, Milliardäre etc… sind mitschuldig am Elend der armen Menschen und Tiere. Um die Weihnachtszeit werden wieder, meistens von ARD, ZDF, WDR und RTL, Spendenmarathons veranstaltet. Es werden Millionen gesammelt,
    natürlich nur für die armen Kinder, Tiere bleiben außen vor! Mehrmals habe ich diese Sender angeschrieben, sie möchten das Gleiche doch auch für Tiere tun, es gibt genügend Tierschützer die dringend Geld benötigen. Antworten habe ich keine erhalten. Dabei leben diese Menschen von Tieren, also sind sie auch in der Pflicht.

    Für arme Menschen in diesem Land ist kein Geld mehr vorhanden, es wird für die Asylanten
    benötigt. Es ist eine Schande, dass es noch Obdachlose in Deutschland gibt. Außerdem gibt es auch sehr viele Menschen, die keine bezahlbare Wohnung mehr finden. Diese werden nun von geldgierenden Vermietern mit überhöhten Mieten an die Kommunen und für die Asylanten angeboten. Es sind viele Fälle bekannt.

  2. Das Feindbild in der sozialen Marktwirtschaft ist der Arbeislose, so weit hat man es gebracht, so sehr sind wir verroht.
    Ein blendendes Video von Max Uthoff, das sich jeder anschauen sollte, der noch ein soziales Gewissen hat. Eine Schande wie man in Deutschland mit Hartz-IV Empfängern umgeht, die nur 13 Euro pro Tag bekommen und von vielen auch noch als Ausbeuter gesehen werden. Wer sind denn die Ausbeuter? Es sind doch die Superreichen, die fast keine Steuern zahlen, große Firmen, die Leiharbeiter ausbeuten, Werkverträge mit an die Wand Gestellten abschließen … und und und. Unappetitlich diese Schmarotzer da oben.
    Liebe Grüße an Dich – Hubert

    • Lieber Hubert,
      vielen Dank für Dein Statement und ich kann Dir sowie auch Herrn Uthoff nur zustimmen – auch wenn ich inzwischen kein HartzIV-Empfänger mehr bin und seit zwei Jahren eine Armuts-Rente beziehe: Das Feindbild der sozialen Marktwirtschaft ist der Arbeitslose, der allerdings weniger als Ausbeuter, sondern eher als „Sozialschmarotzer“ verunglimpft und abgestempelt wird. Und da bin ich wieder mit Dir konform, denn die wirklichen Schmarotzer in dieser kapitalistischen Gesellschaft sind die Ausbeuter und Superreichen!
      LG – Wolfgang

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